Das Baby ist meins

Das Baby ist meins

Roman

Buch (Gebundene Ausgabe)

15,00 € inkl. gesetzl. MwSt.

Beschreibung


Unerbittlicher als ihre Schwester verteidigt eine Frau wohl nur eins: ihr Baby. Nach ihrem preisgekrönten Bestseller »Meine Schwester, die Serienmörderin« legt Oyinkan Braithwaite ihren zweiten Roman vor. »Das Baby ist meins« ist eine augenzwinkernde Ansage an das Patriarchat, ein spannender Einblick in die nigerianische Gesellschaft – und vor allem eine rasante Geschichte um zwei Frauen, die wie Löwinnen um das Baby in ihrer Mitte kämpfen. Natürlich ohne Rücksicht auf Verluste oder gar auf den Mann, der versucht herauszufinden, wem er glauben soll. Und der selbst alles andere als ein Unschuldslamm ist. Die Presse über »Meine Schwester, die Serienmörderin«: »Ein Buch als Waffe: Oyinkan Braithwaite erzählt mit blutigem Überschwang von der Emanzipation junger Afrikanerinnen.« Volker Weidermann, Der SPIEGEL. »Schnell und witzig, ironisch und böse funkelnd. Dieser Thriller hat einen Skorpionstachel und seinen Stich vergisst man nicht.« The New York Times

»Braithwaites Roman ist deswegen so gut, weil er auf zwei unterschiedlichen Ebenen operiert: als komisches Lustspiel mit Irrungen und Wirrungen auf sexueller und psychischer Ebene. Und als Analyse patriarchaler Machtverhältnisse.« ("Die WELT")
»Braithwaite ist eine souveräne, schnelle, splatterfreudige Erzählerin, die aus dem Elend der Gegenwart das Beste gemacht hat.« ("Der SPIEGEL")
»Das ist Weltliteratur, die sich selbstbewusst und selbstverständlich am globalen Diskurs beteiligt – und dabei insbesondere in der Pandemie-Zeit ganz weit vorne liegt. Um nicht zu sagen: an der Spitze.« ("Deutschlandfunk Kultur")
»Oyinkan Braithwaite ist ihrem Stil treu geblieben: schnell und schörkellos kommt sie zum Punkt, gern auch etwas blutrünstig.« ("Deutschlandfunk - Büchermarkt")
»Eine furiose Covid-Comedy.« ("Vogue")

Oyinkan Braithwaite hat Kreatives Schreiben und Jura in Kingston studiert, in einem nigerianischen Verlag und in einer Produktionsfirma gearbeitet. Heute ist sie als freie Autorin tätig. Sie war nominiert für den Commenwealth Short Story Preis und ihr Debütroman »Meine Schwester, die Serienkillerin« war weltweit ein fulminanter Erfolg, wurde für den Booker Prize und den Women's Prize nominiert und gewann den Los Angeles Times Prize für den besten Thriller. Eine Verfilmung ist in Vorbereitung. Oyinkan Braithwaite lebt in Lagos, Nigeria..
Yasemin Dinçer, geboren 1983, studierte Literaturübersetzen und hat u. a. Werke von Paula McLain, Shirley Hazzard und David Harvey ins Deutsche übertragen.

Details

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

18.01.2021

Verlag

Blumenbar

Seitenzahl

128

Maße (L/B/H)

19,5/12,2/1,5 cm

Gewicht

190 g

Beschreibung

Details

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

18.01.2021

Verlag

Blumenbar

Seitenzahl

128

Maße (L/B/H)

19,5/12,2/1,5 cm

Gewicht

190 g

Auflage

1. Auflage

Originaltitel

The baby is mine

Übersetzer

Yasemin Dinçer

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-351-05089-4

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Tragischkomisches Kammerspiel in Lagos

