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Band 1

Sommer bei Nacht

Vom Gewinner des deutschen Krimi-Preises

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Beschreibung

Details

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

15.02.2022

Verlag

Rowohlt Taschenbuch

Seitenzahl

320

Maße (L/B/H)

18,6/12,3/2,5 cm

Beschreibung

Details

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

15.02.2022

Verlag

Rowohlt Taschenbuch

Seitenzahl

320

Maße (L/B/H)

18,6/12,3/2,5 cm

Gewicht

278 g

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-499-00867-2

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Sehr gelungener Serienauftakt

Bewertung aus Mühlhausen am 12.02.2022

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

In diesem Roman, der neuen Reihe von Jan Costin Wagner, treten die beiden Ermittler Ben Neven und Christian Sandner zum ersten Mal ihren Dienst an. Und der Fall den es zu lösen gilt ist alles andere als ein Selbstläufer. Ein kleiner Junge, Jannis, wird vermisst, Eile ist also geboten. Doch eine sofort eingeleitet Suche bleibt ergebnislos, so dass es nun für Neven, Sandner und ihr Team heißt, sich in die Materie einzugraben. Ihre Suche führt sie dabei von Wiesbaden über Frankfurt, Berlin, und Rosenheim bis nach Salzburg und wird sie bis an ihre Grenzen bringen. Ganz allmählich entfaltet der Autor Jan Costin Wagner hier das Psychogramm einer Tat, bei der Kindesentführung und -missbrauch das Thema sind. Erzählt wird aus immer wieder wechselnder Perspektive, so dass der Leser stets über das Seelenleben der mit dem Fall verbundenen Figuren – Opfer, Täter, Ermittler, Familien – aber auch über den Fortgang der Ermittlungen im Bilde ist. Der Schreib- und Erzählstil ist dabei anfänglich etwas gewöhnungsbedürftig, beschränkt sich der Autor doch auf die wesentlichsten Worte. Aber hatte ich erst einmal meinen Lesefluss gefunden, konnte ich von dem Buch auch nicht mehr lassen. Die dunkle und kalte Atmosphäre, die man ja sonst nur aus seinen skandinavischen Krimis kennt, kommt hier, passend zum Thema, sehr gut zum tragen, und stellt einen weiteren Pluspunkt dieses Romans dar. Mein Fazit: „Sommer bei Nacht“ ist ein in allen Teilen – Handlung, Figuren, Atmosphäre, Schreib- und Erzählstil – ein sehr gelungener Serienauftakt. Das Ende dieses Bandes gibt eigentlich eine interessante Ausgangslage für einen nächsten Band vor. Hier bin ich mal gespannt, ob und wie Jan Costin Wagner seine Ermittler weiter agieren lassen wird. Aber bis dahin bewerte ich diesen Roman mit vollen 5 Sternen und empfehle: UNBEDINGT LESEN.

Sehr gelungener Serienauftakt

Bewertung aus Mühlhausen am 12.02.2022
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

In diesem Roman, der neuen Reihe von Jan Costin Wagner, treten die beiden Ermittler Ben Neven und Christian Sandner zum ersten Mal ihren Dienst an. Und der Fall den es zu lösen gilt ist alles andere als ein Selbstläufer. Ein kleiner Junge, Jannis, wird vermisst, Eile ist also geboten. Doch eine sofort eingeleitet Suche bleibt ergebnislos, so dass es nun für Neven, Sandner und ihr Team heißt, sich in die Materie einzugraben. Ihre Suche führt sie dabei von Wiesbaden über Frankfurt, Berlin, und Rosenheim bis nach Salzburg und wird sie bis an ihre Grenzen bringen. Ganz allmählich entfaltet der Autor Jan Costin Wagner hier das Psychogramm einer Tat, bei der Kindesentführung und -missbrauch das Thema sind. Erzählt wird aus immer wieder wechselnder Perspektive, so dass der Leser stets über das Seelenleben der mit dem Fall verbundenen Figuren – Opfer, Täter, Ermittler, Familien – aber auch über den Fortgang der Ermittlungen im Bilde ist. Der Schreib- und Erzählstil ist dabei anfänglich etwas gewöhnungsbedürftig, beschränkt sich der Autor doch auf die wesentlichsten Worte. Aber hatte ich erst einmal meinen Lesefluss gefunden, konnte ich von dem Buch auch nicht mehr lassen. Die dunkle und kalte Atmosphäre, die man ja sonst nur aus seinen skandinavischen Krimis kennt, kommt hier, passend zum Thema, sehr gut zum tragen, und stellt einen weiteren Pluspunkt dieses Romans dar. Mein Fazit: „Sommer bei Nacht“ ist ein in allen Teilen – Handlung, Figuren, Atmosphäre, Schreib- und Erzählstil – ein sehr gelungener Serienauftakt. Das Ende dieses Bandes gibt eigentlich eine interessante Ausgangslage für einen nächsten Band vor. Hier bin ich mal gespannt, ob und wie Jan Costin Wagner seine Ermittler weiter agieren lassen wird. Aber bis dahin bewerte ich diesen Roman mit vollen 5 Sternen und empfehle: UNBEDINGT LESEN.

