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Die Letzte macht das Licht aus

Roman

Buch (Taschenbuch)

16,00 € inkl. gesetzl. MwSt.

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Beschreibung


Das Ende der Welt ist ihr Anfang

Im Dezember 2023 geht die Welt unter: Innerhalb kürzester Zeit löscht ein extrem aggressives neuartiges Virus die ganze Menschheit aus. Die ganze Menschheit? Nein. Mitten in London, aus unerfindlichen Gründen, überlebt eine einzige Frau. Eine Frau, die ihr Leben lang versucht hat, ihre eigenen Gefühle zu verstecken und sich an andere Menschen anzupassen. Wie soll sie ganz alleine zurechtkommen? Nur mit einem Hund als Begleitung macht sie sich in einem postapokalyptischen Land auf die Suche nach Überlebenden. Und findet dabei immer mehr zu sich selbst.

»Clift ist es gelungen, Verzweiflung und Humor auf eine einzigartige Weise zu kombinieren, die den Leser gleichermaßen lachen und leiden lässt.« LizzyNet.de

Bethany Clift hat die Northern Film School absolviert und besitzt eine eigene Filmfirma, in der sie als Regisseurin und Produzentin tätig ist. Zudem arbeitet sie als Produzentin für andere namhafte Filmunternehmen. »Die Letzte macht das Licht aus« ist ihr Debütroman.

Details

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

13.09.2021

Verlag

Heyne

Seitenzahl

464

Maße (L/B/H)

20,4/13,7/4,2 cm

Beschreibung

Details

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

13.09.2021

Verlag

Heyne

Seitenzahl

464

Maße (L/B/H)

20,4/13,7/4,2 cm

Gewicht

526 g

Originaltitel

Last One At The Party

Übersetzer

Lilith Winter

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-453-27342-9

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beängstigend echt

Bewertung aus Kirchbrak am 04.01.2022

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Es ist 2023. C. ist vorbei. Aber 6dm ist dabei und löscht die komplette Menschheit aus. Jeder erkrankt und erleidet einen sehr unangenehmen Tod. Außer diese eine Frau, die beobachten muss wie ihre Liebsten leiden und sich dann auf den Weg macht. Ja wohin eigentlich? Das weiß sie selber nicht so genau.. Was macht man wenn man die Letzte auf der Welt ist? Grausam und beängstigend schildert Bethany Clift hier in ihrem Debütroman, wie es zu Ende gehen kann. Grade in unserer jetzigen Situation, ist das Thema aktuell. Der ganze Roman/Dystopie weckt diese bedrückende Atmosphäre. Als Leser wird man in jeglicher Hinsicht mit dem Tod konfrontiert. Nicht nur Trauer, auch Ekel, aber auch Liebe stecken in den Seiten dieser Geschichte. Anfangs musste ich mich an den Schreibstil gewöhnen, da er mit wenig wörtlicher Rede auskommen muss. Dadurch gab es viele Beschreibungen die ich zum Teil überflogen musste. Zur Mitte hin wurde das aber viel besser. Vor allem der direkte Schreibstil und dieses "kein Blatt vor den Mund nehmen" hat mir sehr gut gefallen. Das Buch ist in Form eines Tagebuches geschrieben und gibt auch Einblicke in die Vergangenheit der Prrotagonistin, die vor dieser Krankheit schon nicht ganz labil gewesen ist. Es ist also spannend diese Frau zu begleiten, keine Frage. Ein gelungener Endzeitroman, auch wenn das Ende ein wenig ernüchternd war. 4 Sterne für "Die Letzte macht das Licht aus".

beängstigend echt

Bewertung aus Kirchbrak am 04.01.2022
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Es ist 2023. C. ist vorbei. Aber 6dm ist dabei und löscht die komplette Menschheit aus. Jeder erkrankt und erleidet einen sehr unangenehmen Tod. Außer diese eine Frau, die beobachten muss wie ihre Liebsten leiden und sich dann auf den Weg macht. Ja wohin eigentlich? Das weiß sie selber nicht so genau.. Was macht man wenn man die Letzte auf der Welt ist? Grausam und beängstigend schildert Bethany Clift hier in ihrem Debütroman, wie es zu Ende gehen kann. Grade in unserer jetzigen Situation, ist das Thema aktuell. Der ganze Roman/Dystopie weckt diese bedrückende Atmosphäre. Als Leser wird man in jeglicher Hinsicht mit dem Tod konfrontiert. Nicht nur Trauer, auch Ekel, aber auch Liebe stecken in den Seiten dieser Geschichte. Anfangs musste ich mich an den Schreibstil gewöhnen, da er mit wenig wörtlicher Rede auskommen muss. Dadurch gab es viele Beschreibungen die ich zum Teil überflogen musste. Zur Mitte hin wurde das aber viel besser. Vor allem der direkte Schreibstil und dieses "kein Blatt vor den Mund nehmen" hat mir sehr gut gefallen. Das Buch ist in Form eines Tagebuches geschrieben und gibt auch Einblicke in die Vergangenheit der Prrotagonistin, die vor dieser Krankheit schon nicht ganz labil gewesen ist. Es ist also spannend diese Frau zu begleiten, keine Frage. Ein gelungener Endzeitroman, auch wenn das Ende ein wenig ernüchternd war. 4 Sterne für "Die Letzte macht das Licht aus".

