Princess Margarita Illegal

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Ein Detroit-Krimi

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Beschreibung

Eine Leiche treibt im Detroit River. In einem Prinzessinnenkleid. Zur gleichen Zeit schickt die Einwanderungsbehörde Sondereinheiten nach Mexicantown, um Illegale zu deportieren. August Snow, einer gut gekühlten Margarita nie abgeneigt, kocht vor Wut. Höchste Zeit, dass jemand wieder für Gerechtigkeit eintritt ...
Die Dinge stehen gerade nicht zum Besten in Mexicantown. Die US-Einwanderungsbehörde macht willkürlich Razzien, die Einwohner leben in Angst. Als die Leiche einer jungen mexikanischen Frau aus dem Detroit River gezogen wird, schaltet der Gerichtsmediziner Bobby Falconi seinen alten FreundAugust Snow ein. Denn die als Prinzessin verkleidete Tote war Opfer sexueller Gewalt und illegal im Land.
Offenbar hattedie Einwanderungsbehörde sie aufgegriffen, doch wie ist sie dann im Fluss gelandet?Eine Spur der Korruption tut sich auf, die von der Behörde in die höchsten Kreise der Gesellschaft und zu einem internationalen Menschenhandelsring führt.
Zeit für August Snow, die Samthandschuhe abzulegen undfür ein bisschen gute alttestamentarische Gerechtigkeit zu sorgen.

Details

Verkaufsrang

21326

Format

ePUB

Kopierschutz

Nein

Family Sharing

Ja

Text-to-Speech

Ja

Erscheinungsdatum

21.05.2022

Verlag

Tropen

Beschreibung

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ePUB

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Verkaufsrang

21326

Erscheinungsdatum

21.05.2022

Verlag

Tropen

Seitenzahl

320 (Printausgabe)

Dateigröße

3632 KB

Originaltitel

Lives Laid Away

Übersetzer

  • Ulrike Wasel
  • Klaus Timmermann

Sprache

Deutsch

EAN

9783608118636

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Temporeicher, actiongeladener Detroit-Krimi mit ungewöhnlicher Hauptfigur

Bewertung aus Berlin am 16.08.2022

Bewertet: eBook (ePUB)

