Vladimir

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Roman

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Beschreibung

Details

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

08.03.2022

Verlag

Blessing

Seitenzahl

352

Maße (L/B/H)

20,5/12,9/3,2 cm

Beschreibung

Rezension

»Jonas hat mich mit ihrem klugen witzigen Stil und ihrer dramaturgisch packenden und perfekt umgesetzten Geschichte begeistert. [...]Für mich große, moderne Literatur."« egoFM Buchhaltung, Günter Keil

Details

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

08.03.2022

Verlag

Blessing

Seitenzahl

352

Maße (L/B/H)

20,5/12,9/3,2 cm

Gewicht

479 g

Übersetzt von

Eva Bonne

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-89667-731-0

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Großartig!

hamburg.lesequeen aus Bargfeld-Stegen am 02.11.2023

Bewertungsnummer: 2059605

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

VLADIMIR Julia May Jones Unsere namenlose 58-jährige Literaturdozentin lehrt an einem kleinen amerikanischen Collage im Fachbereich Literatur. Sie war schon immer autark, beliebt und intelligent, doch hat sie seit Neuestem ein großes Problem mit dem Älterwerden. Und das spiegelt sich auch in ihrer Ehe mit Ehemann John, der am selben Collage unterrichtet, wieder. Beide führen eine "offene Ehe, was nie ein Problem darstellte, schließlich hat ihr Ehemann ein größeres Interesse an sexuellen Aktivitäten. Doch dann lernt sie ihren neuen, jüngeren Kollegen Vladimir kennen und ihre sexuelle Energie erwacht. Zeitgleich droht John eine Suspendierung: Mehrere weibliche Studierende haben den Professor wegen sexueller Übergriffe beim Dekan angezeigt. Daraufhin wurde eine Anhörung eingeleitet. Wer jetzt denkt, dass Vladimir eine kitschige Liebesgeschichte ist, den muss ich hier direkt an dieser Stelle enttäuschen. Obwohl es hauptsächlich um ein alterndes und lang verheiratetes Ehepaar geht (die offensichtlich gerade in einer Lebenskrise stecken), so werden Themen wie Depressionen, Drogenkonsum und Missbrauch im Kontext angesprochen. Ich habe so ein feines Buch, was so unglaublich schön vom Sprachstil ist und mich gefühlt in das Wohnzimmer vom Ehepaar Hustvedt/Auster katapultiert hat, nicht erwartet - eine unglaubliche Überraschung. Ein Buch, das zum Ende eine ganz andere, nicht vorhersehbare Wendung bekommt und noch einmal richtig aufdreht. Fazit: Ein Wahnsinnsdebüt! Stark aus dem Amerikanischen von Eva Bonné übersetzt.
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Großartig!

hamburg.lesequeen aus Bargfeld-Stegen am 02.11.2023
Bewertungsnummer: 2059605
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

VLADIMIR Julia May Jones Unsere namenlose 58-jährige Literaturdozentin lehrt an einem kleinen amerikanischen Collage im Fachbereich Literatur. Sie war schon immer autark, beliebt und intelligent, doch hat sie seit Neuestem ein großes Problem mit dem Älterwerden. Und das spiegelt sich auch in ihrer Ehe mit Ehemann John, der am selben Collage unterrichtet, wieder. Beide führen eine "offene Ehe, was nie ein Problem darstellte, schließlich hat ihr Ehemann ein größeres Interesse an sexuellen Aktivitäten. Doch dann lernt sie ihren neuen, jüngeren Kollegen Vladimir kennen und ihre sexuelle Energie erwacht. Zeitgleich droht John eine Suspendierung: Mehrere weibliche Studierende haben den Professor wegen sexueller Übergriffe beim Dekan angezeigt. Daraufhin wurde eine Anhörung eingeleitet. Wer jetzt denkt, dass Vladimir eine kitschige Liebesgeschichte ist, den muss ich hier direkt an dieser Stelle enttäuschen. Obwohl es hauptsächlich um ein alterndes und lang verheiratetes Ehepaar geht (die offensichtlich gerade in einer Lebenskrise stecken), so werden Themen wie Depressionen, Drogenkonsum und Missbrauch im Kontext angesprochen. Ich habe so ein feines Buch, was so unglaublich schön vom Sprachstil ist und mich gefühlt in das Wohnzimmer vom Ehepaar Hustvedt/Auster katapultiert hat, nicht erwartet - eine unglaubliche Überraschung. Ein Buch, das zum Ende eine ganz andere, nicht vorhersehbare Wendung bekommt und noch einmal richtig aufdreht. Fazit: Ein Wahnsinnsdebüt! Stark aus dem Amerikanischen von Eva Bonné übersetzt.

