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Ein Leben im Schatten

Buch (Taschenbuch)

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inkl. gesetzl. MwSt.

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Beschreibung

Joshua ist ein Krimineller mit Migrationshintergrund. Jedenfalls ist das der Stempel, der ihm aufgedrückt wird. Er selbst hat sich nichts davon ausgesucht. In Berlin geboren und aufgewachsen, versucht er seinen Namen Iosua ebenso wie seine rumänische Herkunft zu verdrängen. Aber sein Vater ist der brutale Kopf einer Diebesbande und Joshua steckt tief in einem Strudel von Unterdrückung und Gewalt. Als Taschendieb trifft er auf Isabelle. Wie ein Hoffnungsschein dringt sie in seine Welt voller Dunkelheit. Er kann ihrer Anziehung nicht widerstehen und erfährt zum ersten Mal Momente des Glücks. Doch sein Doppelleben ist gefährlich und ein erbitterter Kampf für seine Freiheit beginnt.

Ausgezeichnet mit dem Innocent Award "Buch des Jahres 2021"

Annemarie Bruhns ist Jahrgang 1985 und lebt in Brandenburg. Schreiben ist für sie die Flucht aus dem Alltag. Aber nicht als Reise in fremde, fantastische Welten, sondern zu den Problemen ihrer Protagonistinnen und Protagonisten, die nach Schicksalsschlägen im Leben ihren Weg suchen. Die Erschaffung und Entwicklung von Romanfiguren mit ihren Gefühlen, Träumen und Zweifeln ist ein einzigartiges Erlebnis und steht im Mittelpunkt ihres Schreibens.

Ihr Debütroman "IOSUA - Ein Leben im Schatten" wurde mit dem Innocent Award "Buch des Jahres 2021" ausgezeichnet.

Details

Einband

Taschenbuch

Altersempfehlung

18 - 99 Jahr(e)

Erscheinungsdatum

06.04.2021

Verlag

Epubli

Seitenzahl

204

Beschreibung

Details

Einband

Taschenbuch

Altersempfehlung

18 - 99 Jahr(e)

Erscheinungsdatum

06.04.2021

Verlag

Epubli

Seitenzahl

204

Maße (L/B/H)

1,3/12,5/1,1 cm

Gewicht

208 g

Auflage

7. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-7541-0418-7

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Ein bewegendes Leseerlebnis

Bewertung am 10.05.2022

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

osua ist ein gut recherchierter, sozialkritischer, dramatischer Roman, der auf Nebensächliches verzichtet und Wichtiges in Szene setzt. Die Geschichte ist rund und konsequent, Kreise dürfen sich schließen. Die Sprache ist flüssig, beinahe schnörkellos, dabei habe ich immer wieder bildhafte Perlen gefunden und Symboliken erkannt (ich denke, selbst der Name Iosua ist ganz und gar nicht zufällig gewählt). Annemarie Bruhns Anliegen, an den Rand der Gesellschaft gedrängte und in Not geratene Menschen, wie Iosua zu portraitieren, ihnen damit Persönlichkeit und Stimme zu geben, den Leser zum Abwägen, Nachdenken anzuregen, ist mir sehr sympathisch!

Ein bewegendes Leseerlebnis

Bewertung am 10.05.2022
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

osua ist ein gut recherchierter, sozialkritischer, dramatischer Roman, der auf Nebensächliches verzichtet und Wichtiges in Szene setzt. Die Geschichte ist rund und konsequent, Kreise dürfen sich schließen. Die Sprache ist flüssig, beinahe schnörkellos, dabei habe ich immer wieder bildhafte Perlen gefunden und Symboliken erkannt (ich denke, selbst der Name Iosua ist ganz und gar nicht zufällig gewählt). Annemarie Bruhns Anliegen, an den Rand der Gesellschaft gedrängte und in Not geratene Menschen, wie Iosua zu portraitieren, ihnen damit Persönlichkeit und Stimme zu geben, den Leser zum Abwägen, Nachdenken anzuregen, ist mir sehr sympathisch!

Ein wunderbares Plädoyer für die Universalität der Menschenwürde!