Der Ex-Marine und Ex-Cop August Snow verbringt seine Zeit nun damit, Salsa zu kochen und die ihm in einem Prozess von der Stadt Detroit zugesprochenen Millionen in die Markham Street in Mexicantown zu investieren. Doch dann wird August von einem ehemaligen Kollegen - dem Rechtsmediziner Bobby Falconi - um Hilfe gebeten. Denn einer seiner Fälle lässt Bobby nicht los. Eine brutal misshandelte, als Marie Antoinette kostümierte junge Latina ist nach ihrem Sturz von der Ambassador Bridge gestorben. Bobby bittet August in Mexicantown Erkundigungen einzuholen, wer die junge Frau gewesen ist, die er nicht zu identifizieren vermag. Und tatsächlich kennt Elena Gutierrez, eine führende Aktivistin der Stadt und die Frau von August Paten Tomás, die junge Tote. Es ist Isadora "Izzy" Rosalita del Torres. Und das ist erst der Beginn von August Ermittlungen. "Princess Margarita Illegal" ist nach "Der gekaufte Tod" der zweite Detroit-Krimi von Stephen Mack Jones, in dem August Snow die Hauptrolle spielt. In "Princess Margarita Illegal" habe ich gut reingefunden, auch ohne zuvor "den gekauften Tod" gelesen zu haben, da der Autor zu Beginn die relevanten Ereignisse des Vorgänger-Krimis kurz und präzise zusammenfasst - etwa wie August zu seinen Millionen gekommen ist und in welcher Beziehung er zu anderen Figuren steht (z.B. Detective Captain Leo Cowling, dem er zufällig auf dem Honeycomb Market über den Weg läuft). Dabei war mir August gleich sympathisch, als er vom Autor vorgestellt wird, wenn er seine köchelnde Salsa mit Muskatnuss verfeinert und dazu Rumba-Bolero tanzt. Auch belebt er die Markham Street in Mexicantown als anonymer Wohltäter wieder, deren Häuser er nicht nur von den ihm zugesprochenen Geld aufkauft und renovieren lässt. In der Presse möchte er dafür nicht gelobt werden, sondern lässt sich lieber von seinem alten Freund Brutus im Dojo-Teil seines Fitnessclubs auf die Matte legen. August hat das Herz am rechten Fleck und einen ausgeprägten, von alttestamentarischen Bibelzitaten unterlegten Gerechtigkeitssinn. Statt sich mit seinem vielen Geld auf die faule Haut zu legen und das Leben zu genießen, kann er einem ehemaligen Kollegen wie dem Rechtsmediziner Bobby seine Hilfe nicht verwehren. Auch sonst kann August nicht aus seiner Haut und muss den Helden spielen, wenn Ungerechtigkeiten seinen Weg kreuzen - wie die schikanierenden Kontrollen des ICE (Immigration and Customs Enforcement) in Mexicantown, die auch vor älteren in den USA geborenen Ladies oder der Überwachung einer Kirche nicht Halt machen. Nicht nur die Charakterisierung von Protagonist August Snow habe ich als gelungen empfunden, sondern auch die der zahlreichen Nebencharaktere. Die sind für mich stark beschrieben gewesen, da die Ecken und Kanten, die Stephen Mack Jones ihnen zugestanden hat, sie zu unverkennbaren Originalen haben werden lassen. Das schließt etwa Father Grabowski, der Illegalen hilft, sowie die toughe Aktivisten Elena und ihren Grobian von Ehemann Tomas, der der Pate von August ist, mit ein. Tomas vermag so ordentlich auszuteilen wie er in seine Waffensammlung vernarrt ist. Allerdings beschränkt sich "Princess Margarita Illegal" bei der starken Figurenzeichnung nicht auf August und seine Unterstützer, sondern charakterisiert auch den ehemals kriminellen Studioboss Duke Ducane so abgründig charismatisch, dass er in Erinnerung bleibt. Dass dabei dessen gemeinsame Geschichte mit August aus dem Vorgängerband "Der gekaufte Tod" kurz wiedergegeben wird, ist für mich hilfreich gewesen, da für mich "Princess Margarita Illegal" der erste Detroit-Krimi von Stephen Mack Jones gewesen ist. Die Sprache in diesem Krimi ist hart, die Figuren sind nie um einen markigen Spruch verlegen, der Humor ist oft derb und alles andere als politisch korrekt. So ist dieser Detroit-Krimi weniger gut für zu Zartbesaitete geeignet, die sich unter einem Kriminalroman, der sich mit der komplexen Problematik der US-Immigrationspolitik auseinandersetzt, eher das anspruchsvoll-intellektuelle arte-Drama vorstellen. Bei Stephen Mack Jones haben die Menschen in Mexicantown entweder Angst vor den sie schikanierenden Kontrollen des ICE oder aber sie sind voller Wut auf die Ungerechtigkeit, Gewalt und Willkür, deren Opfer sie Tag für Tag werden. Nur der stets gegenwärtige Humor lockert das ein wenig auf und verleiht diesem Krimi ab und an seine eigenwillig schrägen Momente - etwa wenn August den von Elena mit femininem Touch umgestalteten Keller besucht, in dem Tomas seine Waffen hortet - kann aber auch rabenschwarz sein (z.B. die Szene mit dem kleinen Zeh, über die ich an dieser Stelle nicht mehr verraten möchte, um diese in nicht unnötiger Weise zu spoilern). Neben August spielt das zumindest mir zuvor recht unbekannte Detroit eine weitere Hauptrolle in diesem Krimi. Stephen Mack Jones lässt dabei etwa das pulsierende Mexicantown lebendig werden. So entdeckte ich zu Beginn an der Seite von August den Honeycomb Market, der mehr Stadtteil-Institution als einfacher Markt ist und mit seinen Pyramiden aus Jalapeños, frischen hausgemachten Chorizos und Mengen an Pingüinos-Cupcakes betört. Der Autor lässt das lange verarmte, heruntergekommene Detroit aber nicht zu einer malerischen Idylle verkommen, sondern beschreibt auch dessen triste, hässliche Seiten. Dazu gehört etwa Zug Island, das nun einem Kreis der Hölle aus Dantes Inferno mit seinen Hochöfen, der schwarzen, verrußten Luft und seinem Wasser als trüber, giftiger Brühe gleicht. Auch die Geschichte von Zug Island, dessen Sumpfland einst von Möbel- und Immobilienunternehmer Samuel Zug trocken gelegt wurde, um es dann letztlich doch im seinerzeit größten Grundstücksdeal zu verkaufen, enthält dieser Krimi nicht vor. Der Fall an sich, der sich aus der Suche nach den Mördern der jungen Isadora "Izzy" Rosalita del Torres ergibt, ist rasant und abwechslungsreich erzählt. Dabei gerät August mit tatkräftiger Unterstützung von Tomas vom Regen in die Traufe, als er sich durch eine wahre Schar Krimineller zu kämpfen hat. Überzeugt haben mich dabei die mit hohem Tempo geschilderten, so harten wie blutigen Action-Szenen, die aus zahlreichen Kämpfen, Schießereien und Verfolgungsjagden bestehen. Auch konnte mich dieser Krimi mit der ein oder anderen unerwarteten Wendung überraschen, da ich nicht habe kommen sehen, wer denn nun eigentlich korrupt beim ICE ist und von wem August unverhoffte Scharfschützen-Hilfe erhält.