Angedeutete Menschenabgründe

Nicole Korzonnek aus Hamburg am 26.03.2022

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Vorab: ich bin ein großer Fan von Jan Costin Wagner! Er gehört für mich zu den ganz wenigen hochliterarischen Krimischriftstellern, die wir hier in Deutschland haben. Seine poetische und doch ebenso schlichte wie eindringliche Sprache ist einfach beeindruckend. Eine Stilistik, die man sofort wiedererkennt. Im besten Sinne. Seine Kimmo-Joentaa-Reihe habe ich mit großer Freude verschlungen. Als echtes Fangirl hatte seine neue Reihe rund um die Ermittler Ben Neven und Christian Sandner also per se schon Vorschusslorbeeren von mir bekommen. Und ja, auch hier ist die Sprache wieder ganz groß. Doch das Thema ist eben noch größer, noch relevanter. Kindesentführung. Aber vor allem: Pädophilie. Was folgt, ist ein kleiner Spoiler. Ohne diesen geht es aber nicht. Denn es gibt da etwas, das die Handlung unterschwellig prägt und auch sehr früh thematisiert wird. Wenn auch nebenbei, was es noch härter und ungeheuerlicher macht. Aber fangen wir beim Fall selbst an. Der 5-jährige Jannis wurde von einem Mann entführt. Pädophilie als Tatmotiv liegt hier schnell auf der Hand. Ben Neven und Christian Sandner nehmen die Ermittlungen auf. Beide sind sie … nun ja … kaputt. Wenn auch auf sehr unterschiedlichen Ebenen. Wobei die dunklen Seiten von Ben Neven deutlich aufgrund der Thematik im Vordergrund stehen. Womit wir beim Spoiler wären. Wer das nicht hören will, sollte an dieser Stelle bitte aufhören zu lesen. Ben Neven, der Ermittler, der Jannis und den Pädophilen finden will, ist nämlich selbst pädophil. Genau das erzeugt ein sehr abgründiges Spannungsfeld. Neven steht also auch auf kleine Jungs, hat aber die unsagbare Grenze noch nie überschritten, holt sich zu kinderpornografischen Bildern, an die er vor allem durch seine Arbeit kommt, einen runter und vergeht anschließend in Schuldgefühlen, während seine Tochter (an die er ja zum Glück sexuell nicht interessiert ist) friedlich im Nebenzimmer schläft. Das ist schon ziemlich harter Tobak, der stark am Gemüt sägt und Unglaubliches nahbar macht. Allerdings belässt es Jan Costin Wagner oft nur bei Andeutungen, arbeitet das (noch) schlummernde Monster in Ben Neven kaum aus, tippt es aber immer mal wieder zaghaft an. Dieses Antippen gilt allerdings auch für alle anderen Figuren. Mit leichter Feder und viel Sensibilität. Da muss man oft schon genauer hinlesen, um die Tiefe in den Charakteren zu erkennen. Die Ansätze sind aber da. Bei aller stiller Sprachgewalt, bei allen schonungslosen Menschenabgründen geht Wagner hier äußerst behutsam, ja, fast schon verhalten vor. Er entblättert noch nicht alle Schichten. Was sie dann aber wiederum etwas vage macht und mich als Leserin ratlos zurücklässt. Das reicht natürlich bei mir trotzdem allemal für vier Sterne, aber ich hoffe sehr, dass Wagner im zweiten Teil der Reihe nochmal eine Schippe drauflegen wird.

