Philosophie und Geschlechterdifferenz

Inhaltsverzeichnis

Philosophiekonzepte, Geschlechtertheoreme, Simone de Beauvoir und Hannah Arendt I Der antike Geschlechterdiskurs, Genealogie und Beauvoirs "sexuelle Differenzierung"


1 Natur, Ontologie und Gebärmutterordnung - Parmenides' Über die Natur 2 Wie aus biologischen Beobachtungen eine Ursprungs-Zweck-Geschlechter-Metaphysik wird - Aristoteles' Über die Zeugung der Geschöpfe 3 Gebärmutter oder Samen: Parmenides und Aristoteles vergleichen 4 Pluralität, Zwecke und Gerechtigkeit. Platons Politeia 5 Genealogie, sexuelle Differenzierung, sexuelle Differenz
II Die zwei Lehren von der Substanz, Kategorienlehre und "Existenz"

1 Substanz ist nicht Substanz 2 Aristoteles' Metaphysik und die Ursache-Substanz 3 Sitte und Metaphysik 4 Das Substanz-Subjekt, seine Prädikate und die Prädikation 5 Das Substanz-Subjekt, das Ethische und die Kategorischen Imperative 6 Der Geschlechterdiskurs, Differenz und das Substanz-Subjekt 7 Pluralität und Prädikat: Der Paradigmenwechsel 8 Ontotheologiekritik und die Philosophie der Pluralität 9 Doppelter oder zweifacher Ursprung der Geschlechterdifferenz 10 Beauvoir und die Existenz der Frauen
III Kategorienlehre und Geschlechterdiskurse

1 Das Kategorienfeld des Substanz-Subjekts 2 Quantität. Reihen in Raum und Zeit, Berührungspunkte und Pluralität 3 Relation(alität): Logik der Andersheit oder der Pluralität 4 Qualitäten. In der Zeit: Disposition und Habitus 5 Wirken und Leiden: aktive und passive Qualitäten 6 Das Entgegengesetzte 7 Früher. Zeit und Reihen 8 Zugleich/Gleichzeitig 9 Bewegung. Oder: Unterschiedliche Veränderungsmodi 10 Haben. Besitzen und Wohnen 11 Ergänzung: Pluralität kategorial entwickeln 12 Übergang in eine Kategorienlehre der Postmoderne: Hegels Wissenschaft der Logik als Kategorienpool für feministisch-philosophische Ansätze 13 Die Kraft und die Differenz 14 Differenz und Politik
IV Geschlechtertheoreme und Kategorienlehre

1 Die Kategorienlehre um Geschlechterkategorisierungsweisen erweitern 2 "Natur" 3 "weiblich"-"männlich", "Frauen"-"Männer", Frauenbilder, Frauenentwürfe 4 "Göttliche Frauen"
V Geburt aus dem väterlichen Ursprung? Zur logischen Entwicklung von "weiblich" in Platons Gastmahl

1 Platon, Diotima und das Gastmahl 2 Männlich und männlich-weiblich, Vater und Mutter, Himmel und Erde, überlegen und minderwertig 3 Jenseits des Dualismus: besonnene, gerechte und heilende Mischungen 4 Tugendhafte Idealität oder Realismus durch Erinnerungsbereitschaft 5 Inmitten der Generationengespräche: die Rede der Diotima 6 Gebären im Schönen
VI Der Gebrauch von "Gleichheit und Differenz" in Aristoteles' Nikomachischer Ethik. Eine dekonstruktive Lektüre des Buchs über Gerechtigkeit

1 Gerechtigkeit und die Dualität "Gleichheit/Differenz" 2 Gerechtigkeit und die unterschiedlichen Dimensionen von "Gleichheit/Differenz" 3 Den Zusammenhang von "Gleichheit/Differenz" und Gerechtigkeit neu praktizieren
VII Von einer einzelnen Frau sprechen. Investigation als feministische Methodologie am Beispiel Hildegards von Bingen

