Sexy, lustig, charmant, cool ... Fake

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Roman

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Beschreibung


Warum real, wenn Frau auch perfekt sein kann?

April ist nett, lustig, charmant und relativ normal. Und Single, obwohl sie das gar nicht sein will. Manchmal wünschte April, sie wäre ein Gretchen. Ein Gretchen ist die Art Frau, die Männer vergöttert – die perfekte Traumfrau von nebenan zum Pferdestehlen, ohne Probleme und Vergangenheitsballast. Als April anfängt, so zu tun, als wäre sie ein Gretchen, scheint alles plötzlich viel einfacher. Sogar das Daten macht Spaß und zum ersten Mal hat sie die Kontrolle über ihr Leben und die Männer, die sie trifft. Doch dann begegnet sie Joshua, der keine Ahnung hat, wer sie wirklich ist, als er sich in sie verliebt. Wie lange kann April die Fakeshow aufrechterhalten? Und will sie das überhaupt?

Ein schlauer und schmerzhaft realistischer Roman zwischen Optimierungswahn und Wahrheitsliebe in Zeiten von Social Media und Online Dating. The Curvy Magazine 20220701

Holly Bourne arbeitete als Journalistin, bevor sie das Schreiben zu ihrem Beruf machte. Als ehemalige Beziehungsfragen-Expertin kennt sie sich mit Liebe, Sorgen und Sehnsüchten bestens aus..
Nina Frey studierte Anglistik und Germanistik in Hamburg. Sie arbeitete lange im Kunsthandel, bevor sie sich als Übersetzerin selbstständig machte.

Details

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

18.05.2022

Verlag

dtv

Seitenzahl

496

Maße (L/B/H)

19/12,2/3,6 cm

Gewicht

410 g

Beschreibung

Details

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

18.05.2022

Verlag

dtv

Seitenzahl

496

Maße (L/B/H)

19/12,2/3,6 cm

Gewicht

410 g

Auflage

1. Auflage

Originaltitel

Pretending

Übersetzer

Nina Frey

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-423-21987-7

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„Die Grenzüberschreitung selbst ist die Gewalt.“

Franci aus Ilmenau am 10.07.2022

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

„Was, wenn Rache gut ist? Gestatten wir uns je, uns diese Frage zu stellen? Was, wenn es nichts bringt, die andere Wange hinzuhalten? Denn, ganz ehrlich, ich hab mein ganzes Leben als Frau gelebt und so viele verdammte Wangen hingehalten, dass es mich wundert, dass überhaupt noch Haut drauf ist. Und nie, nicht ein einziges Mal, ist es mir danach besser gegangen.“ „Die Grenzüberschreitung selbst ist die Gewalt.“ Niemand hat das Recht, eine individuelle Grenze ohne klare Einladung in irgendeiner Weise zu übertreten. Ich bin durch eine begeisterte Rezension auf den neuen Roman von Holly Bourne gestoßen und war neugierig, was es mit April und ihrer Fake-Identität auf sich hat. „Sexy, lustig, charmant, cool … Fake“ ist wohl eines dieser Bücher, die Menschen lesen sollten, einfach nur so. Denn die angesprochenen Themen sind wichtig, real, bedeutsam und für zu viele Alltag. Gedankengänge, Selbstzweifel und Unsicherheiten, Erwartungen der Gesellschaft, tiefsitzende Traumata und Schuld an falscher Stelle (…) werden in Aprils Geschichte gebündelt. Doch neben kreisenden Monologen, die triggernd und toxisch wirken (können), zeigt die Autorin Strategien auf, um sich zu überwinden, um aus dem Schubladendenken auszubrechen, um Hilfe zu bekommen. Sexuelle Übergriffe passieren, ständig. Nicht nur in Aprils Job hat sie täglich damit zu tun, sondern auch in ihrem Inneren. Holly nutzt diese Basis für verschiedene Denkanstöße und erschreckende Tatsachen, trifft den Nerv mit Wahrheiten und gibt nicht nur Betroffenen das Gefühl von Zugehörigkeit und Verständnis — Du erkennst sie nicht, die Menschen, die Narben auf der Seele tragen. Du bist nicht Schuld. Du bist nicht allein. Es ist ok. So feministisch, abweisend gegenüber dem männlichen Geschlecht, teilweise ironisch, teilweise so voller Verzweiflung erzählt wird: folgt man dem Verlauf, lässt sich von der echten, modernen Ausdrucksweise tragen, durch die Höhen und Tiefen, durch Schmerz und Akzeptanz, ist man Zeuge einer Entwicklung, sieht die Veränderung, wenn Gretel wieder April wird. Denn manchmal braucht es nur den einen Menschen, der eben nicht ist, wie all die anderen. „… weil ich nicht darauf vertrauen kann, dass Du noch da bist, wenn ich ich selbst bin.“

