Martha
Selvia-Reihe Band 2

Martha

Anarchie

Buch (Taschenbuch)

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Martha

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Beschreibung

Details

Einband

Taschenbuch

Altersempfehlung

12 - 16 Jahr(e)

Erscheinungsdatum

01.10.2021

Verlag

BoD – Books on Demand

Seitenzahl

384

Maße (L/B/H)

21,5/13,5/2,6 cm

Beschreibung

Details

Einband

Taschenbuch

Altersempfehlung

12 - 16 Jahr(e)

Erscheinungsdatum

01.10.2021

Verlag

BoD – Books on Demand

Seitenzahl

384

Maße (L/B/H)

21,5/13,5/2,6 cm

Gewicht

519 g

Auflage

4. Auflage

Reihe

Selvia-Reihe

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-7526-2615-5

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Ein sehr lesenswertes Buch

Bewertung am 01.03.2022

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

MARTHA Anarchie ist Teil der Selvia-Reihe. In sich abgeschlossen und kann eigenständig gelesen werden. Das kann ich bestätigen. Ich habe Teil 1 EVA nicht gelesen und konnte der Geschichte problemlos folgen. Die Rebellion ist vorbei und ein neuer Präsident ist an der Macht, von dem sich die Rebellen viel versprochen haben aber wird jetzt wirklich alles gut, für MARTHA und all die anderen Frauen auf der Insel namens Selvia? Die Geschichte wird aus der Sicht der Protagonistin Martha erzählt. Der Hauptteil der Handlung ist nach der Rebellion angesiedelt aber es gibt auch kurze Rückblenden in eine Zeit davor. Diese zeigen wie Martha ihren Freund kennengelernt hat und zeigen kurz wie sie sich den Rebellen angeschlossen hat. Diese verdeutlichen sehr schön warum Martha sich fühlt, wie sie sich fühlt. Die Geschichte hat einen klaren Handlungsstrang und einen schönen Spannungsbogen. Für mein Empfinden lebt die Story aber mehr von den Figuren die um die Hauptfigur Martha herum agieren. Martha selbst erschien mir manchmal etwas verloren aber ihre Freunde und Mitstreiter zogen sie immer wieder in die Spur und hielten sie handlungsfähig. Die Autorin hat eine ganze Riege starker, vor allem, weiblicher Figuren in diesem Buch zu Wort kommen lassen, die zusammen eine starke Einheit bilden und jede für sich an ihrer Situation und an ihren Erlebnissen wächst. Mir hat MARTHA gut gefallen. Es ist auf jeden Fall eine sehr lesenswerte Dystopie. Und der Schreibstil der Autorin ist flüssig, spannend und hat eine wundervoll Sog Wirkung. Besonders der Anfang der Geschichte ist extrem gut erzählte und verführt einen dazu eine schlaflose Nacht einzulegen weil man unbedingt wissen möchte wie es weitergeht. Ich habe MARTHA sehr gerne gelesen und es ist mein Buch-Highlight im Monat Februar 2022. Ich vergebe gerne 4,5 Sterne, da ich mir von der Protagonistin etwas mehr Eigenständigkeit gewünscht hätte.

Ein sehr lesenswertes Buch

Bewertung am 01.03.2022
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

MARTHA Anarchie ist Teil der Selvia-Reihe. In sich abgeschlossen und kann eigenständig gelesen werden. Das kann ich bestätigen. Ich habe Teil 1 EVA nicht gelesen und konnte der Geschichte problemlos folgen. Die Rebellion ist vorbei und ein neuer Präsident ist an der Macht, von dem sich die Rebellen viel versprochen haben aber wird jetzt wirklich alles gut, für MARTHA und all die anderen Frauen auf der Insel namens Selvia? Die Geschichte wird aus der Sicht der Protagonistin Martha erzählt. Der Hauptteil der Handlung ist nach der Rebellion angesiedelt aber es gibt auch kurze Rückblenden in eine Zeit davor. Diese zeigen wie Martha ihren Freund kennengelernt hat und zeigen kurz wie sie sich den Rebellen angeschlossen hat. Diese verdeutlichen sehr schön warum Martha sich fühlt, wie sie sich fühlt. Die Geschichte hat einen klaren Handlungsstrang und einen schönen Spannungsbogen. Für mein Empfinden lebt die Story aber mehr von den Figuren die um die Hauptfigur Martha herum agieren. Martha selbst erschien mir manchmal etwas verloren aber ihre Freunde und Mitstreiter zogen sie immer wieder in die Spur und hielten sie handlungsfähig. Die Autorin hat eine ganze Riege starker, vor allem, weiblicher Figuren in diesem Buch zu Wort kommen lassen, die zusammen eine starke Einheit bilden und jede für sich an ihrer Situation und an ihren Erlebnissen wächst. Mir hat MARTHA gut gefallen. Es ist auf jeden Fall eine sehr lesenswerte Dystopie. Und der Schreibstil der Autorin ist flüssig, spannend und hat eine wundervoll Sog Wirkung. Besonders der Anfang der Geschichte ist extrem gut erzählte und verführt einen dazu eine schlaflose Nacht einzulegen weil man unbedingt wissen möchte wie es weitergeht. Ich habe MARTHA sehr gerne gelesen und es ist mein Buch-Highlight im Monat Februar 2022. Ich vergebe gerne 4,5 Sterne, da ich mir von der Protagonistin etwas mehr Eigenständigkeit gewünscht hätte.