1 Feministische Methodologie als Investigation (Methodologie I) 2 Das Beispiel: Hildegard von Bingen (1098-1179) 3 (K)Ein Skandal? 4 Idealisierung, Verurteilung oder Liebe? (Methodologie II) 5 Extreme verhindern, Übergänge gestalten: Eine tugendethische Kultur klösterlicher Weltlichkeit 6 Mit wachen Augen sehen, geblendet sein, neue Deutungen benötigen 7 Die Stadt Bingen, das Reisen und Aufklärung 8 Warum Hildegard? Denken im Mobile (Methodologie III)
VIII Philosophie der Geschlechterverhältnisse. Vom aristotelischen Unterordnungsverhältnis zum Kriterium für Gerechtigkeit

1 Aristoteles, die Befehls-Gehorsams-Natur, Vernunft und Politik 2 Die Moralitäten der Geschlechter naturalisieren - Fichtes Naturrechtsphilosophie 3 Mündig, aber verschieden - das Aufklärungskonstrukt Kants und die Idee einer Kulturentwicklung 4 Geschlechtergenealogie und Hegels Phänomenologie des Geistes 5 Geschlechterverhältnisse werden zum Kriterium - Fouriers Gerechtigkeitsanspruch
IX Philosopheme mithilfe weiblicher Figurationen zum Sprechen bringen: Tugendlehre in Jane Austens Überredung

1 Die Rede der Anderen 2 Entscheidungsfindung, Patriarchalismus und Familiensysteme 3 Tugendhaftigkeit der Eltern, Möglichkeiten der Töchter 4 Eine Heirat, der zweite Versuch 5 Romane, Heirat und Philosophie
Auf dem Weg eines genealogischen Geschlechterdiskurses

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Beschreibung

Seit mehr als 2500 Jahren sind Geschlechterkonzepte heiß umkämpft. Zur Orientierung in diesen Auseinandersetzungen ist es wichtig, ihre Traditionen ebenso wie eroberte Alternativen zu kennen. Simone de Beauvoirs Konzepte der „Existenz“ und „sexuellen Differenzierung“ und Hannah Arendts Begriff der „Pluralität" stellen entscheidende Prüfsteine dafür dar, die philosophische Kategorienlehre und deren Verstrickungen mit Geschlechtertheoremen zu rekonstruieren. Die Autorin untersucht Geschlechterdiskurse in der Philosophiegeschichte von der Antike bis in die Moderne, macht die zugrunde liegenden Konzepte sichtbar und zeigt darin Kontinuitäten und Brüche auf.


PD Dr. phil. Dr. theol. Andrea Günter, Privatdozentin für Philosophie, u.a. an der Universität Freiburg; freischaffende Autorin und Referentin in der Beruflichen Fort- und Weiterbildung; Coaching-, Teamentwicklungs- und Moderationsprojekte

Details

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

07.03.2022

Verlag

Verlag Barbara Budrich

Seitenzahl

274

Maße (L/B/H)

20,8/14,5/1,7 cm

Beschreibung

Details

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

07.03.2022

Verlag

Verlag Barbara Budrich

Seitenzahl

274

Maße (L/B/H)

20,8/14,5/1,7 cm

Gewicht

360 g

Auflage

1

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-8474-2589-2

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    II Die zwei Lehren von der Substanz, Kategorienlehre und "Existenz"

    1 Substanz ist nicht Substanz 2 Aristoteles' Metaphysik und die Ursache-Substanz 3 Sitte und Metaphysik 4 Das Substanz-Subjekt, seine Prädikate und die Prädikation 5 Das Substanz-Subjekt, das Ethische und die Kategorischen Imperative 6 Der Geschlechterdiskurs, Differenz und das Substanz-Subjekt 7 Pluralität und Prädikat: Der Paradigmenwechsel 8 Ontotheologiekritik und die Philosophie der Pluralität 9 Doppelter oder zweifacher Ursprung der Geschlechterdifferenz 10 Beauvoir und die Existenz der Frauen
    III Kategorienlehre und Geschlechterdiskurse