„Die Grenzüberschreitung selbst ist die Gewalt.“

Franci aus Ilmenau am 10.07.2022
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

„Was, wenn Rache gut ist? Gestatten wir uns je, uns diese Frage zu stellen? Was, wenn es nichts bringt, die andere Wange hinzuhalten? Denn, ganz ehrlich, ich hab mein ganzes Leben als Frau gelebt und so viele verdammte Wangen hingehalten, dass es mich wundert, dass überhaupt noch Haut drauf ist. Und nie, nicht ein einziges Mal, ist es mir danach besser gegangen.“ „Die Grenzüberschreitung selbst ist die Gewalt.“ Niemand hat das Recht, eine individuelle Grenze ohne klare Einladung in irgendeiner Weise zu übertreten. Ich bin durch eine begeisterte Rezension auf den neuen Roman von Holly Bourne gestoßen und war neugierig, was es mit April und ihrer Fake-Identität auf sich hat. „Sexy, lustig, charmant, cool … Fake“ ist wohl eines dieser Bücher, die Menschen lesen sollten, einfach nur so. Denn die angesprochenen Themen sind wichtig, real, bedeutsam und für zu viele Alltag. Gedankengänge, Selbstzweifel und Unsicherheiten, Erwartungen der Gesellschaft, tiefsitzende Traumata und Schuld an falscher Stelle (…) werden in Aprils Geschichte gebündelt. Doch neben kreisenden Monologen, die triggernd und toxisch wirken (können), zeigt die Autorin Strategien auf, um sich zu überwinden, um aus dem Schubladendenken auszubrechen, um Hilfe zu bekommen. Sexuelle Übergriffe passieren, ständig. Nicht nur in Aprils Job hat sie täglich damit zu tun, sondern auch in ihrem Inneren. Holly nutzt diese Basis für verschiedene Denkanstöße und erschreckende Tatsachen, trifft den Nerv mit Wahrheiten und gibt nicht nur Betroffenen das Gefühl von Zugehörigkeit und Verständnis — Du erkennst sie nicht, die Menschen, die Narben auf der Seele tragen. Du bist nicht Schuld. Du bist nicht allein. Es ist ok. So feministisch, abweisend gegenüber dem männlichen Geschlecht, teilweise ironisch, teilweise so voller Verzweiflung erzählt wird: folgt man dem Verlauf, lässt sich von der echten, modernen Ausdrucksweise tragen, durch die Höhen und Tiefen, durch Schmerz und Akzeptanz, ist man Zeuge einer Entwicklung, sieht die Veränderung, wenn Gretel wieder April wird. Denn manchmal braucht es nur den einen Menschen, der eben nicht ist, wie all die anderen. „… weil ich nicht darauf vertrauen kann, dass Du noch da bist, wenn ich ich selbst bin.“

Habe gemischte Gefühle

CM94 am 27.06.2022

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

„sexy, lustig, charmant , cool… Fake“ klang nach einem lockeren Gute-Laune-Roman über die Tücken des Dating-Lebens. Doch nach Beendigung des Buches bin ich mir nicht ganz sicher, was ich da eigentlich gelesen habe. Zum Inhalt: April ist Single wider Willen. Und obwohl sie Dating Apps nutzt und ihre Ansprüche runterschraubt, scheint der richtige einfach nicht dabei zu sein. Bzw. Scheint eher April nie die Richtige zu sein. Deswegen beschließt sie jemand anders zu werden- der wandelnde Männertraum. Aber was, wenn sie sich plötzlich in den Typen verliebt, den sie als jemand anders datet? Das erste Kapitel las sich wie eine Hasstirade auf die Männerwelt, sodass ich kurz nochmal checken musste, ob ich wirklich einen Roman in den Händen halte. Das folgende Kapitel offenbarte den Romancharakter, wenn auch im selben harschen, männerverachtenden Tonfall. Daher direkt zuallererst: das ganze Buch ist eigentlich in meinen Augen ein einziger Trigger. Mir war nicht klar, in welche Richtung sich die Handlung bewegen würde, sonst hätte ich es nicht ausgesucht. Es gibt auch keine Triggerwarnung vorweg, was ich absolut nicht nachvollziehen, denn die braucht es bei diesem Buch in meinen Augen unbedingt! Achtung Spoiler: Es geht im gesamten Buch viel um sexuelle Gewalt und posttraumatische Belastungsstörung. April leidet entsetzlich, wird immer wieder getriggert und dissoziiert beinahe völlig in diese Wahnfigur, die sie erschafft. Das Buch ist vom Schreibstil her auch dem inhaltlichen Rahmen angepasst. Es gibt Listen, fiktive Blogeinträge der Fakefigur Gretel, diverse Chatverläufe und Quasi-Selbstgespräche. Also von der Aufmachung her durchaus interessant gestaltet. Das hat mir rein stilistisch total gut gefallen. Ich konnte April leider überhaupt nicht leiden, auch wenn sie mir entsetzlich leid tat. Aber ihre gesamte Einstellung und Selbstwahrnehmung war so toxisch, dass sie auf alles übergeschwappt ist. So konnte ich nicht mal die spontane Liebesgeschichte genießen. Es war für mich eher belastend, als unterhaltend, dieses Buch zu lesen, auch wenn das Thema durchaus wichtig ist und in der Literatur offen angesprochen gehört. Leider überhaupt nicht meine Art von Buch, daher nur 2 Sterne.

