Girl A (ungekürzt)

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Hörbuch

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Beschreibung

Details

Sprecher

Verena Wolfien

Spieldauer

12 Stunden und 7 Minuten

Fassung

ungekürzt

Abo-Fähigkeit

Ja

Medium

MP3

Family Sharing

Ja

Beschreibung

Details

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Ja

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Sprecher

Verena Wolfien

Spieldauer

12 Stunden und 7 Minuten

Fassung

ungekürzt

Abo-Fähigkeit

Ja

Medium

MP3

Erscheinungsdatum

22.04.2021

Verlag

Harper Audio

Hörtyp

Lesung

Übersetzer

  • Klaus Timmermann
  • Ulrike Wasel

Sprache

Deutsch

EAN

9783749901845

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War so leider gar nicht meins

Bewertung aus Leipzig am 18.07.2021

Bewertet: Hörbuch-Download

Abigail Dean beschreibt in ihrem Debütroman die Lebensgeschichte der jungen Anwältin Alexandra "Lex" Gracie, die eine fürchterliche Kindheit zusammen mit ihren 6 Geschwistern erleben musste. Alle Kinder werden in jungen Jahren von ihren Eltern im Haus gefeselt und eingesperrt und nur durch einen glücklichen Zufall gelingt es Lex zu fliehen und dadurch ihre Geschwister aus dem Alptraum zu befreien. Alle Kinder kommen in unterschiedliche Adoptionsfamilien und so verlieren sie sich mit den Jahren aus den Augen. Durch den plötzlichen Tod der Mutter im Gefängnis wird Lex und ihre Geschwister wieder mit ihrer Vergangenheit konfrontriert. Die Mutter hat all ihren Kindern das Haus ihrer (grausamen) Kindheit hinterlassen und Lex soll sich als Testamentsvollstreckerin um das Erbe kümmern. Da sie eine Begegnungsstätte für misshandelte Kinder daraus machen möchte, braucht sie die Zustimmung aller Kinder und Lex nimmt nach und nach zu jedem wieder Kontakt auf. Auch wenn Lex die Hauptperson der Geschichte ist, dreht sich jedes Kapitel um ein anderes Kind und das Wiedersehen zwischen Lex und dem Geschwister. Es wird nicht nur die aktuelle Lebenssituation beleuchtet, sondern es gibt auch einen ständigen Wechsel in die Vergangenheit der Kindheit. Vom Klappentext habe ich mir eine spannende und sicherlich auch nicht immer einfache Geschichte erhofft, aber bei der Umsetzung traten zu viele Schwächen auf. Die Geschichte konnte mich nie wirklich fesselnd und mitreissen, sondern ich habe mich ziemlich durchquälen müssen. Besonders den ständgen Wechsel zwischen Kindheit und Gegenwart fand ich immer anstrengender, denn man musste sehr aufpassen, in welcher "Zeitebene" man sich gerade befand. Dies störte für mich auch sehr den Lesefluss, so dass ich der Geschichte keinen wirklcihen "durchgehenden" roten Faden gab. Auch wenn es nur meine subjektive persönliche Meinung ist, war das Buch für mich eine Enttäuschung und ich kann keine Leseempfehlung geben.

War so leider gar nicht meins

Bewertung aus Leipzig am 18.07.2021
Bewertet: Hörbuch-Download

Abigail Dean beschreibt in ihrem Debütroman die Lebensgeschichte der jungen Anwältin Alexandra "Lex" Gracie, die eine fürchterliche Kindheit zusammen mit ihren 6 Geschwistern erleben musste. Alle Kinder werden in jungen Jahren von ihren Eltern im Haus gefeselt und eingesperrt und nur durch einen glücklichen Zufall gelingt es Lex zu fliehen und dadurch ihre Geschwister aus dem Alptraum zu befreien. Alle Kinder kommen in unterschiedliche Adoptionsfamilien und so verlieren sie sich mit den Jahren aus den Augen. Durch den plötzlichen Tod der Mutter im Gefängnis wird Lex und ihre Geschwister wieder mit ihrer Vergangenheit konfrontriert. Die Mutter hat all ihren Kindern das Haus ihrer (grausamen) Kindheit hinterlassen und Lex soll sich als Testamentsvollstreckerin um das Erbe kümmern. Da sie eine Begegnungsstätte für misshandelte Kinder daraus machen möchte, braucht sie die Zustimmung aller Kinder und Lex nimmt nach und nach zu jedem wieder Kontakt auf. Auch wenn Lex die Hauptperson der Geschichte ist, dreht sich jedes Kapitel um ein anderes Kind und das Wiedersehen zwischen Lex und dem Geschwister. Es wird nicht nur die aktuelle Lebenssituation beleuchtet, sondern es gibt auch einen ständigen Wechsel in die Vergangenheit der Kindheit. Vom Klappentext habe ich mir eine spannende und sicherlich auch nicht immer einfache Geschichte erhofft, aber bei der Umsetzung traten zu viele Schwächen auf. Die Geschichte konnte mich nie wirklich fesselnd und mitreissen, sondern ich habe mich ziemlich durchquälen müssen. Besonders den ständgen Wechsel zwischen Kindheit und Gegenwart fand ich immer anstrengender, denn man musste sehr aufpassen, in welcher "Zeitebene" man sich gerade befand. Dies störte für mich auch sehr den Lesefluss, so dass ich der Geschichte keinen wirklcihen "durchgehenden" roten Faden gab. Auch wenn es nur meine subjektive persönliche Meinung ist, war das Buch für mich eine Enttäuschung und ich kann keine Leseempfehlung geben.