Eine erschreckend realitätsnahe Geschichte mit einer realistischen Protagonistin

blerta am 05.12.2021

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Ein Virus bricht aus – und verteilt sich rasend schnell über die gesamte Welt. 6DM, 6 days maximum, dann ist man tot. Die ganze Menschheit ist ausgerottet – alle, bis auf eine Frau mitten in London. Ihr ganzes Leben lang hat sie sich vor sich selbst und ihren Gefühlen versteckt. Nun, ganz allein, in Begleitung ihres Hundes, macht sie sich auf die Suche nach weiteren Überlebenden. Und findet dabei auch zu sich selbst. Meine Meinung Der Einstieg ins Buch fesselte mich augenblicklich. Man wusste sofort, wo man sich befand und was los war. Die Situation, die sich einem eröffnet, ist erschreckend: Die gesamte Weltbevölkerung von einem Virus befallen, der sich nicht aufhalten lässt. Ich denke, diese Thematik hat mich so sehr eingenommen, weil wir uns gerade in einer ähnlichen Situation befinden. Aber auch, weil in der Geschichte selbst Corona schon ein paar Jahre zurückliegt und die Protagonistin somit dasselbe Verständnis von einer weltweiten Pandemie hat wie wir. Die Protagonistin in diesem Buch ist keine Heldin, keine Revolutionärin. Sie ist verängstigt, verzweifelt und planlos. Auch das ist ein Grund, weshalb mir die Geschichte vor allem zu Beginn so eingefahren ist: Ich konnte die Gefühlslage der Protagonistin sehr gut nachvollziehen. Sie muss gegen Ratten ankämpfen, bleibt mitten auf der Autobahn stehen und muss lernen, wie sie für sich selbst Sorgen kann. Sie hat eine faszinierende Charakterentwicklung durchgemacht. Sie hat aus ihren Fehlern gelernt, ist aus sich herausgewachsen und ist mutiger geworden. Der Schreibstil ist fast schon monoton und die Sätze sind grösstenteils kurz gehalten, was aber wunderbar zur Stimmung im Buch und zur Protagonistin gepasst hat. Auf jeden Fall flog ich förmlich durch die Seiten. Bis ich den Mittelteil des Buches erreichte. Den Teil, der mich vor Spannung und überraschenden Wendungen umhauen sollte – mich am Lesen halten sollte. Leider passiert weder das eine noch das andere. Die Spannung fällt ab, die Geschichte kommt kaum voran und die Protagonistin ist auf einem selbstzerstörerischen Trip, der sich wie ein Kaugummi streckt. Ab und zu gibt es Rückblicke, die von der Zeit vor 6DM (6 days maximum, der Virus) handeln. Diese kurzen Einschübe fand ich spannend, da man so mehr über die Protagonistin erfährt und ihr Handeln besser verstehen kann. Aber sie sind meiner Meinung nach falsch eingesetzt. In einer Durststrecke braucht es nicht noch zusätzlich Unterbrüche, die den Hauptplot noch mehr in den Hintergrund rücken … Das Finale konnte mich dann wiederum überzeugen, weil es gut aufgebaut wurde mit versteckten Hinweisen und versteckten Gedankengängen der Protagonistin. Es war eine Lektüre, die mich manchmal schockte und mich tatsächlich in Angst versetzte, da alles so realitätsnah wirkte. Als könnte morgen dieselbe Situation eintreten. Die Geschichte der Frau, die sich zusammen mit ihrem Hund auf der Welt durchschlagen und sich somit auch sich selbst stellen muss, konnte mich grösstenteils überzeugen. Trotzdem fehlt mir zum Schluss dieses gewisse Etwas. Etwas, das diese Geschichte besonders macht. Fazit Eine Geschichte, die erschreckend nah an der Realität spielt und mich nicht selten geschockt hat. Der Mittelteil konnte mich leider nicht überzeugen, da dort Spannung fehlte und die eigentliche Geschichte durch Unterbrüche in den Hintergrund gerückt wurde. Nichtsdestotrotz mochte ich die Protagonistin, mit der man sich gut identifizieren kann. Die Geschichte bringt einen zum Grübeln, wie unsere Welt in der Zukunft aussehen könnte.

