Populismus leicht gemacht

Populismus leicht gemacht

Erfolgreich lernen von den großen Diktatoren der Geschichte

Beschreibung

Orbán, Erdoğan, Bolsonaro … Sind das Diktatoren? So leicht sagen kann man das gar nicht. Klar: Noch sind diese "Populisten" nicht der neue Stalin oder Mussolini. Aber ihre Methoden ähneln denen der Geschichte doch sehr deutlich. Die Gängelung der Medien zum Beispiel, das Schüren eines Feindbildes oder auch die Pflege des Ausnahmezustands … All diese Dinge werden von den Populisten von heute verwendet und kommen direkt aus dem Handbuch, das ihnen die großen Diktatoren der Geschichte hinterlassen haben. Wir als Demokraten müssen dieses Handbuch kennen und genau deswegen habe ich es niedergeschrieben: Als humorvolle, satirische, aber doch warnende Handlungsanweisung an den Diktator von morgen. Denn als Historiker glaube ich ganz fest daran: Die Geschichte kann uns dabei helfen, die Welt von heute einzuschätzen. und in Zeiten wie diesen muss sie das auch. Wenn du also ein Geschichts- und Politiknerd bist wie ich und dich die Welle des Populismus der letzten Jahre gleich erschreckt wie mich, dann ist dieses Buch für dich! Diese dreizehn Methoden des modernen Autokraten findest du im Hörbuch: • Seien Sie kreativ mit Ihrer Biografie • Basteln Sie ein Feindbild • Finden Sie Ideale und unterwandern Sie sie • Seien Sie nicht für, sondern gegen etwas • Seien Sie Nationalist. Notfalls internationalistischer Nationalist • Die Krise ist Ihre Chance zum Aufstieg • Ihr Land ist immer in Gefahr • Die Partei hat immer recht. Sie sind die Partei • Balancieren Sie zwischen den Weltmächten • Meistern Sie die Propaganda, knebeln Sie die Medien • Geht's der Wirtschaft gut, geht's auch Ihnen gut. Notfalls auf Pump • Fördern Sie Ihre Freunde und trennen Sie sich rechtzeitig von ihnen • Nutzen Sie die Religion. Seien Sie Auserwählter oder seien Sie Gott Die Geschichte dieser Diktatoren schauen wir uns dabei näher an: • Miklós Horthy in Ungarn • Josip Broz Tito in Jugoslawien • Josef Stalin in der Sowjetunion • Adolf Hitler in Nazi-Deutschland • Francisco Franco in Spanien • António Salazar in Portugal • Nicolae Ceaușescu in Rumänien • Enver Hoxha in Albanien • Kemal Atatürk in der Türkei • Benito Mussolini in Italien • Engelbert Dollfuß in Österreich … und ihre heutigen Kollegen im Europa von heute – Viktor Orbán, Wladimir Putin, Donald Trump, Jarosław Kaczyński, sowie die Damen und Herren aus AfD und FPÖ – bleiben auch nicht unerwähnt Klingt das spannend? Dann hör gleich rein!

Details

  • Sprecher Ralf Grabuschnig
  • Spieldauer

    313 Minuten

  • Fassung

    ungekürzt

  • Abo-Fähigkeit

    Ja

  • Medium

    MP3

  • Family Sharing

    Ja

Beschreibung

Details

Family Sharing

Ja

Mit Family Sharing können Sie Hörbücher innerhalb Ihrer Familie (max. sechs Mitglieder im gleichen Haushalt) teilen. Sie entscheiden selbst, welches Hörbuch Sie mit welchem Familienmitglied teilen möchten. Auch das parallele Hören durch verschiedene Familienmitglieder ist durch Family Sharing möglich. Um Hörbücher zu teilen oder geteilt zu bekommen, muss jedes Familienmitglied ein Konto bei einem tolino-Buchhändler haben.