Leider sehr spannungslos und nüchtern erzählt. Schade!

Bewertung am 05.07.2021

Bewertet: Hörbuch-Download

Schon lange hat mich kein Klappentext mehr so sehr angefixt wie es bei Abigail Deans Girl A der Fall war. Es ist die Geschichte eines Mädchens, einer jungen Frau, das unfassbar schreckliches und grausames durchmachen musste - Gewalt und Missbrauch im eigenen Elternhaus. Doch Lex ist stark, sie kann sich und ihre Geschwister aus dem Gefängnis befreien. Als Jahre später ihre Mutter während der Haft verstirbt und Alexandra ihr Erbe antritt, sieht sie sich plötzlich wieder mit den Albträumen ihrer Kindheit konfrontiert. Ich war wirklich unglaublich gespannt darauf auf welche dramatische und emotionale Reise uns Abigail Dean mitnimmt. Welche Schrecken uns im Horrorhaus erwarten. Wie sich Lex und ihre Geschwister entwickelt haben und welche Ängste sie nach wie vor begleiten. Einen packenden und fesselnden Thriller habe ich mir erhofft, der mich tief in die Psyche der Täter und Opfer eindringen lässt. Leider muss ich aber sagen, dass ich das Hörbuch bei der Hälfte abgebrochen habe. Da war zunächst einmal Abigail Deans Stil, mit dem ich nicht so wirklich warm werden wollte. Die Autorin erzählt Lex Geschichte sehr emotionslos und kalt. Ich konnte Lex und ihre Gefühle nicht greifen. Sie blieb mir als Charakter irgendwie fremd, was auch damit zusammen hängt, dass mir die Ereignisse aus Lex Vergangenheit zu wenig heraus gearbeitet wurden. Außerdem fehlte mir irgendwie die düstere, beklemmende Atmosphäre, die es bei Thrillern dieser Art aber meines Erachtens braucht, um voll und ganz eintauchen zu können. Dabei fand ich den Anfang noch recht vielversprechend. Ab dem Zeitpunkt als Lex als Verwalterin des Erbes der Reihe nach ihre Geschwister aufsucht, um die Nachricht vom Tod der Mutter zu überbringen, wurde es mir dann aber irgendwie zu konfus und - was mich auch schon zum nächsten Punkt bringt - zu spannungslos. Ich hatte über weite Strecken das Gefühl auf der Stelle zu treten, es ist nichts von Bedeutung passiert und die teilweise sehr langen und ausschweifenden Kapitel, die dann auch noch Zeitsprünge beinhalten, haben es mir schwer gemacht am Ball zu bleiben. Ich fühlte mich regelrecht gelangweilt, was auch Verena Wolfien, die Sprecherin des Hörbuches, nicht wirklich ändern konnte. Ihre Lesung war passend monoton, genau wie die geschilderten Ereignisse und Dialoge im Buch. Da ich mir das ganze keine 12 Stunden lang antun wollte und ich auch nicht davon ausgehe, dass sich noch groß etwas geändert hatte, was Spannung und Atmosphäre betrifft, habe ich beschlossen, Lex Geschichte zur Halbzeit abzubrechen. Fazit Hier ist er also. Mein erster persönlicher Flop des Jahres. Dabei habe ich mir wirklich viel von Girl A erhofft, entspricht das Buch doch meinen Beuteschema, was Thriller angeht. Autorin Abigail Dean konnte mich mit ihrer Umsetzung allerdings gar nicht überzeugen. So können wir als Leser nur erahnen, welch schreckliches Martyrium Alexandra in ihrer Kindheit durchleben musste. Leider war für mich alles zu oberflächlich dargestellt. Emotionen kamen bei mir gar nicht an und das ganze war dazu sehr spannungslos und nüchtern erzählt. Da ich nicht davon ausgegangen bin, dass mich das Buch noch abholen kann, habe ich beschlossen Lex' auf ihrer Reise in die Vergangenheit nicht weiter zu begleiten und das Hörbuch bei der Hälfte abgebrochen.

