Vladimir

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Roman

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Beschreibung

Sie ist Ende fünfzig, Literaturprofessorin an einem kleinen College an der amerikanischen Ostküste und beliebt bei ihren Studentinnen. Seit dreißig Jahren ist sie mit John verheiratet, der am selben College unterrichtet. Sie war immer stolz darauf, mit John eine offene Beziehung zu führen, intellektuell, finanziell und emotional unabhängig zu sein. Als John jedoch seine Suspendierung fürchten muss, weil eine der vielen Studentinnen, mit denen er im Laufe der Jahre eine Affäre hatte, ein Verfahren gegen ihn angestrengt hat, gerät das Wertesystem der Ich-Erzählerin ins Wanken: Ihre Studentinnen und ihre Tochter fordern sie auf, sich zu trennen, die Fakultät möchte sie beurlauben. In dieser Situation trifft sie Vladimir Vladinski - ein 20 Jahre jüngerer Kollege und gefeierter Romanautor - und entwickelt für ihn eine folgenschwere Obsession.

»Jonas hat mich mit ihrem klugen witzigen Stil und ihrer dramaturgisch packenden und perfekt umgesetzten Geschichte begeistert. […]Für mich große, moderne Literatur.“« ("egoFM Buchhaltung, Günter Keil")

Details

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

08.03.2022

Verlag

Blessing

Seitenzahl

352

Maße (L/B/H)

20,5/12,9/3,2 cm

Beschreibung

Details

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

08.03.2022

Verlag

Blessing

Seitenzahl

352

Maße (L/B/H)

20,5/12,9/3,2 cm

Gewicht

484 g

Übersetzer

Eva Bonne

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-89667-731-0

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Wenn ein Traumbild zu Leben erwacht

Bewertung am 24.08.2022

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Vladimir Äußerlich wirkt sie stark, vielleicht schon kalt, als die 58-jährige Literaturdozentin weiterhin an der Uni arbeitet, welches eine Anhörung gegen ihren Mann wegen mehrfachen sexuellen Missbrauchs einleitet. Erst die Begegnung mit Vladimir, einem zwanzig Jahre jüngeren Kollegen, bringt ihre Welt ins Wanken. Heimlich hegt sie eine zunehmende Leidenschaft für den Autor, die sich zu einer Obsession entwickelt. Doch Vladimirs Welt wankt selbst zu sehr, um sich ihrer zu entziehen. "Vladimir" ist ein Buch, das mein Interesse aufgrund seines Covers in Verbindung mit dem Titel geweckt hat. Wer das Buch kennt, versteht, wie passend das Bild gewählt ist. Vladimir ist ein Traumbild. Eine erotische und sinnliche Vorstellung. Ein Trugbild, auf einen real existierenden Mann übertragen. Während die Geschichte aus der Perspektive der Autorin erzählt wird, schwankt der Leser immer wieder zwischen Sympathie, Empathie und Antipathie und bleibt am Ende zurück, ohne sich für eine Komponente entscheiden zu können. Besonders gefallen hat mir, dass die weibliche Figur eine ältere Frau ist, die von ihrer sexuellen Energie getragen wird, sich gleichzeitig aber auch mit Selbstzweifeln, gerade in Hinblick auf ihr Alter, konfrontiert sieht. Vladimir wirkt anfangs wie ein Requisit, das jedoch durch die Erkrankung seiner Frau und schließlich durch einen perfiden Plan der Protagonistin zu Leben erwacht. An dieser Stelle zeigt sich, dass Individuen nicht als Requisit taugen, da sie einen eigenen Willen haben. "Vladimir" ist ein sensibler Roman, der seine Leser vor der Herausforderung stellt, sich über Themen wie postnatale Depression, Polyamorie, Missbrauch, Körperkult, etc. ein Urteil zu bilden, immer im Kontext der handelnden Personen. Aber Vorsicht: Ihr könntet vor eurem eigenen Urteil zurückschrecken!

Wenn ein Traumbild zu Leben erwacht

Bewertung am 24.08.2022
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Vladimir Äußerlich wirkt sie stark, vielleicht schon kalt, als die 58-jährige Literaturdozentin weiterhin an der Uni arbeitet, welches eine Anhörung gegen ihren Mann wegen mehrfachen sexuellen Missbrauchs einleitet. Erst die Begegnung mit Vladimir, einem zwanzig Jahre jüngeren Kollegen, bringt ihre Welt ins Wanken. Heimlich hegt sie eine zunehmende Leidenschaft für den Autor, die sich zu einer Obsession entwickelt. Doch Vladimirs Welt wankt selbst zu sehr, um sich ihrer zu entziehen. "Vladimir" ist ein Buch, das mein Interesse aufgrund seines Covers in Verbindung mit dem Titel geweckt hat. Wer das Buch kennt, versteht, wie passend das Bild gewählt ist. Vladimir ist ein Traumbild. Eine erotische und sinnliche Vorstellung. Ein Trugbild, auf einen real existierenden Mann übertragen. Während die Geschichte aus der Perspektive der Autorin erzählt wird, schwankt der Leser immer wieder zwischen Sympathie, Empathie und Antipathie und bleibt am Ende zurück, ohne sich für eine Komponente entscheiden zu können. Besonders gefallen hat mir, dass die weibliche Figur eine ältere Frau ist, die von ihrer sexuellen Energie getragen wird, sich gleichzeitig aber auch mit Selbstzweifeln, gerade in Hinblick auf ihr Alter, konfrontiert sieht. Vladimir wirkt anfangs wie ein Requisit, das jedoch durch die Erkrankung seiner Frau und schließlich durch einen perfiden Plan der Protagonistin zu Leben erwacht. An dieser Stelle zeigt sich, dass Individuen nicht als Requisit taugen, da sie einen eigenen Willen haben. "Vladimir" ist ein sensibler Roman, der seine Leser vor der Herausforderung stellt, sich über Themen wie postnatale Depression, Polyamorie, Missbrauch, Körperkult, etc. ein Urteil zu bilden, immer im Kontext der handelnden Personen. Aber Vorsicht: Ihr könntet vor eurem eigenen Urteil zurückschrecken!

