GameOver 23.01.2020

GameOver 23.01.2020

Wetten, Knast & COVID-19

Buch (Taschenbuch)

12,95 €

inkl. gesetzl. MwSt.

GameOver 23.01.2020

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Taschenbuch

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Beschreibung

Das Buch gewährt einen tiefen Einblick in das Leben und meine Sucht. Minutiös beschreibe ich meine Kindheit, meine Wettsucht und den Alltag im Gefängnis. Meine Kindheit verläuft zwar nicht wie im Bilderbuch, meine Eltern trennten sich, meine Mutter ist Alkoholikerin und mein Vater stirbt früh, doch in meiner Großmutter finde ich immer wieder familiären Halt. Es war ein Kick gewesen zu versuchen, mit immer höheren Einsätzen die Verluste wieder gut zu machen. Auch, wenn diese Strategie niemals aufgegangen ist. Heute ist mir klar: „Am Ende gewinnt immer der Anbieter. Dass die Spielsucht im Strafrecht bisher nur wenig Berücksichtigung findet, ist ein weiteres Thema „Ich erwarte von unserer Politik, dass das pathologische Glücksspiel irgendwann einmal in unserem Strafrecht Anerkennung finden wird. Es gibt viele unseriöse Angebote um junge Menschen ins Wetten und damit in die Sucht zu locken. „Ich wünsche niemandem auf dieser Welt selbiges, wie es mir widerfahren ist.“ Die Zeit alleine in der Zelle hat mir die Augen geöffnet. Gerade die Passagen über das Leben im Gefängnis sind in meinem Buch besonders intensiv geschildert. Denn sie sind aus dem Blickwinkel eines Menschen geschrieben, der noch nie mit Gefängnissen zu tun hatte. Der Corona-Lockdown erwischte mich voll. Monatelang konnte ich meine Familie nicht sehen, weil jeglicher Besuch im Gefängnis verboten war. Diese Zeit ist sehr hart gewesen. Einige Jahre muss ich noch Schulden begleichen, bis irgendwann ein Schlussstrich gezogen werden kann. 

Wer mit mir spricht, der spricht mit einem Mann, der geradezu erleichtert wirkt. Erleichtert darüber, dass ich endlich offen zu meiner Sucht stehen kann. Sie hat dadurch die Gewalt über mich verloren. „Meine Inhaftierung kam, so blöd es klingen mag, für mich genau zum richtigen Zeitpunkt.“

Details

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

23.11.2021

Verlag

Rediroma-Verlag

Seitenzahl

256

Beschreibung

Details

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

23.11.2021

Verlag

Rediroma-Verlag

Seitenzahl

256

Maße (L/B/H)

20,5/13,5/1,7 cm

Gewicht

335 g

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-9852729-1-4

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Wohin die Sucht führen kann

Bewertung aus Remscheid am 21.07.2022

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Der Autor beschreibt in dem Buch sein Leben, das ihn ins Gefängnis geführt hat, wo er dann einiges von sich aus ändern wollte und das auch angepackt hat. Aber von Anfang an: sehr ausführlich beschreibt der Autor seine Kindheit und Familie, Freunde und die Wahl seiner Berufe. Er ist bei der Feuerwehr und im Rettungsdienst tätig und dabei außerordentlich engagiert. Neben seinen Schichten findet er auch noch Spaß daran, als Komparse in Filmen aufzutreten. Mit Frau und Tochter könnte sein Leben sehr erfüllt sein und eigentlich ist es das auch, wenn da nicht die Spielsucht wäre, die ihn schon lange vereinnahmt. Mit der Spielsucht kommt die Notwendigkeit, Geld herbeizuschaffen und das passiert nicht nur auf legalem Wege. Ob Konten auf Namen von Familienmitgliedern eröffnet werden oder Verkäufe im Internet abgeschlossen werden, bei denen keine Ware versendet wird, irgendwelche Wege gibt es immer, kurzfristig an Geld zu kommen. Aber diese Möglichkeiten führen eben auch dazu, dass man immer tiefer in Schulden und Schuld rutscht. Und in diesem Fall führte es dazu, dass der Autor im Gefängnis landete. Mir hat das Buch gut gefallen. Sehr persönlich und ungeschönt berichtet der Autor aus seinem Leben, von seiner Spielsucht und dem Aufenthalt im Gefängnis. Dabei werden auch einige Dinge aufgezeigt,die im Gefängnis schief laufen, weil das Personal sich nicht an Regeln hält oder diese wegen der Pandemie so dreht, wie es gerade passt. Wenn einen die Thematik interessiert, wie Spielsucht entsteht und sich anfühlt und wie weit die Problematik gehen kann, dann kann ich dieses Buch sehr empfehlen.