Angedeutete Menschenabgründe

Nicole Korzonnek aus Hamburg am 26.03.2022
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Vorab: ich bin ein großer Fan von Jan Costin Wagner! Er gehört für mich zu den ganz wenigen hochliterarischen Krimischriftstellern, die wir hier in Deutschland haben. Seine poetische und doch ebenso schlichte wie eindringliche Sprache ist einfach beeindruckend. Eine Stilistik, die man sofort wiedererkennt. Im besten Sinne. Seine Kimmo-Joentaa-Reihe habe ich mit großer Freude verschlungen. Als echtes Fangirl hatte seine neue Reihe rund um die Ermittler Ben Neven und Christian Sandner also per se schon Vorschusslorbeeren von mir bekommen. Und ja, auch hier ist die Sprache wieder ganz groß. Doch das Thema ist eben noch größer, noch relevanter. Kindesentführung. Aber vor allem: Pädophilie. Was folgt, ist ein kleiner Spoiler. Ohne diesen geht es aber nicht. Denn es gibt da etwas, das die Handlung unterschwellig prägt und auch sehr früh thematisiert wird. Wenn auch nebenbei, was es noch härter und ungeheuerlicher macht. Aber fangen wir beim Fall selbst an. Der 5-jährige Jannis wurde von einem Mann entführt. Pädophilie als Tatmotiv liegt hier schnell auf der Hand. Ben Neven und Christian Sandner nehmen die Ermittlungen auf. Beide sind sie … nun ja … kaputt. Wenn auch auf sehr unterschiedlichen Ebenen. Wobei die dunklen Seiten von Ben Neven deutlich aufgrund der Thematik im Vordergrund stehen. Womit wir beim Spoiler wären. Wer das nicht hören will, sollte an dieser Stelle bitte aufhören zu lesen. Ben Neven, der Ermittler, der Jannis und den Pädophilen finden will, ist nämlich selbst pädophil. Genau das erzeugt ein sehr abgründiges Spannungsfeld. Neven steht also auch auf kleine Jungs, hat aber die unsagbare Grenze noch nie überschritten, holt sich zu kinderpornografischen Bildern, an die er vor allem durch seine Arbeit kommt, einen runter und vergeht anschließend in Schuldgefühlen, während seine Tochter (an die er ja zum Glück sexuell nicht interessiert ist) friedlich im Nebenzimmer schläft. Das ist schon ziemlich harter Tobak, der stark am Gemüt sägt und Unglaubliches nahbar macht. Allerdings belässt es Jan Costin Wagner oft nur bei Andeutungen, arbeitet das (noch) schlummernde Monster in Ben Neven kaum aus, tippt es aber immer mal wieder zaghaft an. Dieses Antippen gilt allerdings auch für alle anderen Figuren. Mit leichter Feder und viel Sensibilität. Da muss man oft schon genauer hinlesen, um die Tiefe in den Charakteren zu erkennen. Die Ansätze sind aber da. Bei aller stiller Sprachgewalt, bei allen schonungslosen Menschenabgründen geht Wagner hier äußerst behutsam, ja, fast schon verhalten vor. Er entblättert noch nicht alle Schichten. Was sie dann aber wiederum etwas vage macht und mich als Leserin ratlos zurücklässt. Das reicht natürlich bei mir trotzdem allemal für vier Sterne, aber ich hoffe sehr, dass Wagner im zweiten Teil der Reihe nochmal eine Schippe drauflegen wird.

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Verena Milde

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5/5

Beklemmend & schockierend

Bewertet: eBook (ePUB)

„Sommer bei Nacht“ ist der Auftakt zu einer neuen Reihe mit einem Ermittlerteam, dass sehr charismatisch, aber auch geheimnisvoll daherkommt. Nachdem ein Junge fast vor den Augen seiner Mutter verschwindet, stößt die Polizei schnell auf einen ähnlichen Fall in Österreich. Die Ermittlungen gestalten sich als kompliziert und das Team steht natürlich unter Druck. Der Krimi ist hochaktuell, sehr spannend und dennoch ruhig. Jan Costin Wagner kann wirklich schreiben und es ist ihm wieder ein literarisches Buch gelungen. Krimitipp für anspruchsvolle Leser.
5/5

Beklemmend & schockierend

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„Sommer bei Nacht“ ist der Auftakt zu einer neuen Reihe mit einem Ermittlerteam, dass sehr charismatisch, aber auch geheimnisvoll daherkommt. Nachdem ein Junge fast vor den Augen seiner Mutter verschwindet, stößt die Polizei schnell auf einen ähnlichen Fall in Österreich. Die Ermittlungen gestalten sich als kompliziert und das Team steht natürlich unter Druck. Der Krimi ist hochaktuell, sehr spannend und dennoch ruhig. Jan Costin Wagner kann wirklich schreiben und es ist ihm wieder ein literarisches Buch gelungen. Krimitipp für anspruchsvolle Leser.

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Christina Dumke

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5/5

Still und leise schlicht sich das Entsetzen an

Bewertet: eBook (ePUB)

Ben Neven und Christian Sander haben direkt in ihrem ersten Fall mit dem wohl schlimmsten Verbrechen zu tun was es gibt , dem Verschwinden eines Jungen. Besonders an Wagners Kriminalroman ist das stille Grauen das isch Zeile für Zeile in das Herz des Lesers einschleicht und zu-mindest mich an meine Grenzen der Toleranz gebracht hat. Ich kenne keinen Autoren der so fesselnd und schockierend und dennoch fast still und schlicht schreibt. Unfassbar gut geschrieben !
5/5

Still und leise schlicht sich das Entsetzen an

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Ben Neven und Christian Sander haben direkt in ihrem ersten Fall mit dem wohl schlimmsten Verbrechen zu tun was es gibt , dem Verschwinden eines Jungen. Besonders an Wagners Kriminalroman ist das stille Grauen das isch Zeile für Zeile in das Herz des Lesers einschleicht und zu-mindest mich an meine Grenzen der Toleranz gebracht hat. Ich kenne keinen Autoren der so fesselnd und schockierend und dennoch fast still und schlicht schreibt. Unfassbar gut geschrieben !

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