• Das Zeitalter des Lebendigen
  • Das Zeitalter des Lebendigen
  • Das Zeitalter des Lebendigen

Inhaltsverzeichnis

Einleitung 11
Die Aufklärung als kritisches Hinterfragen und als Prozess 11
Das Projekt der Aufklärung und die Gegenaufklärung 16
Nach der Verfinsterung der Aufklärung 23
Die Aufklärung im Zeitalter des Lebendigen 28
Kapitel 1 Vernunft und Herrschaft 35
Die reflexive Vernunft und die Überwindung des Negativen 37
Ausgehen von der Kritischen Theorie 37
Genealogie des Nihilismus 44
Alte und neue Aporien 50
Der Hass auf den Körper und auf das Andersartige 50
Das Subjekt verändern, um die Realität zu ändern 57
Todeskultur versus Zeitalter des Lebendigen 61
Kapitel 2 Die Aufklärung und das Lebendige 69
Die Phänomenologie des Lebendigen und die laterale Aufklärung 71
Die Lebenswelt. 71
Das Erwachen der Wahrnehmungswelt 74
Existenz und Leben 78
Evolution und Geschichte 86
Individuum, Variabilität und Sterblichkeit 86
Kontingenz und Verantwortung 93
Schema, zivilisatorische Epoché und Komplexität 99
Nach den Menschenrechten 105
Die Auseinandersetzung über die Menschenrechte 105
Ein neuer Humanismus 113
Kapitel 3 Die wiedergewonnene Autonomie 119
Individuelle Emanzipation als Bruch mit dem Bestehenden 121
Autonomie und Emanzipation. Das Beispiel des Feminismus 121
Emanzipation von was, von wem, wie? 129
Von der Krise zur Bezeugung 139
Autonomie und gemeinsame Welt 142
Transdeszendenz, individuelle Kreativität und das kollektive Imaginäre 142
Die Bauern, Pioniere der Aufklärung im Zeitalter des Lebendigen 149
Arbeit und Bildung ausgehend von der Wertschätzung begreifen 155
Kapitel 4 Das Projekt einer demokratischen und ökologischen Gesellschaft 165
Die Ökologie als Emanzipationsprojekt 167
Die Demokratie als offene Gesellschaft und ihre Feinde 167
Das Projekt einer autonomen Gesellschaft und das instituierende Imaginäre 170
Die emanzipatorische Kraft der Ökologie 175
Die Transformation der Demokratie im Zeitalter des Lebendigen 182
Dezentralisierung der Demokratie 182
Die Aufklärung gegen den Neoliberalismus und die Rolle der Minderheiten 189
Revolution, Gewalt und Entschlossenheit 196
Kapitel 5 Technik und gemeinsame Welt 201
Phänomenologie der Technik 203
Den Gegensatz von Technik und Kultur hinterfragen 203
Technik als Existenzial 210
Schemata und Technik 218
Die Unbegrenztheit der Mittel und der Zusammenhang von Technik und Krieg 218
Unmenschlichkeit und Totalitarismus 224
Der Transhumanismus als Gegenaufklärung 226
Eine Kultur für die Technik: Hindernisse und Erziehung 232
Das prometheische Gefälle und die Welt Eichmanns 232
Raum, Zeit und Staatsbürgerschaft im digitalen Zeitalter 239
Verschwörungswahn versus Wertschätzung 243
Kapitel 6 Europa als Erbe und Verheißung 249
Europa zwischen Universalismus und Geschichtlichkeit 251
Der philosophische Sinn Europas 251
Von Sokrates zu Patočka. Sorge für die Seele und Engagement 255
Vernunft und Wertschätzung 263
Die Europäische Union: ihr Telos, ihr Nomos und ihr Ethos 269
Die Konstruktion der Europäischen Union als Herausforderung 269
Die großen Baustellen von heute und das neue Telos Europas 274
Mittelmeerisches Denken und das Kosmopolitische der Wertschätzung 280
Schluss 287
Die doppelte Amputation der Vernunft 287
Schemata und Zivilisation 292
Ökologie und Universalismus im Kontext 296
Bibliografie 303
Personenregister 317

Das Zeitalter des Lebendigen

Eine neue Philosophie der Aufklärung

Buch (Gebundene Ausgabe)

50,00 €

inkl. gesetzl. MwSt.

