Die Erfindung der Welt

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Roman

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Beschreibung

Die Schriftstellerin Aliza Berg erhält einen anonymen Brief mit dem großzügig honorierten Auftrag, einen Roman zu schreiben, mit keinem geringeren Thema als dem Leben. Sie soll es mit frischem Blick neu entdecken und unvoreingenommen davon erzählen – am Beispiel einer vorgegebenen Gegend und all ihrer Bewohner. Auf der beigelegten Landkarte scheint das markierte Gebiet allerdings gänzlich unbewohnt zu sein.
Aliza reist also nach Litstein, findet Logis bei Gräfin und Graf Hohensinn und beginnt mit ihren Recherchen. Dabei begegnet sie der eigensinnigen Kristyna in ihrem Haus im Wald ebenso wie dem Eigenbrötler Jakob und dem Trafikanten Peter. Aber vor allem eröffnen sich ihr die wesentlichen Dinge: die Unendlichkeit der Gedanken, die Zartheit und Wucht der Natur und die Kraft der Liebe. Was macht das Leben aus? Thomas Sautner entführt eine Autorin ins unendliche Labyrinth der Gedanken und lässt sie zwischen den ganz großen Fragen der Existenz wandern.

Details

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

24.02.2021

Verlag

Picus

Seitenzahl

408

Maße (L/B/H)

19,3/12,6/4 cm

Beschreibung

Details

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

24.02.2021

Verlag

Picus

Seitenzahl

408

Maße (L/B/H)

19,3/12,6/4 cm

Gewicht

481 g

Auflage

1

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-7117-2103-7

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Das Labyrinth des Lebens

Bewertung am 06.10.2021

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Die erfolgreiche Autorin Aliza Berg erhält von einem unbekannten Briefeschreiber den Auftrag, ein Buch über das Leben zu schreiben. Dabei sollen als Bedingung ein festgelegter Raum ( hier die Grafschaft Litstein) und seine Bewohner betrachtet werden. Nach eingehender Analyse entscheidet sie sich vorerst, das ungewöhnliche Schreibprojekt anzugehen. Aliza beginnt akribisch mit ihren Recherchen, fährt nach Litstein und hält sich an die vorgegebenen Details. Erste Begegnungen und Gespräche mit den Dorf- und Burgbewohnern sind intensiv und professionell, reflektieren ihre persönlichen Eindrücke. Zuweilen lässt sie sich treiben, lässt sich auf die Umgebung und ihre Natur ein; behält sich aber vor, die Dinge in ihrem Sinne zu sortieren und bewerten. So entdeckt sie eine Fülle an Leben, inclusive Mikro- und Makrokosmos. Der Mensch ist ein Teil davon: mal skurril (Krystina) oder chaotisch ( Leopold), offen und ehrlich ( Elli) oder natürlich ( Johann), auch fiktiv( Fred). Tiere und Pflanzen, die in kleinen Momentaufnahmen hinreißend beschrieben werden, füllen den Lebensraum enorm. Sowie auch eine vortragsmäßige Reise ins unendliche Weltall. LEBEN zeigt sich in vielen Bereichen realistisch; beinhaltet Chaos und Struktur, Vielfalt und Stille, Energie und Bewegung, Einsamkeit und Tod. Den Einstieg in die Geschichte empfand ich etwas verwirrend. So folgt sie zwar einem roten Faden, die einzelnen Erzählstränge beginnen aber oft spontan, verspinnen sich und bringen überraschende Ideen zu Tage. Die Geschichte entwickelt sich zum Schlusspunkt hin mit einer erstaunlichen Antwort auf die Lebensfrage. Mir hat der Roman von Thomas Sautner trotz anfänglicher Schwierigkeit gut gefallen. Der Autor zeigt sich mir als wahrer Wortakrobat in seinen Beschreibungen und lässt mich damit tief in seine Geschichte eintauchen.

Das Labyrinth des Lebens

Bewertung am 06.10.2021
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Die erfolgreiche Autorin Aliza Berg erhält von einem unbekannten Briefeschreiber den Auftrag, ein Buch über das Leben zu schreiben. Dabei sollen als Bedingung ein festgelegter Raum ( hier die Grafschaft Litstein) und seine Bewohner betrachtet werden. Nach eingehender Analyse entscheidet sie sich vorerst, das ungewöhnliche Schreibprojekt anzugehen. Aliza beginnt akribisch mit ihren Recherchen, fährt nach Litstein und hält sich an die vorgegebenen Details. Erste Begegnungen und Gespräche mit den Dorf- und Burgbewohnern sind intensiv und professionell, reflektieren ihre persönlichen Eindrücke. Zuweilen lässt sie sich treiben, lässt sich auf die Umgebung und ihre Natur ein; behält sich aber vor, die Dinge in ihrem Sinne zu sortieren und bewerten. So entdeckt sie eine Fülle an Leben, inclusive Mikro- und Makrokosmos. Der Mensch ist ein Teil davon: mal skurril (Krystina) oder chaotisch ( Leopold), offen und ehrlich ( Elli) oder natürlich ( Johann), auch fiktiv( Fred). Tiere und Pflanzen, die in kleinen Momentaufnahmen hinreißend beschrieben werden, füllen den Lebensraum enorm. Sowie auch eine vortragsmäßige Reise ins unendliche Weltall. LEBEN zeigt sich in vielen Bereichen realistisch; beinhaltet Chaos und Struktur, Vielfalt und Stille, Energie und Bewegung, Einsamkeit und Tod. Den Einstieg in die Geschichte empfand ich etwas verwirrend. So folgt sie zwar einem roten Faden, die einzelnen Erzählstränge beginnen aber oft spontan, verspinnen sich und bringen überraschende Ideen zu Tage. Die Geschichte entwickelt sich zum Schlusspunkt hin mit einer erstaunlichen Antwort auf die Lebensfrage. Mir hat der Roman von Thomas Sautner trotz anfänglicher Schwierigkeit gut gefallen. Der Autor zeigt sich mir als wahrer Wortakrobat in seinen Beschreibungen und lässt mich damit tief in seine Geschichte eintauchen.

