Junge mit schwarzem Hahn

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Beschreibung

Details

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

25.08.2021

Verlag

Diogenes

Seitenzahl

224

Maße (L/B/H)

18,5/12/2,2 cm

Beschreibung

Rezension

»Ein Lichtblick in düsteren Zeiten, wunderschön erzählt und außerordentlich berührend.«

Details

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

25.08.2021

Verlag

Diogenes

Seitenzahl

224

Maße (L/B/H)

18,5/12/2,2 cm

Gewicht

260 g

Auflage

1

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-257-07166-5

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Interessanter Inhalt

Bewertung am 22.09.2022

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Das Buch hat einen interessanten Titel und das Cover war in seiner Abstraktheit ansprechend. Dadurch wurde ich animiert, mehr zu lesen. Der Inhalt war nicht direkt durchschaubar. Auch nach der Leseprobe war nicht klar, worin der rote Faden leiten sollte, aber das war mir auch nebensächlich. Klar ist, dass der Held ein Junge von circa 14 Jahren ist, der das Dorfleben leid ist. Seine Intelligenz wird durch die Schreibweise deutlich. Das war es auch, was mich das Buch weiter lesen lies. Laut der Informationen ist es der erste Roman der Autorin. Er ist in meinen Augen gut gelungen. Die Schreibweise gefällt mir sehr. Sie formuliert die Sätze deutlich. Aber es klingt so viel Inhalt zwischen den Zeilen mit. Ich musste sehr viel lachen über die Primitivität der Dorf- und Stadtbewohner und die nüchterne Erzählweise. Insgesamt ist die Geschichte nicht die stärkste, aber gut für etwas kleines zwischendurch. Das Buch lohnt sich zu lesen, vor allem wegen der sprachlichen Umsetzung.

Interessanter Inhalt

Bewertung am 22.09.2022
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Das Buch hat einen interessanten Titel und das Cover war in seiner Abstraktheit ansprechend. Dadurch wurde ich animiert, mehr zu lesen. Der Inhalt war nicht direkt durchschaubar. Auch nach der Leseprobe war nicht klar, worin der rote Faden leiten sollte, aber das war mir auch nebensächlich. Klar ist, dass der Held ein Junge von circa 14 Jahren ist, der das Dorfleben leid ist. Seine Intelligenz wird durch die Schreibweise deutlich. Das war es auch, was mich das Buch weiter lesen lies. Laut der Informationen ist es der erste Roman der Autorin. Er ist in meinen Augen gut gelungen. Die Schreibweise gefällt mir sehr. Sie formuliert die Sätze deutlich. Aber es klingt so viel Inhalt zwischen den Zeilen mit. Ich musste sehr viel lachen über die Primitivität der Dorf- und Stadtbewohner und die nüchterne Erzählweise. Insgesamt ist die Geschichte nicht die stärkste, aber gut für etwas kleines zwischendurch. Das Buch lohnt sich zu lesen, vor allem wegen der sprachlichen Umsetzung.

Ein Märchen für Erwachsene

Bewertung am 19.08.2022

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Ein wirklich außergewöhnliches Buch durch und durch. Danke an alle, die mir das Buch ans Herz gelegt haben. Die Geschichte handelt von dem 11-Jährigen Martin, der ohne Eltern aufwächst und ein Dorn im Auge der Dorfbewohner ist. Er ist klug, hübsch und liebenswürdig, also meiden sie ihn oder behandeln ihn schlecht. Außer seinen Kleidern am Leib und einem schwarzen Hahn, der auf seiner Schulter sitzt, hat er nichts, und das ist den meisten unheimlich. Mit einem Maler zieht er dann durchs Land, um die Kinder zu finden, die von fremden Reitern entführt wurden. Was sich anhört wie ein Märchen, ist wohl auch eins, nur für Erwachsene. Ich hatte kurz Schwierigkeiten, in den recht außergewöhnlichen Schreibstil zu finden, teil etwas abgehackt, eigenwillig und in einer Sprache, die man wie die gesamte Geschichte historisch nicht wirklich einordnen kann. Da des Öfteren von der der Pest die Rede ist, hatte ich zumindest eine grobe Richtung. Aber als ich mich daran gewöhnt hatte, empfand ich ihn sehr passend. Allerdings ist es nichts, was man mal so schnell wegliest. Das Leben in dem von Krieg und Armut gebeutelten Land, sowie die Charaktere sind sehr plastisch geschildert, sodass die Geschichte oft sehr bedrückend und grausam erschien. Um so mehr habe ich den Jungen ins Herz geschlossen. Es ist eine Geschichte von Mut, Mitgefühl und Hoffnung, über einen Jungen, der unerschrocken, heiter, scharfsinnig und unbeirrt sein Ziel verfolgt und »zum Retter all jener wird, die noch unschuldiger sind als er.« Sicher ist das Buch nicht jedermanns Geschmack, allein durch den eigenwilligen Sprachstil. Mich hat es aber zu hundert Prozent überzeugt, weil hier so viel Gefühl drin steckte, dass ich es kaum beschreiben kann. Auch wenn die Geschichte sprunghaft in einzelnen Episoden erzählt wird, findet sie aber am Ende zum Ursprung zurück, so dass alles einen Sinn ergab.

