Eine von acht

Inhaltsverzeichnis

Vorwort
Wie alles begann
Klarheit! Die Diagnose
Bitte einsteigen! Voruntersuchungen
Das Karussell fährt ab ...
Die erste Chemo-Etappe
Ein neues Chemoprotokoll
Das letzte Chemo-Kapitel
Die Operation – ein nächster Schritt
Regeneration unter erschwerten Bedingungen
Leben!
Ein Jahr Krebs
Schon wieder Nachsorge
Und jetzt?

Eine von acht

Mein Leben mit Brustkrebs

Buch (Gebundene Ausgabe)

22,00 €

inkl. gesetzl. MwSt.

Beschreibung

»„Atmen. Atme tief. Und hör ihm doch verdammt noch mal zu.“ Ich zwinge mich zu atmen. Ein, aus. Ein, aus. Und zwinge mich, ihm zuzuhören.
Er, er ist der Arzt, der mir gerade mitteilt, dass ich Krebs habe. Eine besonders aggressive Form, nicht gerade für seine herausragende Behandlungsmöglichkeit bekannt. Brustkrebs also. Vor meinem inneren Auge rasen Glatzen vorbei, Infusionsständer, Beerdigungen. „Das kann nicht sein“, denke ich. „Ich bin erst 40. Und die Kinder? Was ist mit den Kindern?“«

Dieses Buch ist eine Reise durch die Krebswelt, von der Diagnose und Therapie bis zum heutigen Tag. Eine Reise zur Erkenntnis, dass auch beim Krebs Schwarz und Weiß Grau ergibt und Krebs nie „erledigt“ ist. Und eine Reise zur Erfahrung, was im Leben so wichtig wird, wenn es erst einmal in Gefahr ist.

Martina Racz wurde 1979 in Wels geboren. Ende 30 hatte sie scheinbar alles, was man im Leben braucht: zwei großartige Kinder, einen liebevollen Ehemann, ein altes Häuschen und einen tollen Job.
Eine unvorhergesehene Diagnose katapultierte sie aus allem, was bisher ihr Leben war. Mühsam kämpfte sie sich durch die Herausforderungen, um am Ende zu erkennen: Ohne Gesundheit ist alles nichts. Ohne Liebe sowieso nicht.
Heute lebt sie in Oberösterreich, mit ihrem Ehemann, den zwei Kindern und den zwei Katzen. Im alten Häuschen.

Details

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

21.07.2021

Verlag

Verlag am Rande

Seitenzahl

248

Beschreibung

Details

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

21.07.2021

Verlag

Verlag am Rande

Seitenzahl

248

Maße (L/B/H)

21,4/15,3/2,4 cm

Gewicht

484 g

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-903190-42-9

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Fesselnd, berührend, informativ

Bewertung am 06.10.2021

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Wer dieses Buch zur Hand nimmt, wird es nicht mehr zur Seite legen, bis es ausgelesen ist. Und dann bleibt man betroffen zurück und ist voller Hochachtung vor der Autorin, die ihre persönliche Krebs-Geschichte hier so offen und berührend zu Papier bringt. Sie nimmt die Leser mit von der Diagnose bis hin zu jeder einzelnen Behandlung - und lässt tief in die Gefühle einer todkranken Frau blicken, die bisher alles fest im Griff hatte und der der Krebs die Kontrolle zu nehmen droht. Am meisten berührt hat mich das Hin- und Hergerissensein der Autorin: Der "normale Wahnsinn" als zweifache Mama, als Ehefrau, Schwester und Tochter und die Sorge um ihre Liebsten auf der einen Seite. Und den eigenen Dämonen, den Ängsten und Szenarien, die sie ganz mit sich allein ausmachen musste, weil sie um ihr Leben kämpft, auf der anderen Seite. Wer noch nie mit dem Thema (Brust-)Krebs konfrontiert war, bekommt hier einen umfassenden Einblick, sowohl in medizinischer Hinsicht, als auch auf ganz persönlicher Ebene, denn auch nach erfolgreicher Behandlung ist nichts wie zuvor - das vermittelt dieses Buch sehr eindringlich.

