Das Flüstern der Feigenbäume

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Das Flüstern der Feigenbäume

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Beschreibung

Details

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

05.10.2021

Verlag

Kein & Aber

Seitenzahl

512

Maße (L/B/H)

12,2/18,8/3,8 cm

Gewicht

502 g

Beschreibung

Rezension

»Hunderte Jahre Geschichte schlummern in dem Feigenbaum-Steckling, den Kostas in London pflanzt. Mitgenommen hat er ihn, als er vor dem Krieg in Zypern floh. Zärtlich erzählt der wachsende Baum von Sonne und Heimat, von Gehen und Bleiben und einer ungewollten Liebe.« Myself, 16.08.2023 ("myself")
»Einfühlsame Geschichte einer verbotenen Liebe zu Bürgerkriegszeiten auf Zypern.« Julia Vellguth, Stadtlichter Magazin, 30.06.2023 ("Stadtlichter")
»Eines der schönsten und berührendsten Bücher, das ich seit Langem gelesen habe.« Joy Bogat ("ZEIT Newsletter Was wir lesen")
»[Shafak] erzählt in diesem tiefschürfenden und zarten Roman über Zugehörigkeit und Identität, Schmerz und Hoffnung.«
Hanna Wendler und Heiko Buhr, Lebensart, 31.03.2022 ("Lebensart")
»Ein einfühlsamer Roman.«
Amanda Lukanovic, Madonna, 17. Januar 2021 ("Madonna")
»[E]in starkes Plädoyer für Empathie zwischen Menschen, Tieren und Pflanzen und für das ökologische Potenzial von Literatur.«
Anne-Sophie Balzer, Berliner Zeitung, 02.01.2022 ("Berliner Zeitung")
»[D]ie Autorin berührt alle Sinne, feiert Vielfalt und Kultur des Landes mit poetischer Kraft und offenbart so das Unglück der Geschichte Zyperns.«
Elisabeth Krainer, GALORE, 02.12.2021 ("GALORE")
»Ein wunderbarer Pageturner für regnerische Wintertage.«
Ingo Arend, DLF Kultur, 01.12.2021 ("Deutschlandfunk Kultur")
»Es ist ein wunderbar reichhaltiger Roman, in dem Elif Shafak eine Fülle von Themen anspricht.«
Irene Binal, Deutschlandfunk, 18. November 2021 ("Deutschlandfunk Kultur")
»Das Flüstern der Feigenbäume ist ein mitreißendes, manchmal versponnenes, kluges Plädoyer für Verständigung über Grenzen hinweg.«
Katja Weise, 05.11.2021 ("NDR Kultur")

Details

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

05.10.2021

Verlag

Kein & Aber

Seitenzahl

512

Maße (L/B/H)

12,2/18,8/3,8 cm

Gewicht

502 g

Auflage

2. Auflage

Originaltitel

The Island of Missing Trees

Übersetzt von

Michaela Grabinger

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-0369-5863-7

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Lieblingstipp: Magische Geschichte zum Nachdenken

Kessy (Mitglied der Book Circle Community) am 04.01.2024

Bewertungsnummer: 2101606

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Dies ist eine phantasievolle, vielschichtige Geschichte mit einer doppelten Zeitlinie, die die Geschichte des Bürgerkriegs in Zypern in den 1970er Jahren und die kulturellen und religiösen Unterschiede wischen Griechen und Türken widerspiegelt. Es ist eine Liebesgeschichte, die sowohl in der Vergangenheit auf der Insel als auch Jahre später in den 2010er Jahren in London spielt. Es geht auch um ein Teenager-Mädchen in der jüngeren Vergangenheit, das mit Verlust und Trauer, Einsamkeit und den in den sozialen Medien verbreiteten Gemeinheiten zurechtkommt, und darum, wie wichtig es ist, sich mit der Vergangenheit ihrer Familie zu verbinden. Wunderschön geschrieben, mit einer faszinierenden und mystischen Figur, dem Feigenbaum. Diese Geschichte hat eine schöne und lyrische Prosa mit einem Hauch von magischem Realismus.
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Lieblingstipp: Magische Geschichte zum Nachdenken

Kessy (Mitglied der Book Circle Community) am 04.01.2024
Bewertungsnummer: 2101606
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Dies ist eine phantasievolle, vielschichtige Geschichte mit einer doppelten Zeitlinie, die die Geschichte des Bürgerkriegs in Zypern in den 1970er Jahren und die kulturellen und religiösen Unterschiede wischen Griechen und Türken widerspiegelt. Es ist eine Liebesgeschichte, die sowohl in der Vergangenheit auf der Insel als auch Jahre später in den 2010er Jahren in London spielt. Es geht auch um ein Teenager-Mädchen in der jüngeren Vergangenheit, das mit Verlust und Trauer, Einsamkeit und den in den sozialen Medien verbreiteten Gemeinheiten zurechtkommt, und darum, wie wichtig es ist, sich mit der Vergangenheit ihrer Familie zu verbinden. Wunderschön geschrieben, mit einer faszinierenden und mystischen Figur, dem Feigenbaum. Diese Geschichte hat eine schöne und lyrische Prosa mit einem Hauch von magischem Realismus.

