• Kinder ihrer Zeit
  • Kinder ihrer Zeit

Kinder ihrer Zeit

Roman

Buch (Taschenbuch)

11,00 €

inkl. gesetzl. MwSt.

Kinder ihrer Zeit

Ebenfalls verfügbar als:

Gebundenes Buch

Gebundenes Buch

ab 20,00 €
Taschenbuch

Taschenbuch

ab 11,00 €
eBook

eBook

ab 9,99 €

Beschreibung

Details

Verkaufsrang

16868

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

11.10.2021

Verlag

Diana

Seitenzahl

592

Beschreibung

Details

Verkaufsrang

16868

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

11.10.2021

Verlag

Diana

Seitenzahl

592

Maße (L/B/H)

18,6/11,6/4,4 cm

Gewicht

466 g

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-453-36108-9

Das meinen unsere Kund*innen

4.9

52 Bewertungen

Informationen zu Bewertungen

Zur Abgabe einer Bewertung ist eine Anmeldung im Kund*innenkonto notwendig. Die Authentizität der Bewertungen wird von uns nicht überprüft. Wir behalten uns vor, Bewertungstexte, die unseren Richtlinien widersprechen, entsprechend zu kürzen oder zu löschen.

5 Sterne

4 Sterne

3 Sterne

(0)

2 Sterne

(0)

1 Sterne

(0)

Brennpunkt Berlin: Zwischen Studentenbewegung und Spionage

Bewertung aus Hatten am 10.11.2022

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Endlich geht mit "Kinder des Aufbruchs" die Geschichte um die Zwillinge Alice und Emma weiter. Nachdem in "Kinder ihrer Zeit" die Flucht aus Ostpreußen nach Berlin, die Trennung der Zwillinge, der Mauerbau und schließlich die geglückte Flucht nach West-Berlin 1961 im Zentrum standen, sind nun sechs Jahre vergangen. Alice und Emma leben immer noch in Berlin. Emma arbeitet weiterhin als Dolmetscherin und hat Kontakt in hohe politische Kreise. Alice ist mittlerweile Journalistin und berichtet erschüttert über das brutale Vorgehen der Polizei gegen die Studentinnen und Studenten in Berlin 1967. Vor dem Hintergrund der Unruhen werden die Schwestern mit ihrer Vergangenheit konfrontiert und alte Bekannte aus der DDR tauchen auf und suchen den Kontakt zu ihnen. Zu ihnen gehört die Sängerin Irma Assmann, die früher für den KGB spioniert hat. Langsam baut sich ein Geflecht aus Schuld, Misstrauen und Angst auf. Zudem wird Alice in eine Fluchtvorbereitung verwickelt und Emma fühlt sich einem verängstigten Heimkind verpflichtet, das sie mit der Zeit mehr als lieb gewinnt. Dann geschieht ein Mord und Stasi und BND scheinen ihre Hände im Spiel zu haben. Claire Winter hat mit dem zweiten Teil um Emma und Alice wieder einen tollen Schmöker vorgelegt, der genau richtig ist, um es sich damit auf dem Sofa für ein paar Stunden gemütlich zu machen und alles um sich herum zu vergessen. "Kinder des Aufbruchs" kann problemlos ohne Kenntnis des ersten Teils gelesen werden. Wieder wird eine ausgefeilte fiktive Handlung in historische Ereignisse eingebunden und so eine überaus spannende und auch informative Geschichte gezaubert. Mit der bewegten Zeit von Schah-Besuch, Studentenunruhen, dem Tod von Benno Ohnesorg, den Protesten gegen die Allmacht des Springerkonzerns und der gespannten Lage zwischen Ost- und West-Berlin, hat die Autorin erneut einen überaus dramatischen Rahmen für ihre Geschichte gewählt. Die historischen Ereignisse sind hervorragend recherchiert und wunderbar aufbereitet, so dass sich die fiktive Handlung nahtlos einfügt. Das Berlin Ende der 1960er Jahre wird ganz wunderbar eingefangen. Der Schreibstil ist wie gewohnt sehr flott und leicht zu lesen, sehr bildhaft und die Geschichte ist von Beginn an spannend. Bis zum Ende wird die Spannungskurve aufrechterhalten, erst kurz vor Schluss laufen alle Fäden zusammen. Die letzten Seiten hätten gerne noch etwas ausführlicher sein können, da ist für mich eine Leerstelle geblieben. Im Vergleich zum Rest des Buches, ging es etwas rasch zu Ende. Allerdings hat gerade diese Leerstelle das Potenzial für einen weiteren Roman. Ich kann "Kinder des Aufbruchs" nur empfehlen, ein klasse Unterhaltungsroman mit Anspruch, der durch den lockeren und bildhaften Schreibstil, den Spannungsbogen und die eindrucksvolle Recherchearbeit besticht, die die Autorin nicht nur in das Archiv des Springerkonzerns, sondern auch in einen alten Fluchttunnel geführt hat. Das Nachwort von Claire Winter informiert ausführlich für die im Roman vorkommenden historischen Ereignisse.

