Das letzte Haus in der Needless Street

Das letzte Haus in der Needless Street

Thriller

eBook

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Beschreibung

Details

Verkaufsrang

15271

Format

ePUB

Kopierschutz

Nein

Family Sharing

Ja

Text-to-Speech

Ja

Altersempfehlung

ab 16 Jahr(e)

Erscheinungsdatum

10.11.2021

Beschreibung

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Format

ePUB

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Verkaufsrang

15271

Altersempfehlung

ab 16 Jahr(e)

Erscheinungsdatum

10.11.2021

Verlag

Festa Verlag

Seitenzahl

464 (Printausgabe)

Dateigröße

3385 KB

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

EAN

9783865529510

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Beängstigend, verblüffend, grandios.

NiWa am 29.12.2023

Bewertungsnummer: 2097070

Bewertet: eBook (ePUB)

Als sie Kinder waren, verschwand Lulus Schwester Dee. Damals wie heute wird davon ausgegangen, dass sie ermordet wurde. Ted galt als Tatverdächtiger. Er wurde aber nie überführt. Deshalb beschließt Lulu, dem Monster selbst das Handwerk zu legen, und zieht Jahres später ins Nachbarhaus ein. „Das letzte Haus in der Needless Street“ von Catriona Ward erschafft meiner Meinung nach das Genre neu. Es ist düster, dunkel und verstörend emotional, dass es einen aus den Schuhen hebt. Während der Handlung werden unterschiedliche Perspektiven eingenommen, wo von eine ganz besonders ist: Olivia ist Teds Katze, die durch einen Großteil des Romans führt. Aus ihren Augen erlebt und fühlt man, wie einsam Ted ist, wie mies es ihm geht und bekommt Mitleid, obwohl man ihn genau genommen hassen will. Ted war tatverdächtig, als Dee verschwunden ist. Die Polizei konnte ihn nicht überführen. Es gab keinen Hinweis darauf, dass Ted und das kleine Mädchen sich je begegnet sind. Nun ist der erwachsene Mann ausgegrenzt und dümpelt am Rande der Gesellschaft als zurückgebliebener, sozial vernachlässigter Außenseiter dahin. Von Beginn an habe ich Ted als grobschlächtigen, ungehobelten und verstörenden Mann wahrgenommen, trotzdem hat mich Mitleid mit ihm ergriffen. Durch Katze Olivias Augen sieht man, in welchem heruntergekommenen Zustand er lebt. Man beobachtet, wie er sich auf primitive Weise ernährt, und wie er versucht, einen Alltag zu leben. Obwohl er gleichzeitig so bemüht ist, würde man am liebsten zu ihm ins Haus krachen, um da mal Ordnung zu schaffen und helfend zur Hand zu gehen. Es entsteht das Bedürfnis, Ted den Weg zu seiner menschlichen Würde zu zeigen. Denn sofort merkt man, ihn trifft keine Schuld, dass er so geworden ist. Er hat sich nicht normal entwickelt und es ist bewundernswert, dass er einigermaßen selbst für sich sorgt. Auf der anderen Seite ist die verzweifelte und von Hass gebrochene Lulu, die man nur allzu gut versteht. Ihre kleine Schwester verschwand und das ungelöste Verschwinden hat die ganze Familie zerstört. Die erwachsene Lulu ist zerfressen von Rachegelüsten, sie spinnt beängstigende Pläne und man ahnt, dass sie todernste Absichten verfolgt. Auch bei ihr kommt unaussprechliches Mitleid auf, weil sie so sehr an der Vergangenheit hängt, dass sie sich und ihre Gegenwart längst aufgegeben hat. Es ist aufreibend, sie in ihrem Wahn zu begleiten und mit ihr gefährliche Aktionen durchzuziehen. Dabei hämmert einem das Herz in der Brust und der Sauerstoff bleibt weg. Mittendrin wäre mir fast etwas langweilig geworden. Denn ich dachte, ich weiß, was da kommt. Der Lobeshymnen um das Buch waren für mich nicht vollständig nachvollziehbar, weil es viele Romane über Serienkiller und Rache gibt. Allerdings wird einem erst am Ende bewusst, welch simpler und genialer Plot sich weit unter der Oberfläche verbirgt. Was folgt, ist ein überragendes Kaleidoskop, welches äußerst behutsam ineinandergreift. Nach und nach löst sich ein Muster nach dem anderen auf, während es zum Schluss hin, immer schneller, immer beängstigender und noch aufreibender wird. Ich stand am Ende sprachlos vor der Auflösung. Es war verblüffend, auf welchem Grundgedanken das gesamte Werk basiert und wie hochintelligent die Autorin ihren Roman erzählt. „Das letzte Haus in der Needless Street“ muss gelesen werden, um die Handlung und das grandiose Talent der Autorin zu verstehen. Sie erzählt taktisch klug, aufregend und der großartige Abschluss trifft mit solcher Wucht, dass einem ganz schwindelig wird. Absolute Empfehlung!
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Beängstigend, verblüffend, grandios.