Click & Collect

Sie haben noch keine Buchhandlung ausgewählt. Click & Collect ist versandkostenfrei.

Beschreibung

Details

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

20.10.2021

Verlag

Wbg Academic in Herder

Seitenzahl

320

Maße (L/B/H)

22,1/14,9/3 cm

Gewicht

517 g

Beschreibung

Rezension

»Fertig ist diese 'Aufklärung im Zeitalter des Lebendigen' noch nicht. Aber die Philosophin weist einen klaren Weg dorthin. Einen Weg, der Hoffnung macht.« Buchkultur »Die Philosophin Corine Pelluchon ist überzeugt: Um eine wahrhaftig ökologische und demokratische Gesellschaft herbeizuführen, müssen wir die aufklärerischen Ideale wiederentdecken - um sie anschließend weiterzuentwickeln.« Sachbuch-Bestenliste des ZDF, der ZEIT und des DLF »Für Corine Pelluchon wendet sich die Aufklärung des 21. Jahrhunderts gegen alle Bestrebungen, eine hierarchische oder theokratische Gesellschaft wiederherzustellen. Sie meint auch ein ökologisches Projekt, das der Herrschaft des Menschen über die Natur ein Ende setzt.« Salzburger Nachrichten »Im Detail ist das Ergebnis reich an Einsichten, Anregungen und Engagement. Corine Pelluchon leistet ihren Beitrag zu den konzeptionellen Anstrengungen, die die Herausforderungen der Zeit verlangen, nicht zuletzt um Freiheiten und ökologische Zwänge in Einklang zu bringen.« Roger Pol-Droit, Le Monde »Eine unverzichtbare Lektüre.« Psychologies Magazine »Heute sind (Rousseaus) Gedanken äusserst populär ... auch bei Corine Pelluchon wird es deutlich: Die Philosophin will die Aufklärung fürs Öko-Zeitalter neu denken.« NZZ »Die Philosophin Corine Pelluchon sieht den Beginn einer neuen Aufklärung.« DIE ZEIT

Details

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

20.10.2021

Verlag

Wbg Academic in Herder

Seitenzahl

320

Maße (L/B/H)

22,1/14,9/3 cm

Gewicht

517 g

Auflage

1

Originaltitel

Les Lumières à l'âge du vivant

Übersetzt von

Ulrike Bischoff

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-534-27360-7

Unsere Kundinnen und Kunden meinen

5.0

1 Bewertungen

Informationen zu Bewertungen

Zur Abgabe einer Bewertung ist eine Anmeldung im Konto notwendig. Die Authentizität der Bewertungen wird von uns nicht überprüft. Wir behalten uns vor, Bewertungstexte, die unseren Richtlinien widersprechen, entsprechend zu kürzen oder zu löschen.

5 Sterne

(1)

4 Sterne

(0)

3 Sterne

(0)

2 Sterne

(0)

1 Sterne

(0)

Aufklärung für die Natur...