Brennpunkt Berlin: Zwischen Studentenbewegung und Spionage

Bewertung aus Hatten am 10.11.2022
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Endlich geht mit "Kinder des Aufbruchs" die Geschichte um die Zwillinge Alice und Emma weiter. Nachdem in "Kinder ihrer Zeit" die Flucht aus Ostpreußen nach Berlin, die Trennung der Zwillinge, der Mauerbau und schließlich die geglückte Flucht nach West-Berlin 1961 im Zentrum standen, sind nun sechs Jahre vergangen. Alice und Emma leben immer noch in Berlin. Emma arbeitet weiterhin als Dolmetscherin und hat Kontakt in hohe politische Kreise. Alice ist mittlerweile Journalistin und berichtet erschüttert über das brutale Vorgehen der Polizei gegen die Studentinnen und Studenten in Berlin 1967. Vor dem Hintergrund der Unruhen werden die Schwestern mit ihrer Vergangenheit konfrontiert und alte Bekannte aus der DDR tauchen auf und suchen den Kontakt zu ihnen. Zu ihnen gehört die Sängerin Irma Assmann, die früher für den KGB spioniert hat. Langsam baut sich ein Geflecht aus Schuld, Misstrauen und Angst auf. Zudem wird Alice in eine Fluchtvorbereitung verwickelt und Emma fühlt sich einem verängstigten Heimkind verpflichtet, das sie mit der Zeit mehr als lieb gewinnt. Dann geschieht ein Mord und Stasi und BND scheinen ihre Hände im Spiel zu haben. Claire Winter hat mit dem zweiten Teil um Emma und Alice wieder einen tollen Schmöker vorgelegt, der genau richtig ist, um es sich damit auf dem Sofa für ein paar Stunden gemütlich zu machen und alles um sich herum zu vergessen. "Kinder des Aufbruchs" kann problemlos ohne Kenntnis des ersten Teils gelesen werden. Wieder wird eine ausgefeilte fiktive Handlung in historische Ereignisse eingebunden und so eine überaus spannende und auch informative Geschichte gezaubert. Mit der bewegten Zeit von Schah-Besuch, Studentenunruhen, dem Tod von Benno Ohnesorg, den Protesten gegen die Allmacht des Springerkonzerns und der gespannten Lage zwischen Ost- und West-Berlin, hat die Autorin erneut einen überaus dramatischen Rahmen für ihre Geschichte gewählt. Die historischen Ereignisse sind hervorragend recherchiert und wunderbar aufbereitet, so dass sich die fiktive Handlung nahtlos einfügt. Das Berlin Ende der 1960er Jahre wird ganz wunderbar eingefangen. Der Schreibstil ist wie gewohnt sehr flott und leicht zu lesen, sehr bildhaft und die Geschichte ist von Beginn an spannend. Bis zum Ende wird die Spannungskurve aufrechterhalten, erst kurz vor Schluss laufen alle Fäden zusammen. Die letzten Seiten hätten gerne noch etwas ausführlicher sein können, da ist für mich eine Leerstelle geblieben. Im Vergleich zum Rest des Buches, ging es etwas rasch zu Ende. Allerdings hat gerade diese Leerstelle das Potenzial für einen weiteren Roman. Ich kann "Kinder des Aufbruchs" nur empfehlen, ein klasse Unterhaltungsroman mit Anspruch, der durch den lockeren und bildhaften Schreibstil, den Spannungsbogen und die eindrucksvolle Recherchearbeit besticht, die die Autorin nicht nur in das Archiv des Springerkonzerns, sondern auch in einen alten Fluchttunnel geführt hat. Das Nachwort von Claire Winter informiert ausführlich für die im Roman vorkommenden historischen Ereignisse.

