Die Hohenzollern und die Nazis

Geschichte einer Kollaboration | Ein neuer Blick auf das Wirken von Deutschlands wichtigster Adelsfamilie in den letzten 100 Jahren

Stephan Malinowski

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Beschreibung

Gegen die Republik - Geschichte und Gegenwart der Hohenzollern

Stephan Malinowski, einer der besten Kenner der deutschen Adelsgeschichte im 20. Jahrhundert, zieht in einer großen historischen Erzählung den Bogen über drei Generationen der Hohenzollern von 1918 bis in die Gegenwart und analysiert das antirepublikanische Milieu aus ebenso neuer wie origineller Perspektive.

»Stephan Malinowskis brillantem Buch gelingt ein Gleichgewicht zwischen der forensischen Analyse individuellen Verhaltens und einem neuen Verständnis dafür, wie die giftige politische Kultur einer besiegten Monarchie dazu beitrug, die Demokratie in Deutschland zu zerstören.« Christopher Clark

»Mit seinem großartigen Buch Die Hohenzollern und die Nazis ist Stephan Malinowski eine Meisterleistung der historischen Aufklärung gelungen.« John C. G. Röhl

»Stephan Malinowskis brillantem Buch gelingt ein Gleichgewicht zwischen der forensischen Analyse individuellen Verhaltens und einem neuen Verständnis dafür, wie die giftige politische Kultur einer besiegten Monarchie dazu beitrug, die Demokratie in Deutschland zu zerstören.«

Produktdetails

Verkaufsrang 1607
Einband gebundene Ausgabe
Erscheinungsdatum 27.09.2021
Verlag Propyläen
Seitenzahl 752
Maße (L/B/H) 22,1/14,2/5 cm
Gewicht 857 g
Auflage 4
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-549-10029-5

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Eine Familiengeschichte

Gertie G. aus Wien am 27.11.2021

Bewertet: eBook (ePUB)

Dieses rund 750 Seiten starke Buch ist das Ergebnis von Jahre langen Recherchen des Autors wie sich zahlreiche Vertreter der Familie Hohenzollern dem aufstrebenden NS-Regime anbiedern, weil sie glauben, ihre frühere Macht wieder zu erhalten. Zahlreiche Briefe belegen, wessen Geist vor allem die Söhne des letzte deutschen Kaisers und ihre Ehefrauen waren. Obwohl man meinen könnte, dass die ehemalige Herrscherfamilie und die Nationalsozialisten nichts gemeinsam haben, ergeben sich zahlreiche Gemeinsamkeiten und Überschneidungen: beide sind antidemokratisch, reaktionär, hassen sowohl Sozialisten als auch Kommunisten, Juden sowieso und beiden ist das „gemeine Volk“ völlig egal. Die Masse soll arbeiten, Steuern zahlen und im Krieg (egal für welche) Herrschaft verbluten. Ein großes Thema ist auch der, von den Hohenzollern vorgebrachte Entschädigungsanspruch nach den Enteignungen von 1918. Obwohl die Mitglieder der Familie einige Immobilien und Vermögenswerte (im Gegensatz zu den Habsburgern, die beinahe mittellos aus „Restösterreich ausgewiesen wurden) behalten durften, will die Familie mehr, viel mehr, und glauben auch noch, im Recht zu sein. Stephan Malinowski untermauert seine Thesen mit zahlreichen Quellen, und lässt sich von Anzeigen der Familie Hohenzollern gegen ihn, nicht einschüchtern. Fazit: Das Buch muss sorgfältig gelesen werden. Es ist aber verständlich geschrieben und wird durch zahlreiche Abbildungen bereichert. Gerne gebe ich hier 5 Sterne.

