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Ciao

Roman

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Beschreibung


Johanna Adorján hat unsere Gegenwart in einen Roman gegossen.

Johanna Adorján entwirft mit »Ciao« eine Gesellschaftssatire, die extrem komisch ist und gleichzeitig schmerzhaft heutig. Ist der Untergang des alten weißen Mannes beschlossene Sache oder sollte man mit dieser Spezies doch gnädig sein?

Hans Benedek, einst ein gefragter Feuilletonist, hat seinen Bedeutungsverlust selbst noch gar nicht realisiert. Er wähnt sich weiterhin als Mann von beträchtlichem Einfluss, glaubt, dass alle Welt die Ohren spitzt, wenn er einen Gedanken formuliert. Aber die Zeichen mehren sich, dass sich etwas verändert hat. Seine ständigen Affären mit Praktikantinnen sind nicht mehr so unbeschwert wie noch vor einigen Jahren. Seine Tochter beschimpft ihn als Mörder, da er immer noch Bacon zum Frühstück isst. Als seine Frau ihn auf die Idee bringt, ein Portrait über die gefragteste junge Feministin des Landes zu schreiben, wittert Hans seine Chance. Doch die Begegnung mit ihr wird Hans in einen Abgrund von bisher ungekannter Tiefe stürzen.

Ein Roman über Menschen, über die die Zeit hinweggegangen ist. Über Leute von gestern im heutigen Leben. Übers Älterwerden. Und ein bisschen auch über die Liebe.

»In ihrem scharfsinnigen Gesellschaftsroman warnt die Autorin nicht nur vor der lähmenden Ausschließlichkeit von Schwarz-Weiß-Denken. Sie fordert statt dessen Platz für Zwischentöne, für Großzügigkeit, Humor und Geduld.«

Details

  • Verkaufsrang

    9015

  • Einband

    gebundene Ausgabe

  • Erscheinungsdatum

    08.07.2021

  • Verlag Kiepenheuer & Witsch
  • Seitenzahl

    272

Beschreibung

Details

  • Verkaufsrang

    9015

  • Einband

    gebundene Ausgabe

  • Erscheinungsdatum

    08.07.2021

  • Verlag Kiepenheuer & Witsch
  • Seitenzahl

    272

  • Maße (L/B/H)

    20,5/12,6/3,2 cm

  • Gewicht

    388 g

  • Auflage

    1. Auflage

  • Sprache

    Deutsch

  • ISBN

    978-3-462-00171-6

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leichte, amüsante Lektüre

Nele33 am 02.11.2021

Bewertet: Buch (gebundene Ausgabe)

Der Autorin Johanna Adorján ist mit dem Roman Ciao eine herrliche Gesellschaftssatire gelungen, die mir viele amüsante Lesestunden bescheren konnte. Henriette und Hans Benedek ein alterndes Ehepaar, welches sich nicht mehr so viel zu sagen hat. Sie eine Dichterin, die allerdings seit Jahren keinen Erfolg mehr für sich verbuchen konnte. Er der Top Feuilletonist, der langsam aber sicher aus der Zeit fällt und absolut selbstverliebt. Die Welt um ihn herum verändert sich stark, die Zeitung wird digital. Doch nicht nur die Alten bekommen in der Geschichte ihr Fett weg, nein auch die junge Generation, diwe Youtuber, die Blogger und Influecer, alle irgendwie weichgespült haben ihren Part an der Satire. Eine Satire die leider auch sehr aktuell und hoffentlich deren Konsequenzen noch aufgehalten werden kann. Der Autorin gelingt es ein realistisches Bild über die sich verändernde Digitale und Social Media Welt zu schaffen ohne den moralischen Zeigefinger zu heben. Dies alles geschieht humorvoll und teilweise überspitzt. Das Buch liest sich flott und schnell, hat mich an vielen Stellen zum Lachen gebracht. Eine Geschichte für all jene, die eine tolle Urlaubslektüre mögen.