NiWa am 29.12.2023
Bewertungsnummer: 2097070
Bewertet: eBook (ePUB)

Als sie Kinder waren, verschwand Lulus Schwester Dee. Damals wie heute wird davon ausgegangen, dass sie ermordet wurde. Ted galt als Tatverdächtiger. Er wurde aber nie überführt. Deshalb beschließt Lulu, dem Monster selbst das Handwerk zu legen, und zieht Jahres später ins Nachbarhaus ein. „Das letzte Haus in der Needless Street“ von Catriona Ward erschafft meiner Meinung nach das Genre neu. Es ist düster, dunkel und verstörend emotional, dass es einen aus den Schuhen hebt. Während der Handlung werden unterschiedliche Perspektiven eingenommen, wo von eine ganz besonders ist: Olivia ist Teds Katze, die durch einen Großteil des Romans führt. Aus ihren Augen erlebt und fühlt man, wie einsam Ted ist, wie mies es ihm geht und bekommt Mitleid, obwohl man ihn genau genommen hassen will. Ted war tatverdächtig, als Dee verschwunden ist. Die Polizei konnte ihn nicht überführen. Es gab keinen Hinweis darauf, dass Ted und das kleine Mädchen sich je begegnet sind. Nun ist der erwachsene Mann ausgegrenzt und dümpelt am Rande der Gesellschaft als zurückgebliebener, sozial vernachlässigter Außenseiter dahin. Von Beginn an habe ich Ted als grobschlächtigen, ungehobelten und verstörenden Mann wahrgenommen, trotzdem hat mich Mitleid mit ihm ergriffen. Durch Katze Olivias Augen sieht man, in welchem heruntergekommenen Zustand er lebt. Man beobachtet, wie er sich auf primitive Weise ernährt, und wie er versucht, einen Alltag zu leben. Obwohl er gleichzeitig so bemüht ist, würde man am liebsten zu ihm ins Haus krachen, um da mal Ordnung zu schaffen und helfend zur Hand zu gehen. Es entsteht das Bedürfnis, Ted den Weg zu seiner menschlichen Würde zu zeigen. Denn sofort merkt man, ihn trifft keine Schuld, dass er so geworden ist. Er hat sich nicht normal entwickelt und es ist bewundernswert, dass er einigermaßen selbst für sich sorgt. Auf der anderen Seite ist die verzweifelte und von Hass gebrochene Lulu, die man nur allzu gut versteht. Ihre kleine Schwester verschwand und das ungelöste Verschwinden hat die ganze Familie zerstört. Die erwachsene Lulu ist zerfressen von Rachegelüsten, sie spinnt beängstigende Pläne und man ahnt, dass sie todernste Absichten verfolgt. Auch bei ihr kommt unaussprechliches Mitleid auf, weil sie so sehr an der Vergangenheit hängt, dass sie sich und ihre Gegenwart längst aufgegeben hat. Es ist aufreibend, sie in ihrem Wahn zu begleiten und mit ihr gefährliche Aktionen durchzuziehen. Dabei hämmert einem das Herz in der Brust und der Sauerstoff bleibt weg. Mittendrin wäre mir fast etwas langweilig geworden. Denn ich dachte, ich weiß, was da kommt. Der Lobeshymnen um das Buch waren für mich nicht vollständig nachvollziehbar, weil es viele Romane über Serienkiller und Rache gibt. Allerdings wird einem erst am Ende bewusst, welch simpler und genialer Plot sich weit unter der Oberfläche verbirgt. Was folgt, ist ein überragendes Kaleidoskop, welches äußerst behutsam ineinandergreift. Nach und nach löst sich ein Muster nach dem anderen auf, während es zum Schluss hin, immer schneller, immer beängstigender und noch aufreibender wird. Ich stand am Ende sprachlos vor der Auflösung. Es war verblüffend, auf welchem Grundgedanken das gesamte Werk basiert und wie hochintelligent die Autorin ihren Roman erzählt. „Das letzte Haus in der Needless Street“ muss gelesen werden, um die Handlung und das grandiose Talent der Autorin zu verstehen. Sie erzählt taktisch klug, aufregend und der großartige Abschluss trifft mit solcher Wucht, dass einem ganz schwindelig wird. Absolute Empfehlung!

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Der Horror im eigenen Kopf

Rebecca aus Wien am 29.05.2022

Bewertungsnummer: 1720565

Bewertet: eBook (ePUB)

Ich habe mich etwas geschämt am Schluss. Ich habe mir zwischendurch immer gedacht: Uhi grauslig, das ist jetzt bestimmt so und so. Dann geschah etwas im Buch, das gegen diese Theorie stand und ich dacht mir fasziniert und gegruselt: Meine Gute, das ist ja noch schlimmer, igitt. Aber am Ende war alles doch anders und das hat mich beschämt, denn es steckt eine traurige Geschichte dahinter. Vielleicht lese ich es nach einiger Zeit noch einmal. Diesmal mit dem richtigen Blickwinkelt darauf. Ja, es ist Horror - einer im eigenen Kopf.
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Der Horror im eigenen Kopf

Rebecca aus Wien am 29.05.2022
Bewertungsnummer: 1720565
Bewertet: eBook (ePUB)

Ich habe mich etwas geschämt am Schluss. Ich habe mir zwischendurch immer gedacht: Uhi grauslig, das ist jetzt bestimmt so und so. Dann geschah etwas im Buch, das gegen diese Theorie stand und ich dacht mir fasziniert und gegruselt: Meine Gute, das ist ja noch schlimmer, igitt. Aber am Ende war alles doch anders und das hat mich beschämt, denn es steckt eine traurige Geschichte dahinter. Vielleicht lese ich es nach einiger Zeit noch einmal. Diesmal mit dem richtigen Blickwinkelt darauf. Ja, es ist Horror - einer im eigenen Kopf.

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