• Ruhrdeutschgeschichten ohne Punkt und Komma / Ich immer Capri
Ruhrdeutschgeschichten ohne Punkt und Komma Band 2

Ruhrdeutschgeschichten ohne Punkt und Komma / Ich immer Capri

Ruhrdeutschgeschichten ohne Punkt und Komma (2)

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Inhalt und Details

De sonntägliche Farraddtour mit ein Stileis und später Bonanza.
Wo ich von mein Mamma immer ein Küssken auffe Stirn gekricht happ und den ganzen Tach nach Leberwurst gerochen happ, weil se ja kurz vorher de Bütterkess geschmiert hatte, un meine Runkel damit eingeschmiert hat ausversehns.
Über de Mutterliebe, abstehende Ohren und Manni, der so schiefe Zähne hatte, datt der ein Apfel durch ein Tennisschläger durchessen konnte. Später war der Pilot mit ein A380.
Wie wer Samstags immer nach Venlo sind, um Kaffee ze kriegen, aber nur Pommes futtern wollten.
Übber de Filmvorführungen mit dem Bauer P6 inne Schule wo man so einen Streber-Film-Schein haben musste, wo ich nie dabei wa.
Wo ich ma mit in Großmaakt durfte un inne Kroketten gedrückt wurde auffe Rückfahrt un hinteraus kuckte.
Ich sach nur: Telefunken in Nussbaum auf vier Beine. Datt muss ja reichen.
Leihernde Kassetten mit Gelaber von Mal Sundock drauf. Mööp, Mööp.
Jeden Sonntach immer nur altdeusch, gedeckten Appelkuchen vonne Omma. Da gibbt datt irgendwann ne Revolution. Muss ja.
Wo dann de Kühltruhe kaputt ging und Günther der halbe Karpfen dann donoch ma aufgetaucht iss un mit sein ein Auge rumgespingst hat.
Rumgehopse in Käfer, wo sich Plus un Minus getroffen hat und die Karre beihnahe abgebrannt iss.
Vonne Hefekloßallergie von mein Omma, die sonne Medizinbälle nich essen wollte, weil da nix dran wär.
Vonne unsichtbare Malocker irgendwo hinten inne Ecke inne Halle, wo die nie einer sieht.
Wo ich doch immer Fußball so gehasst happ, un dann noch ein Eigentor geschossen happ, un dann au noch ein Strich in datt Büchsken von Triller Rehring krichte, der paffend auffe Bank saß.
Wo man immer in sonne viel ze kleine Telefonzellen reinmusste, um sich abholen ze lassen, un dann hattesse widder kein Kleingeld bei.
Wo mich de dicke Jenny bei Tanztee auf de Tanzfläche gezogen hat un ich vier Minuten un zweienvierzich keine Luft mehr krichte und auch nix mehr hören konnte bei Samba Patie. Wo soll ich denn getz nur anfang? Inne Schule vielleicht, oder datt ich studiert hab, aber watt ganz anderes, watt überhaupt nix mitte Schreiberei zu tun hat? Ich weiss ett getz nich, watt ich hier schreim soll. Mensch ich krich ett nich zusamm.
Oder datt ich watt übber meine persönliche Probleme schreib. Wo ich alle schonn Malleste happ. Aber wer will watt übber mein Rücken lesen? Wenn ich zum Beispiel mich ma so nach rechts dreh, ich mein, sie könn datt getz nich sehn, nur de Nachbarn kucken schonn doof, "Ja hallo, Harald, neee, iss nix passiert! Ich dreh mich nur zu de Follower, datt die sehn, wo ich de Malleste happ. Un getz häng ich hier so, wie ein Schluck inne Kurve, un komm nich widder zurück. Ja, lach du nur, du Sausack!"
Manche Leute verstehn ein einfach nich, versteh se?
  • Einband

    Taschenbuch

  • Altersempfehlung

    1 - 99 Jahr(e)

  • Erscheinungsdatum

    26.07.2021

  • Verlag Epubli
  • Seitenzahl

    232

Beschreibung & Medien

Artikeldetails

  • Einband

    Taschenbuch

  • Altersempfehlung

    1 - 99 Jahr(e)

  • Erscheinungsdatum

    26.07.2021

  • Verlag Epubli
  • Seitenzahl

    232

  • Maße (L)

    19/12,5/1,3 cm

  • Gewicht

    277 g

  • Auflage

    3

  • Sprache

    Deutsch

  • ISBN

    978-3-7541-4657-6

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