Bewertung am 07.08.2021

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Dieses Buch handelt nicht von Menschen mit Migrationshintergrund, denen Unrecht getan wird, weil ihnen Vorurteile entgegengebracht werden, die nicht zutreffen. Dieses Buch handelt von Iosua, dem Unrecht getan wird indem ihm Vorurteile entgegengebracht werden, die zutreffen und damit wagt die Autorin einen Schritt, den viele scheuen. Sie hat sich keinen Protagonisten gewählt, der durch seine Unbescholtenheit die Ehre einer Vielzahl von Menschen „retten“ soll, um damit zu sagen, nicht alle Menschen mit Migrationshintergrund seien „Verbrecher“ und deshalb seien ihnen ebenfalls Grundrechte und Menschenwürde zu eigen. Nein. Die Aussage dieses wirklich großartigen Romans ist vielmehr: Es spielt keine Rolle, was du getan hast: Die Menschenwürde ist unantastbar und die Grundrechte, oder sowohl weiter als auch tiefer gefasst, die Menschenrechte stehen jedem Menschen zu, unabhängig davon, wie er sich verhält und was er tut. Sie sind tiefe Wahrheit. Werte, über die kein anderer verfügen darf. Und damit trifft Annemarie Bruhns das, was Menschenwürde und Menschenrechte tatsächlich ausmacht. Und damit ist es der Autorin gelungen, einen verheerenden Fehler, den andere machen, nicht zu begehen und das macht dieses Buch zu einer unbedingten Leseempfehlung einerseits für jeden und insbesondere für Schüler, um in dieser Altersgruppe einer Fremdenfeindlichkeit entgegenzuwirken, die auf der Entmenschlichung Anderer beruht, indem sich nicht in diese hineinversetzt wird, andererseits, um das Bewusstsein für unser höchstes verfassungsrechtliches Gut wiederzubeleben, die Menschenwürde. Denn das, was solche Autoren, die die oben angesprochene Aussage treffen nämlich tun, ist, tatsächlich eine Aussage zu treffen, die vollkommen am Gedanken von Menschenwürde und Grundrechten vorbei geht und die zeigt, dass viele gar nicht verstanden haben, was das eigentlich ist und was es bedeutet. Eine Aussage im Sinne der Ideologie von totaler Sicherheit durch totale Überwachung, eine Ideologie, in der der Wert eines Menschen mehr und mehr von Bedingungen, wie dem Wohlverhalten abhängt. So lässt sie den Leser mit dem einerseits über die Maßen gut-tuenden Gefühl zurück, dass es sie noch gibt, die Autoren, die nicht im Trend seit 9.11 die Universalität der Menschenwürde und die Universalität der Menschenrechte ignorieren und negieren und damit selber zu den gefährlichsten Feinden dieser wichtigen Errungenschaften werden, andererseits führt sie dem Leser vor Augen, wie wenig noch übrig ist von diesen Werten im hochgelobten Westen. Ein Buch, dass 20 Jahre nach 9.11 und im ersten Jahr von Corona nötiger ist denn je. Annemarie Bruhns schreibt ohne Pathos, ohne Glanz und Glamour. Sie schreibt ganz dicht am Menschen und durchweg unter der Oberfläche. Sie beschreibt menschliche Begegnungen und menschliches Sein und es gelingt ihr, zu keinem Zeitpunkt kitschig, eine Liebesgeschichte zu erzählen, die ebenfalls zu keinem Zeitpunkt oberflächlich wird, sondern hervorhebt, was den Wert von Liebe für einander im Kern ausmacht. Dasselbe gilt für die Darstellung der Freundschaft in diesem Roman. Dieser Roman macht deutlich, dass die Welt tausendmal besser aussähe, wenn es diese Werte, diese Umgangsgrundlagen wären, die uns bestimmten, anstatt die Triebe, sich die eigenen Pfründe zu sichern, sich abzugrenzen und abzuschotten vor dem Elend derjenigen, die wir nicht kennen und nur unsere eigenen Interessen (staatlich oder persönlich, finanziell oder politisch) zu verfolgen. Eine absolute Leseempfehlung! Vielen Dank, für dieses wunderbare Buch!

Ein wunderbares Plädoyer für die Universalität der Menschenwürde!