Temporeicher, actiongeladener Detroit-Krimi mit ungewöhnlicher Hauptfigur

Bewertung aus Berlin am 16.08.2022
Bewertet: eBook (ePUB)

Der Ex-Marine und Ex-Cop August Snow verbringt seine Zeit nun damit, Salsa zu kochen und die ihm in einem Prozess von der Stadt Detroit zugesprochenen Millionen in die Markham Street in Mexicantown zu investieren. Doch dann wird August von einem ehemaligen Kollegen - dem Rechtsmediziner Bobby Falconi - um Hilfe gebeten. Denn einer seiner Fälle lässt Bobby nicht los. Eine brutal misshandelte, als Marie Antoinette kostümierte junge Latina ist nach ihrem Sturz von der Ambassador Bridge gestorben. Bobby bittet August in Mexicantown Erkundigungen einzuholen, wer die junge Frau gewesen ist, die er nicht zu identifizieren vermag. Und tatsächlich kennt Elena Gutierrez, eine führende Aktivistin der Stadt und die Frau von August Paten Tomás, die junge Tote. Es ist Isadora "Izzy" Rosalita del Torres. Und das ist erst der Beginn von August Ermittlungen. "Princess Margarita Illegal" ist nach "Der gekaufte Tod" der zweite Detroit-Krimi von Stephen Mack Jones, in dem August Snow die Hauptrolle spielt. In "Princess Margarita Illegal" habe ich gut reingefunden, auch ohne zuvor "den gekauften Tod" gelesen zu haben, da der Autor zu Beginn die relevanten Ereignisse des Vorgänger-Krimis kurz und präzise zusammenfasst - etwa wie August zu seinen Millionen gekommen ist und in welcher Beziehung er zu anderen Figuren steht (z.B. Detective Captain Leo Cowling, dem er zufällig auf dem Honeycomb Market über den Weg läuft). Dabei war mir August gleich sympathisch, als er vom Autor vorgestellt wird, wenn er seine köchelnde Salsa mit Muskatnuss verfeinert und dazu Rumba-Bolero tanzt. Auch belebt er die Markham Street in Mexicantown als anonymer Wohltäter wieder, deren Häuser er nicht nur von den ihm zugesprochenen Geld aufkauft und renovieren lässt. In der Presse möchte er dafür nicht gelobt werden, sondern lässt sich lieber von seinem alten Freund Brutus im Dojo-Teil seines Fitnessclubs auf die Matte legen. August hat das Herz am rechten Fleck und einen ausgeprägten, von alttestamentarischen Bibelzitaten unterlegten Gerechtigkeitssinn. Statt sich mit seinem vielen Geld auf die faule Haut zu legen und das Leben zu genießen, kann er einem ehemaligen Kollegen wie dem Rechtsmediziner Bobby seine Hilfe nicht verwehren. Auch sonst kann August nicht aus seiner Haut und muss den Helden spielen, wenn Ungerechtigkeiten seinen Weg kreuzen - wie die schikanierenden Kontrollen des ICE (Immigration and Customs Enforcement) in Mexicantown, die auch vor älteren in den USA geborenen Ladies oder der Überwachung einer Kirche nicht Halt machen. Nicht nur die Charakterisierung von Protagonist August Snow habe ich als gelungen empfunden, sondern auch die der zahlreichen Nebencharaktere. Die sind für mich stark beschrieben gewesen, da die Ecken und Kanten, die Stephen Mack Jones ihnen zugestanden hat, sie zu unverkennbaren Originalen haben werden lassen. Das schließt etwa Father Grabowski, der Illegalen hilft, sowie die toughe Aktivisten Elena und ihren Grobian von Ehemann Tomas, der der Pate von August ist, mit ein. Tomas vermag so ordentlich auszuteilen wie er in seine Waffensammlung vernarrt ist. Allerdings beschränkt sich "Princess