Leider sehr spannungslos und nüchtern erzählt. Schade!

Bewertung am 05.07.2021
Bewertet: Hörbuch-Download

Schon lange hat mich kein Klappentext mehr so sehr angefixt wie es bei Abigail Deans Girl A der Fall war. Es ist die Geschichte eines Mädchens, einer jungen Frau, das unfassbar schreckliches und grausames durchmachen musste - Gewalt und Missbrauch im eigenen Elternhaus. Doch Lex ist stark, sie kann sich und ihre Geschwister aus dem Gefängnis befreien. Als Jahre später ihre Mutter während der Haft verstirbt und Alexandra ihr Erbe antritt, sieht sie sich plötzlich wieder mit den Albträumen ihrer Kindheit konfrontiert. Ich war wirklich unglaublich gespannt darauf auf welche dramatische und emotionale Reise uns Abigail Dean mitnimmt. Welche Schrecken uns im Horrorhaus erwarten. Wie sich Lex und ihre Geschwister entwickelt haben und welche Ängste sie nach wie vor begleiten. Einen packenden und fesselnden Thriller habe ich mir erhofft, der mich tief in die Psyche der Täter und Opfer eindringen lässt. Leider muss ich aber sagen, dass ich das Hörbuch bei der Hälfte abgebrochen habe. Da war zunächst einmal Abigail Deans Stil, mit dem ich nicht so wirklich warm werden wollte. Die Autorin erzählt Lex Geschichte sehr emotionslos und kalt. Ich konnte Lex und ihre Gefühle nicht greifen. Sie blieb mir als Charakter irgendwie fremd, was auch damit zusammen hängt, dass mir die Ereignisse aus Lex Vergangenheit zu wenig heraus gearbeitet wurden. Außerdem fehlte mir irgendwie die düstere, beklemmende Atmosphäre, die es bei Thrillern dieser Art aber meines Erachtens braucht, um voll und ganz eintauchen zu können. Dabei fand ich den Anfang noch recht vielversprechend. Ab dem Zeitpunkt als Lex als Verwalterin des Erbes der Reihe nach ihre Geschwister aufsucht, um die Nachricht vom Tod der Mutter zu überbringen, wurde es mir dann aber irgendwie zu konfus und - was mich auch schon zum nächsten Punkt bringt - zu spannungslos. Ich hatte über weite Strecken das Gefühl auf der Stelle zu treten, es ist nichts von Bedeutung passiert und die teilweise sehr langen und ausschweifenden Kapitel, die dann auch noch Zeitsprünge beinhalten, haben es mir schwer gemacht am Ball zu bleiben. Ich fühlte mich regelrecht gelangweilt, was auch Verena Wolfien, die Sprecherin des Hörbuches, nicht wirklich ändern konnte. Ihre Lesung war passend monoton, genau wie die geschilderten Ereignisse und Dialoge im Buch. Da ich mir das ganze keine 12 Stunden lang antun wollte und ich auch nicht davon ausgehe, dass sich noch groß etwas geändert hatte, was Spannung und Atmosphäre betrifft, habe ich beschlossen, Lex Geschichte zur Halbzeit abzubrechen. Fazit Hier ist er also. Mein erster persönlicher Flop des Jahres. Dabei habe ich mir wirklich viel von Girl A erhofft, entspricht das Buch doch meinen Beuteschema, was Thriller angeht. Autorin Abigail Dean konnte mich mit ihrer Umsetzung allerdings gar nicht überzeugen. So können wir als Leser nur erahnen, welch schreckliches Martyrium Alexandra in ihrer Kindheit durchleben musste. Leider war für mich alles zu oberflächlich dargestellt. Emotionen kamen bei mir gar nicht an und das ganze war dazu sehr spannungslos und nüchtern erzählt. Da ich nicht davon ausgegangen bin, dass mich das Buch noch abholen kann, habe ich beschlossen Lex' auf ihrer Reise in die Vergangenheit nicht weiter zu begleiten und das Hörbuch bei der Hälfte abgebrochen.

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M. Dupré

Thalia Limburg

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3/5

Definitiv kein Thriller.

