Eine dicke Lüge

Eine dicke Lüge

Bilderbuch

Buch (Gebundene Ausgabe)

14,90 €

inkl. gesetzl. MwSt.

Beschreibung

Details

Einband

Gebundene Ausgabe

Altersempfehlung

ab 4 Jahr(e)

Erscheinungsdatum

11.10.2021

Illustrator

Estelle Meens

Verlag

Baeschlin Verlag

Seitenzahl

32

Beschreibung

Details

Einband

Gebundene Ausgabe

Altersempfehlung

ab 4 Jahr(e)

Erscheinungsdatum

11.10.2021

Illustrator

Estelle Meens

Verlag

Baeschlin Verlag

Seitenzahl

32

Maße (L/B/H)

27,7/25,3/1 cm

Gewicht

446 g

Auflage

1

Originaltitel

Un Mesonge gros comme un éléphant

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-03893-300-7

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Wie fühlt sich lügen an…

Mit Herz und Buch aus Hessen am 13.11.2021

Bewertungsnummer: 1606304

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Worum geht es? Lucas schießt den Fußball aus Versehen direkt durch die Scheibe der Küche. Oh nein! Papa ist stinksauer. Lucas schiebt die Schuld kurzerhand auf seine kleine Schwester Elena, weil er Angst vor Papas Reaktion hat. Und Elena bekommt jetzt eine Woche Nachtisch-Verbot. Ihre Proteste werden nicht gehört und Lucas merkt, dass er sich mit der Lüge gar nicht wohl fühlt. Er kann nicht einschlafen, wälzt sich herum und er hat ein drückendes Gefühl im Bauch. Das Gefühl ist so groß wie ein Elefant und kommt überall mit hin. Er begreift, dass es nur eine Lösung gibt! Meine Meinung: Wer hat nicht schon mal aus Angst vor Konsequenzen gelogen? Ich auf jeden Fall, als Kind sogar ziemlich oft. Jede:r kennt wahrscheinlich das Gefühl, das Lucas nach seiner Lüge mit sich herumträgt. Sehr schwer wiegt, dass seine Schwester an seiner statt bestraft wird. Sie findet das im Buch nicht nur unfair, sondern weint bittere Tränen, als alle anderen Nachtisch bekommen. Und so lässt uns die Geschichte in verschiedene Gefühle hineinfühlen und sie nachempfinden. Besonders gelungen finde ich das schwere Gefühl der Lüge, das Lucas als Elefant verfolgt, im Weg steht und ihn behindert. Und zwar so lange, bis er sich dem Gefühl stellt und die Wahrheit sagt. Kinder ab etwa 4 Jahren können so an das Thema „Lügen“ herangeführt werden. Es bieten sich schöne Gesprächsanlässe auch zu Mitgefühl, Strafen (die Erwachsene ja gern Konsequenzen nennen ) und gute und schlechte Lügen. Fazit: Von mir gibt es eine klare Leseempfehlung für dieses schön Illustrierte und lehrreiche Buch, das trotz der Tränen sehr versöhnlich endet.
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Wie fühlt sich lügen an…

Mit Herz und Buch aus Hessen am 13.11.2021
Bewertungsnummer: 1606304
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Worum geht es? Lucas schießt den Fußball aus Versehen direkt durch die Scheibe der Küche. Oh nein! Papa ist stinksauer. Lucas schiebt die Schuld kurzerhand auf seine kleine Schwester Elena, weil er Angst vor Papas Reaktion hat. Und Elena bekommt jetzt eine Woche Nachtisch-Verbot. Ihre Proteste werden nicht gehört und Lucas merkt, dass er sich mit der Lüge gar nicht wohl fühlt. Er kann nicht einschlafen, wälzt sich herum und er hat ein drückendes Gefühl im Bauch. Das Gefühl ist so groß wie ein Elefant und kommt überall mit hin. Er begreift, dass es nur eine Lösung gibt! Meine Meinung: Wer hat nicht schon mal aus Angst vor Konsequenzen gelogen? Ich auf jeden Fall, als Kind sogar ziemlich oft. Jede:r kennt wahrscheinlich das Gefühl, das Lucas nach seiner Lüge mit sich herumträgt. Sehr schwer wiegt, dass seine Schwester an seiner statt bestraft wird. Sie findet das im Buch nicht nur unfair, sondern weint bittere Tränen, als alle anderen Nachtisch bekommen. Und so lässt uns die Geschichte in verschiedene Gefühle hineinfühlen und sie nachempfinden. Besonders gelungen finde ich das schwere Gefühl der Lüge, das Lucas als Elefant verfolgt, im Weg steht und ihn behindert. Und zwar so lange, bis er sich dem Gefühl stellt und die Wahrheit sagt. Kinder ab etwa 4 Jahren können so an das Thema „Lügen“ herangeführt werden. Es bieten sich schöne Gesprächsanlässe auch zu Mitgefühl, Strafen (die Erwachsene ja gern Konsequenzen nennen ) und gute und schlechte Lügen. Fazit: Von mir gibt es eine klare Leseempfehlung für dieses schön Illustrierte und lehrreiche Buch, das trotz der Tränen sehr versöhnlich endet.

