IOSUA

IOSUA

Ein Leben im Schatten

11,99 € inkl. gesetzl. MwSt.

Lieferbar innerhalb von 3 Wochen

Versandkostenfrei

Weitere Formate

Beschreibung

Joshua ist ein Krimineller mit Migrationshintergrund. Jedenfalls ist das der Stempel, der ihm aufgedrückt wird. Er selbst hat sich nichts davon ausgesucht. In Berlin geboren und aufgewachsen, versucht er seinen Namen Iosua ebenso wie seine rumänische Herkunft zu verdrängen. Aber sein Vater ist der brutale Kopf einer Diebesbande und Joshua steckt tief in einem Strudel von Unterdrückung und Gewalt. Als Taschendieb trifft er auf Isabelle. Wie ein Hoffnungsschein dringt sie in seine Welt voller Dunkelheit. Er kann ihrer Anziehung nicht widerstehen und erfährt zum ersten Mal Momente des Glücks. Doch sein Doppelleben ist gefährlich und ein erbitterter Kampf für seine Freiheit beginnt. Annemarie Bruhns ist Jahrgang 1985 und lebt in Brandenburg. Dank Selfpublishing erfüllt sie sich den Wunsch, ihren Debütroman „Iosua“ selbst zu veröffentlichen. Am Schreiben fasziniert sie die Erschaffung von Romanfiguren mit ihren ganz eigenen Gefühlen, Träumen und Zweifeln. Es ist ein einzigartiges Erlebnis, die Charaktere für die Leserinnen und Leser zum Leben zu erwecken.

Details

  • Einband

    Taschenbuch

  • Altersempfehlung

    18 - 99 Jahr(e)

  • Erscheinungsdatum

    06.04.2021

  • Verlag Epubli
  • Seitenzahl

    204

Beschreibung

Details

  • Einband

    Taschenbuch

  • Altersempfehlung

    18 - 99 Jahr(e)

  • Erscheinungsdatum

    06.04.2021

  • Verlag Epubli
  • Seitenzahl

    204

  • Maße (L/B/H)

    1,3/12,5/1,1 cm

  • Gewicht

    268 g

  • Auflage

    7. Auflage

  • Sprache

    Deutsch

  • ISBN

    978-3-7541-0418-7

Das meinen unsere Kund*innen

4.9

8 Bewertungen

5 Sterne

4 Sterne

3 Sterne

(0)

2 Sterne

(0)

1 Sterne

(0)

Ein wunderbares Plädoyer für die Universalität der Menschenwürde!