Ein Märchen für Erwachsene

Bewertung am 19.08.2022
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Ein wirklich außergewöhnliches Buch durch und durch. Danke an alle, die mir das Buch ans Herz gelegt haben. Die Geschichte handelt von dem 11-Jährigen Martin, der ohne Eltern aufwächst und ein Dorn im Auge der Dorfbewohner ist. Er ist klug, hübsch und liebenswürdig, also meiden sie ihn oder behandeln ihn schlecht. Außer seinen Kleidern am Leib und einem schwarzen Hahn, der auf seiner Schulter sitzt, hat er nichts, und das ist den meisten unheimlich. Mit einem Maler zieht er dann durchs Land, um die Kinder zu finden, die von fremden Reitern entführt wurden. Was sich anhört wie ein Märchen, ist wohl auch eins, nur für Erwachsene. Ich hatte kurz Schwierigkeiten, in den recht außergewöhnlichen Schreibstil zu finden, teil etwas abgehackt, eigenwillig und in einer Sprache, die man wie die gesamte Geschichte historisch nicht wirklich einordnen kann. Da des Öfteren von der der Pest die Rede ist, hatte ich zumindest eine grobe Richtung. Aber als ich mich daran gewöhnt hatte, empfand ich ihn sehr passend. Allerdings ist es nichts, was man mal so schnell wegliest. Das Leben in dem von Krieg und Armut gebeutelten Land, sowie die Charaktere sind sehr plastisch geschildert, sodass die Geschichte oft sehr bedrückend und grausam erschien. Um so mehr habe ich den Jungen ins Herz geschlossen. Es ist eine Geschichte von Mut, Mitgefühl und Hoffnung, über einen Jungen, der unerschrocken, heiter, scharfsinnig und unbeirrt sein Ziel verfolgt und »zum Retter all jener wird, die noch unschuldiger sind als er.« Sicher ist das Buch nicht jedermanns Geschmack, allein durch den eigenwilligen Sprachstil. Mich hat es aber zu hundert Prozent überzeugt, weil hier so viel Gefühl drin steckte, dass ich es kaum beschreiben kann. Auch wenn die Geschichte sprunghaft in einzelnen Episoden erzählt wird, findet sie aber am Ende zum Ursprung zurück, so dass alles einen Sinn ergab.

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Roman-Michael Schäfer

Thalia Weilheim

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4/5

Ein düsteres Märchen, dessen karge Sprache einen besonderen Reiz ausstrahlt

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Ein Vater löscht fast die ganze Familie aus. Nur einer überlebt: der elfjährige Martin. Obwohl ihm Schlimmes widerfuhr, ist er sanft- und gutmütig. Umso seltsamer, dass er von der Dorfbevölkerung gemieden wird. Niemand will sich seiner so recht annehmen. Eben weil er vom Tode verschont wurde und zudem stets von einem schwarzen, sprechenden Hahn - sein einziger Freund und gleichzeitig Beschützer - begleitet wird, muss er mit dem Teufel im Bunde sein. Die Einheimischen haben regelrecht Angst vor Martin, zollen ihm aber auch Respekt, weil er einfach sehr viel intelligenter ist. Eines Tages taucht ein Maler auf, der die Innenräume der hiesigen Kirche renoviert. Nach getaner Arbeit schließt sich Martin dem Künstler an und kehrt dem Dorf den Rücken. In der Fremde lernt er eine von Hunger, Krankheit und Krieg dominierte Welt kennen. Martin bleibt trotz aller Widrigkeiten das Licht im Dunkel und verbindet sich sogar geistig mit den Tieren. Als er einen schwer verletzten Reiter rettet, verschafft ihm das letztlich Eintritt in die düstere Burg - der Roman spielt wohl im Mittelalter - einer erbarmungslosen Fürstin. Was hat sie mit der Legende der entführten Kinder zu tun? Warum kündet der alljährlich einsetzende Kranichflug von einem Fluch, der schon lange auf den Burgbewohnern lastet? Dieser karge, nur mit den allerwenigsten Worten auskommende Roman wirkt wie ein von Raum und Zeit enthobenes düsteres Märchen. Gerade die Reduzierung auf das Wesentliche gebiert eine ganz besondere Aura und zwingt den Leser das wenige Gesagte weiterzudenken, was wiederum den spröden Reiz dieses überraschenden und aparten Romans unterstreicht.
4/5