leichte, amüsante Lektüre

Nele33 am 02.11.2021
Bewertet: Buch (gebundene Ausgabe)

Der Autorin Johanna Adorján ist mit dem Roman Ciao eine herrliche Gesellschaftssatire gelungen, die mir viele amüsante Lesestunden bescheren konnte. Henriette und Hans Benedek ein alterndes Ehepaar, welches sich nicht mehr so viel zu sagen hat. Sie eine Dichterin, die allerdings seit Jahren keinen Erfolg mehr für sich verbuchen konnte. Er der Top Feuilletonist, der langsam aber sicher aus der Zeit fällt und absolut selbstverliebt. Die Welt um ihn herum verändert sich stark, die Zeitung wird digital. Doch nicht nur die Alten bekommen in der Geschichte ihr Fett weg, nein auch die junge Generation, diwe Youtuber, die Blogger und Influecer, alle irgendwie weichgespült haben ihren Part an der Satire. Eine Satire die leider auch sehr aktuell und hoffentlich deren Konsequenzen noch aufgehalten werden kann. Der Autorin gelingt es ein realistisches Bild über die sich verändernde Digitale und Social Media Welt zu schaffen ohne den moralischen Zeigefinger zu heben. Dies alles geschieht humorvoll und teilweise überspitzt. Das Buch liest sich flott und schnell, hat mich an vielen Stellen zum Lachen gebracht. Eine Geschichte für all jene, die eine tolle Urlaubslektüre mögen.

Johanna Adorján hat unsere Gegenwart in einen Roman gegossen.

Riesenrad Fahren aus Düsseldorf am 26.10.2021

Bewertet: Buch (gebundene Ausgabe)

Der Roman beginnt mit Henriette Benedek, Hausfrau und Mutter und natürlich auch Yogalehrerin, die sich in einem Restaurant mit der gefeierten Autorin und It-Feministin Xandi Lochner trifft. Xandi hat den ersten und einzigen Gedichtband von Henriette gelesen und ist großer Fan davon, gleichzeitig bewundert Henriette Xandi für ihre direkte und freie Art. Das Treffen der beiden läuft dennoch schief, beide haben sich nicht viel zu sagen und es treten die Unterschiede hervor. Henriette hinterfragt sich und ihr Handeln die ganze Zeit und scheint nicht zu genügen, sie kann mit der jungen Frau nicht mithalten. Recht schnell endet das Treffen und es ist offensichtlich, dass es keine Wiedersehen geben wird. Zuhause erzählt Henriette ihrem Mann nur wenig von diesem unangenehmen Abend, regt ihn aber an, ein Portrait über Xandi zu schreiben. Was soll schon schiefgehen? Und Hans, ganz Mann der alten Schule, nimmt die Idee an. Anders als seine selbstkritische Frau ist er davon überzeugt, dass er als Feuilletonist bei „Die Zeitung“ der beste Mann für den Job ist. Dass seine Vorgesetzte dem Portrait zustimmt, er es aber zusammen mit einer jungen Kollegin schreiben soll, interessiert ihn nicht sonderlich – die wird er schon los. Und anhand dieser Ausgangslage zeigt die Autorin Adorján einen durchaus realistischen Alltag aller Beteiligten auf, der bei Hans mit viel Fremdscham behaftet ist. Er wirkt dabei zwar wie ein netter Kerl, der sich allerdings wiederholt ungerecht behandelt fühlt – wieso darf er plötzlich nicht mehr jedes Mittagessen als Spesenrechnung einreichen? Wieso machen junge Frauen Karriere, die anders sind und schreiben als er? Und wieso ist seine Tochter eigentlich in der Pubertät und entwickelt eigene Wertvorstellungen? Die Autorin stellt diesen Männertyp nicht bloß, sondern zeigt auf wie fehlende Selbstreflexion gepaart mit zu viel Ego in der heutigen Zeit nicht mehr funktioniert. Man schwankt beim Lesen zwischen Mitleid und Schadenfreude. Und man grinst auch viel. Ich hab den Roman nebenher weggelesen, die Geschichte ist schnell zugänglich, Frau Adorjáns Sprache ist schön und ihre Formulierungen humorvoll. Das Buch ist kurzweilige Unterhaltung (im positiven Sinn) und hat mir ein Herbstwochenende verschönert.