Lebenswege

Bewertung am 22.11.2021

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Durch tragische Kriegsereignisse werden die beiden elfjährigen Zwillingsschwestern Emma und Alice auf ihrer Flucht aus Ostpreußen getrennt. Fortan leben sie in dem Glauben, dass die jeweils andere verstorben ist. Umso größer die Freude, als sie sich nach zwölf Jahren plötzlich wieder begegnen. Aber beide sind inzwischen in ihrer jeweils neuen Heimat angekommen und haben unterschiedliche politische Ansichten. Werden sie wieder zueinander finden??? Die Autorin schildert sehr eindringlich und bildhaft, wie die beiden Leben sich voneinander unterscheiden, aufgrund der verschiedenen Politik der beiden deutschen Staaten. Sie zeigt auf, wie das Umfeld die Menschen formt. Der kalte Krieg, die Stasi, Geheimdienste und das geteilte Land sind die großen Themen in diesem Roman. Spannend und authentisch kommen beide Schwestern in abwechselnden Erzählsträngen zu Wort. So erfährt man viel über ihre Beweggründe, ihre Ängste, Träume und Hoffnungen. Ein wunderbares Roman deutscher Zeitgeschichte!!! Bedrückend, spannend und mitreißend!

Lebenswege

Bewertung am 22.11.2021
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Durch tragische Kriegsereignisse werden die beiden elfjährigen Zwillingsschwestern Emma und Alice auf ihrer Flucht aus Ostpreußen getrennt. Fortan leben sie in dem Glauben, dass die jeweils andere verstorben ist. Umso größer die Freude, als sie sich nach zwölf Jahren plötzlich wieder begegnen. Aber beide sind inzwischen in ihrer jeweils neuen Heimat angekommen und haben unterschiedliche politische Ansichten. Werden sie wieder zueinander finden??? Die Autorin schildert sehr eindringlich und bildhaft, wie die beiden Leben sich voneinander unterscheiden, aufgrund der verschiedenen Politik der beiden deutschen Staaten. Sie zeigt auf, wie das Umfeld die Menschen formt. Der kalte Krieg, die Stasi, Geheimdienste und das geteilte Land sind die großen Themen in diesem Roman. Spannend und authentisch kommen beide Schwestern in abwechselnden Erzählsträngen zu Wort. So erfährt man viel über ihre Beweggründe, ihre Ängste, Träume und Hoffnungen. Ein wunderbares Roman deutscher Zeitgeschichte!!! Bedrückend, spannend und mitreißend!

Unsere Kund*innen meinen

Kinder ihrer Zeit

von Claire Winter

4.9

0 Bewertungen filtern

Unsere Buch­händler*innen meinen

Profilbild von Ira Schröder

Es ist ein Problem aufgetreten. Bitte laden Sie die Seite neu und versuchen es noch einmal.

