Dora Maar und die zwei Gesichter der Liebe
Mutige Frauen zwischen Kunst und Liebe Band 18

Dora Maar und die zwei Gesichter der Liebe

Picasso ist ihr Leben, die Kunst ihre Leidenschaft

Buch (Taschenbuch)

12,99 € inkl. gesetzl. MwSt.

Beschreibung


Dora und Pablo – eine leidenschaftliche Liebe, so besonders wie ihre Kunst.

Paris, 1936: Die erfolgreiche Fotografin Dora ist das Herz des surrealistischen Kreises um André Breton und Man Ray. Dann begegnet die exzentrische junge Frau Pablo Picasso – und zwischen den beiden entfaltet sich eine so leidenschaftliche wie abgründige Liebe. Doras düstere Sinnlichkeit prägt fortan die Malerei Picassos, auch inspiriert sie ihn zu seinen ersten politischen Werken, allen voran „Guernica“. Doch er kann neben sich keinen anderen Künstler gelten lassen, und ihre kreative Entwicklung stockt. Immer größer werden die Konflikte. Bis Picasso der jüngeren Françoise Gilot begegnet – und Dora zur Kunst zurückfinden muss, um ihre Liebe zu vergessen …

Eine herzzerreißende Liebe voll dunkler Abgründe zwischen zwei großen Künstlerpersönlichkeiten, von einer renommierten Autorin hervorragend recherchiert.

»Bettina Storks ist eine fesselnde Hommage an eine beeindruckende Frau und
Künstlerin gelungen, die zu lange im Schatten des Genies an ihrer Seite stand.« ("Münchner Merkur")
»Dieses Buch ist ein einziger emotionaler Tango. Dieses Buch gehört in jedes Bücherregal.« ("Literaturblog")

Details

Verkaufsrang

39408

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

21.06.2021

Verlag

Aufbau TB

Seitenzahl

451

Beschreibung

Details

Verkaufsrang

39408

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

21.06.2021

Verlag

Aufbau TB

Seitenzahl

451

Maße (L/B/H)

20,5/13,1/3,7 cm

Gewicht

475 g

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-7466-3797-6

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Dora Maar, war mehr als eine Muse