Margarita Illegal" bei der starken Figurenzeichnung nicht auf August und seine Unterstützer, sondern charakterisiert auch den ehemals kriminellen Studioboss Duke Ducane so abgründig charismatisch, dass er in Erinnerung bleibt. Dass dabei dessen gemeinsame Geschichte mit August aus dem Vorgängerband "Der gekaufte Tod" kurz wiedergegeben wird, ist für mich hilfreich gewesen, da für mich "Princess Margarita Illegal" der erste Detroit-Krimi von Stephen Mack Jones gewesen ist. Die Sprache in diesem Krimi ist hart, die Figuren sind nie um einen markigen Spruch verlegen, der Humor ist oft derb und alles andere als politisch korrekt. So ist dieser Detroit-Krimi weniger gut für zu Zartbesaitete geeignet, die sich unter einem Kriminalroman, der sich mit der komplexen Problematik der US-Immigrationspolitik auseinandersetzt, eher das anspruchsvoll-intellektuelle arte-Drama vorstellen. Bei Stephen Mack Jones haben die Menschen in Mexicantown entweder Angst vor den sie schikanierenden Kontrollen des ICE oder aber sie sind voller Wut auf die Ungerechtigkeit, Gewalt und Willkür, deren Opfer sie Tag für Tag werden. Nur der stets gegenwärtige Humor lockert das ein wenig auf und verleiht diesem Krimi ab und an seine eigenwillig schrägen Momente - etwa wenn August den von Elena mit femininem Touch umgestalteten Keller besucht, in dem Tomas seine Waffen hortet - kann aber auch rabenschwarz sein (z.B. die Szene mit dem kleinen Zeh, über die ich an dieser Stelle nicht mehr verraten möchte, um diese in nicht unnötiger Weise zu spoilern). Neben August spielt das zumindest mir zuvor recht unbekannte Detroit eine weitere Hauptrolle in diesem Krimi. Stephen Mack Jones lässt dabei etwa das pulsierende Mexicantown lebendig werden. So entdeckte ich zu Beginn an der Seite von August den Honeycomb Market, der mehr Stadtteil-Institution als einfacher Markt ist und mit seinen Pyramiden aus Jalapeños, frischen hausgemachten Chorizos und Mengen an Pingüinos-Cupcakes betört. Der Autor lässt das lange verarmte, heruntergekommene Detroit aber nicht zu einer malerischen Idylle verkommen, sondern beschreibt auch dessen triste, hässliche Seiten. Dazu gehört etwa Zug Island, das nun einem Kreis der Hölle aus Dantes Inferno mit seinen Hochöfen, der schwarzen, verrußten Luft und seinem Wasser als trüber, giftiger Brühe gleicht. Auch die Geschichte von Zug Island, dessen Sumpfland einst von Möbel- und Immobilienunternehmer Samuel Zug trocken gelegt wurde, um es dann letztlich doch im seinerzeit größten Grundstücksdeal zu verkaufen, enthält dieser Krimi nicht vor. Der Fall an sich, der sich aus der Suche nach den Mördern der jungen Isadora "Izzy" Rosalita del Torres ergibt, ist rasant und abwechslungsreich erzählt. Dabei gerät August mit tatkräftiger Unterstützung von Tomas vom Regen in die Traufe, als er sich durch eine wahre Schar Krimineller zu kämpfen hat. Überzeugt haben mich dabei die mit hohem Tempo geschilderten, so harten wie blutigen Action-Szenen, die aus zahlreichen Kämpfen, Schießereien und Verfolgungsjagden bestehen. Auch konnte mich dieser Krimi mit der ein oder anderen unerwarteten Wendung überraschen, da ich nicht habe kommen sehen, wer denn nun eigentlich korrupt beim ICE ist und von wem August unverhoffte Scharfschützen-Hilfe erhält.