Bewertung aus Zürich am 26.08.2021

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Ein Mann, zwei Frauen und ein Baby. Und wer ist nun die Mutter? Der Mann weiß es nicht, da er erst ein paar Wochen nach der Geburt zu den drei dazustösst. Es ist Lockdown 2020 in Lagos, Nigeria. Die vier befinden sich in einem älteren und sehr grosszügigen Haus. Eine Inszenierung wie in einem Kammerspiel. Mehr verrate ich hier nicht. Diese kleine Büchlein erzählt eine urkomische, aber auch sehr tragische Geschichte um ein Baby. Die Autorin schafft es dabei auf eine sehr eingängige Art uns Stereotypen von Frauen- und Männerbilder zu präsentieren und mit ihnen zu spielen, wie sie auch in unserer Gesellschaft vorkommen. Klar, Lagos ist nicht gleich Frankfurt oder Berlin. Aber das ist egal. Vielmehr ist es fraglich, ob eine Autor:in auch bei uns die Geschichte auf diese verrückte Art aufgemacht und das heikle Thema so ähnlich präsentiert hätte. Denn die Art wie Braithwaite erzählt, findet sich im deutschsprachigen Raum kaum. Und darum ist es gut, dass dieses Buch auf Deutsch übersetzt wurde und einem breiteren Publikum zugänglich gemacht wird. Mir hat das Buch, und wie es konzipiert ist, sehr gut gefallen. Mit anderen Worten: Ich habe es in einem Zug durchgelesen. Ob ich es wirklich verstanden habe, steht auf einem anderen Blatt geschrieben, aber die starken - teilweise auch etwas verstörenden - Bilder, die die Autorin verwendet, haben mich zum Nachdenken angeregt. Aber keine Angst, es ist kein Horrorthriller, ganz und gar nicht. Es ist vielmehr eine Story, die man nicht mehr vergisst, wenn man sie einmal gelesen hat. Aber das Lachen bleibt einem zwischendurch schon im Hals stecken… Fazit: Ein sehr interessantes Buch. Aber irgendwie total verrückt und total tragisch und lustig zugleich.

Tragischkomisches Kammerspiel in Lagos

Bewertung aus Zürich am 26.08.2021
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Ein Mann, zwei Frauen und ein Baby. Und wer ist nun die Mutter? Der Mann weiß es nicht, da er erst ein paar Wochen nach der Geburt zu den drei dazustösst. Es ist Lockdown 2020 in Lagos, Nigeria. Die vier befinden sich in einem älteren und sehr grosszügigen Haus. Eine Inszenierung wie in einem Kammerspiel. Mehr verrate ich hier nicht. Diese kleine Büchlein erzählt eine urkomische, aber auch sehr tragische Geschichte um ein Baby. Die Autorin schafft es dabei auf eine sehr eingängige Art uns Stereotypen von Frauen- und Männerbilder zu präsentieren und mit ihnen zu spielen, wie sie auch in unserer Gesellschaft vorkommen. Klar, Lagos ist nicht gleich Frankfurt oder Berlin. Aber das ist egal. Vielmehr ist es fraglich, ob eine Autor:in auch bei uns die Geschichte auf diese verrückte Art aufgemacht und das heikle Thema so ähnlich präsentiert hätte. Denn die Art wie Braithwaite erzählt, findet sich im deutschsprachigen Raum kaum. Und darum ist es gut, dass dieses Buch auf Deutsch übersetzt wurde und einem breiteren Publikum zugänglich gemacht wird. Mir hat das Buch, und wie es konzipiert ist, sehr gut gefallen. Mit anderen Worten: Ich habe es in einem Zug durchgelesen. Ob ich es wirklich verstanden habe, steht auf einem anderen Blatt geschrieben, aber die starken - teilweise auch etwas verstörenden - Bilder, die die Autorin verwendet, haben mich zum Nachdenken angeregt. Aber keine Angst, es ist kein Horrorthriller, ganz und gar nicht. Es ist vielmehr eine Story, die man nicht mehr vergisst, wenn man sie einmal gelesen hat. Aber das Lachen bleibt einem zwischendurch schon im Hals stecken… Fazit: Ein sehr interessantes Buch. Aber irgendwie total verrückt und total tragisch und lustig zugleich.