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Wenn Lügen zu schwer auf einem lasten...

Lia48 am 10.11.2021

Bewertungsnummer: 1603548

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

INHALT: Lucas spielt mit seiner Schwester Elena im Garten. Plötzlich landet der Fußball versehentlich im Küchenfenster. Das Glas zerspringt in tausend Teile! Als Papa wütend wissen möchte, was passiert ist, schiebt Lucas die Schuld auf seine kleine Schwester, die daraufhin eine Woche kein Dessert mehr bekommt. Elena ist traurig. Sie hat doch gar nichts getan! Und Lucas fühlt sich mit seiner Lüge gar nicht gut. Er mag nicht mehr spielen und kann abends nicht einschlafen. Die Lüge liegt ihm richtig schwer im Magen und wird schließlich so groß wie ein Elefant! Was soll er bloß tun? MEINUNG: Das Bilderbuch eignet sich gut, um mit Kindern ab ca. 4 Jahren (vielleicht auch schon mit fitten 3-Jährigen) über die Themen Lügen und Wahrheit ins Gespräch zu kommen. Die Kinder bekommen die Möglichkeit, sich in Lucas, aber auch in Elena hineinzuversetzen, deren Gefühle gut auf den schönen Illustrationen an Mimik und Gestik zu erkennen sind. Vielleicht haben sie selbst schon mal eine ähnliche Situation erlebt? Die Lüge, die einem Wollknäuel ähnlich sieht und schließlich zu einem großen Elefanten wird, der schwer auf Lucas lastet, fand ich eine tolle Idee, um sie Kindern zu verbildlichen! Auf diese Weise wird die emotionale Last deutlich, die durch das Lügen auf einem liegen kann. (SPOILER ): Als Lucas dann auch noch damit konfrontiert wird, wie traurig Elena nun seinetwegen ist, entschließt er sich, doch mit der Wahrheit herauszurücken. Der Elefant, die ganze Last fällt von dem Jungen ab. Und Elena und er sind einander nicht mehr länger böse. Das zeigt den Kindern, dass es sich durchaus lohnen kann, mit der Wahrheit herauszurücken und es emotionale Erleichterung verschaffen kann. Wunderbar! Leider muss ich anmerken, dass ich die erzieherische Rolle des Vaters nicht gerade als vorbildlich einordnen kann. Durch das Nachtisch-Verbot werden Lebensmittel als Erziehungsmittel „zweckentfremdet“. Essen sollte nicht als Belohnung oder Strafe eingesetzt werden. Dies kann auf Dauer zu einem gestörten Verhältnis zum Essen führen. Besser wäre in solchen Fällen das Prinzip der Wiedergutmachung gewesen: Der Vater hätte gemeinsam mit Lucas/ den Kindern die Scherben zusammenkehren und nach einer neuen Fensterscheibe schauen können. Und vielleicht gibt es in der Nähe noch geeignetere Plätze zum Fußballspielen? Dass der Vater mit Lucas schimpft, als dieser schließlich doch mit der Wahrheit herausrückt, fand ich auch nicht optimal. Er hätte sich auch bei ihm bedanken können, dass er zugibt, was ihm passiert ist, was bestimmt besser für ihr Vertrauensverhältnis gewesen wäre. Die Betrachter*innen des Buches könnten aus der Vater-Figur des Buches für sich schließen, dass sie in einer solchen Situation bestraft werden und Erwachsene schimpfen, wenn sie nach Missgeschicken die Wahrheit erzählen. Das finde ich nicht optimal gelöst. FAZIT: Das Bilderbuch lässt mich zwiegespalten zurück. Was die Rolle des Vaters angeht, bleibt bei mir bzgl. Bestrafung (Nachtischverbot) und dem Schimpfen, leider ein sehr flaues Gefühl im Magen zurück. Doch die Grundbotschaft, dass Lügen schwer auf einem lasten und auch unsere Mitmenschen verletzen können und, dass die Wahrheit befreiend wirken kann, wird im Buch anschaulich und für Kinder verständlich vermittelt.
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Wenn Lügen zu schwer auf einem lasten...