Fesselnd, berührend, informativ

Bewertung am 06.10.2021
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Wer dieses Buch zur Hand nimmt, wird es nicht mehr zur Seite legen, bis es ausgelesen ist. Und dann bleibt man betroffen zurück und ist voller Hochachtung vor der Autorin, die ihre persönliche Krebs-Geschichte hier so offen und berührend zu Papier bringt. Sie nimmt die Leser mit von der Diagnose bis hin zu jeder einzelnen Behandlung - und lässt tief in die Gefühle einer todkranken Frau blicken, die bisher alles fest im Griff hatte und der der Krebs die Kontrolle zu nehmen droht. Am meisten berührt hat mich das Hin- und Hergerissensein der Autorin: Der "normale Wahnsinn" als zweifache Mama, als Ehefrau, Schwester und Tochter und die Sorge um ihre Liebsten auf der einen Seite. Und den eigenen Dämonen, den Ängsten und Szenarien, die sie ganz mit sich allein ausmachen musste, weil sie um ihr Leben kämpft, auf der anderen Seite. Wer noch nie mit dem Thema (Brust-)Krebs konfrontiert war, bekommt hier einen umfassenden Einblick, sowohl in medizinischer Hinsicht, als auch auf ganz persönlicher Ebene, denn auch nach erfolgreicher Behandlung ist nichts wie zuvor - das vermittelt dieses Buch sehr eindringlich.

Ein starkes Buch von einer noch stärkeren Frau

Bewertung aus Altenberg bei Linz am 09.08.2021

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

In diesem Buch beschreibt die Autorin Martina Racs ihren Weg von der Diagnose Brustkrebs an. Sie schildert in einer natürlichen und zutiefst menschlichen Art, das Leid, die Trauer, den Schmerz aber auch die Hoffnung, die sie und ihre Familie durchgemacht haben. Es werden aber auch medizinische Fakten eingestreut und Begriffer erklärt. Doch am Wichtigsten, Martina zeigt mit diesem Buch, dass es sich zu kämpfen lohnt. Ein starkes Buch von einer noch stärkeren Frau.

Ein starkes Buch von einer noch stärkeren Frau

Bewertung aus Altenberg bei Linz am 09.08.2021
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

In diesem Buch beschreibt die Autorin Martina Racs ihren Weg von der Diagnose Brustkrebs an. Sie schildert in einer natürlichen und zutiefst menschlichen Art, das Leid, die Trauer, den Schmerz aber auch die Hoffnung, die sie und ihre Familie durchgemacht haben. Es werden aber auch medizinische Fakten eingestreut und Begriffer erklärt. Doch am Wichtigsten, Martina zeigt mit diesem Buch, dass es sich zu kämpfen lohnt. Ein starkes Buch von einer noch stärkeren Frau.