    1 Das Kategorienfeld des Substanz-Subjekts 2 Quantität. Reihen in Raum und Zeit, Berührungspunkte und Pluralität 3 Relation(alität): Logik der Andersheit oder der Pluralität 4 Qualitäten. In der Zeit: Disposition und Habitus 5 Wirken und Leiden: aktive und passive Qualitäten 6 Das Entgegengesetzte 7 Früher. Zeit und Reihen 8 Zugleich/Gleichzeitig 9 Bewegung. Oder: Unterschiedliche Veränderungsmodi 10 Haben. Besitzen und Wohnen 11 Ergänzung: Pluralität kategorial entwickeln 12 Übergang in eine Kategorienlehre der Postmoderne: Hegels Wissenschaft der Logik als Kategorienpool für feministisch-philosophische Ansätze 13 Die Kraft und die Differenz 14 Differenz und Politik
    IV Geschlechtertheoreme und Kategorienlehre

    1 Die Kategorienlehre um Geschlechterkategorisierungsweisen erweitern 2 "Natur" 3 "weiblich"-"männlich", "Frauen"-"Männer", Frauenbilder, Frauenentwürfe 4 "Göttliche Frauen"
    V Geburt aus dem väterlichen Ursprung? Zur logischen Entwicklung von "weiblich" in Platons Gastmahl

    1 Platon, Diotima und das Gastmahl 2 Männlich und männlich-weiblich, Vater und Mutter, Himmel und Erde, überlegen und minderwertig 3 Jenseits des Dualismus: besonnene, gerechte und heilende Mischungen 4 Tugendhafte Idealität oder Realismus durch Erinnerungsbereitschaft 5 Inmitten der Generationengespräche: die Rede der Diotima 6 Gebären im Schönen
    VI Der Gebrauch von "Gleichheit und Differenz" in Aristoteles' Nikomachischer Ethik. Eine dekonstruktive Lektüre des Buchs über Gerechtigkeit

    1 Gerechtigkeit und die Dualität "Gleichheit/Differenz" 2 Gerechtigkeit und die unterschiedlichen Dimensionen von "Gleichheit/Differenz" 3 Den Zusammenhang von "Gleichheit/Differenz" und Gerechtigkeit neu praktizieren
    VII Von einer einzelnen Frau sprechen. Investigation als feministische Methodologie am Beispiel Hildegards von Bingen

    1 Feministische Methodologie als Investigation (Methodologie I) 2 Das Beispiel: Hildegard von Bingen (1098-1179) 3 (K)Ein Skandal? 4 Idealisierung, Verurteilung oder Liebe? (Methodologie II) 5 Extreme verhindern, Übergänge gestalten: Eine tugendethische Kultur klösterlicher Weltlichkeit 6 Mit wachen Augen sehen, geblendet sein, neue Deutungen benötigen 7 Die Stadt Bingen, das Reisen und Aufklärung 8 Warum Hildegard? Denken im Mobile (Methodologie III)
    VIII Philosophie der Geschlechterverhältnisse. Vom aristotelischen Unterordnungsverhältnis zum Kriterium für Gerechtigkeit

    1 Aristoteles, die Befehls-Gehorsams-Natur, Vernunft und Politik 2 Die Moralitäten der Geschlechter naturalisieren - Fichtes Naturrechtsphilosophie 3 Mündig, aber verschieden - das Aufklärungskonstrukt Kants und die Idee einer Kulturentwicklung 4 Geschlechtergenealogie und Hegels Phänomenologie des Geistes 5 Geschlechterverhältnisse werden zum Kriterium - Fouriers Gerechtigkeitsanspruch
    IX Philosopheme mithilfe weiblicher Figurationen zum Sprechen bringen: Tugendlehre in Jane Austens Überredung

    1 Die Rede der Anderen 2 Entscheidungsfindung, Patriarchalismus und Familiensysteme 3 Tugendhaftigkeit der Eltern, Möglichkeiten der Töchter 4 Eine Heirat, der zweite Versuch 5 Romane, Heirat und Philosophie
    Auf dem Weg eines genealogischen Geschlechterdiskurses