Johanna Adorján hat unsere Gegenwart in einen Roman gegossen.

Riesenrad Fahren aus Düsseldorf am 26.10.2021
Bewertet: Buch (gebundene Ausgabe)

Der Roman beginnt mit Henriette Benedek, Hausfrau und Mutter und natürlich auch Yogalehrerin, die sich in einem Restaurant mit der gefeierten Autorin und It-Feministin Xandi Lochner trifft. Xandi hat den ersten und einzigen Gedichtband von Henriette gelesen und ist großer Fan davon, gleichzeitig bewundert Henriette Xandi für ihre direkte und freie Art. Das Treffen der beiden läuft dennoch schief, beide haben sich nicht viel zu sagen und es treten die Unterschiede hervor. Henriette hinterfragt sich und ihr Handeln die ganze Zeit und scheint nicht zu genügen, sie kann mit der jungen Frau nicht mithalten. Recht schnell endet das Treffen und es ist offensichtlich, dass es keine Wiedersehen geben wird. Zuhause erzählt Henriette ihrem Mann nur wenig von diesem unangenehmen Abend, regt ihn aber an, ein Portrait über Xandi zu schreiben. Was soll schon schiefgehen? Und Hans, ganz Mann der alten Schule, nimmt die Idee an. Anders als seine selbstkritische Frau ist er davon überzeugt, dass er als Feuilletonist bei „Die Zeitung“ der beste Mann für den Job ist. Dass seine Vorgesetzte dem Portrait zustimmt, er es aber zusammen mit einer jungen Kollegin schreiben soll, interessiert ihn nicht sonderlich – die wird er schon los. Und anhand dieser Ausgangslage zeigt die Autorin Adorján einen durchaus realistischen Alltag aller Beteiligten auf, der bei Hans mit viel Fremdscham behaftet ist. Er wirkt dabei zwar wie ein netter Kerl, der sich allerdings wiederholt ungerecht behandelt fühlt – wieso darf er plötzlich nicht mehr jedes Mittagessen als Spesenrechnung einreichen? Wieso machen junge Frauen Karriere, die anders sind und schreiben als er? Und wieso ist seine Tochter eigentlich in der Pubertät und entwickelt eigene Wertvorstellungen? Die Autorin stellt diesen Männertyp nicht bloß, sondern zeigt auf wie fehlende Selbstreflexion gepaart mit zu viel Ego in der heutigen Zeit nicht mehr funktioniert. Man schwankt beim Lesen zwischen Mitleid und Schadenfreude. Und man grinst auch viel. Ich hab den Roman nebenher weggelesen, die Geschichte ist schnell zugänglich, Frau Adorjáns Sprache ist schön und ihre Formulierungen humorvoll. Das Buch ist kurzweilige Unterhaltung (im positiven Sinn) und hat mir ein Herbstwochenende verschönert.

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von Johanna Adorján

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Sandra Heinrich

Thalia Hamburg - AEZ

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5/5

"Haben Frauen vergessen dass Sie Brüste haben?"

Bewertet: Buch (gebundene Ausgabe)

Hans versteht die Welt nicht mehr. Den Umstand das ausgerechnet er die Welt nicht mehr versteht, merkt er selbst leider als Letzter und wird zu allem Überfluss auch noch sehr schmerzhaft und sehr öffentlich darauf gestossen. Diese Geschichte hat einiges zu bieten. Ein kleine Dosis AlterWeißerMann, eine etwas größere Menge junger, moderner Feminismus und eine ordentliche Portion bissigen und doch charmanten Humors. Ganz nebenbei nimmt Johanna Adorjan noch die gesamte Bandbreite der kulturschaffenden Szene Berlins auf die Schippe. Dieses Buch trifft einen Nerv der Zeit der einigen schmerzhaft ins Kreuz fährt und ist doch so liebenswert, dass man es ihm nur verzeihen kann.
5/5

"Haben Frauen vergessen dass Sie Brüste haben?"