Eindringlich

Bewertung am 22.06.2022

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Ein beeindruckender Roman über Schuld, Moral und Verlangen. Als ihr Ehemann beschuldigt wird, mit mehreren seiner Studentinnen geschlafen zu haben, erwartet die Gesellschaft von unserer Protagonistin eine klare Stellungnahme. Sie sollte sich scheiden lassen. Ihn zum Teufel schicken. Er ist der Böse - sie ein Opfer. Aber was, wenn sie es ganz anders sieht? Von seinen Affären wusste und mit ihnen einverstanden war? Dieses Buch spielt ganz hervorragend mit den Grauzonen zwischen richtig und falsch. Große Leseempfehlung!

Eindringlich

Bewertung am 22.06.2022
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Ein beeindruckender Roman über Schuld, Moral und Verlangen. Als ihr Ehemann beschuldigt wird, mit mehreren seiner Studentinnen geschlafen zu haben, erwartet die Gesellschaft von unserer Protagonistin eine klare Stellungnahme. Sie sollte sich scheiden lassen. Ihn zum Teufel schicken. Er ist der Böse - sie ein Opfer. Aber was, wenn sie es ganz anders sieht? Von seinen Affären wusste und mit ihnen einverstanden war? Dieses Buch spielt ganz hervorragend mit den Grauzonen zwischen richtig und falsch. Große Leseempfehlung!

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Thalia Dresden - Elbe Park

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Zuneigung in Zeiten der Probleme

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Julia May Jonas beschreibt voller Leidenschaft die inneren Beweggründe einer Literaturprofessorin, welche sich für einen jüngeren Kollegen zu interessieren beginnt. Selber in ihrer Ehe festgefahren, versucht die Protagonistin sich dem Drama ihres Ehemannes zu entziehen. Dieser hatte, ebenfalls Professor, mit seinen Studierenden angewandelt und wurde nun öffentlich an den Pranger gestellt. Besonders durch den Bildungshintergrund der Charaktere sind so einige Literaturanspielungen zu bewundern. Wortgewandt werden wir in die Geschichte gesogen, welche es auch immer mal wieder in sich hat. Wer von Seitensprüngen und einer offenen Ehe abgeschreckt ist, wird bei anderen Büchern göücklicher...
4/5

Zuneigung in Zeiten der Probleme

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Julia May Jonas beschreibt voller Leidenschaft die inneren Beweggründe einer Literaturprofessorin, welche sich für einen jüngeren Kollegen zu interessieren beginnt. Selber in ihrer Ehe festgefahren, versucht die Protagonistin sich dem Drama ihres Ehemannes zu entziehen. Dieser hatte, ebenfalls Professor, mit seinen Studierenden angewandelt und wurde nun öffentlich an den Pranger gestellt. Besonders durch den Bildungshintergrund der Charaktere sind so einige Literaturanspielungen zu bewundern. Wortgewandt werden wir in die Geschichte gesogen, welche es auch immer mal wieder in sich hat. Wer von Seitensprüngen und einer offenen Ehe abgeschreckt ist, wird bei anderen Büchern göücklicher...

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4/5

Von menschlichen Aspekten

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Ein Roman, der einen sofort in seinen Bann zieht. Man gelangt tiefer und tiefer hinein, ist gebannt von der Story, der sich anschmiegenden Sprache, den Charakteren. Leider ist das letzte Drittel schwach im Vergleich zum Rest des Romans. Man bekommt das Gefühl, dass der Autorin nicht klar war, wie sie denn jetzt die Geschichte beenden möchte. Die rhetorischen Mittel sind klar, das Ganze wirkt dennoch nicht schlüssig.
4/5

Von menschlichen Aspekten

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Ein Roman, der einen sofort in seinen Bann zieht. Man gelangt tiefer und tiefer hinein, ist gebannt von der Story, der sich anschmiegenden Sprache, den Charakteren. Leider ist das letzte Drittel schwach im Vergleich zum Rest des Romans. Man bekommt das Gefühl, dass der Autorin nicht klar war, wie sie denn jetzt die Geschichte beenden möchte. Die rhetorischen Mittel sind klar, das Ganze wirkt dennoch nicht schlüssig.

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