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4 sehr gute Sterne!

Kristall86 aus an der Nordseeküste am 12.11.2023

Bewertungsnummer: 2066860

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Klappentext: „Im Jahr 1974 befindet sich das idyllische Zypern kurz vor dem Bürgerkrieg. Eine Taverne, betrieben von einem schwulen Paar, ist der einzige Ort, an dem sich der Grieche Kostas und die Türkin Defne treffen können. Der prachtvolle Feigenbaum im Innenhof der Taverne ist Zeuge ihrer glücklichen Begegnungen und stillen Abschiede. Der Feigenbaum ist auch da, als der Krieg ausbricht und Menschen auf der ganzen Insel spurlos verschwinden. In der Gegenwart steht der Baum im Garten von Kostas und seiner 16-jährigen Tochter Ada in London. Ada weiß nichts von ihrer Heimat, Kostas hüllt sich in Schweigen, wenn es um seine verstorbene Frau Defne geht, Adas Mutter. Nur die Wurzeln des Baums stellen noch eine Verbindung dar zu dem, was geschehen ist. Doch Ada forscht nach: Was verbirgt sich hinter dem Schweigen ihres Vaters? Warum musste ihre Mutter sterben? Während sie die dunklen Schatten ihrer Familie ausleuchtet, erwartet die Feige im Garten den kältesten Wintereinbruch seit Jahrzehnten.“ Diese Mal mein Fazit zu allererst: ein äußerst besonderes, lesenswertes Buch, welches tief unter die Haut geht, wenn der Leser einmal richtig drin ist. Ausgefeilte Charaktere und ein einmaliges Flair lassen diese Geschichten im Kopf der Leserschaft Realität werden! 4 von 5 Sterne hierfür. Das Buch wurde immer hochgelobt und mir des öfteren bereits empfohlen. Als ich dann endlich damit begann es zu lesen, war die Neugier groß und auch die Erwartungen. Ich muss zugeben, mit der Geschichte Zyperns mich nur bedingt beschäftigt zu haben. Anhand dieses Buches hatte sich das während des Lesens der Geschichte rund um Defne und Kosta geändert und ich muss klar sagen: ohne Vorwissen ist man hier etwas verloren. Selbstredend kennt man die „Spaltung“ zwischen türkischem und griechischem Teil aber welche Gesichter sie jemals hatte, wissen wohl nur die Wenigsten von uns. Wir befinden uns hier also Mitte der 1970er Jahre und es herrscht Bürgerkrieg. Der Zypernkonflikt ist der große Wendepunkt unserer Protagonisten Defne und Kosta. Beide lieben sich und treffen sich immer wieder am Feigenbaum und dann geschieht das, wovor beide mehr als Angst hatten: Gräueltaten der beiden Lager eskalieren. Man fiebert mit beiden Personen mit, kann sich sehr gut in sie hineinversetzen, auch wenn der sprunghafte Schreibstil den Leser gehörig fordert nichts zu überlesen, und hat das Gefühl mitten im Geschehen zu sein. Der