Bewertet: Buch (gebundene Ausgabe)

Hans versteht die Welt nicht mehr. Den Umstand das ausgerechnet er die Welt nicht mehr versteht, merkt er selbst leider als Letzter und wird zu allem Überfluss auch noch sehr schmerzhaft und sehr öffentlich darauf gestossen. Diese Geschichte hat einiges zu bieten. Ein kleine Dosis AlterWeißerMann, eine etwas größere Menge junger, moderner Feminismus und eine ordentliche Portion bissigen und doch charmanten Humors. Ganz nebenbei nimmt Johanna Adorjan noch die gesamte Bandbreite der kulturschaffenden Szene Berlins auf die Schippe. Dieses Buch trifft einen Nerv der Zeit der einigen schmerzhaft ins Kreuz fährt und ist doch so liebenswert, dass man es ihm nur verzeihen kann.

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Maria Surholt

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5/5

"Wer nicht mit der Zeit geht, geht mit der Zeit..."

Bewertet: Buch (gebundene Ausgabe)

Dieser alte Spruch könnte sich hinter dem Titel „Ciao“ von Johanna Adorjáns neuem Roman verbergen. Hans Benedek, eine mittelalter weißer Mann, eine sogenannte „Edelfeder“ bei „der Zeitung“, sollte eigentlich wissen , was die Stunde geschlagen hat… Eigentlich. Johanna Adorján schreibt mit leichter Hand über den Niedergang eines Mannes, der nicht gemerkt hat, das die Zeit über ihn hinweggegangen ist. Es weht in den Redaktionen ein anderer Wind , liebgewordene Gewohnheiten werden nicht mehr toleriert und durchgewunken. Allein- Hans Benedek merkt es nicht und tappt in eine Falle. Unterhaltsam und kenntnisreich beschreibt Adorjan die sich im Umbruch befindende Medienlandschaft und die Akteure, die sich nicht mehr „umbrechen“ lassen. Die großen Narrative unserer Zeit, wie Gendern , Diversifikation, Feminismus und das Alter , sind wunderbar in Szene gesetzt und skizziert worden, mitunter auch karikiert. Ein großer Spaß es zu lesen.
5/5

"Wer nicht mit der Zeit geht, geht mit der Zeit..."

Bewertet: Buch (gebundene Ausgabe)

Dieser alte Spruch könnte sich hinter dem Titel „Ciao“ von Johanna Adorjáns neuem Roman verbergen. Hans Benedek, eine mittelalter weißer Mann, eine sogenannte „Edelfeder“ bei „der Zeitung“, sollte eigentlich wissen , was die Stunde geschlagen hat… Eigentlich. Johanna Adorján schreibt mit leichter Hand über den Niedergang eines Mannes, der nicht gemerkt hat, das die Zeit über ihn hinweggegangen ist. Es weht in den Redaktionen ein anderer Wind , liebgewordene Gewohnheiten werden nicht mehr toleriert und durchgewunken. Allein- Hans Benedek merkt es nicht und tappt in eine Falle. Unterhaltsam und kenntnisreich beschreibt Adorjan die sich im Umbruch befindende Medienlandschaft und die Akteure, die sich nicht mehr „umbrechen“ lassen. Die großen Narrative unserer Zeit, wie Gendern , Diversifikation, Feminismus und das Alter , sind wunderbar in Szene gesetzt und skizziert worden, mitunter auch karikiert. Ein großer Spaß es zu lesen.

Maria Surholt
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