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Vladimir

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Beschreibung

Sie ist Ende fünfzig, Literaturprofessorin an einem kleinen College an der amerikanischen Ostküste und beliebt bei ihren Studentinnen. Seit dreißig Jahren ist sie mit John verheiratet, der am selben College unterrichtet. Sie war immer stolz darauf, mit John eine offene Beziehung zu führen, intellektuell, finanziell und emotional unabhängig zu sein. Als John jedoch seine Suspendierung fürchten muss, weil eine der vielen Studentinnen, mit denen er im Laufe der Jahre eine Affäre hatte, ein Verfahren gegen ihn angestrengt hat, gerät das Wertesystem der Ich-Erzählerin ins Wanken: Ihre Studentinnen und ihre Tochter fordern sie auf, sich zu trennen, die Fakultät möchte sie beurlauben. In dieser Situation trifft sie Vladimir Vladinski - ein 20 Jahre jüngerer Kollege und gefeierter Romanautor - und entwickelt für ihn eine folgenschwere Obsession.

»Jonas hat mich mit ihrem klugen witzigen Stil und ihrer dramaturgisch packenden und perfekt umgesetzten Geschichte begeistert. […]Für mich große, moderne Literatur.“« ("egoFM Buchhaltung, Günter Keil")

Details

Verkaufsrang

17344

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

08.03.2022

Verlag

Blessing

Seitenzahl

352

Beschreibung

Details

Verkaufsrang

17344

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

08.03.2022

Verlag

Blessing

Seitenzahl

352

Maße (L/B/H)

20,2/12,8/3,4 cm

Gewicht

479 g

Übersetzer

Eva Bonne

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-89667-731-0

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Eindringlich

Bewertung am 22.06.2022

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Ein beeindruckender Roman über Schuld, Moral und Verlangen. Als ihr Ehemann beschuldigt wird, mit mehreren seiner Studentinnen geschlafen zu haben, erwartet die Gesellschaft von unserer Protagonistin eine klare Stellungnahme. Sie sollte sich scheiden lassen. Ihn zum Teufel schicken. Er ist der Böse - sie ein Opfer. Aber was, wenn sie es ganz anders sieht? Von seinen Affären wusste und mit ihnen einverstanden war? Dieses Buch spielt ganz hervorragend mit den Grauzonen zwischen richtig und falsch. Große Leseempfehlung!

Eindringlich

Bewertung am 22.06.2022
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Ein beeindruckender Roman über Schuld, Moral und Verlangen. Als ihr Ehemann beschuldigt wird, mit mehreren seiner Studentinnen geschlafen zu haben, erwartet die Gesellschaft von unserer Protagonistin eine klare Stellungnahme. Sie sollte sich scheiden lassen. Ihn zum Teufel schicken. Er ist der Böse - sie ein Opfer. Aber was, wenn sie es ganz anders sieht? Von seinen Affären wusste und mit ihnen einverstanden war? Dieses Buch spielt ganz hervorragend mit den Grauzonen zwischen richtig und falsch. Große Leseempfehlung!

Progressiv, aber abgehängt

nil_liest am 05.05.2022

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Genau für solche Fälle sind Buchempfehlungen aus der „Leserszene“ sooo wertvoll! Vladimir hat mich weder vom Titel noch vom Cover angesprochen (es gibt ein englisches Cover, dass mir viel mehr zusagt auf dem eine Frau ihren Kopf an der Wand lehnt, alles in rot) und daher war es erst einmal „raus“. Und dann häuften sich die guten Kommentare und die Leseempfehlungen und was soll ich sagen: Jetzt bin auch ich überzeugt. Es geht um eine Frau, sie bleibt namenlos, Literaturprofessorin an einem US-amerikanischen Collage an der Ostküste, klein aber fein. Ihre Studenschaft respektiert sie durch ihre guten Vorträge. Sie hat ein Ansehen und genießt ihr Leben und dazu gehört eben auch eine offene Beziehung, die sie mit ihrem Ehemann führt, der auch an dieser Collage unterrichtet. Sie leben WG-artig miteinander und sind unabhängig. Nun, bis zu dem Moment wo ihr Mann John eine Anklage und Suspendierung fürchten muss, da Ex-Studentinnen die Affären mit ihm hatten ein Verfahren einleiten. Das progressive Lebensmodell der beiden gerät ins Wanken und besonders ihre Unabhängigkeit, denn nun wird sie gebeten sich beurlauben zu lassen, die Tochter fordert eine Scheidung. Die Welt und der Blick auf sie verändert sich, weil er eine Anklage fürchtet. Und nun kommt auch noch dieser Vladimir Vladinski an das besagte Collage. Ein 20 Jahre jüngerer Romancier für den sie eine Schwäche entwickelt. Nicht nur eine Schwäche, sie hat eine Obsession. Das Ganze geht natürlich nicht Sang und klanglos zu Ende. Teilweise skurril, aber unterhaltsam alle Male. Ein Ende mit dem ich nicht gerechnet habe! Mir hat der Roman so außerordentlich gut gefallen, weil er gesellschaftspolitische Spielfelder aufmacht und zugleich das Innenleben einer einzelnen Person seziert. Julia May Jonas schreibt uns hier eine sehr kluge und emanzipierte Frau auf die Seiten. Übrigens auch hervorragend übersetzt aus dem Englischen von der guten Eva Bonné. Dies ist Julia May Jonas Debüt und ich war wirklich sehr angetan von ihren Formulierungen von ihrer Art des Schreibens. Fazit: Cover vergessen und einfach lesen!