Andrea Karminrot aus Berlin am 26.08.2021

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Dora Maar. Kennst du sie schon? Sie war (die) eine Geliebte und Muse von Pablo Picasso. Ach, du kennst auch ihr Meisterwerk? Ein Bild, dass die Fotografin Dora Maar sich förmlich „ergaunert“ hatte, das aber für sehr großes Aufsehen unter den damaligen Surrealisten der 1930 Jahre sorgte. Das Portrait Père Ubu (1936) Dora Maar, das ist nicht ihr richtiger Name. Sie kam als Henriette Theodora Markovitch auf die Welt. Ihre Mutter stammt aus Frankreich und ihr Vater aus Kroatien. Sie spricht fließend Spanisch, Französisch und Englisch. Dora Maar ist groß und dunkelhaarig. Mystisch, irgendwie anders als die anderen Pariserinnen und sie zog die Aufmerksamkeit Pablos auf sich. Auf der Suche nach der Liebe Dora Maar sucht eine Liebe, die nicht nur körperlich ist. Sie sucht jemanden, der ihr ebenbürtig ist. Pablo Picasso scheint da genau der Richtige zu sein. Sie weiß, wo sie ihn treffen kann. Wunderschön zurecht gemacht, trifft sie die Entourage des großen Meisters in einem Café in Paris. Theatralisch setzt sich die schöne Frau an einen Tisch. Mit einem scharfen Messer sticht sie in die Zwischenräume ihrer gespreizten Finger, ihrer auf dem Tisch liegenden Hand. Picasso sieht ihr gebannt zu. Am Ende bitte er sie um ihren blutverschmierten Handschuh, den er sich in seinen Trophäenschrank legen wird. Ab diesem Augenblick ist er vernarrt in Dora und sie führen eine gebende und nehmende Beziehung. Dora wird für Picasso zur Muse und in den 8 Jahren ihrer Beziehung, steht sie ihm immer wieder Model. Auch wenn es die perfekte Beziehung ist, Pablo kann nicht treu sein. Die Kunst ist die Hauptfigur in seinem Leben. Die Nebenbuhlerinnen sind die Frauen. Sie sind austauschbar… So Dora’s Aussage in dem Buch auf der Seite 142 Dora nur als Muse und Model für Picasso hinzustellen, ist nicht richtig. Sie war mehr. Denn in ihr schlummerte die Kunst, genauso wie in all den Männern, die Picassos und Doras Nähe suchten. Sie war eine ausgezeichnete Malerin und Fotografin ihrer Zeit. Dora Maar, eine Ausnahmekünstlerin Mich hat die Geschichte Dora Maars in ihren Bann gezogen. Das Buch liest sich ganz wunderbar. Ich wusste so wenig über diese kreative und hochintelligente Frau, dabei kenne ich doch so einige ihrer Kunstwerke und noch mehr die Bilder, die Picasso von ihr gemalt hatte. Wieder einmal steht eine Ausnahmekünstlerin im Schatten eines extravaganten Mannes. Die Autorin hat ihre Informationen über Dora Maar zu einem sehr ansprechenden Roman verarbeitet. Gefühlvoll, traurig, enthusiastisch und unterhaltend. ...Ich habe den zwei Gesichtern der Liebe ins Antlitz gesehen, und das Leben hat mich immer wieder gezwungen, neue Wurzeln zu schlagen… (Seite 348) Der Roman ist keine Biografie! Vieles ist fiktiv. Die Autorin Bettina Storks beschreibt, wie sie mit der Figur Dora Maar ihren wunderbaren Roman geschrieben hat. Mir war, als hätte ich einen Blick in das Leben Maar’s, an der Seite Picassos werfen dürfen. Ich hätte mir mehr Bilder in dem Buch gewünscht. Am Ende findet man eine Auflistung all der erwähnten Werke. Ich hatte allerdings auch „nur“ das E-Book. Vielleicht ist das in einem analogen Buch anders.

Dora Maar, war mehr als eine Muse

Andrea Karminrot aus Berlin am 26.08.2021
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Dora Maar. Kennst du sie schon? Sie war (die) eine Geliebte und Muse von Pablo Picasso. Ach, du kennst auch ihr Meisterwerk? Ein Bild, dass die Fotografin Dora Maar sich förmlich „ergaunert“ hatte, das aber für sehr großes Aufsehen unter den damaligen Surrealisten der 1930 Jahre sorgte. Das Portrait Père Ubu (1936) Dora Maar, das ist nicht ihr richtiger Name. Sie kam als Henriette Theodora Markovitch auf die Welt. Ihre Mutter stammt aus Frankreich und ihr Vater aus Kroatien. Sie spricht fließend Spanisch, Französisch und Englisch. Dora Maar ist groß und dunkelhaarig. Mystisch, irgendwie anders als die anderen Pariserinnen und sie zog die Aufmerksamkeit Pablos auf sich. Auf der Suche nach der Liebe Dora Maar sucht eine Liebe, die nicht nur körperlich ist. Sie sucht jemanden, der ihr ebenbürtig ist. Pablo Picasso scheint da genau der Richtige zu sein. Sie weiß, wo sie ihn treffen kann. Wunderschön zurecht gemacht, trifft sie die Entourage des großen Meisters in einem Café in Paris. Theatralisch setzt sich die schöne Frau an einen Tisch. Mit einem scharfen Messer sticht sie in die Zwischenräume ihrer gespreizten Finger, ihrer auf dem Tisch liegenden Hand. Picasso sieht ihr gebannt zu. Am Ende bitte er sie um ihren blutverschmierten Handschuh, den er sich in seinen Trophäenschrank legen wird. Ab diesem Augenblick ist er vernarrt in Dora und sie führen eine gebende und nehmende Beziehung. Dora wird für Picasso zur Muse und in den 8 Jahren ihrer Beziehung, steht sie ihm immer wieder Model. Auch wenn es die perfekte Beziehung ist, Pablo kann nicht treu sein. Die Kunst ist die Hauptfigur in seinem Leben. Die Nebenbuhlerinnen sind die Frauen. Sie sind austauschbar… So Dora’s Aussage in dem Buch auf der Seite 142 Dora nur als Muse und Model für Picasso hinzustellen, ist nicht richtig. Sie war mehr. Denn in ihr schlummerte die Kunst, genauso wie in all den Männern, die Picassos und Doras Nähe suchten. Sie war eine ausgezeichnete Malerin und Fotografin ihrer Zeit. Dora Maar, eine Ausnahmekünstlerin Mich hat die Geschichte Dora Maars in ihren Bann gezogen. Das Buch liest sich ganz wunderbar. Ich wusste so wenig über diese kreative und hochintelligente Frau, dabei kenne ich doch so einige ihrer Kunstwerke und noch mehr die Bilder, die Picasso von ihr gemalt hatte. Wieder einmal steht eine Ausnahmekünstlerin im Schatten eines extravaganten Mannes. Die Autorin hat ihre Informationen über Dora Maar zu einem sehr ansprechenden Roman verarbeitet. Gefühlvoll, traurig, enthusiastisch und unterhaltend. ...Ich habe den zwei Gesichtern der Liebe ins Antlitz gesehen, und das Leben hat mich immer wieder gezwungen, neue Wurzeln zu schlagen… (Seite 348) Der Roman ist keine Biografie! Vieles ist fiktiv. Die Autorin Bettina Storks beschreibt, wie sie mit der Figur Dora Maar ihren wunderbaren Roman geschrieben hat. Mir war, als hätte ich einen Blick in das Leben Maar’s, an der Seite Picassos werfen dürfen. Ich hätte mir mehr Bilder in dem Buch gewünscht. Am Ende findet man eine Auflistung all der erwähnten Werke. Ich hatte allerdings auch „nur“ das E-Book. Vielleicht ist das in einem analogen Buch anders.