Eine erschreckend realitätsnahe Geschichte mit einer realistischen Protagonistin

blerta am 05.12.2021
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Ein Virus bricht aus – und verteilt sich rasend schnell über die gesamte Welt. 6DM, 6 days maximum, dann ist man tot. Die ganze Menschheit ist ausgerottet – alle, bis auf eine Frau mitten in London. Ihr ganzes Leben lang hat sie sich vor sich selbst und ihren Gefühlen versteckt. Nun, ganz allein, in Begleitung ihres Hundes, macht sie sich auf die Suche nach weiteren Überlebenden. Und findet dabei auch zu sich selbst. Meine Meinung Der Einstieg ins Buch fesselte mich augenblicklich. Man wusste sofort, wo man sich befand und was los war. Die Situation, die sich einem eröffnet, ist erschreckend: Die gesamte Weltbevölkerung von einem Virus befallen, der sich nicht aufhalten lässt. Ich denke, diese Thematik hat mich so sehr eingenommen, weil wir uns gerade in einer ähnlichen Situation befinden. Aber auch, weil in der Geschichte selbst Corona schon ein paar Jahre zurückliegt und die Protagonistin somit dasselbe Verständnis von einer weltweiten Pandemie hat wie wir. Die Protagonistin in diesem Buch ist keine Heldin, keine Revolutionärin. Sie ist verängstigt, verzweifelt und planlos. Auch das ist ein Grund, weshalb mir die Geschichte vor allem zu Beginn so eingefahren ist: Ich konnte die Gefühlslage der Protagonistin sehr gut nachvollziehen. Sie muss gegen Ratten ankämpfen, bleibt mitten auf der Autobahn stehen und muss lernen, wie sie für sich selbst Sorgen kann. Sie hat eine faszinierende Charakterentwicklung durchgemacht. Sie hat aus ihren Fehlern gelernt, ist aus sich herausgewachsen und ist mutiger geworden. Der Schreibstil ist fast schon monoton und die Sätze sind grösstenteils kurz gehalten, was aber wunderbar zur Stimmung im Buch und zur Protagonistin gepasst hat. Auf jeden Fall flog ich förmlich durch die Seiten. Bis ich den Mittelteil des Buches erreichte. Den Teil, der mich vor Spannung und überraschenden Wendungen umhauen sollte – mich am Lesen halten sollte. Leider passiert weder das eine noch das andere. Die Spannung fällt ab, die Geschichte kommt kaum voran und die Protagonistin ist auf einem selbstzerstörerischen Trip, der sich wie ein Kaugummi streckt. Ab und zu gibt es Rückblicke, die von der Zeit vor 6DM (6 days maximum, der Virus) handeln. Diese kurzen Einschübe fand ich spannend, da man so mehr über die Protagonistin erfährt und ihr Handeln besser verstehen kann. Aber sie sind meiner Meinung nach falsch eingesetzt. In einer Durststrecke braucht es nicht noch zusätzlich Unterbrüche, die den Hauptplot noch mehr in den Hintergrund rücken … Das Finale konnte mich dann wiederum überzeugen, weil es gut aufgebaut wurde mit versteckten Hinweisen und versteckten Gedankengängen der Protagonistin. Es war eine Lektüre, die mich manchmal schockte und mich tatsächlich in Angst versetzte, da alles so realitätsnah wirkte. Als könnte morgen dieselbe Situation eintreten. Die Geschichte der Frau, die sich zusammen mit ihrem Hund auf der Welt durchschlagen und sich somit auch sich selbst stellen muss, konnte mich grösstenteils überzeugen. Trotzdem fehlt mir zum Schluss dieses gewisse Etwas. Etwas, das diese Geschichte besonders macht. Fazit Eine Geschichte, die erschreckend nah an der Realität spielt und mich nicht selten geschockt hat. Der Mittelteil konnte mich leider nicht überzeugen, da dort Spannung fehlte und die eigentliche Geschichte durch Unterbrüche in den Hintergrund gerückt wurde. Nichtsdestotrotz mochte ich die Protagonistin, mit der man sich gut identifizieren kann. Die Geschichte bringt einen zum Grübeln, wie unsere Welt in der Zukunft aussehen könnte.

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Kassandra Hellmann

Thalia Cottbus - BLECHEN carré

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5/5

Ein muss für Romanliebhaber!

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Bethany Clift hat für mich ein unglaubliches Buch geschrieben. Ich habe angefangen und konnte mich nicht mehr von den Seiten lösen. Ehrlich und schonungslos beschreibt die Autorin das Leben einer unsicheren Frau nach einer erneuten Pandemie. Sie verliert alles und gewinnt doch so vieles. In meinen Augen ein richtiges Highlight! Lesen, genießen und in eine Welt eintauchen die unserer doch so ähnlich hätte sein können.
5/5

Ein muss für Romanliebhaber!