Bewertung am 07.08.2021

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Dieses Buch handelt nicht von Menschen mit Migrationshintergrund, denen Unrecht getan wird, weil ihnen Vorurteile entgegengebracht werden, die nicht zutreffen. Dieses Buch handelt von Iosua, dem Unrecht getan wird indem ihm Vorurteile entgegengebracht werden, die zutreffen und damit wagt die Autorin einen Schritt, den viele scheuen. Sie hat sich keinen Protagonisten gewählt, der durch seine Unbescholtenheit die Ehre einer Vielzahl von Menschen „retten“ soll, um damit zu sagen, nicht alle Menschen mit Migrationshintergrund seien „Verbrecher“ und deshalb seien ihnen ebenfalls Grundrechte und Menschenwürde zu eigen. Nein. Die Aussage dieses wirklich großartigen Romans ist vielmehr: Es spielt keine Rolle, was du getan hast: Die Menschenwürde ist unantastbar und die Grundrechte, oder sowohl weiter als auch tiefer gefasst, die Menschenrechte stehen jedem Menschen zu, unabhängig davon, wie er sich verhält und was er tut. Sie sind tiefe Wahrheit. Werte, über die kein anderer verfügen darf. Und damit trifft Annemarie Bruhns das, was Menschenwürde und Menschenrechte tatsächlich ausmacht. Und damit ist es der Autorin gelungen, einen verheerenden Fehler, den andere machen, nicht zu begehen und das macht dieses Buch zu einer unbedingten Leseempfehlung einerseits für jeden und insbesondere für Schüler, um in dieser Altersgruppe einer Fremdenfeindlichkeit entgegenzuwirken, die auf der Entmenschlichung Anderer beruht, indem sich nicht in diese hineinversetzt wird, andererseits, um das Bewusstsein für unser höchstes verfassungsrechtliches Gut wiederzubeleben, die Menschenwürde. Denn das, was solche Autoren, die die oben angesprochene Aussage treffen nämlich tun, ist, tatsächlich eine Aussage zu treffen, die vollkommen am Gedanken von Menschenwürde und Grundrechten vorbei geht und die zeigt, dass viele gar nicht verstanden haben, was das eigentlich ist und was es bedeutet. Eine Aussage im Sinne der Ideologie von totaler Sicherheit durch totale Überwachung, eine Ideologie, in der der Wert eines Menschen mehr und mehr von Bedingungen, wie dem Wohlverhalten abhängt. So lässt sie den Leser mit dem einerseits über die Maßen gut-tuenden Gefühl zurück, dass es sie noch gibt, die Autoren, die nicht im Trend seit 9.11 die Universalität der Menschenwürde und die Universalität der Menschenrechte ignorieren und negieren und damit selber zu den gefährlichsten Feinden dieser wichtigen Errungenschaften werden, andererseits führt sie dem Leser vor Augen, wie wenig noch übrig ist von diesen Werten im hochgelobten Westen. Ein Buch, dass 20 Jahre nach 9.11 und im ersten Jahr von Corona nötiger ist denn je. Annemarie Bruhns schreibt ohne Pathos, ohne Glanz und Glamour. Sie schreibt ganz dicht am Menschen und durchweg unter der Oberfläche. Sie beschreibt menschliche Begegnungen und menschliches Sein und es gelingt ihr, zu keinem Zeitpunkt kitschig, eine Liebesgeschichte zu erzählen, die ebenfalls zu keinem Zeitpunkt oberflächlich wird, sondern hervorhebt, was den Wert von Liebe für einander im Kern ausmacht. Dasselbe gilt für die Darstellung der Freundschaft in diesem Roman. Dieser Roman macht deutlich, dass die Welt tausendmal besser aussähe, wenn es diese Werte, diese Umgangsgrundlagen wären, die uns bestimmten, anstatt die Triebe, sich die eigenen Pfründe zu sichern, sich abzugrenzen und abzuschotten vor dem Elend derjenigen, die wir nicht kennen und nur unsere eigenen Interessen (staatlich oder persönlich, finanziell oder politisch) zu verfolgen. Eine absolute Leseempfehlung! Vielen Dank, für dieses wunderbare Buch!

Ein wunderbares Plädoyer für die Universalität der Menschenwürde!