August Snow bleibt sich auch in Band 2 treu

Bewertung am 11.07.2022

Bewertet: eBook (ePUB)

Der zweite Teil knüpft nahtlos an Band 1 an. Es braucht zwar ein paar Seiten, um sich wieder an alle Charaktere zu erinnern, aber mit der Hilfe kurzer Rückblicke ist das kein Problem. August Oktavio Snow hat von seiner amüsanten Kaltschnäuzigkeit nicht eingebüßt. Ich liebe seine Art zu ermitteln so sehr. Obwohl es auch in diesem Buch um ernste Themen geht und nicht minder detailliert brutale Szenen auftauchen, ist August nie um einen lockeren Spruch verlegen. Auch seine treuen Weggefährten und Freunde passen sich seiner flapsigen Art an. Obwohl die Grenzen zwischen legal und illegal stark verwischen, kämpfen sie allesamt um Gerechtigkeit für zum Teil unbekannte Opfer und genau das macht die Reihe so besonders. Die Beschreibungen der Unterwelt Detroits oder von Mexicantown sind sehr bildhaft, sodass ich mir die Reihe gut als Serie vorstellen könnte. Am Ende wurde alles stimmig aufgelöst und ich kann es kaum erwarten, neue Fälle von Snow zu lesen. Princess Margarita Illegal zeigt einmal mehr die brutale Seite des American way of life. Das Schlimme ist, dass all die Fiktion des Buches hart an der Realität kratzen und dieses Gefühl bleibt - trotz Snows leichtsinnigen amüsanten Aktionen - als fader Beigeschmack während des Lesens präsent.

August Snow bleibt sich auch in Band 2 treu

Bewertung am 11.07.2022
Bewertet: eBook (ePUB)