Eine bemerkens- und bewunderswerte Frau

Bewertung am 18.08.2021

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Dora Maar und die zwei Gesichter der Liebe Ich muss gestehen, der Name „Dora Maar“ sagte mir wenig. Aber jetzt durfte ich diese interessante Frau kennenlernen. Bettina Storks schreibt in ihrem Buch sehr anschaulich und kurzweilig über Dora Maar, die mehr war, als nur „Picassos Muse“. Als sie ihn traf, hatte sie sich bereits einen Namen als Fotografin gemacht. Picasso faszinierte sie, sie machte ihn auf sich aufmerksam und kam mit ihm zusammen. Es folgten schöne gemeinsame Jahre. Sie standen sich bei, als der Spanische Bürgerkrieg und der Zweite Weltkrieg ausbrachen. 1937 entstand eines der bedeutendsten Werke Picassos: Guernica. Es ist ein Aufschrei gegen das Bombardement der gleichnamigen Stadt im Baskenland und wurde im selben Jahr auf der Weltausstellung in Paris im Spanischen Pavillon dem Publikum gezeigt. Ohne Dora wäre dieses 27 m² große Werk sicher nicht das, was es ist, sie war maßgeblich daran beteiligt. Aber nicht nur der Krieg, auch Picassos Liebe zu Dora geht zu Ende; er wendet sich einer neuen, jüngeren Frau zu, mit der auch wieder Kinder hat (eines hatte er bereits aus einer früheren Beziehung). Dora war dieses Glück nicht vergönnt… Es muss ihr sehr schwer gefallen sein, wieder alleine zurecht zu kommen, zu wissen, dass eine andere ihre Stelle eingenommen hat und dies alles in Würde zu ertragen. Die Autorin beschreibt diese Prozesse sehr einfühlsam. Aber Dora ist eine starke, emanzipierte Frau, es gelingt ihr größtenteils. Sie zieht sich zurück nach Südfrankreich. Dort, in Ménerbes, hat Picasso ihr ein Haus überlassen und hier, in der Wärme des Südens, umgeben von der manchmal rauen, aber ehrlichen Freundlichkeit der Dorfbewohner, findet Dora zurück zu sich selbst – und zu ihrer eigenen Kunst.