Ein düsteres Märchen, dessen karge Sprache einen besonderen Reiz ausstrahlt

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Ein Vater löscht fast die ganze Familie aus. Nur einer überlebt: der elfjährige Martin. Obwohl ihm Schlimmes widerfuhr, ist er sanft- und gutmütig. Umso seltsamer, dass er von der Dorfbevölkerung gemieden wird. Niemand will sich seiner so recht annehmen. Eben weil er vom Tode verschont wurde und zudem stets von einem schwarzen, sprechenden Hahn - sein einziger Freund und gleichzeitig Beschützer - begleitet wird, muss er mit dem Teufel im Bunde sein. Die Einheimischen haben regelrecht Angst vor Martin, zollen ihm aber auch Respekt, weil er einfach sehr viel intelligenter ist. Eines Tages taucht ein Maler auf, der die Innenräume der hiesigen Kirche renoviert. Nach getaner Arbeit schließt sich Martin dem Künstler an und kehrt dem Dorf den Rücken. In der Fremde lernt er eine von Hunger, Krankheit und Krieg dominierte Welt kennen. Martin bleibt trotz aller Widrigkeiten das Licht im Dunkel und verbindet sich sogar geistig mit den Tieren. Als er einen schwer verletzten Reiter rettet, verschafft ihm das letztlich Eintritt in die düstere Burg - der Roman spielt wohl im Mittelalter - einer erbarmungslosen Fürstin. Was hat sie mit der Legende der entführten Kinder zu tun? Warum kündet der alljährlich einsetzende Kranichflug von einem Fluch, der schon lange auf den Burgbewohnern lastet? Dieser karge, nur mit den allerwenigsten Worten auskommende Roman wirkt wie ein von Raum und Zeit enthobenes düsteres Märchen. Gerade die Reduzierung auf das Wesentliche gebiert eine ganz besondere Aura und zwingt den Leser das wenige Gesagte weiterzudenken, was wiederum den spröden Reiz dieses überraschenden und aparten Romans unterstreicht.

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5/5

Ein Märchen, eine Geschichte, eine Fabel

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Der Herbst und Winter eignet sich gut für schauerliche Geschichten. Darum schauen sie sich diesen märchenhaften Roman an, der sie in eine unbekannte, gottesfürchtige Zeit, irgendwo nach Deutschland entführt. Das Waisenkind Martin hat ein gutes Herz, trotz seinem harten Lebens. Er wird immer begleitet von seinem schwarzen Hahn, der gleichzeitig sein Freund und Beschützer ist. Martin erlebt eines Tages den Raub eines Mädchens durch einen schwarzen Reiter. Die Geschichte ist in der Gegend bekannt: Einmal im Jahr stiehlt ein schwarzer Reiter einen Jungen und ein Mädchen. Beide blond und immer im gleichen Alter. Martin macht es sich zur Lebensaufgabe, diese Kinder zu finden und zu retten. Er begegnet einem reisenden Maler, der ihn mitnimmt auf die Reise, die beide durch unglaubliche Ereignisse führt. Ein großartiges Buch, was von Anfang bis Ende restlos überzeugt! Sehr gut für Leser, die den „Medicus“ mochten und offen für das Unbekannte sind.
5/5

Ein Märchen, eine Geschichte, eine Fabel

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Der Herbst und Winter eignet sich gut für schauerliche Geschichten. Darum schauen sie sich diesen märchenhaften Roman an, der sie in eine unbekannte, gottesfürchtige Zeit, irgendwo nach Deutschland entführt. Das Waisenkind Martin hat ein gutes Herz, trotz seinem harten Lebens. Er wird immer begleitet von seinem schwarzen Hahn, der gleichzeitig sein Freund und Beschützer ist. Martin erlebt eines Tages den Raub eines Mädchens durch einen schwarzen Reiter. Die Geschichte ist in der Gegend bekannt: Einmal im Jahr stiehlt ein schwarzer Reiter einen Jungen und ein Mädchen. Beide blond und immer im gleichen Alter. Martin macht es sich zur Lebensaufgabe, diese Kinder zu finden und zu retten. Er begegnet einem reisenden Maler, der ihn mitnimmt auf die Reise, die beide durch unglaubliche Ereignisse führt. Ein großartiges Buch, was von Anfang bis Ende restlos überzeugt! Sehr gut für Leser, die den „Medicus“ mochten und offen für das Unbekannte sind.

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