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Zukunftsmusik

Roman

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Beschreibung

Details

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

23.02.2022

Verlag

S. Fischer Verlag

Seitenzahl

192

Maße (L/B/H)

20,5/12,9/2,2 cm

Beschreibung

Rezension

Listig mixt die Autorin surreale und phantastische Elemente in den Text Heilbronner Stimme 20221231

Details

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

23.02.2022

Verlag

S. Fischer Verlag

Seitenzahl

192

Maße (L/B/H)

20,5/12,9/2,2 cm

Gewicht

295 g

Auflage

4. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-10-397102-6

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Zwischen Pessimismus und Perestroika

Aischa aus Kissing am 15.12.2022

Bewertungsnummer: 1843688

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Katerina Poladjans neuester Roman spielt an einem einzigen Tag. Es ist der 11. März 1985, der Tag nach dem Tod des sowjetischen Generalsekretärs Tschernenko. An diesem Tag wurde Michail Gorbatschow zu dessen Nachfolger gewählt. Dies wird nicht explizit erwähnt, und doch scheinen bei einer gewissen Grundschwermut, die sich durch die Erzählung zieht, auch immer wieder hoffnungsvolle Zukunftsaussichten durch. Ausgangspunkt der Geschichte ist eine Kommunalka, eine Gemeinschaftswohnung mit sechs Mietparteien. Der Staat ist auch im Privaten stets gegenwärtig, was beispielsweise dadurch deutlich wird, dass sogar die Länge der Küchentische vorgeschrieben ist. Die Bewohner sind bunt zusammengewürfelt, vom systemgetreuen Genossen, unter dessen Verantwortung ein Student bei einem medizinisch-physikalischen Versuch stirbt, bis zur jungen Musikerin, die nicht weiß, welcher ihrer Liebhaber der Vater ihrer Tochter ist. Dabei ist der Autorin eine grundlegende Liebe zu den Menschen anzumerken, egal wie schrullig eine Figur gerät, sie ist immer auch mit liebenswerten Eigenschaften ausgestattet. Der Roman ist von extremer Dichte und voller Anspielungen auf russische Literatur und Musik, die ich ehrlich gesagt mangels entsprechender Kenntnisse großteils nicht verstanden habe. Sehr unterhaltsam fand ich die stellenweise surrealen, zumindest aber skurrilen Twists. Und auch Poladjans Humor ist großartig, etwa wenn es über den Erdtrabanten heißt: "Was die Amerikaner vom Mond übrig gelassen hatten, hing tief am Nachmittagshimmel."
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Zwischen Pessimismus und Perestroika

Aischa aus Kissing am 15.12.2022
Bewertungsnummer: 1843688
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Katerina Poladjans neuester Roman spielt an einem einzigen Tag. Es ist der 11. März 1985, der Tag nach dem Tod des sowjetischen Generalsekretärs Tschernenko. An diesem Tag wurde Michail Gorbatschow zu dessen Nachfolger gewählt. Dies wird nicht explizit erwähnt, und doch scheinen bei einer gewissen Grundschwermut, die sich durch die Erzählung zieht, auch immer wieder hoffnungsvolle Zukunftsaussichten durch. Ausgangspunkt der Geschichte ist eine Kommunalka, eine Gemeinschaftswohnung mit sechs Mietparteien. Der Staat ist auch im Privaten stets gegenwärtig, was beispielsweise dadurch deutlich wird, dass sogar die Länge der Küchentische vorgeschrieben ist. Die Bewohner sind bunt zusammengewürfelt, vom systemgetreuen Genossen, unter dessen Verantwortung ein Student bei einem medizinisch-physikalischen Versuch stirbt, bis zur jungen Musikerin, die nicht weiß, welcher ihrer Liebhaber der Vater ihrer Tochter ist. Dabei ist der Autorin eine grundlegende Liebe zu den Menschen anzumerken, egal wie schrullig eine Figur gerät, sie ist immer auch mit liebenswerten Eigenschaften ausgestattet. Der Roman ist von extremer Dichte und voller Anspielungen auf russische Literatur und Musik, die ich ehrlich gesagt mangels entsprechender Kenntnisse großteils nicht verstanden habe. Sehr unterhaltsam fand ich die stellenweise surrealen, zumindest aber skurrilen Twists. Und auch Poladjans Humor ist großartig, etwa wenn es über den Erdtrabanten heißt: "Was die Amerikaner vom Mond übrig gelassen hatten, hing tief am Nachmittagshimmel."