Eine Dystopie zum Nachdenken

Bewertung am 23.02.2022

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Gefühlslage beim lesen des Buches: Wütend Selvia (ein Inselstaat) ist hoch entwickelt und sehr modern, wäre da nicht die Gesellschaftsordnung, die Frauen gefühlt an Wertigkeit noch unter Tiere stellt. Martha hat eine Rebellion erfolgreich geschlagen, Präsident Adam ist abgesetzt, jetzt sollte doch alles besser werden. Ja ne, den eine neue Regierung bedeutet nicht das endlich Frauenrechte eingeführt werden. Dafür muss sie weiterkämpfen. Der Schreibstil ist wunderbar, man kommt gut durch und wird mitgezogen (wenn es auch die eigene Wut ist, die einen Mitzieht). Diese vielen kleinen Kapitel lockern das Buch auf. Es geht um einen Kampf, einen Kampf den viele Frauen heute noch in der Realität führen. Freiheit und Rechte. Das Buch zeigt einen solchen Kampf und warum das schlagen einer Rebellion nicht bedeutet das alles besser wird. Man hasst mit Martha, man kämpft mit Martha, man trauert mit Martha, man liebt mit Martha, man ist wütend mit Martha. Auch wenn ich ihr nicht in allem zustimme, würde ich wie Helene für sie kämpfen. Marthas Zweifel sind sehr gut rübergebracht, den selbst wenn man nicht ihrer Meinung ist sympathisiert man mit ihr. Sie ist rau, abweisend, wütend, laut, herzlich, liebenswürdig, empfindsam, und treu (vor allem ihren Prinzipien, was mich in diesem Chaos von System sehr beeindruckt hat). Alle Charaktere bekommen den Platz der ihnen zusteht und sie sind mir alle ans Herz gewachsen. Vor allem Marthas Frauengruppe hat mir gefallen, da sie füreinander gekämpft haben obwohl sie vielleicht nicht in allem übereinstimmen. Das in dem Buch dargestellt wird was nach einer Rebellion passiert fand ich besonders Spannend. Der Titel verrät hier schon viel, Anarchie. Eine gewonnene Rebellion bedeutet nicht gleich Sieg und das dieser Teil in einem Buch dargestellt wird hat mir besonders gut gefallen (sonst ließ man ja eher von der ersten Rebellion). Das Ende ist nicht das was ich erwartet habe, aber es passt zu einhundert Prozent zu dem Buch. Das Buch enthält Actionszenen (die aber Realistisch bleiben), Spannung (die sich aufbaut), Tragik (die zum Weinen einlädt) und natürlich die Gesellschaftskritik (die mich am meisten bewegt hat). Es macht wütend, unendlich wütend, wie die Frauen behandelt werden, wie sie kämpfen müssen, wie oft sie verlieren, wie dumm die Gesellschaft ist. In der Geschichte sind viele Dinge zu finden die wir auch in unserer Geschichte oder der aktuellen Zeit finden können. Die Frauen die für die Reformation Nachrichten überbrachten, der Sozialismus der DDR der ganz bestimmt nicht Gleichberechtigung oder einen funktionierenden Staat hervorgebracht hat. Die Suffragetten, die für das Frauenwahlrecht demonstriert und gelitten haben. Universitäten die keine Frauen zulassen. Marthas Geschichte berührt und reist mit, zwingt den Leser Nachzudenken und zeigt wofür Frauen viele Generationen lang gekämpft haben und wofür sie noch heute kämpfen. Es ist eine sehr reale Dystopie, und deshalb lässt sie mich auch so viel fühlen, den das was passiert ist ein Aufruf zu erinnern und weiter zu machen mit dem Kampf für Gleichberechtigung, denn wir sind längst noch nicht in der Utopie einer vollkommenen Gleichberechtigung angekommen. Ein absolutes Lesehighlight und sehr zu empfehlen.

