Gilbert

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Beschreibung

Inhalt:

Gilbert kommt aus Düsseldorf, was nur zur Hälfte stimmt, doch weiss das niemand.
Er schreibt (irgendwie), er arbeitet, - nicht richtig (heißt es), hat Affären, vom Schicksal beschengt, als hätte es sich an ihm verausgaben wollen, so scheint es.

Die Frauen, die sich mit ihm einlassen, erliegen keinem Charme, sie geben ihrem Hunger nach. Man ist auf Reisen, moralische Konventionen wurden irgendwo am Wegesrand, vergessen-, liegen gelassen.

Ina und Steffi, beide aus Berlin, beide Mitte-Ende zwanzig, wollen noch einmal um die Welt, wollen dies bevor die 30 kommt.
Auch sie lassen sich mit ihm ein. Das zwanglose Miteinander wird inniger und sie bleiben länger als ursprünglich geplant, trotz Gilberts Verschlossenheit, in Gesprächen, die darauf aus sind etwas von ihm selbst zu erfahren. Denn der Aufenthalt in Sucre, die abendlichen Treffen mit anderen Reisenden, wirken übermässige anziehend. Wer nach Bolivien kommt, so scheint es, ausserdem nach Sucre, das abseits der Hauptroute der Touristenströme liegt, ausserdem in dieses Hostel, der sucht, hofft, will das andere, meist beschrieben als: loslassen können, wirklich woanders sein.

Auf Streifzügen durch Sucre, bei denen sie auch allein unterwegs sind, kommt es zu Gesprächen über diesen Gilbert, dass er nie ausgeht, dass ihn niemand hier wirklich kennt, das er sich nur mit Touristen einlässt...
Beide drängen deshalb, mit ihnen weiterzureisen, Sucre zu verlassen, werden aber, unerwartet schroff, von ihm zurückgewiesen.

Inspiration:
Inspirierend war Hemingway's »Haben und Nichthaben« für die Art, Charaktere, allein durch Dialoge, lebendig werden zu lassen.

Vorwort:
Cyberbullying gegen eine 15jährige ließ einen Autor eine Geschichte schreiben, die später Vorlage für eine sehr erfolgreiche, viel diskutierte TV-Serie war.
Vielleicht war es ein bisschen anders, letztlich war beides, Ereignis und Serie, Ursache für die Entstehung eines Epilogs, für die dritte Auflage dieses Romans, der ca. 20 Jahre nach der Haupthandlung einsetzt.
Es ist der erste, bekannt gewordene Fall von Cyberbullying: »Zeig mal deine... «, sagte er, dann macht er Photos... verschickt diese an ihre Freunde. Einmal zog sie um, dann machte sie Schluss. Skrupellosigkeit ist meist die erste Assoziation. Der Epilog versucht etwas anders zu beleuchten.
Es gibt keine Ähnlichkeiten zur TV-Serie oder dem Buch. Einzig Cyberbullying, als 'inspirierendes' Thema, kann als Gemeinsamkeit gesehen werden.

Angus Whiteknight ist ein Künstlername den der Autor wählte um beim Schreiben leichter Distanz zu finden.

Leseprobe aus mehreren Kapitel auf:
https://Angus-Whiteknight.de

Details

  • Einband

    Taschenbuch

  • Erscheinungsdatum

    19.11.2021

  • Verlag BoD – Books on Demand
  • Seitenzahl

    396

  • Maße (L/B/H)

    21/14,8/2,7 cm

Beschreibung

Details

  • Einband

    Taschenbuch

  • Erscheinungsdatum

    19.11.2021

  • Verlag BoD – Books on Demand
  • Seitenzahl

    396

  • Maße (L/B/H)

    21/14,8/2,7 cm

  • Gewicht

    572 g

  • Auflage

    5. Auflage

  • Sprache

    Deutsch

  • ISBN

    978-3-7557-4081-0

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