bereits benannte Feigenbaum ist der rettende Anker. Seine Symbolträchtigkeit ist enorm. Nicht nur als erotisches Sinnbild ist dieser zu betrachten (in der griechischen Antike bereits so eingeordnet) sondern ist er auch Orakelbaum. Selbst Dante hat diesen Baum bereits als Metapher für das Gute bezeichnet…Anbei mal ein Zitat welches alles wohl treffend auf den Punkt bringt: „…Der Feigenbaum ist wie jeder Baum Symbol des großen Weiblich-Mütterlichen, der Materie der Welt, des unbewussten Wachstums und der geistigen Entwicklung als Leben spendendes wie auch Tod bringendes Prinzip. Mit seiner Üppigkeit der dichten, wohlgeformten Blättern und nahrhaften, süßen Früchten zog er, als Baum des Paradieses, der nur in der mediterranen Wärme wächst, jedoch seit dem Altertum vielfältige Projektionen auf sich in Zusammenhang mit Fruchtbarkeit, Lebenskraft, Geschlechtstrieb und verschiedener erotischer Aspekte. Im Feigenbaum vereinigen sich das männliche und weibliche Prinzip (das Feigenblatt als das männliche Geschlecht, die Frucht als Hodensack- die Frucht als die weibliche Geschlecht, Vulva oder als Brüste). Da alle wilden Feigen eine Lebensgemeinschaft (Symbiose) mit Feigenwespen haben, die die Befruchtung herbeiführen, kann die Feige auch als Symbol für das Zusammenleben zweier unterschiedlicher Wesen verstanden werden, die aufeinander angewiesen sind.“ (Quelle: https://symbolonline.eu/index.php?title=Feige). Wenn wir nun also unsere Geschichte weiter betrachten, ist klar zu erlesen, die Liebe der Beiden ist wahre Liebe aber es gibt Hindernisse. Das wohl schönste Resultat ihrer Liebe ist Tochter Ada. Diese forscht, verständlicher Weise, in den alten Wunden der Familie. Kosta verschweigt (einerseits verständlich aber auch sehr egoistisch) alles dazu und es soll sein persönlicher Schutzschirm sein. Man folgt Ada, ja, und erliest so das tragische Bild einer Familie, welches definitiv bewegt. Autorin Elif Shafak hat eine Art modernes Märchen erschaffen, das einerseits Geschichte aber eben auch eine emotionale Liebesgeschichte erzählt. Die Liebe ist hier ebenso wie der Feigenbaum der rote Faden der Story. Wie gesagt, hatte mich der Schreibstil und auch ab und an der Ausdruck etwas mehr Mühe gekostet der Geschichte zu folgen. Mein besonderes Highlight: das Flüstern der Feigenbäume! Der Buchtitel erfährt hier definitiv seine Bestimmung! Es gab so einige Figuren, so einige Entdeckungen, so einiges an Liebe. Vielleicht war es manchesmal einfach für mich zu viel aber mehr als 4 sehr gute Sterne sind es nicht in meinen Augen.
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4 sehr gute Sterne!