S.A.W aus Salzburg am 13.11.2021

Bewertungsnummer: 1606273

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Pelluchon, das Zeitalter des Lebendigen Ausgehend von der kritischen Theorie der Frankfurter Schule analysiert die Autorin, warum das Befreiungsprojekt der Aufklärung von der Gegenaufklärung kassiert werden konnte und heute in vielfältiger Form vom Kapitalismus missbraucht wird, um inhumane, lebensfeindliche Thesen zu stützen. Im 18. Jhdt. kämpften Kant, Hegel, e.a. um die Befreiung der Europäer von den autoritären Zwängen von Religion und Adelsherrschaft. Die Logik der Vernunft mündete im Primat der Gleichheit aller Menschen, das auch Teil unserer Verfassungen ist. Allerdings hatten die Aufklärer nur weiße Männer in Europa im Sinn, für die sie Gleichheit forderten. Die Kolonialvölker, Tiere und Natur waren von dieser Gleichheit ausgeschlossen, bzw. war das nicht im Fokus, weil zu utopisch. So konnte es geschehen, dass die kapitalistische Funktionalität alle Menschen und Lebewesen allein für die Verwertbarkeit und Ausbeutung vermaß, was in letzter Konsequenz zur Tötung allen Lebens führt, sobald es keinen funktionalen Wert mehr hat. Das macht die rationale Vernunft, die nicht auf göttliche oder mystische Prämissen angewiesen ist, aber keineswegs obsolet. Allerdings sind inzwischen 200 Jahre ins Land gegangen und machen neue Anforderungen nötig, nach denen die Kritik der Vernunft auf alles Lebendige erweitert werden muss. Heute geht es nicht mehr nur um Gerechtigkeit für alle männlichen Bürger, sondern für artgerechte Bedingungen für alles Leben auf dieser Erde; denn ohne Natur verliert auch die Menschheit ihre Überlebensbasis. Erweitert man also die Vernunft auf alles Leben, das gleichberechtigt lebenswert ist, dann ist die Aufklärung nach wie vor ein valides Instrument, um die Verzerrungen, die durch Herrschaft, Egoismus und Gegenaufklärung geschlagen wurden, wieder in ein homöostatisches Gleichgewicht zu bringen. Das Buch verlangt ein gewisses Vorwissen, nichts desto trotz trifft die Autorin aber den Zug der Zeit und macht die richtigen Aussagen. Dr. Rüdiger Opelt, Autor von „Ganzheitsdenken. Die Weisheit der Alten“
Melden

Aufklärung für die Natur...

S.A.W aus Salzburg am 13.11.2021
Bewertungsnummer: 1606273
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Pelluchon, das Zeitalter des Lebendigen Ausgehend von der kritischen Theorie der Frankfurter Schule analysiert die Autorin, warum das Befreiungsprojekt der Aufklärung von der Gegenaufklärung kassiert werden konnte und heute in vielfältiger Form vom Kapitalismus missbraucht wird, um inhumane, lebensfeindliche Thesen zu stützen. Im 18. Jhdt. kämpften Kant, Hegel, e.a. um die Befreiung der Europäer von den autoritären Zwängen von Religion und Adelsherrschaft. Die Logik der Vernunft mündete im Primat der Gleichheit aller Menschen, das auch Teil unserer Verfassungen ist. Allerdings hatten die Aufklärer nur weiße Männer in Europa im Sinn, für die sie Gleichheit forderten. Die Kolonialvölker, Tiere und Natur waren von dieser Gleichheit ausgeschlossen, bzw. war das nicht im Fokus, weil zu utopisch. So konnte es geschehen, dass die kapitalistische Funktionalität alle Menschen und Lebewesen allein für die Verwertbarkeit und Ausbeutung vermaß, was in letzter Konsequenz zur Tötung allen Lebens führt, sobald es keinen funktionalen Wert mehr hat. Das macht die rationale Vernunft, die nicht auf göttliche oder mystische Prämissen angewiesen ist, aber keineswegs obsolet. Allerdings sind inzwischen 200 Jahre ins Land gegangen und machen neue Anforderungen nötig, nach denen die Kritik der Vernunft auf alles Lebendige erweitert werden muss. Heute geht es nicht mehr nur um Gerechtigkeit für alle männlichen Bürger, sondern für artgerechte Bedingungen für alles Leben auf dieser Erde; denn ohne Natur verliert auch die Menschheit ihre Überlebensbasis. Erweitert man also die Vernunft auf alles Leben, das gleichberechtigt lebenswert ist, dann ist die Aufklärung nach wie vor ein valides Instrument, um die Verzerrungen, die durch Herrschaft, Egoismus und Gegenaufklärung geschlagen wurden, wieder in ein homöostatisches Gleichgewicht zu bringen. Das Buch verlangt ein gewisses Vorwissen, nichts desto trotz trifft die Autorin aber den Zug der Zeit und macht die richtigen Aussagen. Dr. Rüdiger Opelt, Autor von „Ganzheitsdenken. Die Weisheit der Alten“