Der zweite Teil knüpft nahtlos an Band 1 an. Es braucht zwar ein paar Seiten, um sich wieder an alle Charaktere zu erinnern, aber mit der Hilfe kurzer Rückblicke ist das kein Problem. August Oktavio Snow hat von seiner amüsanten Kaltschnäuzigkeit nicht eingebüßt. Ich liebe seine Art zu ermitteln so sehr. Obwohl es auch in diesem Buch um ernste Themen geht und nicht minder detailliert brutale Szenen auftauchen, ist August nie um einen lockeren Spruch verlegen. Auch seine treuen Weggefährten und Freunde passen sich seiner flapsigen Art an. Obwohl die Grenzen zwischen legal und illegal stark verwischen, kämpfen sie allesamt um Gerechtigkeit für zum Teil unbekannte Opfer und genau das macht die Reihe so besonders. Die Beschreibungen der Unterwelt Detroits oder von Mexicantown sind sehr bildhaft, sodass ich mir die Reihe gut als Serie vorstellen könnte. Am Ende wurde alles stimmig aufgelöst und ich kann es kaum erwarten, neue Fälle von Snow zu lesen. Princess Margarita Illegal zeigt einmal mehr die brutale Seite des American way of life. Das Schlimme ist, dass all die Fiktion des Buches hart an der Realität kratzen und dieses Gefühl bleibt - trotz Snows leichtsinnigen amüsanten Aktionen - als fader Beigeschmack während des Lesens präsent.

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"Wir sehen uns zu Hause."- "Wo willst du denn hin?"- "Ich hab noch was zu erledigen!"- "Mia madre!"

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Fortsetzung der Überschrift gefällig? Aber gerne: Wir legten einen Zwischenstopp ein. Bei Tomas zu Hause. Seinem Waffenschrank. "Was soll ich diesmal mitnehmen?", fragte er. "Nimm alles mit." "Ach du Scheiße..." Und von Tomas` Haus in Mexicantown trugen wir den Kampf nach Southfield, einem Vorort nördlich von Detroit. Ich wollte Gerechtigkeit! August Snow ist zurück! Der Afro-Mexikaner mit der großen Klappe, und dem noch größeren Herzen für die Benachteiligten, muss erneut alles geben, um seine Heimatstadt Detroit ein wenig lebenswerter zu machen. Der Ex-Militär und Ex-Cop des DPD investiert sein Vermögen, dass er einer fetten Schadensersatzklage gegen die Stadt verdankt, nach und nach in diverse,heruntergekomme Häuser in seinem Geburtsviertel und stellt diese notleidenden Menschen, oftmals Einwanderern, zur Verfügung. Natürlich nachdem sie, die Häuser, renoviert und auf Vordermann gebracht wurden - so haben die zukünftigen Bewohner auch gleich mal einen lukrativen Job. Klingt gut, ist gut und wohl getan! Wenn da nur nicht die plötzlich an jeder Ecke auftauchenden Beamten der Einwanderungsbehörde wären. Menschen, die seit Jahren in den USA leben, dort verwurzelt sind, sollen plötzlich abgeschoben werden. August und seine engsten Vertrauten haben jede Menge zu tun, das zu verhindern. Als dann noch eine bizarr verkleidete junge Frau, hispanischer Herkunft, misshandelt und ermordet aufgefunden wird, alle Hinweise zur Tat oder den Tätern, von der Mehrheit der Cops galant ignoriert werden, ist es für August Snow höchste Zeit, die Samthandschuhe auszuziehen und persönlich für ein kleines bisschen Gerechtigkeit zu sorgen. Getreu dem ehrenwerten Motto:" It`s time to kick Ass and chew Bubblegum"! Was für ein Adrenalin-Rausch! Witzig, sprachlich pointiert, herrliche Sprüche non-stop, ein Chapter eines Motorrad-Clubs, dessen Mitglieder, durchaus zu Recht, nach dem Schlag auf die linke Wange auch die rechte malträtiert bekommen, obwohl sie keinerlei christliche Werte zu schätzen wissen, natürlich organisierte Kriminalität vom Feinsten, und bis in feinste Kreise, Detroit augenscheinlich am Boden, angezählt, aber noch nicht gänzlich am Ende... Stephen Mack Jones erweist sich ein zweites Mal als literarischer Erbe Raymond Chandlers. Und sollte Ihnen bis zum vermutlichen Erscheinungstermin des driten Bandes, 2023, die Zeit ein wenig lang werden, wenden Sie sich ruhig dem Über-Vater aller "hardboiled" Romane zu, Chandlers "Lebwohl mein Liebling" ist das vielleicht beste, was im Krimi-Bereich je aus den USA kam! Viel Spaß damit!
5/5

"Wir sehen uns zu Hause."- "Wo willst du denn hin?"- "Ich hab noch was zu erledigen!"- "Mia madre!"

