Die Shoah

Inhaltsverzeichnis

Einleitung 1. Die Shoah im »Altreich« 1.1 Die Ausgrenzung der Juden Deutschlands 1933–1938 1.2 Die Entrechtung der Juden Deutschlands 1938–1941 1.3 Die Ermordung der Juden Deutschlands 1941–1945 1.4 Die Ermordung der Juden Österreichs 1.5 Die nationalsozialistische Planung der »Endlösung« 1.6 Zusammenfassung 2. Die Shoah in West- und Nordeuropa 2.1 Die Niederlande – Warum so viele? 2.2 Belgien – Ein Brüsseler Bürgermeister sagt »Nein!« 2.3 Luxemburg – »Judenlisten« für die Deutschen 2.4 Frankreich – Der Mythos von Casablanca 2.5 Dänemark – Die Flucht über den Öresund 2.6 Norwegen – Ein Kollaborateur namens Quisling 2.7 Finnland – Waffenpartner »Ja«, Rassenbiologie »Nein« 2.8 Zusammenfassung 3. Die Shoah in Osteuropa 3.1 Tschechoslowakei – Hlinka-Garden und Vlajka 3.2 Polen – Ein Ort namens Auschwitz 3.3 Sowjetunion – Einsatzgruppen im Blutrausch 3.4 Ukraine – Eine Schlucht namens Babi Jar 3.5 Estland – »936«, »judenfrei« 3.6 Lettland – Verharmlosung der Mittäterschaft3.7 Litauen – Ein Mörder namens Jäger3.8 Zusammenfassung4. Die Shoah auf dem Balkan, in Südeuropa und Nordafrika4.1 Bulgarien – Die Rettung der Sofioter Juden4.2 Rumänien – Der Todeszug von Iași4.3 Griechenland – Das Schicksal der Juden in drei Zonen 4.4 Albanien – Einfache Leute helfen selbstlos 4.5 Ungarn – Täter, nicht Opfer 4.6 Jugoslawien – Mordprogramm im Stil von Wehrmacht und Pavelić 4.7 Italien – Ein Papst schweigt wider besseren Wissens 4.8 Der Maghreb – Die Macht von Vichy in Nordafrika 4.9 Zusammenfassung 5. Die Rolle der Alliierten und der neutralen Länder 5.1 Die Alliierten – Stopp der Shoah kein Kriegsziel 5.2 Schweden – Der doppelte Wallenberg 5.3 Die Schweiz – Der Banker der Nazis 5.4 Spanien – Repatriierung unerwünscht 5.5 Portugal – Eine Gedenkplakette für Sousa Mendes 5.6 Die Türkei – Die verlorenen Auslandstürken 5.7 Zusammenfassung Resümee Literaturverzeichnis
Neue Reihe Sachbuch Band 1

Die Shoah

Verfolgung und Ermordung der europäischen Juden

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Beschreibung

Die Ermordung von sechs Millionen europäischen Juden und die Verfolgung der Opfer in über 20 Ländern sowie an zahllosen Orten konnten selbst Millionen deutscher Täter und Mittäter nicht allein bewerkstelligen. Die Verantwortung der Deutschen für die Shoah darf zwar nicht relativiert werden, doch es bleibt Fakt, dass die Singularität des Genozids nicht zuletzt dem Sachverhalt geschuldet ist, dass der Völkermord des Haupttäters in seinem ganzen Ausmaß nur möglich war durch ein Heer europäischer Mittäter, die bereitwillig in deutscher Verantwortung oder gar eigenständig mordeten, Konzentrations- und Vernichtungslager bewachten, Deportationszüge bereitstellten, Grenzen schlossen, Flüchtlinge zurückwiesen oder aber ihre eigenen jüdischen Staatsbürger nicht vor der Deportation bewahrten. Dergestalt betrachtet war und ist die Shoah ein deutsches und europäisches Problem. Der vorliegende Band beabsichtigt, in Form von Länderdarstellungen das Zusammenwirken des deutschen Haupttäters und seiner europäischen Mittäter zu schildern und zu analysieren, sowie einen länderbezogenen Überblick über das ganze Ausmaß und die menschliche Tragödie der Shoah zu vermitteln.