Ira Schröder

Thalia Baunatal - Ratioland Baunatal

Zum Portrait

5/5

Grandios! Unbedingt lesen

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Zwei Schwestern im geteilten Berlin. Emma im Westberlin, sie lebt mit ihrer Mutter. Alice wächst im Kinderheim in DDR auf. Die Geschichte der beiden Zwillingsschwestern hat mich von Anfang an mitgenommen. Das Leben von beiden entwickelt sich in verschiedene Richtungen und trotzdem kann Emma ihre Schwester nicht vergessen und sucht sie in der DDR. ..... Die Autorin hat mich mit diesem Buch so großartig begeistert. Ich habe so mitgefiebert mit den beiden Schwestern und mich für die beiden gefreut. Ich war mal auf der Seite von Alice, mal auf der Seite von Emma. Hin und hergerissen. Das Buch ist auf jeden Fall lesenswert, großartig und unvergesslich. .. grandios!!!
5/5

Grandios! Unbedingt lesen

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Zwei Schwestern im geteilten Berlin. Emma im Westberlin, sie lebt mit ihrer Mutter. Alice wächst im Kinderheim in DDR auf. Die Geschichte der beiden Zwillingsschwestern hat mich von Anfang an mitgenommen. Das Leben von beiden entwickelt sich in verschiedene Richtungen und trotzdem kann Emma ihre Schwester nicht vergessen und sucht sie in der DDR. ..... Die Autorin hat mich mit diesem Buch so großartig begeistert. Ich habe so mitgefiebert mit den beiden Schwestern und mich für die beiden gefreut. Ich war mal auf der Seite von Alice, mal auf der Seite von Emma. Hin und hergerissen. Das Buch ist auf jeden Fall lesenswert, großartig und unvergesslich. .. grandios!!!

Ira Schröder
  • Ira Schröder
  • Buchhändler*in

Es ist ein Problem aufgetreten. Bitte laden Sie die Seite neu und versuchen es noch einmal.

Profilbild von Beate Mildenberger

Es ist ein Problem aufgetreten. Bitte laden Sie die Seite neu und versuchen es noch einmal.

Beate Mildenberger

Thalia Pforzheim

Zum Portrait

5/5

Kinder ihrer Zeit

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Die Zwillingsschwestern Emma und Alice werden auf der Flucht 1945 getrennt und finden sich Ende der 50er Jahre in Berlin wieder. Die eine lebt im Osten, die andere im Westteil der Stadt und jede ist überzeugt von dem politischen System in welchem sie leben. Werden sie zueinander finden ? Sehr gut recherchiert, man taucht beim Lesen in die Zeit des Kalten Krieges, der Geheimdienste, den Neuaufbau der Gesellschaftsformen ein. Claire Winter versteht es die Nachkreigszeit lebendig darzustellen - fesselnd, emotional, lesenswert!
5/5

Kinder ihrer Zeit

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Die Zwillingsschwestern Emma und Alice werden auf der Flucht 1945 getrennt und finden sich Ende der 50er Jahre in Berlin wieder. Die eine lebt im Osten, die andere im Westteil der Stadt und jede ist überzeugt von dem politischen System in welchem sie leben. Werden sie zueinander finden ? Sehr gut recherchiert, man taucht beim Lesen in die Zeit des Kalten Krieges, der Geheimdienste, den Neuaufbau der Gesellschaftsformen ein. Claire Winter versteht es die Nachkreigszeit lebendig darzustellen - fesselnd, emotional, lesenswert!

Beate Mildenberger
  • Beate Mildenberger
  • Buchhändler*in

Es ist ein Problem aufgetreten. Bitte laden Sie die Seite neu und versuchen es noch einmal.

Unsere Buchhändler*innen meinen

Kinder ihrer Zeit

von Claire Winter

0 Rezensionen filtern

Weitere Artikel finden Sie in

Die Leseprobe wird geladen.
  • Kinder ihrer Zeit
  • Kinder ihrer Zeit