Das Zeitalter des Lebendigen

Das Zeitalter des Lebendigen

Eine neue Philosophie der Aufklärung

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Beschreibung

Details

Format

ePUB 3

Kopierschutz

Nein

Family Sharing

Ja

Text-to-Speech

Ja

Erscheinungsdatum

20.10.2021

Verlag

Wissenschaftliche Buchgesellschaft Stuttgart

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ePUB 3

eBooks im ePUB 3-Format erlauben eine dynamische Anpassung des Inhalts an die jeweilige Display-Größe des Lesegeräts. Das Format eignet sich daher besonders für das Lesen auf mobilen Geräten, wie z.B. Ihrem tolino, Tablets oder Smartphones.

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Erscheinungsdatum

20.10.2021

Verlag

Wissenschaftliche Buchgesellschaft Stuttgart

Seitenzahl

320 (Printausgabe)

Dateigröße

2345 KB

Auflage

1. Auflage

Übersetzer

Ulrike Bischoff

Sprache

Deutsch

EAN

9783534747115

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Aufklärung für die Natur...

S.A.W aus Salzburg am 13.11.2021

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Pelluchon, das Zeitalter des Lebendigen Ausgehend von der kritischen Theorie der Frankfurter Schule analysiert die Autorin, warum das Befreiungsprojekt der Aufklärung von der Gegenaufklärung kassiert werden konnte und heute in vielfältiger Form vom Kapitalismus missbraucht wird, um inhumane, lebensfeindliche Thesen zu stützen. Im 18. Jhdt. kämpften Kant, Hegel, e.a. um die Befreiung der Europäer von den autoritären Zwängen von Religion und Adelsherrschaft. Die Logik der Vernunft mündete im Primat der Gleichheit aller Menschen, das auch Teil unserer Verfassungen ist. Allerdings hatten die Aufklärer nur weiße Männer in Europa im Sinn, für die sie Gleichheit forderten. Die Kolonialvölker, Tiere und Natur waren von dieser Gleichheit ausgeschlossen, bzw. war das nicht im Fokus, weil zu utopisch. So konnte es geschehen, dass die kapitalistische Funktionalität alle Menschen und Lebewesen allein für die Verwertbarkeit und Ausbeutung vermaß, was in letzter Konsequenz zur Tötung allen Lebens führt, sobald es keinen funktionalen Wert mehr hat. Das macht die rationale Vernunft, die nicht auf göttliche oder mystische Prämissen angewiesen ist, aber keineswegs obsolet. Allerdings sind inzwischen 200 Jahre ins Land gegangen und machen neue Anforderungen nötig, nach denen die Kritik der Vernunft auf alles Lebendige erweitert werden muss. Heute geht es nicht mehr nur um Gerechtigkeit für alle männlichen Bürger, sondern für artgerechte Bedingungen für alles Leben auf dieser Erde; denn ohne Natur verliert auch die Menschheit ihre Überlebensbasis. Erweitert man also die Vernunft auf alles Leben, das gleichberechtigt lebenswert ist, dann ist die Aufklärung nach wie vor ein valides Instrument, um die Verzerrungen, die durch Herrschaft, Egoismus und Gegenaufklärung geschlagen wurden, wieder in ein homöostatisches Gleichgewicht zu bringen. Das Buch verlangt ein gewisses Vorwissen, nichts desto trotz trifft die Autorin aber den Zug der Zeit und macht die richtigen Aussagen. Dr. Rüdiger Opelt, Autor von „Ganzheitsdenken. Die Weisheit der Alten“

Aufklärung für die Natur...

S.A.W aus Salzburg am 13.11.2021
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Pelluchon, das Zeitalter des Lebendigen Ausgehend von der kritischen Theorie der Frankfurter Schule analysiert die Autorin, warum das Befreiungsprojekt der Aufklärung von der Gegenaufklärung kassiert werden konnte und heute in vielfältiger Form vom Kapitalismus missbraucht wird, um inhumane, lebensfeindliche Thesen zu stützen. Im 18. Jhdt. kämpften Kant, Hegel, e.a. um die Befreiung der Europäer von den autoritären Zwängen von Religion und Adelsherrschaft. Die Logik der Vernunft mündete im Primat der Gleichheit aller Menschen, das auch Teil unserer Verfassungen ist. Allerdings hatten die Aufklärer nur weiße Männer in Europa im Sinn, für die sie Gleichheit forderten. Die Kolonialvölker, Tiere und Natur waren von dieser Gleichheit ausgeschlossen, bzw. war das nicht im Fokus, weil zu utopisch. So konnte es geschehen, dass die kapitalistische Funktionalität alle Menschen und Lebewesen allein für die Verwertbarkeit und Ausbeutung vermaß, was in letzter Konsequenz zur Tötung allen Lebens führt, sobald es keinen funktionalen Wert mehr hat. Das macht die rationale Vernunft, die nicht auf göttliche oder mystische Prämissen angewiesen ist, aber keineswegs obsolet. Allerdings sind inzwischen 200 Jahre ins Land gegangen und machen neue Anforderungen nötig, nach denen die Kritik der Vernunft auf alles Lebendige erweitert werden muss. Heute geht es nicht mehr nur um Gerechtigkeit für alle männlichen Bürger, sondern für artgerechte Bedingungen für alles Leben auf dieser Erde; denn ohne Natur verliert auch die Menschheit ihre Überlebensbasis. Erweitert man also die Vernunft auf alles Leben, das gleichberechtigt lebenswert ist, dann ist die Aufklärung nach wie vor ein valides Instrument, um die Verzerrungen, die durch Herrschaft, Egoismus und Gegenaufklärung geschlagen wurden, wieder in ein homöostatisches Gleichgewicht zu bringen. Das Buch verlangt ein gewisses Vorwissen, nichts desto trotz trifft die Autorin aber den Zug der Zeit und macht die richtigen Aussagen. Dr. Rüdiger Opelt, Autor von „Ganzheitsdenken. Die Weisheit der Alten“

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von Corine Pelluchon

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