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Wenn ein Traumbild zu Leben erwacht

Bewertung am 24.08.2022

Bewertungsnummer: 1772846

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Vladimir Äußerlich wirkt sie stark, vielleicht schon kalt, als die 58-jährige Literaturdozentin weiterhin an der Uni arbeitet, welches eine Anhörung gegen ihren Mann wegen mehrfachen sexuellen Missbrauchs einleitet. Erst die Begegnung mit Vladimir, einem zwanzig Jahre jüngeren Kollegen, bringt ihre Welt ins Wanken. Heimlich hegt sie eine zunehmende Leidenschaft für den Autor, die sich zu einer Obsession entwickelt. Doch Vladimirs Welt wankt selbst zu sehr, um sich ihrer zu entziehen. "Vladimir" ist ein Buch, das mein Interesse aufgrund seines Covers in Verbindung mit dem Titel geweckt hat. Wer das Buch kennt, versteht, wie passend das Bild gewählt ist. Vladimir ist ein Traumbild. Eine erotische und sinnliche Vorstellung. Ein Trugbild, auf einen real existierenden Mann übertragen. Während die Geschichte aus der Perspektive der Autorin erzählt wird, schwankt der Leser immer wieder zwischen Sympathie, Empathie und Antipathie und bleibt am Ende zurück, ohne sich für eine Komponente entscheiden zu können. Besonders gefallen hat mir, dass die weibliche Figur eine ältere Frau ist, die von ihrer sexuellen Energie getragen wird, sich gleichzeitig aber auch mit Selbstzweifeln, gerade in Hinblick auf ihr Alter, konfrontiert sieht. Vladimir wirkt anfangs wie ein Requisit, das jedoch durch die Erkrankung seiner Frau und schließlich durch einen perfiden Plan der Protagonistin zu Leben erwacht. An dieser Stelle zeigt sich, dass Individuen nicht als Requisit taugen, da sie einen eigenen Willen haben. "Vladimir" ist ein sensibler Roman, der seine Leser vor der Herausforderung stellt, sich über Themen wie postnatale Depression, Polyamorie, Missbrauch, Körperkult, etc. ein Urteil zu bilden, immer im Kontext der handelnden Personen. Aber Vorsicht: Ihr könntet vor eurem eigenen Urteil zurückschrecken!
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Wenn ein Traumbild zu Leben erwacht