Bewertung am 07.08.2021
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Dieses Buch handelt nicht von Menschen mit Migrationshintergrund, denen Unrecht getan wird, weil ihnen Vorurteile entgegengebracht werden, die nicht zutreffen. Dieses Buch handelt von Iosua, dem Unrecht getan wird indem ihm Vorurteile entgegengebracht werden, die zutreffen und damit wagt die Autorin einen Schritt, den viele scheuen. Sie hat sich keinen Protagonisten gewählt, der durch seine Unbescholtenheit die Ehre einer Vielzahl von Menschen „retten“ soll, um damit zu sagen, nicht alle Menschen mit Migrationshintergrund seien „Verbrecher“ und deshalb seien ihnen ebenfalls Grundrechte und Menschenwürde zu eigen. Nein. Die Aussage dieses wirklich großartigen Romans ist vielmehr: Es spielt keine Rolle, was du getan hast: Die Menschenwürde ist unantastbar und die Grundrechte, oder sowohl weiter als auch tiefer gefasst, die Menschenrechte stehen jedem Menschen zu, unabhängig davon, wie er sich verhält und was er tut. Sie sind tiefe Wahrheit. Werte, über die kein anderer verfügen darf. Und damit trifft Annemarie Bruhns das, was Menschenwürde und Menschenrechte tatsächlich ausmacht. Und damit ist es der Autorin gelungen, einen verheerenden Fehler, den andere machen, nicht zu begehen und das macht dieses Buch zu einer unbedingten Leseempfehlung einerseits für jeden und insbesondere für Schüler, um in dieser Altersgruppe einer Fremdenfeindlichkeit entgegenzuwirken, die auf der Entmenschlichung Anderer beruht, indem sich nicht in diese hineinversetzt wird, andererseits, um das Bewusstsein für unser höchstes verfassungsrechtliches Gut wiederzubeleben, die Menschenwürde. Denn das, was solche Autoren, die die oben angesprochene Aussage treffen nämlich tun, ist, tatsächlich eine Aussage zu treffen, die vollkommen am Gedanken von Menschenwürde und Grundrechten vorbei geht und die zeigt, dass viele gar nicht verstanden haben, was das eigentlich ist und was es bedeutet. Eine Aussage im Sinne der Ideologie von totaler Sicherheit durch totale Überwachung, eine Ideologie, in der der Wert eines Menschen mehr und mehr von Bedingungen, wie dem Wohlverhalten abhängt. So lässt sie den Leser mit dem einerseits über die Maßen gut-tuenden Gefühl zurück, dass es sie noch gibt, die Autoren, die nicht im Trend seit 9.11 die Universalität der Menschenwürde und die Universalität der Menschenrechte ignorieren und negieren und damit selber zu den gefährlichsten Feinden dieser wichtigen Errungenschaften werden, andererseits führt sie dem Leser vor Augen, wie wenig noch übrig ist von diesen Werten im hochgelobten Westen. Ein Buch, dass 20 Jahre nach 9.11 und im ersten Jahr von Corona nötiger ist denn je. Annemarie Bruhns schreibt ohne Pathos, ohne Glanz und Glamour. Sie schreibt ganz dicht am Menschen und durchweg unter der Oberfläche. Sie beschreibt menschliche Begegnungen und menschliches Sein und es gelingt ihr, zu keinem Zeitpunkt kitschig, eine Liebesgeschichte zu erzählen, die ebenfalls zu keinem Zeitpunkt oberflächlich wird, sondern hervorhebt, was den Wert von Liebe für einander im Kern ausmacht. Dasselbe gilt für die Darstellung der Freundschaft in diesem Roman. Dieser Roman macht deutlich, dass die Welt tausendmal besser aussähe, wenn es diese Werte, diese Umgangsgrundlagen wären, die uns bestimmten, anstatt die Triebe, sich die eigenen Pfründe zu sichern, sich abzugrenzen und abzuschotten vor dem Elend derjenigen, die wir nicht kennen und nur unsere eigenen Interessen (staatlich oder persönlich, finanziell oder politisch) zu verfolgen. Eine absolute Leseempfehlung! Vielen Dank, für dieses wunderbare Buch!