Achim Bühl ist Professor für Soziologie an der Beuth Hochschule für Technik Berlin. Seine Forschungsgebiete umfassen u. a. die Themenbereiche Rassismus, Geschichte der Eugenik, Antisemitismus und Holocaustforschung sowie die Bio- und Technikethik. Zuletzt erschienen von ihm bei marix: Rassismus. Anatomie eines Machtverhältnisses (2016), Antisemitismus – Geschichte und Strukturen von der Antike bis 1848 (2019) und Antisemitismus – Geschichte und Strukturen von 1848 bis heute (2020).

Details

Einband

Gebundene Ausgabe

Altersempfehlung

ab 17 Jahr(e)

Erscheinungsdatum

14.06.2021

Verlag

Marix Verlag ein Imprint von Verlagshaus Römerweg

Seitenzahl

226

Beschreibung

Details

Einband

Gebundene Ausgabe

Altersempfehlung

ab 17 Jahr(e)

Erscheinungsdatum

14.06.2021

Verlag

Marix Verlag ein Imprint von Verlagshaus Römerweg

Seitenzahl

226

Maße (L/B/H)

22,5/14,3/2,3 cm

Gewicht

402 g

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-7374-1164-6

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  • Einleitung 1. Die Shoah im »Altreich« 1.1 Die Ausgrenzung der Juden Deutschlands 1933–1938 1.2 Die Entrechtung der Juden Deutschlands 1938–1941 1.3 Die Ermordung der Juden Deutschlands 1941–1945 1.4 Die Ermordung der Juden Österreichs 1.5 Die nationalsozialistische Planung der »Endlösung« 1.6 Zusammenfassung 2. Die Shoah in West- und Nordeuropa 2.1 Die Niederlande – Warum so viele? 2.2 Belgien – Ein Brüsseler Bürgermeister sagt »Nein!« 2.3 Luxemburg – »Judenlisten« für die Deutschen 2.4 Frankreich – Der Mythos von Casablanca 2.5 Dänemark – Die Flucht über den Öresund 2.6 Norwegen – Ein Kollaborateur namens Quisling 2.7 Finnland – Waffenpartner »Ja«, Rassenbiologie »Nein« 2.8 Zusammenfassung 3. Die Shoah in Osteuropa 3.1 Tschechoslowakei – Hlinka-Garden und Vlajka 3.2 Polen – Ein Ort namens Auschwitz 3.3 Sowjetunion – Einsatzgruppen im Blutrausch 3.4 Ukraine – Eine Schlucht namens Babi Jar 3.5 Estland – »936«, »judenfrei« 3.6 Lettland – Verharmlosung der Mittäterschaft3.7 Litauen – Ein Mörder namens Jäger3.8 Zusammenfassung4. Die Shoah auf dem Balkan, in Südeuropa und Nordafrika4.1 Bulgarien – Die Rettung der Sofioter Juden4.2 Rumänien – Der Todeszug von Iași4.3 Griechenland – Das Schicksal der Juden in drei Zonen 4.4 Albanien – Einfache Leute helfen selbstlos 4.5 Ungarn – Täter, nicht Opfer 4.6 Jugoslawien – Mordprogramm im Stil von Wehrmacht und Pavelić 4.7 Italien – Ein Papst schweigt wider besseren Wissens 4.8 Der Maghreb – Die Macht von Vichy in Nordafrika 4.9 Zusammenfassung 5. Die Rolle der Alliierten und der neutralen Länder 5.1 Die Alliierten – Stopp der Shoah kein Kriegsziel 5.2 Schweden – Der doppelte Wallenberg 5.3 Die Schweiz – Der Banker der Nazis 5.4 Spanien – Repatriierung unerwünscht 5.5 Portugal – Eine Gedenkplakette für Sousa Mendes 5.6 Die Türkei – Die verlorenen Auslandstürken 5.7 Zusammenfassung Resümee Literaturverzeichnis