Die Enkelin

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Roman

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Beschreibung

Details

Verkaufsrang

11443

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

27.10.2021

Verlag

Diogenes

Seitenzahl

368

Beschreibung

Rezension

»Ein großes Buch mit brillantem Schluss.«

Details

Verkaufsrang

11443

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

27.10.2021

Verlag

Diogenes

Seitenzahl

368

Maße (L/B/H)

18,4/12,2/2,6 cm

Gewicht

331 g

Auflage

7. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-257-07181-8

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Bewertung am 24.10.2022

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Selten hat mich ein Buch derart gelangweilt. Auf einschläfernde Art und Weise schwingt der Autor seine Moralkeule und lässt kein Klischee aus. Kurz vor Schluss hab ich kapituliert, den Rest nicht mehr gelesen. Und frage mich, warum dieses Buch ein Bestseller sein soll.

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Bewertung am 24.10.2022
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Selten hat mich ein Buch derart gelangweilt. Auf einschläfernde Art und Weise schwingt der Autor seine Moralkeule und lässt kein Klischee aus. Kurz vor Schluss hab ich kapituliert, den Rest nicht mehr gelesen. Und frage mich, warum dieses Buch ein Bestseller sein soll.

Einfühlsam und beeindruckend

Bewertung aus Nettersheim am 20.10.2022

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Der neue Roman von Bernhard Schlink ist wieder in einen neuzeitlichen geschichtlichen Hintergrund eingebettet, die Geschichte der Trennung und Wiedervereinigung von Ost und West. Der Buchhändler Kaspar kommt eines Abends nach Hause und findet seine Frau Birgit tot auf. Er wußte um ihre Alkoholprobleme und Melancholie und dennoch liebte er sie so wie sie war. Und sie war sich dessen gewiß. Es stellt sich heraus, dass ihm vieles verborgen geblieben ist. Kaspar um Birgit haben sich beim Pfingstfest in Berlin kennengelernt und verliebt. Birgit ist ihm 1965 aus dem Osten in den Westen gefolgt und sie haben geheiratet und waren bis zu ihrem Tod zusammen. Er weiß aber wenig aus ihrem einstigen Leben im Osten. Als ein Verlagsleiter eines kleinen feinen Verlages ihn nach Birgits Romanmanuskript fragt, beginnt seine Spurensuche. Dass sie an einem Roman schrieb, das wußte er zwar, aber mehr auch nicht. Er erfährt vom Thema Leben als Flucht, wo er doch dachte, das Thema Flucht sei mit ihrer Ankunft bei ihm im Westen vorbei. Und hier erfährt er auch, dass sie eine Tochter im Osten hat, die aber verschollen war und nach der sie erfolglos gesucht hat. Er findet seine Stieftochter Svenja und die Enkelin Sigrun, die in einer völkischen Gemeinschaft auf dem Land leben. Er muss sich sehr feinfühlig in die Familie einbringen, um Kontakt vor allem zu Sigrun zu bekommen. Zwei Welten prallen aufeinander. Sigrun freut sich, nun einen Großvater bekommen. Und mit einem Trick schafft er es, dass sie ihn besuchen kann und er freut sich, ihr Musik, Literatur und Kunst nahe zu bringen. Sie entdeckt das Klavierspielen. Aber aufgewachsen ist sie in nationalsozialistischem Geist und es ist nicht so einfach, sie für seine Welt zu überzeugen. Er will auch nicht bewerten, vielmehr unter der Maxime, ihr vor allem mit Liebe offen zu begegnen, Ihr Wissen zu erweitern, ihr andere Erfahrungen zu ermöglichen. Gelingt ihm das? Schlink beschreibt einfühlsam die verschiedenen Charaktere und Weltanschauungen. Faszinierend die Behutsamkeit und Geduld , mit der Kaspar sich seiner Enkelin nähert. Mit der auch der Autor die verschiedenen Sichtweisen aufzeigt, ohne zu werten. Der Roman, Sujet und Schreibstil, hat mir sehr gut gefallen, auch wenn ich etwas Zeit brauchte, mich darauf einzulassen.

