Grimme Stunden

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Sechs Morde, ein Prediger und Harper Lees letzter Roman

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Beschreibung

"Eine großartige True-Crime-Story, die zu schreiben sogar Harper Lee stolz gemacht hätte." The New York Times Book Review
Ende der Siebzigerjahre war es still geworden um Harper Lee. Ihr Welterfolg Wer die Nachtigall stört lag bereits 18 Jahre zurück, und der von Verlag und Publikum herbeigesehnte zweite Roman ließ noch immer auf sich warten. Aber jetzt war sie einem Stoff auf der Spur, etwas Großem. Der Prediger William Maxwell hatte innerhalb weniger Jahre zunächst seine Ehefrau, dann seinen Nachbar, dann seinen Bruder, dann seine zweite Ehefrau, dann seinen Neffen und schließlich die Adoptivtochter seiner dritten Ehefrau umgebracht, auf deren Beerdigung er selbst ermordet wurde. Lee recherchierte fieberhaft und war sogar bei dem Prozess gegen Maxwells Mörder im Gerichtssaal anwesend, doch ihr Roman sollte Fragment bleiben. Grimme Stunden erzählt die Geschichte, die Harper Lee in The Reverend hätte erzählen wollen, und zeichnet dabei zugleich das Porträt einer der berühmtesten Schriftstellerinnen Amerikas, von ihrem Kampf mit dem Ruhm, dem Erfolg und dem Mysterium künstlerischer Kreativität.

Casey Cep wurde an der Ostküste Marylands geboren und ist Schriftstellerin. Sie hat Amerikanistik in Harvard und als Rhodes Scholar in Oxford, UK Theologie studiert. Ihre Arbeiten erschienen u.a. im New Yorker, in der New York Times und in The New Republic. Furious Hours ist ihr erstes Buch.

Details

Format

ePUB

Kopierschutz

Nein

Family Sharing

Ja

Text-to-Speech

Nein

Erscheinungsdatum

29.03.2021

Verlag

Ullstein Verlag

Beschreibung

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ePUB

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Erscheinungsdatum

29.03.2021

Verlag

Ullstein Verlag

Seitenzahl

432 (Printausgabe)

Dateigröße

10611 KB

Auflage

1. Auflage

Übersetzer

Claudia Wenner

Sprache

Deutsch

EAN

9783843725149

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Bewertung aus München am 19.05.2021

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Mir war schon vor Beginn des Buches klar, dass ich keine zu genauen Erwartungen an das Buch haben sollte und dass der Name HARPER LEE durchaus auch als Werbestrategie für dieses Buch verwendet wird. Dennoch war ich gespannt, was mich erwartete. Die Autorin Casey Cep wurde auf den Fall des schwarzen Predigers, Reverend Willie Maxwell, aufmerksam, da Harper Lee jahrelang über dessen mögliche Straftaten recherchiert hatte, allerdings verstarb, bevor sie aus dem Material vielleicht einen Roman hätte machen können. Also nahm Cep die Fährte erneut auf und erzählt hier einen verrückten, erschreckenden True-Crime über einen Mann, der mehrere Menschen umbrachte und das Geld der diversen Lebensversicherungen einstrich, bevor er im Rahmen einer Gerichtsverhandlung erschossen wurde. Verrückt auch deshalb, weil Maxwells Rechtsanwalt nach dessen Ermordung den Täter verteidigte. Beim Lesen ist man als Europäer sicher immer wieder fassungslos über die katastrophalen Zustände des Rechtssystems in den Vereinigten Staaten, die es unglaublich einfach möglich machten, Polizei, Gerichte, Versicherungen, einfach jeden zu belügen und zu betrügen und reihenweise Menschen zu töten. Die Fehler und Unzulänglichkeiten der verschiedenen Rechtsorgane, Vorurteile, Rassenhass, Angst vor Voodoo, Tricksereien und Küngel spielten Maxwell und auch seinem Anwalt in die Hände. Ein erschreckendes Bild einer Gesellschaft und eines Rechtsstaates. Im letzten Abschnitt erzählt die Autorin dann von ihrer geschätzten Kollegin Harper Lee, ihrem Werdegang, ihrem Leben und Schaffen. Dieser Teil ist irgendwie etwas aus dem True-Crime-Context herausgerissen und obwohl interessant, so doch für den Fall unerheblich. Ein wenig fehlte mir eine homogene Struktur bei diesem Roman. Dennoch habe ich einiges Neues aus diesem Buch gezogen und vergebe deshalb gerne 4 Sterne.