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von Martina RACZ

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Als Erstes war da ein leichtes Ziehen. Von der Brustwarze nach oben bis zum Hals. Es war schon einige Monate vor der endgültigen Diagnose da. Es kam, blieb ein paar Tage und ging wieder. Nie waren es starke Schmerzen, nur ein seltsames Gefühl, das vorher nie da gewesen war. Leider war es aber auch nicht stark genug, um sofort zum Arzt zu gehen. Erst im Juli fragte ich dann meine Hausärztin, was denn das sein könnte - aber auch eher beiläufig, bei einer anderen Untersuchung. Ernsthaft Sorgen machte ich mir nicht, dachte, dass es hormonelle Schwankungen seien. Die Ärztin war sich unsicher und obwohl sie auch an eine harmlose Ursache glaubte, überwies sie mich zu einem Radiologen, damit der - sicherheitshalber - eine Sonografie der Brust machen konnte. Ich bin ihr heute so dankbar für ihre Vorsicht!
"Hast du den Knoten getastet?"
"Hast du gespürt, dass du Krebs hast?"
Solche Fragen werden mir oft gestellt. Tatsache ist, dass ich keine Ahnung hatte. Ich habe - entgegen allen Empfehlungen - meine Brüste nicht regelmäßig selbst abgetastet. Meine Brust war immer schon recht groß und mein früherer Gynäkologe hat immer gemeint, Abtasten würde da sowieso nicht viel bringen, einen eventuellen Knoten könne man bei großer Brust mit dichtem Gewebe nicht fühlen. Ich habe ihm einfach geglaubt. Bei den jährlichen Vorsorgeuntersuchungen bei meinem jetzigen Gynäkologen wurde ich natürlich abgetastet - im November, wenige Monate zuvor, konnte er noch nichts fühlen. Bei der Diagnose war der Knoten allerdings deutlich spürbar - hätte ich mich regelmäßig abgetastet, hätte ich also möglicherweise schon bemerkt, dass da etwas nicht stimmt.
So war da nur dieses diffuse Ziehen, das mich nicht schlimm beunruhigt hatte. Wie gesagt glaubte ich eher an ein hormonelles Ungleichgewicht oder Ähnliches. "Krebs macht keine Schmerzen" - das hört man häufig und das wird auch oft von ÄrztINNen so kommuniziert. Genauso wie: "Krebs bekommen vor allem ältere Frauen, junge Frauen sind fast nie betroffen." Wie ich jetzt weiß, sind das Urban Legends, aber letztes Jahr wiegte ich mich auf Grund dieses Halbwissens in Sicherheit. Einmal hatte ich den Gedanken "Hoffentlich kein Krebs" - doch den verdrängte ich recht rasch wieder. Das ging im Alltag leicht, genauso wie ich das Ziehen verdrängte, das kam und ging.
In der Rückschau hatte ich ansonsten keine Symptome, außer einer unglaublichen Erschöpfung: Ich war so unfassbar müde. Oft stand ich morgens auf und hätte eigentlich eine halbe Stunde später schon wieder schlafen können. Ich konnte mich zu wenigen Aktivitäten aufraffen, die über Arbeit und Alltag hinausgingen. Oft sagte ich Treffen mit Freundinnen oder private Abendtermine ab, weil ich einfach nur noch auf die Couch wollte. An Wochenenden war mir wichtig, bloß nicht zu viel einzuplanen, um noch "Luft" zu haben, um einfach "nichts" zu tun. Ich maß dem allen jedoch keine größere Bedeutung bei. Immerhin war mir bewusst, dass die Belastung durch Arbeit, zu wenig Urlaub, den Stress mit zwei Volksschulkindern und Haus und Garten nicht so gering war. Dass es Krebs sein könnte, hatte ich nie ernsthaft gedacht.
31. Juli 2019. Termin beim Radiologen. Ich war recht sicher, dass dabei nichts Schlimmes herauskommen würde - "Entzündung", dachte ich mir, "oder etwas Ähnliches" -, daher war ich nicht sehr aufgeregt vor diesem Termin. Ich wollte ihn nur abhaken, eigentlich war ich genervt über den zusätzlichen Zeitaufwand, weil ich noch so viel Arbeit vor unserem geplanten Urlaub zwei Wochen später hatte.
In der Radiologiepraxis wurde mir dann gleich bei der Anmeldung nahegelegt, eine Mammografie mitzumachen. Immerhin sei ich 40 Jahre alt, da sei das sinnvoll. Dem stimmte ich zu, es war mir in dem Moment einfach egal. Ich fand mich mit 40 Jahren zwar noch etwas jung für das komplette Screening, aber wenn ich schon da war ... Ich dachte immer noch, dass ich gleich nach der Untersuchung Entwarnung bekommen würde und dann diese Abklärung einfach hinter mir hätte. Die Röntgenassistentin
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