Eine Dystopie zum Nachdenken

Bewertung am 23.02.2022
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Gefühlslage beim lesen des Buches: Wütend Selvia (ein Inselstaat) ist hoch entwickelt und sehr modern, wäre da nicht die Gesellschaftsordnung, die Frauen gefühlt an Wertigkeit noch unter Tiere stellt. Martha hat eine Rebellion erfolgreich geschlagen, Präsident Adam ist abgesetzt, jetzt sollte doch alles besser werden. Ja ne, den eine neue Regierung bedeutet nicht das endlich Frauenrechte eingeführt werden. Dafür muss sie weiterkämpfen. Der Schreibstil ist wunderbar, man kommt gut durch und wird mitgezogen (wenn es auch die eigene Wut ist, die einen Mitzieht). Diese vielen kleinen Kapitel lockern das Buch auf. Es geht um einen Kampf, einen Kampf den viele Frauen heute noch in der Realität führen. Freiheit und Rechte. Das Buch zeigt einen solchen Kampf und warum das schlagen einer Rebellion nicht bedeutet das alles besser wird. Man hasst mit Martha, man kämpft mit Martha, man trauert mit Martha, man liebt mit Martha, man ist wütend mit Martha. Auch wenn ich ihr nicht in allem zustimme, würde ich wie Helene für sie kämpfen. Marthas Zweifel sind sehr gut rübergebracht, den selbst wenn man nicht ihrer Meinung ist sympathisiert man mit ihr. Sie ist rau, abweisend, wütend, laut, herzlich, liebenswürdig, empfindsam, und treu (vor allem ihren Prinzipien, was mich in diesem Chaos von System sehr beeindruckt hat). Alle Charaktere bekommen den Platz der ihnen zusteht und sie sind mir alle ans Herz gewachsen. Vor allem Marthas Frauengruppe hat mir gefallen, da sie füreinander gekämpft haben obwohl sie vielleicht nicht in allem übereinstimmen. Das in dem Buch dargestellt wird was nach einer Rebellion passiert fand ich besonders Spannend. Der Titel verrät hier schon viel, Anarchie. Eine gewonnene Rebellion bedeutet nicht gleich Sieg und das dieser Teil in einem Buch dargestellt wird hat mir besonders gut gefallen (sonst ließ man ja eher von der ersten Rebellion). Das Ende ist nicht das was ich erwartet habe, aber es passt zu einhundert Prozent zu dem Buch. Das Buch enthält Actionszenen (die aber Realistisch bleiben), Spannung (die sich aufbaut), Tragik (die zum Weinen einlädt) und natürlich die Gesellschaftskritik (die mich am meisten bewegt hat). Es macht wütend, unendlich wütend, wie die Frauen behandelt werden, wie sie kämpfen müssen, wie oft sie verlieren, wie dumm die Gesellschaft ist. In der Geschichte sind viele Dinge zu finden die wir auch in unserer Geschichte oder der aktuellen Zeit finden können. Die Frauen die für die Reformation Nachrichten überbrachten, der Sozialismus der DDR der ganz bestimmt nicht Gleichberechtigung oder einen funktionierenden Staat hervorgebracht hat. Die Suffragetten, die für das Frauenwahlrecht demonstriert und gelitten haben. Universitäten die keine Frauen zulassen. Marthas Geschichte berührt und reist mit, zwingt den Leser Nachzudenken und zeigt wofür Frauen viele Generationen lang gekämpft haben und wofür sie noch heute kämpfen. Es ist eine sehr reale Dystopie, und deshalb lässt sie mich auch so viel fühlen, den das was passiert ist ein Aufruf zu erinnern und weiter zu machen mit dem Kampf für Gleichberechtigung, denn wir sind längst noch nicht in der Utopie einer vollkommenen Gleichberechtigung angekommen. Ein absolutes Lesehighlight und sehr zu empfehlen.

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