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So forsch, so furchtlos

Roman | Der Überraschungserfolg aus Spanien (Gastland Frankfurter Buchmesse 2022)

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So forsch, so furchtlos

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ab 15,95 €

Beschreibung

Details

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

07.07.2022

Verlag

Kiepenheuer & Witsch

Seitenzahl

192

Maße (L/B/H)

19,1/12,1/2,3 cm

Gewicht

250 g

Beschreibung

Rezension

»[Mit] großer Eleganz, [verbindet] Abreu katalanischen Slang, explizite Reggaeton-Lyrics, poetische Bilder, Onomatopoesie und Obszönitäten in einer tragischen
Coming-of-Age-Geschichte.« ("neues deutschland")
»[Abreu] reißt einen auf magische Weise mit in diese Welt auf Teneriffa, die man sonst wohl nie betreten hätte.« ("Ö1 Ex libris")
»Körperlicher als Andrea Abreu, die selbst auf Teneriffa aufwuchs, und die Trostlosigkeit jenseits der Touristenwelt wunderbar in Szene setzt, kann man nicht schreiben.« ("Aachener Zeitung")
»Ein Roman wie ein Wutanfall.« ("Lesart")
»›So forsch, so furchtlos‹ gibt der weiblichen Pubertät einen wilden, düsteren Glanz« ("Deutschlandfunk Büchermarkt")
»eines der spannendsten Debüts der letzten Jahre« ("Vogue")
»Bizarr, grotesk und cute.« ("ORF")
»[M]an spürt, wie nah [Abreu] dem Leben ihrer Figuren ist, wie gut sie deren Welt kennt. Eine Welt, die uns sonst verborgen bleibt, in die wir höchstens einmal
als eben jene Touristen eindringen, die die beiden Mädchen zugleich bewundern und verachten.« ("Kölner Stadt-Anzeiger")
»Ein Buch, das einen von der ersten bis zur letzten Seite umhaut, wie eine Welle, die man auf den ersten Blick vielleicht unterschätzt hat. Ohne Vorwarnung, mit einer Wucht, die man so noch nicht kannte.« ("SPIEGEL Online")
»ein vielschichtiges und gewaltiges Debüt« ("Deutschlandfunk")

Details

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

07.07.2022

Verlag

Kiepenheuer & Witsch

Seitenzahl

192

Maße (L/B/H)

19,1/12,1/2,3 cm

Gewicht

250 g

Auflage

5. Auflage

Originaltitel

Panza de burro

Übersetzer

Christiane Quandt

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-462-00175-4

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Herbe-derbe Kost mit explosivem Inhalt

Lesendes Federvieh aus München am 09.08.2022

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

„So forsch, so furchtlos“ schlägt durch die Intensität dieser äußerst speziellen Coming-Of-Age Geschichte ein wie eine Bombe und spaltet die Gemüter mit der teils derbe-fäkal überfordernden Sprache, die einen engen Fokus auf Andrea Abreus Ich-Erzählerin erlaubt: Ungefiltert betrachtet man die Welt durch die Augen ihrer jungen Protagonistin „Shit“, die sich in einem öden, heißen Sommer auf Teneriffa fernab der touristischen Gebiete mit ihrer besten Freundin Isora den Tücken des Erwachsenwerdens zu stellen versucht. Beide stammen aus einfachen Verhältnissen mit komplizierten Familienkonstellationen und noch schwierigeren Beziehungen zu Gewalt, psychischer Gesundheit und sexueller Selbstbestimmung. Schon von Beginn an wird das Ungleichgewicht dieser Mädchenfreundschaft in der Idealisierung Isoras durch die namenlose Ich-Erzählerin deutlich, die mit dem Einsetzen pubertärer Einflüsse eine neue Dynamik entwickelt. Dabei steht die äußere Ereignislosigkeit konträr zu den zunehmenden, innerlich brodelnden Konflikten zwischen Verbundenheit und Distanz sowie Liebe und Anziehung, die sich ähnlich des vielbeschriebenen Motivs des Volkans mit einem lauten, alles darunter begrabenden Ausbruchs zu entladen drohen. Sind die Meinungen noch so verschieden, in einem Punkt sind wir uns alle einig: Andrea Abreus poetisch-gewaltiger Stil (grandios übersetzt von Christiane Quandt) steht der heruntergekommenen Auffälligkeit des Covers in nichts nach. Manche mögen es als herbe-derbe Kost beschreiben, da die vulgäre, in ihrer ungewohnten Explizität geradezu anstößige Sprache an der eigenen Toleranzgrenze rüttelt – meine eingeschlossen – doch zeigt dieses Romandebüt letztlich eines äußerst anschaulich: welch polarisierend aufrüttelndes wie außergewöhnliches erzählerisches Talent diese frische, mutige, spanische Stimme besitzt!