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Zeitenwende in der Kommunalka

Bewertung am 26.04.2022

Bewertungsnummer: 1702206

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Aus einem Transistorradio scheppert Chopins Trauermarsch. So beginnt frühmorgens der Tag, an dem allmählich durchsickert, dass Generalsekretär Tschernenko gestorben ist. Die Bewohner der Kommunalka, in einer Stadt weit östlich von Moskau gelegen, berührt das wenig. Keiner begreift diesen Tag als Zeitenwende. Jede und jeder geht dem gewohnten Alltag nach. Der Höhepunkt des Tages soll am Abend Jankas Küchenkonzert, ein Kwartirnik, werden. Wenn es Pawel doch nur gelingt, ihr bis dahin Ersatz für ihre beschädigte Gitarre zu besorgen. Poladjans Roman ist mit seinen leicht surrealen Momenten eine großartige Verbeugung vor der "russischen Seele": Auf dem Herd der Karisen simmert immer ein Topf mit köstlichem Essen, aus dem sich die anderen unauffällig bedienen. Und ist der Professor, den keiner zu Gesicht bekommt, womöglich durch das Dach verschwunden?
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Zeitenwende in der Kommunalka

Bewertung am 26.04.2022
Bewertungsnummer: 1702206
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Aus einem Transistorradio scheppert Chopins Trauermarsch. So beginnt frühmorgens der Tag, an dem allmählich durchsickert, dass Generalsekretär Tschernenko gestorben ist. Die Bewohner der Kommunalka, in einer Stadt weit östlich von Moskau gelegen, berührt das wenig. Keiner begreift diesen Tag als Zeitenwende. Jede und jeder geht dem gewohnten Alltag nach. Der Höhepunkt des Tages soll am Abend Jankas Küchenkonzert, ein Kwartirnik, werden. Wenn es Pawel doch nur gelingt, ihr bis dahin Ersatz für ihre beschädigte Gitarre zu besorgen. Poladjans Roman ist mit seinen leicht surrealen Momenten eine großartige Verbeugung vor der "russischen Seele": Auf dem Herd der Karisen simmert immer ein Topf mit köstlichem Essen, aus dem sich die anderen unauffällig bedienen. Und ist der Professor, den keiner zu Gesicht bekommt, womöglich durch das Dach verschwunden?

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Zukunftsmusik

von Katerina Poladjan

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Claudia Engelmann

Thalia Korbach

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Zeitenwende auf russisch

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Ein Tag im Jahr 1985 im Leben einer Kommunalka, einer sowjetischen unfreiwilligen Wohngemeinschaft, ein Tag im Leben von vier Menschen und deren Alltag mit all seiner Härte, seinen Tücken, aber auch seinen besonderen Momenten, ein Tag kurz vor einer Zeitenwende, die noch im Dunkel der Geschichte liegt.
4/5

Zeitenwende auf russisch

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Ein Tag im Jahr 1985 im Leben einer Kommunalka, einer sowjetischen unfreiwilligen Wohngemeinschaft, ein Tag im Leben von vier Menschen und deren Alltag mit all seiner Härte, seinen Tücken, aber auch seinen besonderen Momenten, ein Tag kurz vor einer Zeitenwende, die noch im Dunkel der Geschichte liegt.

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Sabine Schmidt

Thalia Korbach

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5/5

Der Vorabend eines Umbruchs, von dem wir zur Stunde nur träumen können...

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Eine Kommunalka irgendwo in Sibirien: Janka lebt in einem einzigen Zimmer zusammen mit ihrer Mutter Maria, ihrer Großmutter Warwara und ihrer kleinen Tochter Kroschka. Jede der Frauen hat ihre ganz eigenen Hoffnungen und Wünsche an das Leben, denn das Leben ist karg in der Kommunalka und es fehlt an Geld für alle möglichen Dinge. Katerina Polodjan läßt uns tief in die Gedankenwelt und den Alltag dieser Frauen eintauchen, die noch nicht wissen, dass ihnen eine Zeitenwende bevorsteht, denn es ist das Jahr 1985 und Michail Gorbatschow wird Generalsekretär des Zentralkommitees der kommunistischen Partei werden. Zukunftsmusik ist ein literarisches Kleinod, in einer ausdrucksstarken Sprache, welches von einem Umbruch kündet, von dem wir zur Stunde nur träumen können...
5/5

Der Vorabend eines Umbruchs, von dem wir zur Stunde nur träumen können...

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Eine Kommunalka irgendwo in Sibirien: Janka lebt in einem einzigen Zimmer zusammen mit ihrer Mutter Maria, ihrer Großmutter Warwara und ihrer kleinen Tochter Kroschka. Jede der Frauen hat ihre ganz eigenen Hoffnungen und Wünsche an das Leben, denn das Leben ist karg in der Kommunalka und es fehlt an Geld für alle möglichen Dinge. Katerina Polodjan läßt uns tief in die Gedankenwelt und den Alltag dieser Frauen eintauchen, die noch nicht wissen, dass ihnen eine Zeitenwende bevorsteht, denn es ist das Jahr 1985 und Michail Gorbatschow wird Generalsekretär des Zentralkommitees der kommunistischen Partei werden. Zukunftsmusik ist ein literarisches Kleinod, in einer ausdrucksstarken Sprache, welches von einem Umbruch kündet, von dem wir zur Stunde nur träumen können...

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