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Beschreibung

Details

Verkaufsrang

48743

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

11.01.2022

Verlag

DUMONT Buchverlag

Seitenzahl

624

Maße (L/B/H)

21/14,7/5,8 cm

Beschreibung

Details

Verkaufsrang

48743

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

11.01.2022

Verlag

DUMONT Buchverlag

Seitenzahl

624

Maße (L/B/H)

21/14,7/5,8 cm

Gewicht

816 g

Auflage

2. Auflage

Originaltitel

Anéantir

Übersetzer

  • Stephan Kleiner
  • Bernd Wilczek

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-8321-8193-2

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Ein vernichtendes Urteil meinerseits

Bewertung am 22.08.2022

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Der Roman spielt im französischen Wahljahr 2027 und beginnt mit den mysteriösen Attacken von Cyber-Terroristen. Es betrifft den Berater des Wirtschaftsministers der virtuell auf das Schafott geführt wird. Paul Raison heißt die Hauptfigur. Der Finanzexperte arbeitet als Berater im Kabinett des Wirtschaftsministers. Mit seinen Geschwistern kümmert er sich um seinen pflegebedürftigen Vater. Er beleuchtet gleichzeitig die privaten Verstrickungen einer Familie, die sich einerseits in Paris und andererseits auf dem Land befindet. Zeitgleich unterstützt er seinen Chef, der sich um das Amt des Staatspräsidenten bewirbt. Es folgen schwere Anschläge mit Menschenopfern. Raison und die Geheimdienst-Experten rätseln über die Zusammenhänge. Das Torpedieren von Containerschiffen könnte auf linke Globalisierungskritiker schließen lassen, der Anschlag auf einen Weltmarktführer im Handel mit menschlichen Spermien auf religiöse Fundamentalisten. Eine Schnittmenge fände sich womöglich bei anderen radikalen Gruppierungen, nach deren Ideologie nur das Auslöschen der Menschheit den Planeten Erde noch retten könnte. Ich kann gut verstehen, dass es unzählige Houellebecq-Fans gibt. Aber ich gehöre, mindestens nach diesem Buch, nicht dazu. Für mich ist die Geschichte «überladen». Zügig schreiben, dass muss ich Houellebecq lassen, das kann er und damit lassen sich die 600 Seiten auch durchaus lesen.

Ein vernichtendes Urteil meinerseits

Bewertung am 22.08.2022
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Der Roman spielt im französischen Wahljahr 2027 und beginnt mit den mysteriösen Attacken von Cyber-Terroristen. Es betrifft den Berater des Wirtschaftsministers der virtuell auf das Schafott geführt wird. Paul Raison heißt die Hauptfigur. Der Finanzexperte arbeitet als Berater im Kabinett des Wirtschaftsministers. Mit seinen Geschwistern kümmert er sich um seinen pflegebedürftigen Vater. Er beleuchtet gleichzeitig die privaten Verstrickungen einer Familie, die sich einerseits in Paris und andererseits auf dem Land befindet. Zeitgleich unterstützt er seinen Chef, der sich um das Amt des Staatspräsidenten bewirbt. Es folgen schwere Anschläge mit Menschenopfern. Raison und die Geheimdienst-Experten rätseln über die Zusammenhänge. Das Torpedieren von Containerschiffen könnte auf linke Globalisierungskritiker schließen lassen, der Anschlag auf einen Weltmarktführer im Handel mit menschlichen Spermien auf religiöse Fundamentalisten. Eine Schnittmenge fände sich womöglich bei anderen radikalen Gruppierungen, nach deren Ideologie nur das Auslöschen der Menschheit den Planeten Erde noch retten könnte. Ich kann gut verstehen, dass es unzählige Houellebecq-Fans gibt. Aber ich gehöre, mindestens nach diesem Buch, nicht dazu. Für mich ist die Geschichte «überladen». Zügig schreiben, dass muss ich Houellebecq lassen, das kann er und damit lassen sich die 600 Seiten auch durchaus lesen.

Bewertung am 12.04.2022

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Auch wenn dieser Roman in naher Zukunft spielt, trifft dieser Roman von Michel Houellebecq den Zeitgeist Frankreichs "en point". Unter der Härte von Themen und Formulierungen lauert eine romantische Sehnsucht nach Menschlichkeit und vor allem Menschwürde. Brillant (wie immer).

Bewertung am 12.04.2022
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Auch wenn dieser Roman in naher Zukunft spielt, trifft dieser Roman von Michel Houellebecq den Zeitgeist Frankreichs "en point". Unter der Härte von Themen und Formulierungen lauert eine romantische Sehnsucht nach Menschlichkeit und vor allem Menschwürde. Brillant (wie immer).