Eine Familiengeschichte

Gertie G. aus Wien am 27.11.2021
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Dieses rund 750 Seiten starke Buch ist das Ergebnis von Jahre langen Recherchen des Autors wie sich zahlreiche Vertreter der Familie Hohenzollern dem aufstrebenden NS-Regime anbiedern, weil sie glauben, ihre frühere Macht wieder zu erhalten. Zahlreiche Briefe belegen, wessen Geist vor allem die Söhne des letzte deutschen Kaisers und ihre Ehefrauen waren. Obwohl man meinen könnte, dass die ehemalige Herrscherfamilie und die Nationalsozialisten nichts gemeinsam haben, ergeben sich zahlreiche Gemeinsamkeiten und Überschneidungen: beide sind antidemokratisch, reaktionär, hassen sowohl Sozialisten als auch Kommunisten, Juden sowieso und beiden ist das „gemeine Volk“ völlig egal. Die Masse soll arbeiten, Steuern zahlen und im Krieg (egal für welche) Herrschaft verbluten. Ein großes Thema ist auch der, von den Hohenzollern vorgebrachte Entschädigungsanspruch nach den Enteignungen von 1918. Obwohl die Mitglieder der Familie einige Immobilien und Vermögenswerte (im Gegensatz zu den Habsburgern, die beinahe mittellos aus „Restösterreich ausgewiesen wurden) behalten durften, will die Familie mehr, viel mehr, und glauben auch noch, im Recht zu sein. Stephan Malinowski untermauert seine Thesen mit zahlreichen Quellen, und lässt sich von Anzeigen der Familie Hohenzollern gegen ihn, nicht einschüchtern. Fazit: Das Buch muss sorgfältig gelesen werden. Es ist aber verständlich geschrieben und wird durch zahlreiche Abbildungen bereichert. Gerne gebe ich hier 5 Sterne.

Spannendes Familienportrait

Bewertung aus Ennepetal am 26.09.2021

Bewertet: eBook (ePUB)

Stephan Malinowski - Die Hohenzollern und die Nazis Seit über 100 Jahren haben die »Oberhäupter« der Hohenzollern immer wieder mit Juristen, Historikern, Journalisten, Ghostwritern und PR-Beratern zusammengearbeitet, mit deren Hilfe sie das Bild der Familie in der Öffentlichkeit aufpolierten. Nun werden Rollen und Selbstdarstellung der wichtigsten Familienmitglieder von einem der besten Kenner der Materie erstmals analysiert und dargestellt: In einer großen historischen Erzählung zieht Stephan Malinowski den Bogen über drei Generationen von 1918 bis in die Gegenwart und beschreibt das politische Milieu, in dem sich ihre Akteure bewegten. Meinung Der Text ist gespickt mit Originalzitaten und historischen Details. DerAutor läßt das politische Personal der Weimarer Republik sehr lebendig werden. Mitten drin der ehemalige Kronprinz und Möchtegern-Herrscher Wilhelm . Die Ränkespiele vor der Machtergreifung Hitlers werden hier, sehr spannend und unterhaltsam erzählt wobei das Buch die deutsche Geschichte in einem völlig neuen Lichtzeigt Es sind Einblick in Geschehnisse, die die Welt verändert haben. Fazit: Es ist kenntnisreich geschrieben und farbenprächtig erzählt ud ich empfehle das Buch sehr gerne weiter.

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Stephan Malinowski - Die Hohenzollern und die Nazis Seit über 100 Jahren haben die »Oberhäupter« der Hohenzollern immer wieder mit Juristen, Historikern, Journalisten, Ghostwritern und PR-Beratern zusammengearbeitet, mit deren Hilfe sie das Bild der Familie in der Öffentlichkeit aufpolierten. Nun werden Rollen und Selbstdarstellung der wichtigsten Familienmitglieder von einem der besten Kenner der Materie erstmals analysiert und dargestellt: In einer großen historischen Erzählung zieht Stephan Malinowski den Bogen über drei Generationen von 1918 bis in die Gegenwart und beschreibt das politische Milieu, in dem sich ihre Akteure bewegten. Meinung Der Text ist gespickt mit Originalzitaten und historischen Details. DerAutor läßt das politische Personal der Weimarer Republik sehr lebendig werden. Mitten drin der ehemalige Kronprinz und Möchtegern-Herrscher Wilhelm . Die Ränkespiele vor der Machtergreifung Hitlers werden hier, sehr spannend und unterhaltsam erzählt wobei das Buch die deutsche Geschichte in einem völlig neuen Lichtzeigt Es sind Einblick in Geschehnisse, die die Welt verändert haben. Fazit: Es ist kenntnisreich geschrieben und farbenprächtig erzählt ud ich empfehle das Buch sehr gerne weiter.

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Was geschah eigentlich mit den Mitgliedern des ehemaligen deutschen Kaiserhauses während der Nazizeit? Und wie positionierte sich die Familie gegenüber den neuen Machthabern? Eine akribische und dennoch kurzweilige Aufarbeitung einer schwierigen Zeit der Umbrüche. Spannend!
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