Eine spannende Geschichte, die zum Nachdenken anregt

Kerstin Cornils aus Holdorf am 04.05.2021

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Das Cover zeigt einen verschleierten Blick über eine Stadt. Es macht einen düsteren und verlorenen Eindruck. Im ersten Moment habe ich an einen Kriegsschauplatz gedacht, doch ist keine großartige Zerstörung auf den ersten Blick zu erkennen. In Verbindung mit dem Klappentext finde ich das Cover durchaus passend zur Geschichte. Mit dem Klappentext bekam ich einen sehr guten Eindruck, auf was für eine Geschichte ich mich mit diesem Buch einlasse. Ich war gespannt auf das Doppelleben von Iosua, was sich in seiner Namensgebung zwischen Iosua im Rumänischen und Joshua im Deutschen sehr gut widerspiegelt. Und seinem Verhältnis zu Isabelle, die für ihn das Licht am Ende des Tunnels bedeutete. Von der ersten Seite an hat Annemarie Bruhns mich mit ihrem Debütroman eingefangen. Schon nach wenigen Zeilen war ich von Iosua fasziniert und erschrocken zu gleich über das Schubladendenken, dass ihm entgegengebracht wurde. Ich habe das Buch in wenigen Tagen verschlungen und blieb am Ende traurig und ernüchtert zurück. Iosuas Leben ist sehr weit von meiner heilen Welt entfernt und doch war mir beim Lesen bewusst, dass diese Geschichte für einige Jugendliche mit Migrationshintergrund vermutlich viel zu oft Realität ist. Mit den Sprüngen in die Vorgeschichte wird die Spannung kontinuierlich aufgebaut und ich als Leser erhalte einen viel besseren Überblick über das Geschehen. Dabei wird die Authentizität der Charaktere sehr gut unter beweis gestellt. Ich kann Joshuas Zwickmühle zwischen seiner Zeit mit Isabelle und seinem Vater förmlich spüren. Und hoffe dabei so sehr, dass er seinen Weg mit Bella, wie er sie liebevoll nennt, finden wird. Das Ende der Geschichte hat mein Herz sehr berührt und regt zum Nachdenken an. Ich hatte Tränen in den Augen und blieb sprachlos in meinem Lesesessel zurück. Ein spannendes Buch, das mir noch lange in Erinnerung bleiben wird. Ein Buch für alle, die die Augen vor der Realität nicht verschließen. Von mir gibt es eine ganz klare Leseempfehlung. Und vielleicht für den ein oder anderen Deutschlehrer eine neue Lektüre in höheren Klassen. Ich finde die Geschichte bietet sehr viel Diskussionsspielraum.

Eine spannende Geschichte, die zum Nachdenken anregt

Kerstin Cornils aus Holdorf am 04.05.2021
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Das Cover zeigt einen verschleierten Blick über eine Stadt. Es macht einen düsteren und verlorenen Eindruck. Im ersten Moment habe ich an einen Kriegsschauplatz gedacht, doch ist keine großartige Zerstörung auf den ersten Blick zu erkennen. In Verbindung mit dem Klappentext finde ich das Cover durchaus passend zur Geschichte. Mit dem Klappentext bekam ich einen sehr guten Eindruck, auf was für eine Geschichte ich mich mit diesem Buch einlasse. Ich war gespannt auf das Doppelleben von Iosua, was sich in seiner Namensgebung zwischen Iosua im Rumänischen und Joshua im Deutschen sehr gut widerspiegelt. Und seinem Verhältnis zu Isabelle, die für ihn das Licht am Ende des Tunnels bedeutete. Von der ersten Seite an hat Annemarie Bruhns mich mit ihrem Debütroman eingefangen. Schon nach wenigen Zeilen war ich von Iosua fasziniert und erschrocken zu gleich über das Schubladendenken, dass ihm entgegengebracht wurde. Ich habe das Buch in wenigen Tagen verschlungen und blieb am Ende traurig und ernüchtert zurück. Iosuas Leben ist sehr weit von meiner heilen Welt entfernt und doch war mir beim Lesen bewusst, dass diese Geschichte für einige Jugendliche mit Migrationshintergrund vermutlich viel zu oft Realität ist. Mit den Sprüngen in die Vorgeschichte wird die Spannung kontinuierlich aufgebaut und ich als Leser erhalte einen viel besseren Überblick über das Geschehen. Dabei wird die Authentizität der Charaktere sehr gut unter beweis gestellt. Ich kann Joshuas Zwickmühle zwischen seiner Zeit mit Isabelle und seinem Vater förmlich spüren. Und hoffe dabei so sehr, dass er seinen Weg mit Bella, wie er sie liebevoll nennt, finden wird. Das Ende der Geschichte hat mein Herz sehr berührt und regt zum Nachdenken an. Ich hatte Tränen in den Augen und blieb sprachlos in meinem Lesesessel zurück. Ein spannendes Buch, das mir noch lange in Erinnerung bleiben wird. Ein Buch für alle, die die Augen vor der Realität nicht verschließen. Von mir gibt es eine ganz klare Leseempfehlung. Und vielleicht für den ein oder anderen Deutschlehrer eine neue Lektüre in höheren Klassen. Ich finde die Geschichte bietet sehr viel Diskussionsspielraum.

Unsere Kund*innen meinen

IOSUA

von Annemarie Bruhns

4.9

0 Bewertungen filtern

Die Leseprobe wird geladen.
  • IOSUA