Einfühlsam und beeindruckend

Bewertung aus Nettersheim am 20.10.2022
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Der neue Roman von Bernhard Schlink ist wieder in einen neuzeitlichen geschichtlichen Hintergrund eingebettet, die Geschichte der Trennung und Wiedervereinigung von Ost und West. Der Buchhändler Kaspar kommt eines Abends nach Hause und findet seine Frau Birgit tot auf. Er wußte um ihre Alkoholprobleme und Melancholie und dennoch liebte er sie so wie sie war. Und sie war sich dessen gewiß. Es stellt sich heraus, dass ihm vieles verborgen geblieben ist. Kaspar um Birgit haben sich beim Pfingstfest in Berlin kennengelernt und verliebt. Birgit ist ihm 1965 aus dem Osten in den Westen gefolgt und sie haben geheiratet und waren bis zu ihrem Tod zusammen. Er weiß aber wenig aus ihrem einstigen Leben im Osten. Als ein Verlagsleiter eines kleinen feinen Verlages ihn nach Birgits Romanmanuskript fragt, beginnt seine Spurensuche. Dass sie an einem Roman schrieb, das wußte er zwar, aber mehr auch nicht. Er erfährt vom Thema Leben als Flucht, wo er doch dachte, das Thema Flucht sei mit ihrer Ankunft bei ihm im Westen vorbei. Und hier erfährt er auch, dass sie eine Tochter im Osten hat, die aber verschollen war und nach der sie erfolglos gesucht hat. Er findet seine Stieftochter Svenja und die Enkelin Sigrun, die in einer völkischen Gemeinschaft auf dem Land leben. Er muss sich sehr feinfühlig in die Familie einbringen, um Kontakt vor allem zu Sigrun zu bekommen. Zwei Welten prallen aufeinander. Sigrun freut sich, nun einen Großvater bekommen. Und mit einem Trick schafft er es, dass sie ihn besuchen kann und er freut sich, ihr Musik, Literatur und Kunst nahe zu bringen. Sie entdeckt das Klavierspielen. Aber aufgewachsen ist sie in nationalsozialistischem Geist und es ist nicht so einfach, sie für seine Welt zu überzeugen. Er will auch nicht bewerten, vielmehr unter der Maxime, ihr vor allem mit Liebe offen zu begegnen, Ihr Wissen zu erweitern, ihr andere Erfahrungen zu ermöglichen. Gelingt ihm das? Schlink beschreibt einfühlsam die verschiedenen Charaktere und Weltanschauungen. Faszinierend die Behutsamkeit und Geduld , mit der Kaspar sich seiner Enkelin nähert. Mit der auch der Autor die verschiedenen Sichtweisen aufzeigt, ohne zu werten. Der Roman, Sujet und Schreibstil, hat mir sehr gut gefallen, auch wenn ich etwas Zeit brauchte, mich darauf einzulassen.

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Eine tragische Lebenslüge

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Bernhard Schlink (vielen von uns bekannt durch den Best-Seller 'Der Vorleser') erzählt eine ganz berührende Geschichte vor deutsch-deutschem Hintergrund. Nach dem Tod seiner Frau Birgit, einer Ostdeutschen, findet Kaspar nach intensiver Suche in einem Dorf bei Güstrow seine Stiefenkeltochter. Seine Frau Birgit hatte ihm die Existenz der Tochter Sigrun verschwiegen. Allein diese Vorstellung verursachte mir Gänsehaut. Sigrun ist pubertär und das Verhältnis zwischen den beiden gestaltet sich trotz aller Bemühungen schwierig. Jetzt ist es Schlinks wunderbarem Schreibstil zu verdanken, dass man sich kaum von der Lebensgeschichte, die zum Nachdenken anregt, trennen mag.
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Eine tragische Lebenslüge

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Neonazis und völkische Heimattümelei

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Bernhard Schlink hat in seinem neuesten Buch wieder ein aktuelles Thema der neueren deutschen Geschichte aufgegriffen.Eine Liebe zwischen Ost und West der Umzug nach Westberlin und das Leben dort bis zum Mauerfall.Das Aufwachsen eines Mädchens bei einem Parteifunktionär im Osten und deren Entwicklung zu einer Neonazianhängerin. Wie konnte es soweit kommen? Diese lebt jetzt mit ihrem Mann und ihrer pubertierenden Tochter in einer völkischen Kommune in Mecklenburg.Schlink hat sich sehr genau mit dem völkischen Milieu und dessen Bewohnern auseinandergesetzt um dies so detailgetreu wie möglich wiedergeben zu können. Sehr lesenswert!
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Neonazis und völkische Heimattümelei

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