Made in Washington

Inhaltsverzeichnis

Vorwort: Ein anderer Blick

Für Gott und das Gute: Auf dem Weg zur Führungsmacht

Casino Royale: Zocken mit Nuklearwaffen

Unter anderem Guatemala: Putschisten und weitere Stellvertreter

Auf Gewalt gegründet: Südvietnam, Indonesien, Lateinamerika

Gewinnen um jeden Preis: Kriege in der Dritten Welt

Selbstblockade: Reformen im Leerlauf

Alleinige Supermacht: Baupläne für eine «
Neue Weltordnung»

Verbrannte Erde: Zwei Jahrzehnte «Krieg gegen den Terror»

Fortsetzung folgt: Die Macht der Angst

Nachwort: Gedanken zu einer Unabhängigkeitserklärung

Dank

Anhang

Anmerkungen

Literatur

Quellenverzeichnis und Abkürzungen

Bildnachweis

Personen-, Orts- und Sachregister

Made in Washington

Was die USA seit 1945 in der Welt angerichtet haben

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Beschreibung


WAS MACHT DIE ORDNUNGSMACHT USA, WENN SIE ORDNET? EINE KRITISCHE BILANZ

Ohne die schützende Hand der USA würde die Welt im Chaos versinken, heißt es oft. Bernd Greiner unterzieht diese These einem Praxistest. Wie sehen die Weltgegenden anschließend aus, in denen Washington seit 1945 eingegriffen hat? Die Bilanz ist ernüchternd. Die Vereinigten Staaten haben die meisten Kriege geführt, sie sind Spitzenreiter beim Sturz missliebiger, auch demokratisch gewählter Regierungen, unzählige Menschen mussten ihr Leben lassen, Gesellschaften wurden traumatisiert und Staaten ruiniert. Es ist an der Zeit, über Konsequenzen zu diskutieren. Denn die globalen Herausforderungen unserer Zeit werden ohne die USA nicht zu bewältigen sein. Aber unter Washingtons Führung erst recht nicht.

Wer Menschenrechte, Freiheit und Demokratie auf Washingtons Art verteidigt, beschädigt diese Werte im Kern. Zu diesem Ergebnis kommt der renommierte Historiker Bernd Greiner in seiner weltumspannenden Analyse amerikanischer Ordnungspolitik seit 1945. Er zeigt, wie sich in den USA der Anspruch ausbildete, als Hüter der internationalen Ordnung aufzutreten. Er zeigt auch, wie die Vorstellung entstand, Stabilität gebe es nur auf der Grundlage amerikanischer Überlegenheit. Und er liefert eine kritische Bilanz der amerikanischen Ordnungspolitik seit dem Zweiten Weltkrieg. Europa sollte sich im ureigensten Interesse auf seine Kraft besinnen – auf eine Politik, der es nicht um die brachiale Durchsetzung, sondern um den Ausgleich von Interessen geht. Und auf eine Politik ohne Lagerdenken und Überlegenheitsdünkel, ohne Anspruch auf Dominanz und Gefolgschaft. Also jenseits amerikanischer Haltungen, Ansprüche und Praktiken.


  • Bernd Greiner analysiert kenntnisreich die Voraussetzungen und Folgen amerikanischer Weltpolitik


  • Die US-Außenpolitik seit 1945 - eine kritische Bilanz


  • Die USA in ihrer Rolle als Hüter der internationalen Ordnung auf dem Prüfstand



"Es geht Greiner nicht um eine erneute Dokumentation US-amerikanischer Verfehlungen, sondern um Motive, Muster und Konstanten, die ihnen zugrunde liegen."
Deutschlandfunk, Thilo Kößler

"Greiner schreibt so gut wie der beste Journalist."
WDR 3, Gutenbergs Welt

"Greiner liefert in seinem Buch eine kluge und tiefgründige Analyse"
Sächsische Zeitung, Frank Grubitzsch

"Die Lektüre lohnt sich."
JungeWelt, Peter Köhler

"Auf geradezu spannende Weise erzählt Bernd Greiner, Historiker, Politikwissenschaftler und Germanist, von den Tagträumen des Pentagon (...) Und er enthüllt die Machenschaften der CIA."
neues deutschland, Irmtraud Gutschke

Bernd Greiner ist Gründungsdirektor und Mitarbeiter des "Berliner Kollegs Kalter Krieg / Berlin Center for Cold War Studies". Er lehrte Außereuropäische Geschichte an der Universität Hamburg und leitete bis 2014 den Arbeitsbereich "Theorie und Geschichte der Gewalt" am Hamburger Institut für Sozialforschung.

Details

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

12.11.2021

Verlag

C.H.Beck

Seitenzahl

288

Maße (L/B/H)

20,5/12,7/2,7 cm

Beschreibung

Details

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

12.11.2021

Verlag

C.H.Beck

Seitenzahl

288

Maße (L/B/H)

20,5/12,7/2,7 cm

Gewicht

346 g

Auflage

2

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-406-77744-8

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  • Vorwort: Ein anderer Blick

    Für Gott und das Gute: Auf dem Weg zur Führungsmacht

    Casino Royale: Zocken mit Nuklearwaffen

    Unter anderem Guatemala: Putschisten und weitere Stellvertreter

    Auf Gewalt gegründet: Südvietnam, Indonesien, Lateinamerika

    Gewinnen um jeden Preis: Kriege in der Dritten Welt

    Selbstblockade: Reformen im Leerlauf

    Alleinige Supermacht: Baupläne für eine «
    Neue Weltordnung»

    Verbrannte Erde: Zwei Jahrzehnte «Krieg gegen den Terror»

    Fortsetzung folgt: Die Macht der Angst

    Nachwort: Gedanken zu einer Unabhängigkeitserklärung

    Dank

    Anhang

    Anmerkungen

    Literatur

    Quellenverzeichnis und Abkürzungen

    Bildnachweis

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