Eine bemerkens- und bewunderswerte Frau

Bewertung am 18.08.2021
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Dora Maar und die zwei Gesichter der Liebe Ich muss gestehen, der Name „Dora Maar“ sagte mir wenig. Aber jetzt durfte ich diese interessante Frau kennenlernen. Bettina Storks schreibt in ihrem Buch sehr anschaulich und kurzweilig über Dora Maar, die mehr war, als nur „Picassos Muse“. Als sie ihn traf, hatte sie sich bereits einen Namen als Fotografin gemacht. Picasso faszinierte sie, sie machte ihn auf sich aufmerksam und kam mit ihm zusammen. Es folgten schöne gemeinsame Jahre. Sie standen sich bei, als der Spanische Bürgerkrieg und der Zweite Weltkrieg ausbrachen. 1937 entstand eines der bedeutendsten Werke Picassos: Guernica. Es ist ein Aufschrei gegen das Bombardement der gleichnamigen Stadt im Baskenland und wurde im selben Jahr auf der Weltausstellung in Paris im Spanischen Pavillon dem Publikum gezeigt. Ohne Dora wäre dieses 27 m² große Werk sicher nicht das, was es ist, sie war maßgeblich daran beteiligt. Aber nicht nur der Krieg, auch Picassos Liebe zu Dora geht zu Ende; er wendet sich einer neuen, jüngeren Frau zu, mit der auch wieder Kinder hat (eines hatte er bereits aus einer früheren Beziehung). Dora war dieses Glück nicht vergönnt… Es muss ihr sehr schwer gefallen sein, wieder alleine zurecht zu kommen, zu wissen, dass eine andere ihre Stelle eingenommen hat und dies alles in Würde zu ertragen. Die Autorin beschreibt diese Prozesse sehr einfühlsam. Aber Dora ist eine starke, emanzipierte Frau, es gelingt ihr größtenteils. Sie zieht sich zurück nach Südfrankreich. Dort, in Ménerbes, hat Picasso ihr ein Haus überlassen und hier, in der Wärme des Südens, umgeben von der manchmal rauen, aber ehrlichen Freundlichkeit der Dorfbewohner, findet Dora zurück zu sich selbst – und zu ihrer eigenen Kunst.

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Großartige Roman-Biografie

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

„Dora Maar und die zwei Gesichter der Liebe - Picasso ist ihr Leben, die Kunst ihre Leidenschaft“ von Bettina Storks ist Band 19 der Buchreihe „Mutige Frauen zwischen Kunst und Liebe“, erschienen im Aufbau-Verlag. In diesem Buch geht es um die Künstlerin Dora Maar, die in Frankreich geboren ist, später in Argentinen aufwächst und 1926 mit ihren Eltern wieder nach Frankreich zurück kehrt. In Paris kämpft sie sich in der Kunstszene, die zu dieser Zeit meist von Männern dominiert wurde, nach oben und wird zu einer erfolgreichen Fotografin. Die unkonventionelle und sehr exzentrische Dora bewegt sich sehr gerne in den Künstlerkreisen von Paris, wo sie auch Pablo Picasso begegnet. Picasso fühlt sich gleich inspiriert von Dora und sie wird seine Muse und Geliebte. Dora verliebt sich in Picasso, und das mit Haut und Haar. Sie ist ihn regelrecht verfallen und Ihre Liebe zu ihm ist aufopfernd und selbstzerstörerisch. Sie unterstützt Picasso bei seiner Arbeit, spornt ihn an und gibt ihm immer wieder neue Deckanstöße. Dabei rückt ihre Kunst allerdings immer mehr in den Hintergrund. Sie fügt sich immer wieder Picassos Willen und klammert sich selbst dann noch an ihn, als sie feststellen muss, dass er Affären mit anderen Frauen hat. Erst als Picasso der Malerin Françoise Gilot begegnet werden ihre Konflikte so groß, dass jetzt auch Dora bewusst wird, dass ihrer Beziehung nun bald enden wird… Bettina Storks hat diese Roman-Biografie ganz wundervoll geschrieben. Ihr Schreibstil ist einfach großartig, so wortgewandt und bildhaft. Sie hat mir das Leben von Dora Maar auf eine sehr angenehme Art näher gebracht. Dieses war sehr aufregend mit dem großen Picasso an ihrer Seite und sie hatte Kontakt mit vielen bedeutenden Künstlern dieser Zeit. Sehr interessant war auch die Kriegszeit beschrieben, aber das spannendste für mich war das Auf und Ab der Liaison dieses außergewöhnlichen Paares und der tiefe Einblick in Doras Gefühlsleben. Mich hat Dora Maars Leben auch nach Beenden dieses Buches nicht losgelassen. Sie war eine wahnsinnig starke so Persönlichkeit, unterwarf sich aber trotzdem diesem Mann und er war auch bis zu ihrem Tod der Mittelpunkt ihres Lebens. Da stand sie aber nicht alleine da. So wie ihr, so erging es fast allen Frauen Picassos. Eine klare Leseempfehlung von mir für dieses tolle Buch.
5/5