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Bethany Clift hat für mich ein unglaubliches Buch geschrieben. Ich habe angefangen und konnte mich nicht mehr von den Seiten lösen. Ehrlich und schonungslos beschreibt die Autorin das Leben einer unsicheren Frau nach einer erneuten Pandemie. Sie verliert alles und gewinnt doch so vieles. In meinen Augen ein richtiges Highlight! Lesen, genießen und in eine Welt eintauchen die unserer doch so ähnlich hätte sein können.

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Thalia Dallgow-Döberitz - HavelPark

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5/5

Nah, emotional und spannend!

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Der Roman "Die Letzte macht das Licht aus" von Bethany Clift hat mich wirklich begeistert. Die Geschichte der Hauptcharakterin, dessen Namen wir Leser nie erfahren, wird in Tagebucheinträgen und einigen wenigen Audioaufnahmen erzählt. Trotzdem wirkt das Erzählte so nah und emotional, als würde man selbst in dem beschriebenen Moment sein. Der Schreibstil der Autorin war wirklich schön - erst recht, wenn man bedenkt, dass dies Bethany Cliffs erster Roman ist! Die Handlung ist unfassbar spannend und ich konnte mich kaum von den Seiten lösen. Das Ende war - zumindest für mich - unvorhersehbar und hat mich dementsprechend sehr überrascht. Trotzdem war es sehr realistisch und logisch. Das hat mir wirklich wunderbar gefallen! Ein wenig weniger realistisch war die Darstellung einiger wilder Tiere - egal, ob es nun Schwärme an Ratten, unzählbare Möwen oder brutale Bestien sind. Alles wirkte ein wenig übertrieben, fast schon surreal. Man hat aber eben nur einen unverlässlichen Erzähler, der die Dinge sehr subjektiv erzählt. Da kann es schon mal vorkommen, dass etwas angsteinflößender und gefährlicher wirkt, als es eigentlich ist. Die Protagonistin fand ich sehr sympathisch. Sie wirkte echt und überraschend selbstreflektiert. Ganz besonders toll fand ich, dass sie eine glaubwürdige Angststörung hatte. Es ist wirklich schön und befreiend von einer psychischen Erkrankung zu lesen, welche nicht romantisiert sondern brutal ehrlich ist. Alles in allem war "Die Letzte macht das Licht aus" ein wirklich solider, spannender Roman, der den Leser zum Nachdenken anregt. Ich war wirklich von der Hauptperson und ihrem Werdegang gefesselt und kann diesen (post-) apokalyptischen Roman nur wärmstens weiterempfehlen. Wirklich großartig!
5/5

Nah, emotional und spannend!

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Der Roman "Die Letzte macht das Licht aus" von Bethany Clift hat mich wirklich begeistert. Die Geschichte der Hauptcharakterin, dessen Namen wir Leser nie erfahren, wird in Tagebucheinträgen und einigen wenigen Audioaufnahmen erzählt. Trotzdem wirkt das Erzählte so nah und emotional, als würde man selbst in dem beschriebenen Moment sein. Der Schreibstil der Autorin war wirklich schön - erst recht, wenn man bedenkt, dass dies Bethany Cliffs erster Roman ist! Die Handlung ist unfassbar spannend und ich konnte mich kaum von den Seiten lösen. Das Ende war - zumindest für mich - unvorhersehbar und hat mich dementsprechend sehr überrascht. Trotzdem war es sehr realistisch und logisch. Das hat mir wirklich wunderbar gefallen! Ein wenig weniger realistisch war die Darstellung einiger wilder Tiere - egal, ob es nun Schwärme an Ratten, unzählbare Möwen oder brutale Bestien sind. Alles wirkte ein wenig übertrieben, fast schon surreal. Man hat aber eben nur einen unverlässlichen Erzähler, der die Dinge sehr subjektiv erzählt. Da kann es schon mal vorkommen, dass etwas angsteinflößender und gefährlicher wirkt, als es eigentlich ist. Die Protagonistin fand ich sehr sympathisch. Sie wirkte echt und überraschend selbstreflektiert. Ganz besonders toll fand ich, dass sie eine glaubwürdige Angststörung hatte. Es ist wirklich schön und befreiend von einer psychischen Erkrankung zu lesen, welche nicht romantisiert sondern brutal ehrlich ist. Alles in allem war "Die Letzte macht das Licht aus" ein wirklich solider, spannender Roman, der den Leser zum Nachdenken anregt. Ich war wirklich von der Hauptperson und ihrem Werdegang gefesselt und kann diesen (post-) apokalyptischen Roman nur wärmstens weiterempfehlen. Wirklich großartig!

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