Wohin die Sucht führen kann

Bewertung aus Remscheid am 21.07.2022
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Der Autor beschreibt in dem Buch sein Leben, das ihn ins Gefängnis geführt hat, wo er dann einiges von sich aus ändern wollte und das auch angepackt hat. Aber von Anfang an: sehr ausführlich beschreibt der Autor seine Kindheit und Familie, Freunde und die Wahl seiner Berufe. Er ist bei der Feuerwehr und im Rettungsdienst tätig und dabei außerordentlich engagiert. Neben seinen Schichten findet er auch noch Spaß daran, als Komparse in Filmen aufzutreten. Mit Frau und Tochter könnte sein Leben sehr erfüllt sein und eigentlich ist es das auch, wenn da nicht die Spielsucht wäre, die ihn schon lange vereinnahmt. Mit der Spielsucht kommt die Notwendigkeit, Geld herbeizuschaffen und das passiert nicht nur auf legalem Wege. Ob Konten auf Namen von Familienmitgliedern eröffnet werden oder Verkäufe im Internet abgeschlossen werden, bei denen keine Ware versendet wird, irgendwelche Wege gibt es immer, kurzfristig an Geld zu kommen. Aber diese Möglichkeiten führen eben auch dazu, dass man immer tiefer in Schulden und Schuld rutscht. Und in diesem Fall führte es dazu, dass der Autor im Gefängnis landete. Mir hat das Buch gut gefallen. Sehr persönlich und ungeschönt berichtet der Autor aus seinem Leben, von seiner Spielsucht und dem Aufenthalt im Gefängnis. Dabei werden auch einige Dinge aufgezeigt,die im Gefängnis schief laufen, weil das Personal sich nicht an Regeln hält oder diese wegen der Pandemie so dreht, wie es gerade passt. Wenn einen die Thematik interessiert, wie Spielsucht entsteht und sich anfühlt und wie weit die Problematik gehen kann, dann kann ich dieses Buch sehr empfehlen.

minutiöser Lebenslauf

Bewertung am 18.07.2022

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

GameOver ist eine Autiobiografie eines Glückspielsüchtigen. Die Thematik wird in Deutschland viel zu wenig beachtet, deshalb ist das Buch wichitg. Schonungslos offen erzählt Daniel Kessler von seiner Sucht, seinem Gefängsnisaufnethaltes wegen mehrfachen Betruges und der Zustände im Gefängnis. Aber auch von Schuldbekenntnis, Einsicht und Hoffnung handelt das Buch. Leider ist es zu langatmig geworden. Insbesondere beim Hörbuch hat man das Gefühl, einem juristischem Bericht zuzuhören. Auch ist die Qualität des Hörbuches durch Nebengeräusche gestört. Die Beschreibung vieler, oft nebensächlicher oder gar überflüssiger Details, die ausführliche Beschreibung der Kindheit und der emotionslose Schreib- bzw. auch Sprechstil machen das Hörbuch eher anstrengend. Trotzdem sind die Fakten zur Situation in den Gefängsnissen, insbesondere in der Pandemie, erschreckend. Fazit: ein beachtenswertes Buch, welches aber kein Lese- bzw. Hörvergnügen bereitet.

minutiöser Lebenslauf

Bewertung am 18.07.2022
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

GameOver ist eine Autiobiografie eines Glückspielsüchtigen. Die Thematik wird in Deutschland viel zu wenig beachtet, deshalb ist das Buch wichitg. Schonungslos offen erzählt Daniel Kessler von seiner Sucht, seinem Gefängsnisaufnethaltes wegen mehrfachen Betruges und der Zustände im Gefängnis. Aber auch von Schuldbekenntnis, Einsicht und Hoffnung handelt das Buch. Leider ist es zu langatmig geworden. Insbesondere beim Hörbuch hat man das Gefühl, einem juristischem Bericht zuzuhören. Auch ist die Qualität des Hörbuches durch Nebengeräusche gestört. Die Beschreibung vieler, oft nebensächlicher oder gar überflüssiger Details, die ausführliche Beschreibung der Kindheit und der emotionslose Schreib- bzw. auch Sprechstil machen das Hörbuch eher anstrengend. Trotzdem sind die Fakten zur Situation in den Gefängsnissen, insbesondere in der Pandemie, erschreckend. Fazit: ein beachtenswertes Buch, welches aber kein Lese- bzw. Hörvergnügen bereitet.

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von Daniel Kessler

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