Botschaft des Buches kommt nicht rüber

lynas_lesezeit am 14.07.2021

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

"Mein Wunsch ist, Sie mögen in meinem Auftrag, doch in völliger literarischer Freiheit, einen Roman schreiben. [...] Der Roman soll das Leben zum Thema haben. [...] Das Leben - seine Geheimnisse, die offenkundigen und die verborgenen." Diesen Auftrag erhält die Schriftstellerin Aliza Berg verbunden mit der Vorgabe eines Gebietes, in welchem sie über das Leben recherchieren soll, und einem großzügigen Honorar. Von wem der Auftrag kommt, weiß sie nicht. Dennoch macht sie sich auf und bleibt eine ganze Zeit in dem festgelegten Gebiet um einen Roman über das Leben zu verfassen. Thematisch war ich gleich von der Handlung in den Bann gezogen. Ich mag es, wenn Geschichten von Schriftstellern handeln oder es besondere Charaktere zu entdecken gibt. Beides schien der Roman zu versprechen. Leider wurde meine Begeisterung jedoch ziemlich schnell ernüchtert. Denn ich wurde mit der Handlung, den Charakteren und der Art des Erzählens einfach nicht warm. Letzteres liegt weniger an der Ausdrucksweise und Wortwahl, als an dem Aufbau und der Tiefe der Beschreibungen. Es wird mit Andeutungen gearbeitet, vieles poetisiert und nicht konkret benannt. Ich konnte keine klare Linie erkennen, mir fehlte etwas, was mich gefesselt und berührt hätte. Für mich hatte das Buch keine Aussagekraft, keine Botschaft, die in Erinnerung geblieben ist. Ich kann mir allerdings vorstellen, dass es Leser gibt, die an anderen Punkten in ihrem Leben stehen und durchaus von der Geschichte angesprochen und abgeholt werden. "Die Erfindung der Welt" von Thomas Sautner ist ein Roman, dessen Grundidee mir gefallen hat und der sprachlich ansprechend ist, mich jedoch nicht erreichen konnte. Daher verbleibe ich mit drei Sternen und einer zögerlichen Leseempfehlung für alle, die gern herausfinden möchten, ob ihnen der Roman etwas sagen wird.

Botschaft des Buches kommt nicht rüber

lynas_lesezeit am 14.07.2021
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

"Mein Wunsch ist, Sie mögen in meinem Auftrag, doch in völliger literarischer Freiheit, einen Roman schreiben. [...] Der Roman soll das Leben zum Thema haben. [...] Das Leben - seine Geheimnisse, die offenkundigen und die verborgenen." Diesen Auftrag erhält die Schriftstellerin Aliza Berg verbunden mit der Vorgabe eines Gebietes, in welchem sie über das Leben recherchieren soll, und einem großzügigen Honorar. Von wem der Auftrag kommt, weiß sie nicht. Dennoch macht sie sich auf und bleibt eine ganze Zeit in dem festgelegten Gebiet um einen Roman über das Leben zu verfassen. Thematisch war ich gleich von der Handlung in den Bann gezogen. Ich mag es, wenn Geschichten von Schriftstellern handeln oder es besondere Charaktere zu entdecken gibt. Beides schien der Roman zu versprechen. Leider wurde meine Begeisterung jedoch ziemlich schnell ernüchtert. Denn ich wurde mit der Handlung, den Charakteren und der Art des Erzählens einfach nicht warm. Letzteres liegt weniger an der Ausdrucksweise und Wortwahl, als an dem Aufbau und der Tiefe der Beschreibungen. Es wird mit Andeutungen gearbeitet, vieles poetisiert und nicht konkret benannt. Ich konnte keine klare Linie erkennen, mir fehlte etwas, was mich gefesselt und berührt hätte. Für mich hatte das Buch keine Aussagekraft, keine Botschaft, die in Erinnerung geblieben ist. Ich kann mir allerdings vorstellen, dass es Leser gibt, die an anderen Punkten in ihrem Leben stehen und durchaus von der Geschichte angesprochen und abgeholt werden. "Die Erfindung der Welt" von Thomas Sautner ist ein Roman, dessen Grundidee mir gefallen hat und der sprachlich ansprechend ist, mich jedoch nicht erreichen konnte. Daher verbleibe ich mit drei Sternen und einer zögerlichen Leseempfehlung für alle, die gern herausfinden möchten, ob ihnen der Roman etwas sagen wird.

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