Bewertung am 24.08.2022
Bewertungsnummer: 1772846
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Vladimir Äußerlich wirkt sie stark, vielleicht schon kalt, als die 58-jährige Literaturdozentin weiterhin an der Uni arbeitet, welches eine Anhörung gegen ihren Mann wegen mehrfachen sexuellen Missbrauchs einleitet. Erst die Begegnung mit Vladimir, einem zwanzig Jahre jüngeren Kollegen, bringt ihre Welt ins Wanken. Heimlich hegt sie eine zunehmende Leidenschaft für den Autor, die sich zu einer Obsession entwickelt. Doch Vladimirs Welt wankt selbst zu sehr, um sich ihrer zu entziehen. "Vladimir" ist ein Buch, das mein Interesse aufgrund seines Covers in Verbindung mit dem Titel geweckt hat. Wer das Buch kennt, versteht, wie passend das Bild gewählt ist. Vladimir ist ein Traumbild. Eine erotische und sinnliche Vorstellung. Ein Trugbild, auf einen real existierenden Mann übertragen. Während die Geschichte aus der Perspektive der Autorin erzählt wird, schwankt der Leser immer wieder zwischen Sympathie, Empathie und Antipathie und bleibt am Ende zurück, ohne sich für eine Komponente entscheiden zu können. Besonders gefallen hat mir, dass die weibliche Figur eine ältere Frau ist, die von ihrer sexuellen Energie getragen wird, sich gleichzeitig aber auch mit Selbstzweifeln, gerade in Hinblick auf ihr Alter, konfrontiert sieht. Vladimir wirkt anfangs wie ein Requisit, das jedoch durch die Erkrankung seiner Frau und schließlich durch einen perfiden Plan der Protagonistin zu Leben erwacht. An dieser Stelle zeigt sich, dass Individuen nicht als Requisit taugen, da sie einen eigenen Willen haben. "Vladimir" ist ein sensibler Roman, der seine Leser vor der Herausforderung stellt, sich über Themen wie postnatale Depression, Polyamorie, Missbrauch, Körperkult, etc. ein Urteil zu bilden, immer im Kontext der handelnden Personen. Aber Vorsicht: Ihr könntet vor eurem eigenen Urteil zurückschrecken!

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von Julia May Jonas

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Jilsann Oleschkowitz

Thalia Dresden – Elbe Park

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4/5

Zuneigung in Zeiten der Probleme

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Julia May Jonas beschreibt voller Leidenschaft die inneren Beweggründe einer Literaturprofessorin, welche sich für einen jüngeren Kollegen zu interessieren beginnt. Selber in ihrer Ehe festgefahren, versucht die Protagonistin sich dem Drama ihres Ehemannes zu entziehen. Dieser hatte, ebenfalls Professor, mit seinen Studierenden angewandelt und wurde nun öffentlich an den Pranger gestellt. Besonders durch den Bildungshintergrund der Charaktere sind so einige Literaturanspielungen zu bewundern. Wortgewandt werden wir in die Geschichte gesogen, welche es auch immer mal wieder in sich hat. Wer von Seitensprüngen und einer offenen Ehe abgeschreckt ist, wird bei anderen Büchern göücklicher...
4/5

Zuneigung in Zeiten der Probleme

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Julia May Jonas beschreibt voller Leidenschaft die inneren Beweggründe einer Literaturprofessorin, welche sich für einen jüngeren Kollegen zu interessieren beginnt. Selber in ihrer Ehe festgefahren, versucht die Protagonistin sich dem Drama ihres Ehemannes zu entziehen. Dieser hatte, ebenfalls Professor, mit seinen Studierenden angewandelt und wurde nun öffentlich an den Pranger gestellt. Besonders durch den Bildungshintergrund der Charaktere sind so einige Literaturanspielungen zu bewundern. Wortgewandt werden wir in die Geschichte gesogen, welche es auch immer mal wieder in sich hat. Wer von Seitensprüngen und einer offenen Ehe abgeschreckt ist, wird bei anderen Büchern göücklicher...

Jilsann Oleschkowitz
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Verena Flor

Thalia Lünen

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4/5

Von menschlichen Aspekten

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Ein Roman, der einen sofort in seinen Bann zieht. Man gelangt tiefer und tiefer hinein, ist gebannt von der Story, der sich anschmiegenden Sprache, den Charakteren. Leider ist das letzte Drittel schwach im Vergleich zum Rest des Romans. Man bekommt das Gefühl, dass der Autorin nicht klar war, wie sie denn jetzt die Geschichte beenden möchte. Die rhetorischen Mittel sind klar, das Ganze wirkt dennoch nicht schlüssig.
4/5

Von menschlichen Aspekten

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Ein Roman, der einen sofort in seinen Bann zieht. Man gelangt tiefer und tiefer hinein, ist gebannt von der Story, der sich anschmiegenden Sprache, den Charakteren. Leider ist das letzte Drittel schwach im Vergleich zum Rest des Romans. Man bekommt das Gefühl, dass der Autorin nicht klar war, wie sie denn jetzt die Geschichte beenden möchte. Die rhetorischen Mittel sind klar, das Ganze wirkt dennoch nicht schlüssig.

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