Großartige Roman-Biografie

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

„Dora Maar und die zwei Gesichter der Liebe - Picasso ist ihr Leben, die Kunst ihre Leidenschaft“ von Bettina Storks ist Band 19 der Buchreihe „Mutige Frauen zwischen Kunst und Liebe“, erschienen im Aufbau-Verlag. In diesem Buch geht es um die Künstlerin Dora Maar, die in Frankreich geboren ist, später in Argentinen aufwächst und 1926 mit ihren Eltern wieder nach Frankreich zurück kehrt. In Paris kämpft sie sich in der Kunstszene, die zu dieser Zeit meist von Männern dominiert wurde, nach oben und wird zu einer erfolgreichen Fotografin. Die unkonventionelle und sehr exzentrische Dora bewegt sich sehr gerne in den Künstlerkreisen von Paris, wo sie auch Pablo Picasso begegnet. Picasso fühlt sich gleich inspiriert von Dora und sie wird seine Muse und Geliebte. Dora verliebt sich in Picasso, und das mit Haut und Haar. Sie ist ihn regelrecht verfallen und Ihre Liebe zu ihm ist aufopfernd und selbstzerstörerisch. Sie unterstützt Picasso bei seiner Arbeit, spornt ihn an und gibt ihm immer wieder neue Deckanstöße. Dabei rückt ihre Kunst allerdings immer mehr in den Hintergrund. Sie fügt sich immer wieder Picassos Willen und klammert sich selbst dann noch an ihn, als sie feststellen muss, dass er Affären mit anderen Frauen hat. Erst als Picasso der Malerin Françoise Gilot begegnet werden ihre Konflikte so groß, dass jetzt auch Dora bewusst wird, dass ihrer Beziehung nun bald enden wird… Bettina Storks hat diese Roman-Biografie ganz wundervoll geschrieben. Ihr Schreibstil ist einfach großartig, so wortgewandt und bildhaft. Sie hat mir das Leben von Dora Maar auf eine sehr angenehme Art näher gebracht. Dieses war sehr aufregend mit dem großen Picasso an ihrer Seite und sie hatte Kontakt mit vielen bedeutenden Künstlern dieser Zeit. Sehr interessant war auch die Kriegszeit beschrieben, aber das spannendste für mich war das Auf und Ab der Liaison dieses außergewöhnlichen Paares und der tiefe Einblick in Doras Gefühlsleben. Mich hat Dora Maars Leben auch nach Beenden dieses Buches nicht losgelassen. Sie war eine wahnsinnig starke so Persönlichkeit, unterwarf sich aber trotzdem diesem Mann und er war auch bis zu ihrem Tod der Mittelpunkt ihres Lebens. Da stand sie aber nicht alleine da. So wie ihr, so erging es fast allen Frauen Picassos. Eine klare Leseempfehlung von mir für dieses tolle Buch.

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Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Wie Leidenschaft verbinden und trennen kann. Zwei große Künstler nebeneinander, das ist befruchtend und zerstörend. Jeder geht seinen Weg, Dora und Pablo eine große Liebe ohne Happyend.
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Wie Leidenschaft verbinden und trennen kann. Zwei große Künstler nebeneinander, das ist befruchtend und zerstörend. Jeder geht seinen Weg, Dora und Pablo eine große Liebe ohne Happyend.

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