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von Michel Houellebecq

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Roman-Michael Schäfer

Thalia Weilheim

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5/5

Der vielleicht zarteste Houellebecq, den es jemals gab

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Von Michel Houellebecq ist man es gewöhnt, dass er kein Blatt vor den Mund nimmt, gerne aneckt und die Political Correctness missachtet. Auch galt er hin und wieder als Frauenfeind. In "Vernichten" erscheinen seine Frauenfiguren weicher gezeichnet und Houellebecq gesteht ihnen positive Eigenschaften zu. Aber Houellebecq wäre nicht Houellebecq, wenn es nicht doch hin und wieder schlüpfrig werden würde. Auf altbekanntem Terrain findet sich der Leser wieder, wenn es politisch wird. Diesmal geht es um die französischen Präsidentschaftswahlen und um eine Anschlagsserie mit anscheinend satanischem Hintergrund. Aber auch die philosophischen Einschübe kennt man nur zu gut von dem Franzosen. Gleichzeit ist "Vernichten" ein Gesellschaftsroman, bei dem es um den Zusammenhalt in der Familie, das Wiederaufflammen der Liebe und die Frage nach einem würdigen Leben im Seniorenalter geht. Obwohl dieser Roman über 600 Seiten lang ist, gelingt es Houellebecq gekonnt mittels plötzlicher Wendungen die Spannung bis zum Schluss zu halten. Der vielleicht versöhnlichste und beste Houellebcq-Roman, den es jemals gab.
5/5

Der vielleicht zarteste Houellebecq, den es jemals gab

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Von Michel Houellebecq ist man es gewöhnt, dass er kein Blatt vor den Mund nimmt, gerne aneckt und die Political Correctness missachtet. Auch galt er hin und wieder als Frauenfeind. In "Vernichten" erscheinen seine Frauenfiguren weicher gezeichnet und Houellebecq gesteht ihnen positive Eigenschaften zu. Aber Houellebecq wäre nicht Houellebecq, wenn es nicht doch hin und wieder schlüpfrig werden würde. Auf altbekanntem Terrain findet sich der Leser wieder, wenn es politisch wird. Diesmal geht es um die französischen Präsidentschaftswahlen und um eine Anschlagsserie mit anscheinend satanischem Hintergrund. Aber auch die philosophischen Einschübe kennt man nur zu gut von dem Franzosen. Gleichzeit ist "Vernichten" ein Gesellschaftsroman, bei dem es um den Zusammenhalt in der Familie, das Wiederaufflammen der Liebe und die Frage nach einem würdigen Leben im Seniorenalter geht. Obwohl dieser Roman über 600 Seiten lang ist, gelingt es Houellebecq gekonnt mittels plötzlicher Wendungen die Spannung bis zum Schluss zu halten. Der vielleicht versöhnlichste und beste Houellebcq-Roman, den es jemals gab.

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Daniel Thiele

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5/5

Typisch Houllebecq und doch untypisch versöhnlich...

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Es gibt diese Autoren, deren Werk man liebt und dennoch kaum Jemandem guten Gewissens empfehlen kann. Houellebecq gehört unzweifelhaft zu dieser Gattung Schriftsteller. Mit all seinem Schwermut, dem Pessimismus, politischen Extremen und ausschweifenden Schilderungen des Geschlechtsaktes taugt das Oeuvre Houellebecqs weder als triviale Urlaubslektüre noch als nettes Mitbringsel zur Goldenenen Hochzeit. Wieder einmal beschreibt der französische Autor kompromisslos die Vereinzelung des Individuums in einer aus den Fugen fallenden Welt. Dem zerfallenden Mann in hoffnungsloser Tristesse steht die körperliche Liebe als einziger Ausdruck erfüllenden Seins gegenüber. Schopenhauer ist bei Houellebecq allgegenwärtig; der Mensch irrt illusionslos seinem Ende entgegen, getrieben von Wille, Wut und Lust. Neu ist die ausufernde Familien-, Ehe- und Pflegegeschichte, die gewohnte politische Elemente wie Terrorismus und Wahlkampf ergänzt. Trotz oder gerade wegen aller Widrigkeiten spendet dieser familiäre Kosmos Trost und rundet einen ungewöhnlich versöhnlichen "Houellebecq" ab. In einer polarisierten, hoch politisch aufgeladenen Welt wirkt die Ideologiefreiheit und pessimistische Gelassenheit des Franzosen fast erfrischend und erstrebenswert. Wenn man also doch einen Roman des M. Houellebecq empfehlen möchte, dann "Vernichten".
5/5

Typisch Houllebecq und doch untypisch versöhnlich...

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Es gibt diese Autoren, deren Werk man liebt und dennoch kaum Jemandem guten Gewissens empfehlen kann. Houellebecq gehört unzweifelhaft zu dieser Gattung Schriftsteller. Mit all seinem Schwermut, dem Pessimismus, politischen Extremen und ausschweifenden Schilderungen des Geschlechtsaktes taugt das Oeuvre Houellebecqs weder als triviale Urlaubslektüre noch als nettes Mitbringsel zur Goldenenen Hochzeit. Wieder einmal beschreibt der französische Autor kompromisslos die Vereinzelung des Individuums in einer aus den Fugen fallenden Welt. Dem zerfallenden Mann in hoffnungsloser Tristesse steht die körperliche Liebe als einziger Ausdruck erfüllenden Seins gegenüber. Schopenhauer ist bei Houellebecq allgegenwärtig; der Mensch irrt illusionslos seinem Ende entgegen, getrieben von Wille, Wut und Lust. Neu ist die ausufernde Familien-, Ehe- und Pflegegeschichte, die gewohnte politische Elemente wie Terrorismus und Wahlkampf ergänzt. Trotz oder gerade wegen aller Widrigkeiten spendet dieser familiäre Kosmos Trost und rundet einen ungewöhnlich versöhnlichen "Houellebecq" ab. In einer polarisierten, hoch politisch aufgeladenen Welt wirkt die Ideologiefreiheit und pessimistische Gelassenheit des Franzosen fast erfrischend und erstrebenswert. Wenn man also doch einen Roman des M. Houellebecq empfehlen möchte, dann "Vernichten".

Daniel Thiele
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von Michel Houellebecq

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