Bewertung am 07.08.2021
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Dieses Buch handelt nicht von Menschen mit Migrationshintergrund, denen Unrecht getan wird, weil ihnen Vorurteile entgegengebracht werden, die nicht zutreffen. Dieses Buch handelt von Iosua, dem Unrecht getan wird indem ihm Vorurteile entgegengebracht werden, die zutreffen und damit wagt die Autorin einen Schritt, den viele scheuen. Sie hat sich keinen Protagonisten gewählt, der durch seine Unbescholtenheit die Ehre einer Vielzahl von Menschen „retten“ soll, um damit zu sagen, nicht alle Menschen mit Migrationshintergrund seien „Verbrecher“ und deshalb seien ihnen ebenfalls Grundrechte und Menschenwürde zu eigen. Nein. Die Aussage dieses wirklich großartigen Romans ist vielmehr: Es spielt keine Rolle, was du getan hast: Die Menschenwürde ist unantastbar und die Grundrechte, oder sowohl weiter als auch tiefer gefasst, die Menschenrechte stehen jedem Menschen zu, unabhängig davon, wie er sich verhält und was er tut. Sie sind tiefe Wahrheit. Werte, über die kein anderer verfügen darf. Und damit trifft Annemarie Bruhns das, was Menschenwürde und Menschenrechte tatsächlich ausmacht. Und damit ist es der Autorin gelungen, einen verheerenden Fehler, den andere machen, nicht zu begehen und das macht dieses Buch zu einer unbedingten Leseempfehlung einerseits für jeden und insbesondere für Schüler, um in dieser Altersgruppe einer Fremdenfeindlichkeit entgegenzuwirken, die auf der Entmenschlichung Anderer beruht, indem sich nicht in diese hineinversetzt wird, andererseits, um das Bewusstsein für unser höchstes verfassungsrechtliches Gut wiederzubeleben, die Menschenwürde. Denn das, was solche Autoren, die die oben angesprochene Aussage treffen nämlich tun, ist, tatsächlich eine Aussage zu treffen, die vollkommen am Gedanken von Menschenwürde und Grundrechten vorbei geht und die zeigt, dass viele gar nicht verstanden haben, was das eigentlich ist und was es bedeutet. Eine Aussage im Sinne der Ideologie von totaler Sicherheit durch totale Überwachung, eine Ideologie, in der der Wert eines Menschen mehr und mehr von Bedingungen, wie dem Wohlverhalten abhängt. So lässt sie den Leser mit dem einerseits über die Maßen gut-tuenden Gefühl zurück, dass es sie noch gibt, die Autoren, die nicht im Trend seit 9.11 die Universalität der Menschenwürde und die Universalität der Menschenrechte ignorieren und negieren und damit selber zu den gefährlichsten Feinden dieser wichtigen Errungenschaften werden, andererseits führt sie dem Leser vor Augen, wie wenig noch übrig ist von diesen Werten im hochgelobten Westen. Ein Buch, dass 20 Jahre nach 9.11 und im ersten Jahr von Corona nötiger ist denn je. Annemarie Bruhns schreibt ohne Pathos, ohne Glanz und Glamour. Sie schreibt ganz dicht am Menschen und durchweg unter der Oberfläche. Sie beschreibt menschliche Begegnungen und menschliches Sein und es gelingt ihr, zu keinem Zeitpunkt kitschig, eine Liebesgeschichte zu erzählen, die ebenfalls zu keinem Zeitpunkt oberflächlich wird, sondern hervorhebt, was den Wert von Liebe für einander im Kern ausmacht. Dasselbe gilt für die Darstellung der Freundschaft in diesem Roman. Dieser Roman macht deutlich, dass die Welt tausendmal besser aussähe, wenn es diese Werte, diese Umgangsgrundlagen wären, die uns bestimmten, anstatt die Triebe, sich die eigenen Pfründe zu sichern, sich abzugrenzen und abzuschotten vor dem Elend derjenigen, die wir nicht kennen und nur unsere eigenen Interessen (staatlich oder persönlich, finanziell oder politisch) zu verfolgen. Eine absolute Leseempfehlung! Vielen Dank, für dieses wunderbare Buch!

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