Kristall86 aus an der Nordseeküste am 12.11.2023
Bewertungsnummer: 2066860
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Klappentext: „Im Jahr 1974 befindet sich das idyllische Zypern kurz vor dem Bürgerkrieg. Eine Taverne, betrieben von einem schwulen Paar, ist der einzige Ort, an dem sich der Grieche Kostas und die Türkin Defne treffen können. Der prachtvolle Feigenbaum im Innenhof der Taverne ist Zeuge ihrer glücklichen Begegnungen und stillen Abschiede. Der Feigenbaum ist auch da, als der Krieg ausbricht und Menschen auf der ganzen Insel spurlos verschwinden. In der Gegenwart steht der Baum im Garten von Kostas und seiner 16-jährigen Tochter Ada in London. Ada weiß nichts von ihrer Heimat, Kostas hüllt sich in Schweigen, wenn es um seine verstorbene Frau Defne geht, Adas Mutter. Nur die Wurzeln des Baums stellen noch eine Verbindung dar zu dem, was geschehen ist. Doch Ada forscht nach: Was verbirgt sich hinter dem Schweigen ihres Vaters? Warum musste ihre Mutter sterben? Während sie die dunklen Schatten ihrer Familie ausleuchtet, erwartet die Feige im Garten den kältesten Wintereinbruch seit Jahrzehnten.“ Diese Mal mein Fazit zu allererst: ein äußerst besonderes, lesenswertes Buch, welches tief unter die Haut geht, wenn der Leser einmal richtig drin ist. Ausgefeilte Charaktere und ein einmaliges Flair lassen diese Geschichten im Kopf der Leserschaft Realität werden! 4 von 5 Sterne hierfür. Das Buch wurde immer hochgelobt und mir des öfteren bereits empfohlen. Als ich dann endlich damit begann es zu lesen, war die Neugier groß und auch die Erwartungen. Ich muss zugeben, mit der Geschichte Zyperns mich nur bedingt beschäftigt zu haben. Anhand dieses Buches hatte sich das während des Lesens der Geschichte rund um Defne und Kosta geändert und ich muss klar sagen: ohne Vorwissen ist man hier etwas verloren. Selbstredend kennt man die „Spaltung“ zwischen türkischem und griechischem Teil aber welche Gesichter sie jemals hatte, wissen wohl nur die Wenigsten von uns. Wir befinden uns hier also Mitte der 1970er Jahre und es herrscht Bürgerkrieg. Der Zypernkonflikt ist der große Wendepunkt unserer Protagonisten Defne und Kosta. Beide lieben sich und treffen sich immer wieder am Feigenbaum und dann geschieht das, wovor beide mehr als Angst hatten: Gräueltaten der beiden Lager eskalieren. Man fiebert mit beiden Personen mit, kann sich sehr gut in sie hineinversetzen, auch wenn der sprunghafte Schreibstil den Leser gehörig fordert nichts zu überlesen, und hat das Gefühl mitten im Geschehen zu sein. Der bereits benannte Feigenbaum ist der rettende Anker. Seine Symbolträchtigkeit ist enorm. Nicht nur als erotisches Sinnbild ist dieser zu betrachten (in der griechischen Antike bereits so eingeordnet) sondern ist er auch Orakelbaum. Selbst Dante hat diesen Baum bereits als Metapher für das Gute bezeichnet…Anbei mal ein Zitat welches alles wohl treffend auf den Punkt bringt: „…Der Feigenbaum ist wie jeder Baum Symbol des großen Weiblich-Mütterlichen, der Materie der Welt, des unbewussten Wachstums und der geistigen Entwicklung als Leben spendendes wie auch Tod bringendes Prinzip. Mit seiner Üppigkeit der dichten, wohlgeformten Blättern und nahrhaften, süßen Früchten zog er, als Baum des Paradieses, der nur in der mediterranen Wärme wächst, jedoch seit dem Altertum vielfältige Projektionen auf sich in Zusammenhang mit Fruchtbarkeit, Lebenskraft, Geschlechtstrieb und verschiedener erotischer Aspekte. Im Feigenbaum vereinigen sich das männliche und weibliche Prinzip (das Feigenblatt als das männliche Geschlecht, die Frucht als Hodensack- die Frucht als die weibliche Geschlecht, Vulva oder als Brüste). Da alle wilden Feigen eine Lebensgemeinschaft (Symbiose) mit Feigenwespen haben, die die Befruchtung herbeiführen, kann die Feige auch als Symbol für das Zusammenleben zweier unterschiedlicher Wesen verstanden werden, die aufeinander angewiesen sind.“ (Quelle: https://symbolonline.eu/index.php?title=Feige). Wenn wir nun also unsere Geschichte weiter betrachten, ist klar zu erlesen, die Liebe der Beiden ist wahre Liebe aber es gibt Hindernisse. Das wohl schönste Resultat ihrer Liebe ist Tochter Ada. Diese forscht, verständlicher Weise, in den alten Wunden der Familie. Kosta verschweigt (einerseits verständlich aber auch sehr egoistisch) alles dazu und es soll sein persönlicher Schutzschirm sein. Man folgt Ada, ja, und erliest so das tragische Bild einer Familie, welches definitiv bewegt. Autorin Elif Shafak hat eine Art modernes Märchen erschaffen, das einerseits Geschichte aber eben auch eine emotionale Liebesgeschichte erzählt. Die Liebe ist hier ebenso wie der Feigenbaum der rote Faden der Story. Wie gesagt, hatte mich der Schreibstil und auch ab und an der Ausdruck etwas mehr Mühe gekostet der Geschichte zu folgen. Mein besonderes Highlight: das Flüstern der Feigenbäume! Der Buchtitel erfährt hier definitiv seine Bestimmung! Es gab so einige Figuren, so einige Entdeckungen, so einiges an Liebe. Vielleicht war es manchesmal einfach für mich zu viel aber mehr als 4 sehr gute Sterne sind es nicht in meinen Augen.