Progressiv, aber abgehängt

nil_liest am 05.05.2022
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Genau für solche Fälle sind Buchempfehlungen aus der „Leserszene“ sooo wertvoll! Vladimir hat mich weder vom Titel noch vom Cover angesprochen (es gibt ein englisches Cover, dass mir viel mehr zusagt auf dem eine Frau ihren Kopf an der Wand lehnt, alles in rot) und daher war es erst einmal „raus“. Und dann häuften sich die guten Kommentare und die Leseempfehlungen und was soll ich sagen: Jetzt bin auch ich überzeugt. Es geht um eine Frau, sie bleibt namenlos, Literaturprofessorin an einem US-amerikanischen Collage an der Ostküste, klein aber fein. Ihre Studenschaft respektiert sie durch ihre guten Vorträge. Sie hat ein Ansehen und genießt ihr Leben und dazu gehört eben auch eine offene Beziehung, die sie mit ihrem Ehemann führt, der auch an dieser Collage unterrichtet. Sie leben WG-artig miteinander und sind unabhängig. Nun, bis zu dem Moment wo ihr Mann John eine Anklage und Suspendierung fürchten muss, da Ex-Studentinnen die Affären mit ihm hatten ein Verfahren einleiten. Das progressive Lebensmodell der beiden gerät ins Wanken und besonders ihre Unabhängigkeit, denn nun wird sie gebeten sich beurlauben zu lassen, die Tochter fordert eine Scheidung. Die Welt und der Blick auf sie verändert sich, weil er eine Anklage fürchtet. Und nun kommt auch noch dieser Vladimir Vladinski an das besagte Collage. Ein 20 Jahre jüngerer Romancier für den sie eine Schwäche entwickelt. Nicht nur eine Schwäche, sie hat eine Obsession. Das Ganze geht natürlich nicht Sang und klanglos zu Ende. Teilweise skurril, aber unterhaltsam alle Male. Ein Ende mit dem ich nicht gerechnet habe! Mir hat der Roman so außerordentlich gut gefallen, weil er gesellschaftspolitische Spielfelder aufmacht und zugleich das Innenleben einer einzelnen Person seziert. Julia May Jonas schreibt uns hier eine sehr kluge und emanzipierte Frau auf die Seiten. Übrigens auch hervorragend übersetzt aus dem Englischen von der guten Eva Bonné. Dies ist Julia May Jonas Debüt und ich war wirklich sehr angetan von ihren Formulierungen von ihrer Art des Schreibens. Fazit: Cover vergessen und einfach lesen!

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Zuneigung in Zeiten der Probleme

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Julia May Jonas beschreibt voller Leidenschaft die inneren Beweggründe einer Literaturprofessorin, welche sich für einen jüngeren Kollegen zu interessieren beginnt. Selber in ihrer Ehe festgefahren, versucht die Protagonistin sich dem Drama ihres Ehemannes zu entziehen. Dieser hatte, ebenfalls Professor, mit seinen Studierenden angewandelt und wurde nun öffentlich an den Pranger gestellt. Besonders durch den Bildungshintergrund der Charaktere sind so einige Literaturanspielungen zu bewundern. Wortgewandt werden wir in die Geschichte gesogen, welche es auch immer mal wieder in sich hat. Wer von Seitensprüngen und einer offenen Ehe abgeschreckt ist, wird bei anderen Büchern göücklicher...
4/5

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Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

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Von menschlichen Aspekten

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Ein Roman, der einen sofort in seinen Bann zieht. Man gelangt tiefer und tiefer hinein, ist gebannt von der Story, der sich anschmiegenden Sprache, den Charakteren. Leider ist das letzte Drittel schwach im Vergleich zum Rest des Romans. Man bekommt das Gefühl, dass der Autorin nicht klar war, wie sie denn jetzt die Geschichte beenden möchte. Die rhetorischen Mittel sind klar, das Ganze wirkt dennoch nicht schlüssig.
4/5

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