Der verschwundene Mond

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Beschreibung

Als Leiter des Astronomischen Instituts von Wien dreht sich Martys Leben um die Beschäftigung mit den Weiten des Universums. Die wirkliche Welt schiebt er darüber gerne beiseite, dass seine Frau Marlene bereits insgeheim von einem Leben auf Bali träumt und seine Tochter an ihrem Frausein zweifelt, bleibt ihm verborgen. Nach einem Kongress trifft er auf den Psychoanalytiker Steindorfer, der ihn fragt, warum der Mensch eigentlich mehr über ferne Planeten wisse als über das eigene Bewusstsein, und gibt ihm daraufhin sein Manuskript. Nachdem Marlene nach Bali und Stella an den Atlantik gereist sind, findet Marty im Zimmer seiner Tochter eine Männerperücke. Wie viel weiß er wirklich über seine Frau und seine Tochter? Er erinnert sich an Steindorfer und beginnt, dessen Manuskript zu lesen, das ihn völlig verstört. Er ahnt nun, dass er über seine Sterne sein Leben vergessen hat. In einem letzten Aufbäumen beschließt er, nach Bali zu fliegen.

Zoë Jenny wurde 1974 in Basel geboren. Ihr erster Roman »Das Blütenstaubzimmer« (FVA 1997) wurde in 27 Sprachen übersetzt und zum weltweiten Bestseller. Die Frankfurter Verlagsanstalt veröffentlichte des Weiteren ihre Romane »Der Ruf des Muschelhorns« (2000) und »Das Portrait« (2007), sowie ihre Erzählungen »Spätestens morgen« (2013). Zoë Jenny lebt heute in der Nähe von Wien.

Details

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

10.03.2022

Verlag

Frankfurter Verlagsanstalt

Seitenzahl

150

Beschreibung

Details

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

10.03.2022

Verlag

Frankfurter Verlagsanstalt

Seitenzahl

150

Maße (L/B/H)

20,8/12,9/1,6 cm

Gewicht

240 g

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-627-00296-1

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»Es war zu spät, er hatte ihn schon an seinen Gedanken teilnehmen lassen, von denen er nicht mehr loskam, in ihm Unruhe stifteten, etwas tief in seinem Inneren in Bewegung brachten, eine chirurgisch präzise Oberflächenbeschädigung bestimmter Stellen. Das Echo eines Schmerzes, ein Widerhall, der lauter wurde in der Leere des Hauses, und ihn aufhorchen ließ, die Stille, wirkungsvoll, wie die Generalpause in einer Symphonie.«
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