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Das Flüstern der Feigenbäume

von Elif Shafak

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Sophie Imig

Mayersche Duisburg - FORUM

Zum Portrait

4/5

Eine Liebe über Grenzen

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Die türkische Defne und der griechische Kostas verlieben sich im Zypern der 70er Jahre. Doch der ethnische Konflikt auf der Insel spitzt sich immer weiter zu, sodass ihre Beziehung lebensgefährlich wird. Trotzdem treffen sie sich heimlich in der "Glücklichen Feige", einer Taverne, durch deren Decke ein Feigenbaum wächst, der schon viel gesehen hat in seinem Leben. Defne und Kostas kämpfen für ihre Liebe und fliehen schließlich nach vielen Jahren gemeinsam von der Insel. Eine Liebe, die von vielen Schicksalschlägen und Verlusten heimgesucht wird, die aber doch alle politischen und familiären Spannungen übersteht. Elif Shafak schreibt wirklich ergreifend über Zypern und Defne und Kostas Geschichte, die viele Menschenleben berührt hat und verwebt all diese Schicksale kunstvoll in wunderschöner Prosa.
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Eine Liebe über Grenzen

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Die türkische Defne und der griechische Kostas verlieben sich im Zypern der 70er Jahre. Doch der ethnische Konflikt auf der Insel spitzt sich immer weiter zu, sodass ihre Beziehung lebensgefährlich wird. Trotzdem treffen sie sich heimlich in der "Glücklichen Feige", einer Taverne, durch deren Decke ein Feigenbaum wächst, der schon viel gesehen hat in seinem Leben. Defne und Kostas kämpfen für ihre Liebe und fliehen schließlich nach vielen Jahren gemeinsam von der Insel. Eine Liebe, die von vielen Schicksalschlägen und Verlusten heimgesucht wird, die aber doch alle politischen und familiären Spannungen übersteht. Elif Shafak schreibt wirklich ergreifend über Zypern und Defne und Kostas Geschichte, die viele Menschenleben berührt hat und verwebt all diese Schicksale kunstvoll in wunderschöner Prosa.

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Conny Heyen

Thalia Emden

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5/5

Unbedingt lesen! :)

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

„Das Flüstern der Feigenbäume“ von Elif Shafak ist ein Roman, der einem, ganz unscheinbar, tief unter die Haut fährt. Die Autorin nutzt clever platzierte Zeitsprünge und Perspektivenwechsel, um mehr über eine kleine Familie zu berichten, die es gar nicht geben dürfte. Defne & Kostas verlieben sich in den 1970er-Jahren auf Zypern. Während sich der Zypernkonflikt immer weiter zuspitzt, treffen die beiden sich in der Taverne „Die glückliche Feige“. Heimlich. Denn keiner darf erfahren, welche Gefühle sie füreinander hegen. Defne ist Türkin, Kostas ist Grieche. Ihre Liebe gilt somit nicht nur als ungebührlich, sie ist lebensgefährlich. Trotz jahrzehntelanger Trennung und dem Traumata ihrer Vergangenheit, schaffen sie es, sich mit ihrer Tochter Ada, ein Leben aufzubauen. Und hin und wieder beschleicht sie das Gefühl, dass die ficus carica, der Feigenbaum, mehr mitbekommt, als man es für möglich hält. Und tatsächlich, ist die Feige mit der kleinen Familie verwurzelt und führt uns auf ganz besondere Art und Weise durch die Geschichte. Obwohl die Autorin ein breites Spektrum an menschlichen Emotionen behandelt, schafft sie es, dank ihres poetischen Schreibstils, die Geschichte schwerelos und zart erscheinen zu lassen. Doch der Schein trügt. Ich habe dieses Buch innerhalb kürzester Zeit verschlungen und immer noch findet die Geschichte einen Weg in meine Gedanken und Gefühle. „Das Flüstern der Feigenbäume“ ist eines meiner absoluten Lesehighlights des vergangenen Jahres.
5/5

Unbedingt lesen! :)

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

„Das Flüstern der Feigenbäume“ von Elif Shafak ist ein Roman, der einem, ganz unscheinbar, tief unter die Haut fährt. Die Autorin nutzt clever platzierte Zeitsprünge und Perspektivenwechsel, um mehr über eine kleine Familie zu berichten, die es gar nicht geben dürfte. Defne & Kostas verlieben sich in den 1970er-Jahren auf Zypern. Während sich der Zypernkonflikt immer weiter zuspitzt, treffen die beiden sich in der Taverne „Die glückliche Feige“. Heimlich. Denn keiner darf erfahren, welche Gefühle sie füreinander hegen. Defne ist Türkin, Kostas ist Grieche. Ihre Liebe gilt somit nicht nur als ungebührlich, sie ist lebensgefährlich. Trotz jahrzehntelanger Trennung und dem Traumata ihrer Vergangenheit, schaffen sie es, sich mit ihrer Tochter Ada, ein Leben aufzubauen. Und hin und wieder beschleicht sie das Gefühl, dass die ficus carica, der Feigenbaum, mehr mitbekommt, als man es für möglich hält. Und tatsächlich, ist die Feige mit der kleinen Familie verwurzelt und führt uns auf ganz besondere Art und Weise durch die Geschichte. Obwohl die Autorin ein breites Spektrum an menschlichen Emotionen behandelt, schafft sie es, dank ihres poetischen Schreibstils, die Geschichte schwerelos und zart erscheinen zu lassen. Doch der Schein trügt. Ich habe dieses Buch innerhalb kürzester Zeit verschlungen und immer noch findet die Geschichte einen Weg in meine Gedanken und Gefühle. „Das Flüstern der Feigenbäume“ ist eines meiner absoluten Lesehighlights des vergangenen Jahres.

Conny Heyen
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