  • Sprecher Ralf Grabuschnig
  • Spieldauer

    313 Minuten

  • Fassung

    ungekürzt

  • Abo-Fähigkeit

    Ja

  • Medium

    MP3

  • Erscheinungsdatum

    01.03.2021

  • Verlag Ralf Grabuschnig
  • Hörtyp

    Lesung

  • Sprache

    Deutsch

  • EAN

    9783751970419

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Ein lehrreicher Weckruf

Lelels am 21.11.2020

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Das Buch ist ideal für alle, die keine trockene Abhandlung über Populismus lesen, sondern mit Humor die Charakteristika dieser Politikform nachvollziehen wollen. Mit seinem Buch „Populismus leicht gemacht. Erfolgreich lernen von den großen Diktatoren der Geschichte“ hat der Historiker und Podcaster Ralf Grabusching, in Zeiten, wo erneut Populist*innen in Parlamente einziehen oder sogar Präsident werden, einen absoluten Treffer gelandet. In 13 Kapiteln erläutert der Autor wesentliche Merkmale des Populismus und verdeutlicht diese an Beispielen von Rechts- und Linkspopulisten und Diktatoren aus dem letzten Jahrhundert, wie sie sich Feindbilder geschaffen haben, stets eine allgemeine Antihaltung einnahmen und Krise ausnutzten, um sich selber als Retter*in zu präsentieren. All diese Wege, die sich schon vor hundert Jahren Diktatoren und Populisten wie Hitler, Stalin, Mussolini, Hoax, Tito, Franco und viele weitere eingeschlagen haben, um an die Herrschaft zu kommen und diese zu stabilisieren, werden kurzweilig erläutert. Pro Kapitel wählt Grabusching zwei bis drei Beispiele aus der Geschichte und stellt dabei immer wieder Bezüge zur Gegenwart her. Wie Feindbilder erzeugt, aufgebauscht und gezielt eingesetzt werden, kennzeichnet nicht nur das letzte Jahrhundert, sondern ist auch in heutigen Gesellschaften von erschreckend großer Aktualität. Mit Humor und einer lockeren Sprache, bei der ein*e fiktionale Leser*in angesprochen wird, gelingt es dem Autor, den/ die Leser*in zu unterhalten, aber gleichzeitig auch Wissen zu vermitteln. So habe ich viel über Diktatoren gelernt, von denen ich bis dahin noch nie etwas gehört hatte. Mit dem Bezug zur heutigen Zeit und zu Politiker*innen und Parteien wie Donald Trump in Amerika, der FPÖ in Österreich oder der AfD in Deutschland, zeigt Grabusching die sich wiederholenden Politikstile auf und führt dem Leser eindrücklich vor Augen, dass Populismus kein Phänomen der Gegenwart ist, sondern schon viel länger – sehr erfolgreich - Anwendung findet. Damit ist das Buch auch eine Warnung und ein Aufruf dazu, aufmerksam zu sein, Populismus zu erkennen und sich diesem entgegenzustellen. Denn wozu Populismus in seiner schlimmsten und grausamsten Form führen kann, haben gerade wir in Deutschland leider im letzten Jahrhundert allzu oft und allzu deutlich erfahren müssen. Auch wenn es dem Buch nicht an Humor und Unterhaltung fehlt, so hinterlässt die Lektüre ein mulmiges Gefühl, da man mit Erschrecken feststellen muss, dass das, was früherer Diktatoren sich zu Nutze gemacht haben, sich bei einer Partei zur täglichen Praxis gehört, die es bis in den deutschen Bundestag geschafft hat. Es scheint, als hätten die Menschen nichts von den letzten Diktatoren gelernt.