Grimme Stunden

Bewertung aus München am 19.05.2021
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Mir war schon vor Beginn des Buches klar, dass ich keine zu genauen Erwartungen an das Buch haben sollte und dass der Name HARPER LEE durchaus auch als Werbestrategie für dieses Buch verwendet wird. Dennoch war ich gespannt, was mich erwartete. Die Autorin Casey Cep wurde auf den Fall des schwarzen Predigers, Reverend Willie Maxwell, aufmerksam, da Harper Lee jahrelang über dessen mögliche Straftaten recherchiert hatte, allerdings verstarb, bevor sie aus dem Material vielleicht einen Roman hätte machen können. Also nahm Cep die Fährte erneut auf und erzählt hier einen verrückten, erschreckenden True-Crime über einen Mann, der mehrere Menschen umbrachte und das Geld der diversen Lebensversicherungen einstrich, bevor er im Rahmen einer Gerichtsverhandlung erschossen wurde. Verrückt auch deshalb, weil Maxwells Rechtsanwalt nach dessen Ermordung den Täter verteidigte. Beim Lesen ist man als Europäer sicher immer wieder fassungslos über die katastrophalen Zustände des Rechtssystems in den Vereinigten Staaten, die es unglaublich einfach möglich machten, Polizei, Gerichte, Versicherungen, einfach jeden zu belügen und zu betrügen und reihenweise Menschen zu töten. Die Fehler und Unzulänglichkeiten der verschiedenen Rechtsorgane, Vorurteile, Rassenhass, Angst vor Voodoo, Tricksereien und Küngel spielten Maxwell und auch seinem Anwalt in die Hände. Ein erschreckendes Bild einer Gesellschaft und eines Rechtsstaates. Im letzten Abschnitt erzählt die Autorin dann von ihrer geschätzten Kollegin Harper Lee, ihrem Werdegang, ihrem Leben und Schaffen. Dieser Teil ist irgendwie etwas aus dem True-Crime-Context herausgerissen und obwohl interessant, so doch für den Fall unerheblich. Ein wenig fehlte mir eine homogene Struktur bei diesem Roman. Dennoch habe ich einiges Neues aus diesem Buch gezogen und vergebe deshalb gerne 4 Sterne.

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Bewertung aus Leipzig am 19.05.2021

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Ungewöhnlich Vermutlich bin ich mit einer falschen Vorstellung an das Buch gegangen. Bei True Crime bin ich eigentlich immer dabei, doch konnte mich das Buch nicht überzeugen bzw. mitreißen. Es werden viele wichtige Themen angeschnitten, doch war es für mich am Ende eher ein "zu viel gewollt" Leider kann ich daher nur 3 Sterne geben. Die Idee und die Themen allein finde ich toll, doch war es mir einfach zu viel.

Ungewöhnlich

Bewertung aus Leipzig am 19.05.2021
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Ungewöhnlich Vermutlich bin ich mit einer falschen Vorstellung an das Buch gegangen. Bei True Crime bin ich eigentlich immer dabei, doch konnte mich das Buch nicht überzeugen bzw. mitreißen. Es werden viele wichtige Themen angeschnitten, doch war es für mich am Ende eher ein "zu viel gewollt" Leider kann ich daher nur 3 Sterne geben. Die Idee und die Themen allein finde ich toll, doch war es mir einfach zu viel.

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Markus Kowal

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5/5

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Die wahre Geschichte über den Prediger Maxwell, der als Serienmörder sein Unwesen trieb und wie die berühmte Schriftstellerin Harper Lee, dies als Tatsachenroman umsetzen wollte. Äußerst spannend erfährt man etwas über die Hintergründe und die Schriftstellerin selbst!
5/5

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Die wahre Geschichte über den Prediger Maxwell, der als Serienmörder sein Unwesen trieb und wie die berühmte Schriftstellerin Harper Lee, dies als Tatsachenroman umsetzen wollte. Äußerst spannend erfährt man etwas über die Hintergründe und die Schriftstellerin selbst!

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