erstaunliches Buch

debbie am 30.06.2021

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Bereits nach »Meine Schwester, die Serienmörderin« konnte mich Autorin für ihren mitreißende Schreibstil gewinnen...Und für mich mit ihrem neuen Werk sogar noch einen drauf setzen... Ich habe die Geschichte innerhalb eines Tages gelesen, musste jetzt allerdings erst einmal meine Gedanken ordnen... Im Mittelpunkt steht Bambi, dessen Leben auf einmal Kopf steht als seien Freundin in während des Corona-Lockdowns aus der Wohnung wirft...Er zieht zu seiner Tante und der Geliebten seines Onkels...Für mich war dies was geboten wurde ein grandioses Kammerspiel...Man kann es so nehmen und auf die große Bühne bringen...Einfach genial... Ich wusste selbst nicht, was ich glauben sollte...War geschockt und auch erstaunt...Und während ich beim Erstlingswerk noch schwankte, bin ich hier hin und weg... Auch wenn ich finde, dass dieses Buch nichts mit der Emanzipation zu tun hat...Für mich steht hier zwar der Mann nicht im Vordergrund, aber er ist der Einzige, der klar denken kann...Die beiden Frauen in der Geschichte sind getrieben und leiden...Von ihnen ist, für mein Verständnis, keine mit einem klaren Verstand bei der Sache...Ja, sie leben alleine und stehen ihre Frau, aber ansonsten fehlte mir hier was... Von mir gibt es eine klare Leseempfehlung...Diese Bücher sind anders und sollten definitiv mehr Raum erhalten...Und mit 128 Seiten war das Ebook auch recht schnell gelesen...

erstaunliches Buch

debbie am 30.06.2021
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Bereits nach »Meine Schwester, die Serienmörderin« konnte mich Autorin für ihren mitreißende Schreibstil gewinnen...Und für mich mit ihrem neuen Werk sogar noch einen drauf setzen... Ich habe die Geschichte innerhalb eines Tages gelesen, musste jetzt allerdings erst einmal meine Gedanken ordnen... Im Mittelpunkt steht Bambi, dessen Leben auf einmal Kopf steht als seien Freundin in während des Corona-Lockdowns aus der Wohnung wirft...Er zieht zu seiner Tante und der Geliebten seines Onkels...Für mich war dies was geboten wurde ein grandioses Kammerspiel...Man kann es so nehmen und auf die große Bühne bringen...Einfach genial... Ich wusste selbst nicht, was ich glauben sollte...War geschockt und auch erstaunt...Und während ich beim Erstlingswerk noch schwankte, bin ich hier hin und weg... Auch wenn ich finde, dass dieses Buch nichts mit der Emanzipation zu tun hat...Für mich steht hier zwar der Mann nicht im Vordergrund, aber er ist der Einzige, der klar denken kann...Die beiden Frauen in der Geschichte sind getrieben und leiden...Von ihnen ist, für mein Verständnis, keine mit einem klaren Verstand bei der Sache...Ja, sie leben alleine und stehen ihre Frau, aber ansonsten fehlte mir hier was... Von mir gibt es eine klare Leseempfehlung...Diese Bücher sind anders und sollten definitiv mehr Raum erhalten...Und mit 128 Seiten war das Ebook auch recht schnell gelesen...

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Christina Dumke

Thalia Brühl Markt

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5/5

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Ein Mann, ein Baby, zwei Frauen und die spannende Frage wer lügt. Rasant erzählt und unfassbar spannend. Gewieft und mal komplett was anderes. Für alle die Lust aufs mitraten haben. Super !
5/5

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Sandya Ludwig

Thalia Göttingen

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4/5

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Inmitten einer Pandemie findet sich Bambi plötzlich zwischen zwei Frauen die Anspruch auf das gleiche Baby erheben. Mit einem fast sardonischem Gespür für Worte erzählt die Autorin eine emotional mitnehmende Kurzgeschichte.
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Inmitten einer Pandemie findet sich Bambi plötzlich zwischen zwei Frauen die Anspruch auf das gleiche Baby erheben. Mit einem fast sardonischem Gespür für Worte erzählt die Autorin eine emotional mitnehmende Kurzgeschichte.

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