Ein lehrreicher Weckruf

Lelels am 21.11.2020
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Das Buch ist ideal für alle, die keine trockene Abhandlung über Populismus lesen, sondern mit Humor die Charakteristika dieser Politikform nachvollziehen wollen. Mit seinem Buch „Populismus leicht gemacht. Erfolgreich lernen von den großen Diktatoren der Geschichte“ hat der Historiker und Podcaster Ralf Grabusching, in Zeiten, wo erneut Populist*innen in Parlamente einziehen oder sogar Präsident werden, einen absoluten Treffer gelandet. In 13 Kapiteln erläutert der Autor wesentliche Merkmale des Populismus und verdeutlicht diese an Beispielen von Rechts- und Linkspopulisten und Diktatoren aus dem letzten Jahrhundert, wie sie sich Feindbilder geschaffen haben, stets eine allgemeine Antihaltung einnahmen und Krise ausnutzten, um sich selber als Retter*in zu präsentieren. All diese Wege, die sich schon vor hundert Jahren Diktatoren und Populisten wie Hitler, Stalin, Mussolini, Hoax, Tito, Franco und viele weitere eingeschlagen haben, um an die Herrschaft zu kommen und diese zu stabilisieren, werden kurzweilig erläutert. Pro Kapitel wählt Grabusching zwei bis drei Beispiele aus der Geschichte und stellt dabei immer wieder Bezüge zur Gegenwart her. Wie Feindbilder erzeugt, aufgebauscht und gezielt eingesetzt werden, kennzeichnet nicht nur das letzte Jahrhundert, sondern ist auch in heutigen Gesellschaften von erschreckend großer Aktualität. Mit Humor und einer lockeren Sprache, bei der ein*e fiktionale Leser*in angesprochen wird, gelingt es dem Autor, den/ die Leser*in zu unterhalten, aber gleichzeitig auch Wissen zu vermitteln. So habe ich viel über Diktatoren gelernt, von denen ich bis dahin noch nie etwas gehört hatte. Mit dem Bezug zur heutigen Zeit und zu Politiker*innen und Parteien wie Donald Trump in Amerika, der FPÖ in Österreich oder der AfD in Deutschland, zeigt Grabusching die sich wiederholenden Politikstile auf und führt dem Leser eindrücklich vor Augen, dass Populismus kein Phänomen der Gegenwart ist, sondern schon viel länger – sehr erfolgreich - Anwendung findet. Damit ist das Buch auch eine Warnung und ein Aufruf dazu, aufmerksam zu sein, Populismus zu erkennen und sich diesem entgegenzustellen. Denn wozu Populismus in seiner schlimmsten und grausamsten Form führen kann, haben gerade wir in Deutschland leider im letzten Jahrhundert allzu oft und allzu deutlich erfahren müssen. Auch wenn es dem Buch nicht an Humor und Unterhaltung fehlt, so hinterlässt die Lektüre ein mulmiges Gefühl, da man mit Erschrecken feststellen muss, dass das, was früherer Diktatoren sich zu Nutze gemacht haben, sich bei einer Partei zur täglichen Praxis gehört, die es bis in den deutschen Bundestag geschafft hat. Es scheint, als hätten die Menschen nichts von den letzten Diktatoren gelernt.

Harte Kost, gut und humorvoll erklärt

Bewertung am 07.09.2020

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Auszug aus dem Klappentext: Orbán, Erdoğan, Bolsonaro … Sind das Diktatoren? So leicht sagen kann man das gar nicht. Klar: Noch sind diese „Populisten“ nicht der neue Stalin oder Mussolini. Aber ihre Methoden ähneln denen der Geschichte doch sehr deutlich. Die Gängelung der Medien zum Beispiel, das Schüren eines Feindbildes oder auch die Pflege des Ausnahmezustands … All diese Dinge werden von den Populisten von heute verwendet und kommen direkt aus dem Handbuch, das ihnen die großen Diktatoren der Geschichte hinterlassen haben. Fazit: Mein nächstes Berufsziel? Diktator natürlich. Nach der Lektüre dieses beeindruckenden Werks ist mir klar, dass ich das richtige Handbuch für Diktatorenanwärter entdeckt habe. Ich bastle mir jetzt sofort eine entsprechende Biographie und ein passendes Feindbild. Doch nun mal im Ernst. Ralf Grabuschnik gelingt es, schwere Kost und geschichtliche Zusammenhänge locker und flockig zu verpacken, so dass sich sein Werk mit einem Augenzwinkern lesen lässt. Wir alle haben schon von den großen Diktatoren der Vergangenheit gehört und fragen uns immer wieder, wie diese an die Macht gelangen konnten. Was uns in den Schulen dazu gelehrt wurde, ist für viele von uns mit Langeweile und Ablehnung verbunden, da kommen solche Bücher gerade recht, um unser Wissen aufzufrischen und dann auch sinnvoll umzusetzen. In den 13 Kapiteln wird auf lockere und humorvolle Art erklärt, welche Methoden Diktatoren verwenden, um an die Macht zu gelangen und diese zu halten. Die dazugehörenden Beispiele aus der Geschichte können dabei immer wieder überraschen und zum Nachdenken animieren. Ich hatte mit einem trockenen Sachbuch zu der Thematik gerechnet und wurde positiv überrascht, wie der Autor diese schwere Kost vermittelt. Sein Schreibstil sorgte dafür, dass ich das Buch kaum aus der Hand legen konnte. Die trockenen geschichtlichen Fakten wurden toll verpackt und es machte mir große Freude wieder etwas Neues zu lernen. Dieses Buch soll allerdings nicht nur Wissen vermitteln, sondern uns die Augen öffnen und dafür sorgen, dass wir das Rüstzeug haben, um auf die heutigen Populisten richtig reagieren zu können. Mir lief an manchen Stellen Gänsehaut über den Rücken, da ich die geschichtlichen Fakten mit dem Geschehen in der heutigen Zeit verglich und erkennen musste, wo sie sich auffällig gleichen. Dieses Buch ist ein Augenöffner und ich hoffe, dass viele Menschen es lesen. Von mir eine absolute Leseempfehlung.