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Fortsetzung der Überschrift gefällig? Aber gerne: Wir legten einen Zwischenstopp ein. Bei Tomas zu Hause. Seinem Waffenschrank. "Was soll ich diesmal mitnehmen?", fragte er. "Nimm alles mit." "Ach du Scheiße..." Und von Tomas` Haus in Mexicantown trugen wir den Kampf nach Southfield, einem Vorort nördlich von Detroit. Ich wollte Gerechtigkeit! August Snow ist zurück! Der Afro-Mexikaner mit der großen Klappe, und dem noch größeren Herzen für die Benachteiligten, muss erneut alles geben, um seine Heimatstadt Detroit ein wenig lebenswerter zu machen. Der Ex-Militär und Ex-Cop des DPD investiert sein Vermögen, dass er einer fetten Schadensersatzklage gegen die Stadt verdankt, nach und nach in diverse,heruntergekomme Häuser in seinem Geburtsviertel und stellt diese notleidenden Menschen, oftmals Einwanderern, zur Verfügung. Natürlich nachdem sie, die Häuser, renoviert und auf Vordermann gebracht wurden - so haben die zukünftigen Bewohner auch gleich mal einen lukrativen Job. Klingt gut, ist gut und wohl getan! Wenn da nur nicht die plötzlich an jeder Ecke auftauchenden Beamten der Einwanderungsbehörde wären. Menschen, die seit Jahren in den USA leben, dort verwurzelt sind, sollen plötzlich abgeschoben werden. August und seine engsten Vertrauten haben jede Menge zu tun, das zu verhindern. Als dann noch eine bizarr verkleidete junge Frau, hispanischer Herkunft, misshandelt und ermordet aufgefunden wird, alle Hinweise zur Tat oder den Tätern, von der Mehrheit der Cops galant ignoriert werden, ist es für August Snow höchste Zeit, die Samthandschuhe auszuziehen und persönlich für ein kleines bisschen Gerechtigkeit zu sorgen. Getreu dem ehrenwerten Motto:" It`s time to kick Ass and chew Bubblegum"! Was für ein Adrenalin-Rausch! Witzig, sprachlich pointiert, herrliche Sprüche non-stop, ein Chapter eines Motorrad-Clubs, dessen Mitglieder, durchaus zu Recht, nach dem Schlag auf die linke Wange auch die rechte malträtiert bekommen, obwohl sie keinerlei christliche Werte zu schätzen wissen, natürlich organisierte Kriminalität vom Feinsten, und bis in feinste Kreise, Detroit augenscheinlich am Boden, angezählt, aber noch nicht gänzlich am Ende... Stephen Mack Jones erweist sich ein zweites Mal als literarischer Erbe Raymond Chandlers. Und sollte Ihnen bis zum vermutlichen Erscheinungstermin des driten Bandes, 2023, die Zeit ein wenig lang werden, wenden Sie sich ruhig dem Über-Vater aller "hardboiled" Romane zu, Chandlers "Lebwohl mein Liebling" ist das vielleicht beste, was im Krimi-Bereich je aus den USA kam! Viel Spaß damit!

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Dagmar Klein

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Ein recht flott geschriebener Noir Krimi mit munterem Personal über ein erschütterndes Thema: Femizide unter mexikanischen Migrantinnen und die Repressionen gegen Einwanderer*innen. Ich habe ein bisschen gebraucht, aber dann hat mich die Geschichte doch gepackt. Gut lesbar.
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