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Leider hat mich "Girl A" nur zum Teil überzeugt: es geht viel zu wenig um die schlimme Kindheit der Girls & Boys A-D und um die Terrorherrschaft des fanatisch-religiösen und züchtigenden Vaters, sondern ein großer Teil des Romans dreht sich um das Erwachsenenleben der überlebenden Kinder: was man nach dem Tod der Mutter mit dem Horrorhaus machen könnte und wie man dies organisiert, wer wen leiden kann und wen nicht, wer wessen Hochzeit besucht etc. Diese Teile des Romans haben mich leider nicht wirklich interessiert, weil wenig passiert und die Handlung nicht vorangetrieben wird. Schade.
3/5

Definitiv kein Thriller.

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Leider hat mich "Girl A" nur zum Teil überzeugt: es geht viel zu wenig um die schlimme Kindheit der Girls & Boys A-D und um die Terrorherrschaft des fanatisch-religiösen und züchtigenden Vaters, sondern ein großer Teil des Romans dreht sich um das Erwachsenenleben der überlebenden Kinder: was man nach dem Tod der Mutter mit dem Horrorhaus machen könnte und wie man dies organisiert, wer wen leiden kann und wen nicht, wer wessen Hochzeit besucht etc. Diese Teile des Romans haben mich leider nicht wirklich interessiert, weil wenig passiert und die Handlung nicht vorangetrieben wird. Schade.

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Mayersche Kamen

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4/5

Ein lesenswertes Debüt

Bewertet: eBook (ePUB)

Ein Familiendrama ereignet sich über viele Jahre hinweg inmitten der Gesellschaft und doch von allen unbemerkt. Niemand, der sich wundert, dass Gracie und ihre Geschwister nicht mehr zur Schule gehen und auch sonst im Ort nicht mehr gesehen werden. Es wird weggeschaut, denn das ist viel einfacher, als sich mit den möglichen Ursachen auseinander zu setzen. Nur so kann es passieren, dass die Kinder dem Kontrollzwang ihrer Eltern zum Opfer fallen. Vor allem der Vater kann ungehindert psychische und physische Gewalt anwenden, sie ihrer Freiheit und Menschenwürde berauben. Bis Gracie endlich nach vielen Jahren die Flucht aus dem „Horrorhaus“ gelingt… Als nun viele Jahre später die Mutter im Gefängnis stirbt, soll Gracie, die zur Erbverwalterin ernannt wurde, entscheiden, was aus dem Haus werden soll. Da sie diese Entscheidung aber nur gemeinsam mit ihren Geschwistern treffen darf, sucht sie diese nach und nach auf und gemeinsam mit ihnen tauchen wir ein in die Vergangenheit, die anfangs noch ganz normal schien, dann aber immer unerträglicher wurde. Es tut beinahe weh, wie sehr die Geschwister auch heute noch, als erwachsene Menschen, unter den Jahren der Folter leiden und wie wenig sie dazu in der Lage sind, ein „normales“ Leben zu führen. Ein Buch, bei dem man sich Zeit lassen sollte, denn die düstere Atmosphäre und die fürchterlichen Erlebnisse der Kinder gehen sehr zu Herzen. Ein gelungenes Debüt, das unter die Haut geht.
4/5

Ein lesenswertes Debüt

Bewertet: eBook (ePUB)

Ein Familiendrama ereignet sich über viele Jahre hinweg inmitten der Gesellschaft und doch von allen unbemerkt. Niemand, der sich wundert, dass Gracie und ihre Geschwister nicht mehr zur Schule gehen und auch sonst im Ort nicht mehr gesehen werden. Es wird weggeschaut, denn das ist viel einfacher, als sich mit den möglichen Ursachen auseinander zu setzen. Nur so kann es passieren, dass die Kinder dem Kontrollzwang ihrer Eltern zum Opfer fallen. Vor allem der Vater kann ungehindert psychische und physische Gewalt anwenden, sie ihrer Freiheit und Menschenwürde berauben. Bis Gracie endlich nach vielen Jahren die Flucht aus dem „Horrorhaus“ gelingt… Als nun viele Jahre später die Mutter im Gefängnis stirbt, soll Gracie, die zur Erbverwalterin ernannt wurde, entscheiden, was aus dem Haus werden soll. Da sie diese Entscheidung aber nur gemeinsam mit ihren Geschwistern treffen darf, sucht sie diese nach und nach auf und gemeinsam mit ihnen tauchen wir ein in die Vergangenheit, die anfangs noch ganz normal schien, dann aber immer unerträglicher wurde. Es tut beinahe weh, wie sehr die Geschwister auch heute noch, als erwachsene Menschen, unter den Jahren der Folter leiden und wie wenig sie dazu in der Lage sind, ein „normales“ Leben zu führen. Ein Buch, bei dem man sich Zeit lassen sollte, denn die düstere Atmosphäre und die fürchterlichen Erlebnisse der Kinder gehen sehr zu Herzen. Ein gelungenes Debüt, das unter die Haut geht.

Meike Westermann
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