Harte Kost, gut und humorvoll erklärt

Bewertung am 07.09.2020
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Auszug aus dem Klappentext: Orbán, Erdoğan, Bolsonaro … Sind das Diktatoren? So leicht sagen kann man das gar nicht. Klar: Noch sind diese „Populisten“ nicht der neue Stalin oder Mussolini. Aber ihre Methoden ähneln denen der Geschichte doch sehr deutlich. Die Gängelung der Medien zum Beispiel, das Schüren eines Feindbildes oder auch die Pflege des Ausnahmezustands … All diese Dinge werden von den Populisten von heute verwendet und kommen direkt aus dem Handbuch, das ihnen die großen Diktatoren der Geschichte hinterlassen haben. Fazit: Mein nächstes Berufsziel? Diktator natürlich. Nach der Lektüre dieses beeindruckenden Werks ist mir klar, dass ich das richtige Handbuch für Diktatorenanwärter entdeckt habe. Ich bastle mir jetzt sofort eine entsprechende Biographie und ein passendes Feindbild. Doch nun mal im Ernst. Ralf Grabuschnik gelingt es, schwere Kost und geschichtliche Zusammenhänge locker und flockig zu verpacken, so dass sich sein Werk mit einem Augenzwinkern lesen lässt. Wir alle haben schon von den großen Diktatoren der Vergangenheit gehört und fragen uns immer wieder, wie diese an die Macht gelangen konnten. Was uns in den Schulen dazu gelehrt wurde, ist für viele von uns mit Langeweile und Ablehnung verbunden, da kommen solche Bücher gerade recht, um unser Wissen aufzufrischen und dann auch sinnvoll umzusetzen. In den 13 Kapiteln wird auf lockere und humorvolle Art erklärt, welche Methoden Diktatoren verwenden, um an die Macht zu gelangen und diese zu halten. Die dazugehörenden Beispiele aus der Geschichte können dabei immer wieder überraschen und zum Nachdenken animieren. Ich hatte mit einem trockenen Sachbuch zu der Thematik gerechnet und wurde positiv überrascht, wie der Autor diese schwere Kost vermittelt. Sein Schreibstil sorgte dafür, dass ich das Buch kaum aus der Hand legen konnte. Die trockenen geschichtlichen Fakten wurden toll verpackt und es machte mir große Freude wieder etwas Neues zu lernen. Dieses Buch soll allerdings nicht nur Wissen vermitteln, sondern uns die Augen öffnen und dafür sorgen, dass wir das Rüstzeug haben, um auf die heutigen Populisten richtig reagieren zu können. Mir lief an manchen Stellen Gänsehaut über den Rücken, da ich die geschichtlichen Fakten mit dem Geschehen in der heutigen Zeit verglich und erkennen musste, wo sie sich auffällig gleichen. Dieses Buch ist ein Augenöffner und ich hoffe, dass viele Menschen es lesen. Von mir eine absolute Leseempfehlung.

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