Lia48 am 10.11.2021
Bewertungsnummer: 1603548
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

INHALT: Lucas spielt mit seiner Schwester Elena im Garten. Plötzlich landet der Fußball versehentlich im Küchenfenster. Das Glas zerspringt in tausend Teile! Als Papa wütend wissen möchte, was passiert ist, schiebt Lucas die Schuld auf seine kleine Schwester, die daraufhin eine Woche kein Dessert mehr bekommt. Elena ist traurig. Sie hat doch gar nichts getan! Und Lucas fühlt sich mit seiner Lüge gar nicht gut. Er mag nicht mehr spielen und kann abends nicht einschlafen. Die Lüge liegt ihm richtig schwer im Magen und wird schließlich so groß wie ein Elefant! Was soll er bloß tun? MEINUNG: Das Bilderbuch eignet sich gut, um mit Kindern ab ca. 4 Jahren (vielleicht auch schon mit fitten 3-Jährigen) über die Themen Lügen und Wahrheit ins Gespräch zu kommen. Die Kinder bekommen die Möglichkeit, sich in Lucas, aber auch in Elena hineinzuversetzen, deren Gefühle gut auf den schönen Illustrationen an Mimik und Gestik zu erkennen sind. Vielleicht haben sie selbst schon mal eine ähnliche Situation erlebt? Die Lüge, die einem Wollknäuel ähnlich sieht und schließlich zu einem großen Elefanten wird, der schwer auf Lucas lastet, fand ich eine tolle Idee, um sie Kindern zu verbildlichen! Auf diese Weise wird die emotionale Last deutlich, die durch das Lügen auf einem liegen kann. (SPOILER ): Als Lucas dann auch noch damit konfrontiert wird, wie traurig Elena nun seinetwegen ist, entschließt er sich, doch mit der Wahrheit herauszurücken. Der Elefant, die ganze Last fällt von dem Jungen ab. Und Elena und er sind einander nicht mehr länger böse. Das zeigt den Kindern, dass es sich durchaus lohnen kann, mit der Wahrheit herauszurücken und es emotionale Erleichterung verschaffen kann. Wunderbar! Leider muss ich anmerken, dass ich die erzieherische Rolle des Vaters nicht gerade als vorbildlich einordnen kann. Durch das Nachtisch-Verbot werden Lebensmittel als Erziehungsmittel „zweckentfremdet“. Essen sollte nicht als Belohnung oder Strafe eingesetzt werden. Dies kann auf Dauer zu einem gestörten Verhältnis zum Essen führen. Besser wäre in solchen Fällen das Prinzip der Wiedergutmachung gewesen: Der Vater hätte gemeinsam mit Lucas/ den Kindern die Scherben zusammenkehren und nach einer neuen Fensterscheibe schauen können. Und vielleicht gibt es in der Nähe noch geeignetere Plätze zum Fußballspielen? Dass der Vater mit Lucas schimpft, als dieser schließlich doch mit der Wahrheit herausrückt, fand ich auch nicht optimal. Er hätte sich auch bei ihm bedanken können, dass er zugibt, was ihm passiert ist, was bestimmt besser für ihr Vertrauensverhältnis gewesen wäre. Die Betrachter*innen des Buches könnten aus der Vater-Figur des Buches für sich schließen, dass sie in einer solchen Situation bestraft werden und Erwachsene schimpfen, wenn sie nach Missgeschicken die Wahrheit erzählen. Das finde ich nicht optimal gelöst. FAZIT: Das Bilderbuch lässt mich zwiegespalten zurück. Was die Rolle des Vaters angeht, bleibt bei mir bzgl. Bestrafung (Nachtischverbot) und dem Schimpfen, leider ein sehr flaues Gefühl im Magen zurück. Doch die Grundbotschaft, dass Lügen schwer auf einem lasten und auch unsere Mitmenschen verletzen können und, dass die Wahrheit befreiend wirken kann, wird im Buch anschaulich und für Kinder verständlich vermittelt.

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Eine dicke Lüge

von Thierry Robberecht

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