Habe gemischte Gefühle

CM94 am 27.06.2022
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

„sexy, lustig, charmant , cool… Fake“ klang nach einem lockeren Gute-Laune-Roman über die Tücken des Dating-Lebens. Doch nach Beendigung des Buches bin ich mir nicht ganz sicher, was ich da eigentlich gelesen habe. Zum Inhalt: April ist Single wider Willen. Und obwohl sie Dating Apps nutzt und ihre Ansprüche runterschraubt, scheint der richtige einfach nicht dabei zu sein. Bzw. Scheint eher April nie die Richtige zu sein. Deswegen beschließt sie jemand anders zu werden- der wandelnde Männertraum. Aber was, wenn sie sich plötzlich in den Typen verliebt, den sie als jemand anders datet? Das erste Kapitel las sich wie eine Hasstirade auf die Männerwelt, sodass ich kurz nochmal checken musste, ob ich wirklich einen Roman in den Händen halte. Das folgende Kapitel offenbarte den Romancharakter, wenn auch im selben harschen, männerverachtenden Tonfall. Daher direkt zuallererst: das ganze Buch ist eigentlich in meinen Augen ein einziger Trigger. Mir war nicht klar, in welche Richtung sich die Handlung bewegen würde, sonst hätte ich es nicht ausgesucht. Es gibt auch keine Triggerwarnung vorweg, was ich absolut nicht nachvollziehen, denn die braucht es bei diesem Buch in meinen Augen unbedingt! Achtung Spoiler: Es geht im gesamten Buch viel um sexuelle Gewalt und posttraumatische Belastungsstörung. April leidet entsetzlich, wird immer wieder getriggert und dissoziiert beinahe völlig in diese Wahnfigur, die sie erschafft. Das Buch ist vom Schreibstil her auch dem inhaltlichen Rahmen angepasst. Es gibt Listen, fiktive Blogeinträge der Fakefigur Gretel, diverse Chatverläufe und Quasi-Selbstgespräche. Also von der Aufmachung her durchaus interessant gestaltet. Das hat mir rein stilistisch total gut gefallen. Ich konnte April leider überhaupt nicht leiden, auch wenn sie mir entsetzlich leid tat. Aber ihre gesamte Einstellung und Selbstwahrnehmung war so toxisch, dass sie auf alles übergeschwappt ist. So konnte ich nicht mal die spontane Liebesgeschichte genießen. Es war für mich eher belastend, als unterhaltend, dieses Buch zu lesen, auch wenn das Thema durchaus wichtig ist und in der Literatur offen angesprochen gehört. Leider überhaupt nicht meine Art von Buch, daher nur 2 Sterne.

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Jo Lütke

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5/5

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Schon nach den ersten Zeilen konnte mich April überzeugen weiterzulesen: humorvoll, zynisch und misandrisch. Ich wusste nicht was ich von der Story erwarten sollte, deshalb hab ich mich einfach drauf eingelassen und es ist einfach nur wahnsinnig unterhaltsam. Top Empfehlung!
5/5

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Schon nach den ersten Zeilen konnte mich April überzeugen weiterzulesen: humorvoll, zynisch und misandrisch. Ich wusste nicht was ich von der Story erwarten sollte, deshalb hab ich mich einfach drauf eingelassen und es ist einfach nur wahnsinnig unterhaltsam. Top Empfehlung!

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Silke Reith

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4/5

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

April hat keine guten Erfahrungen mit Männern gemacht, daher versucht sie beim nächsten Date eine Rolle zu spielen. Das Cover täuscht eine leichte Romanze vor, in Wirklichkeit müht sich April ihr Leben nicht auseinanderbrechen zu lassen. Mir fehlt eine Triggerwarnung am Anfang.
4/5

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April hat keine guten Erfahrungen mit Männern gemacht, daher versucht sie beim nächsten Date eine Rolle zu spielen. Das Cover täuscht eine leichte Romanze vor, in Wirklichkeit müht sich April ihr Leben nicht auseinanderbrechen zu lassen. Mir fehlt eine Triggerwarnung am Anfang.

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