Melden

Unsere Kundinnen und Kunden meinen

Das Zeitalter des Lebendigen

von Corine Pelluchon

5.0

0 Bewertungen filtern

  • Das Zeitalter des Lebendigen
  • Das Zeitalter des Lebendigen
  • Das Zeitalter des Lebendigen
  • Einleitung 11
    Die Aufklärung als kritisches Hinterfragen und als Prozess 11
    Das Projekt der Aufklärung und die Gegenaufklärung 16
    Nach der Verfinsterung der Aufklärung 23
    Die Aufklärung im Zeitalter des Lebendigen 28
    Kapitel 1 Vernunft und Herrschaft 35
    Die reflexive Vernunft und die Überwindung des Negativen 37
    Ausgehen von der Kritischen Theorie 37
    Genealogie des Nihilismus 44
    Alte und neue Aporien 50
    Der Hass auf den Körper und auf das Andersartige 50
    Das Subjekt verändern, um die Realität zu ändern 57
    Todeskultur versus Zeitalter des Lebendigen 61
    Kapitel 2 Die Aufklärung und das Lebendige 69
    Die Phänomenologie des Lebendigen und die laterale Aufklärung 71
    Die Lebenswelt. 71
    Das Erwachen der Wahrnehmungswelt 74
    Existenz und Leben 78
    Evolution und Geschichte 86
    Individuum, Variabilität und Sterblichkeit 86
    Kontingenz und Verantwortung 93
    Schema, zivilisatorische Epoché und Komplexität 99
    Nach den Menschenrechten 105
    Die Auseinandersetzung über die Menschenrechte 105
    Ein neuer Humanismus 113
    Kapitel 3 Die wiedergewonnene Autonomie 119
    Individuelle Emanzipation als Bruch mit dem Bestehenden 121
    Autonomie und Emanzipation. Das Beispiel des Feminismus 121
    Emanzipation von was, von wem, wie? 129
    Von der Krise zur Bezeugung 139
    Autonomie und gemeinsame Welt 142
    Transdeszendenz, individuelle Kreativität und das kollektive Imaginäre 142
    Die Bauern, Pioniere der Aufklärung im Zeitalter des Lebendigen 149
    Arbeit und Bildung ausgehend von der Wertschätzung begreifen 155
    Kapitel 4 Das Projekt einer demokratischen und ökologischen Gesellschaft 165
    Die Ökologie als Emanzipationsprojekt 167
    Die Demokratie als offene Gesellschaft und ihre Feinde 167
    Das Projekt einer autonomen Gesellschaft und das instituierende Imaginäre 170
    Die emanzipatorische Kraft der Ökologie 175
    Die Transformation der Demokratie im Zeitalter des Lebendigen 182
    Dezentralisierung der Demokratie 182
    Die Aufklärung gegen den Neoliberalismus und die Rolle der Minderheiten 189
    Revolution, Gewalt und Entschlossenheit 196
    Kapitel 5 Technik und gemeinsame Welt 201
    Phänomenologie der Technik 203
    Den Gegensatz von Technik und Kultur hinterfragen 203
    Technik als Existenzial 210
    Schemata und Technik 218
    Die Unbegrenztheit der Mittel und der Zusammenhang von Technik und Krieg 218
    Unmenschlichkeit und Totalitarismus 224
    Der Transhumanismus als Gegenaufklärung 226
    Eine Kultur für die Technik: Hindernisse und Erziehung 232
    Das prometheische Gefälle und die Welt Eichmanns 232
    Raum, Zeit und Staatsbürgerschaft im digitalen Zeitalter 239
    Verschwörungswahn versus Wertschätzung 243
    Kapitel 6 Europa als Erbe und Verheißung 249
    Europa zwischen Universalismus und Geschichtlichkeit 251
    Der philosophische Sinn Europas 251
    Von Sokrates zu Patočka. Sorge für die Seele und Engagement 255
    Vernunft und Wertschätzung 263
    Die Europäische Union: ihr Telos, ihr Nomos und ihr Ethos 269
    Die Konstruktion der Europäischen Union als Herausforderung 269
    Die großen Baustellen von heute und das neue Telos Europas 274
    Mittelmeerisches Denken und das Kosmopolitische der Wertschätzung 280
    Schluss 287
    Die doppelte Amputation der Vernunft 287
    Schemata und Zivilisation 292
    Ökologie und Universalismus im Kontext 296
    Bibliografie 303
    Personenregister 317