Herbe-derbe Kost mit explosivem Inhalt

Lesendes Federvieh aus München am 09.08.2022
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

„So forsch, so furchtlos“ schlägt durch die Intensität dieser äußerst speziellen Coming-Of-Age Geschichte ein wie eine Bombe und spaltet die Gemüter mit der teils derbe-fäkal überfordernden Sprache, die einen engen Fokus auf Andrea Abreus Ich-Erzählerin erlaubt: Ungefiltert betrachtet man die Welt durch die Augen ihrer jungen Protagonistin „Shit“, die sich in einem öden, heißen Sommer auf Teneriffa fernab der touristischen Gebiete mit ihrer besten Freundin Isora den Tücken des Erwachsenwerdens zu stellen versucht. Beide stammen aus einfachen Verhältnissen mit komplizierten Familienkonstellationen und noch schwierigeren Beziehungen zu Gewalt, psychischer Gesundheit und sexueller Selbstbestimmung. Schon von Beginn an wird das Ungleichgewicht dieser Mädchenfreundschaft in der Idealisierung Isoras durch die namenlose Ich-Erzählerin deutlich, die mit dem Einsetzen pubertärer Einflüsse eine neue Dynamik entwickelt. Dabei steht die äußere Ereignislosigkeit konträr zu den zunehmenden, innerlich brodelnden Konflikten zwischen Verbundenheit und Distanz sowie Liebe und Anziehung, die sich ähnlich des vielbeschriebenen Motivs des Volkans mit einem lauten, alles darunter begrabenden Ausbruchs zu entladen drohen. Sind die Meinungen noch so verschieden, in einem Punkt sind wir uns alle einig: Andrea Abreus poetisch-gewaltiger Stil (grandios übersetzt von Christiane Quandt) steht der heruntergekommenen Auffälligkeit des Covers in nichts nach. Manche mögen es als herbe-derbe Kost beschreiben, da die vulgäre, in ihrer ungewohnten Explizität geradezu anstößige Sprache an der eigenen Toleranzgrenze rüttelt – meine eingeschlossen – doch zeigt dieses Romandebüt letztlich eines äußerst anschaulich: welch polarisierend aufrüttelndes wie außergewöhnliches erzählerisches Talent diese frische, mutige, spanische Stimme besitzt!

Provokantes Debüt

Bewertung am 01.08.2022

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Wie ist es mit Mitte 20 ein Debüt zu schreiben und mit diesem Debüt einen Nerv zu treffen? Abreu ist es gelungen. Sie hat mit So Forsch, So Furchtlos einen fulminanten Kurzroman geschrieben, in einer besonderen Perspektive, in einem besonderen Sound, der auch in der Übersetzung funktioniert und der nur schwer zu übersetzen ist. Als der Shootingstar der spanischen Literaturszene wird Abreu gehandelt, möge dieser Stern glimmen oder noch besser sich Formen. Denn mit mehr Muße kann ich mir gut vorstellen, dass da noch gute Geschichten von ihr kommen werden. Erst einmal haben wir diesen Roman, der nicht nur wegen der Frankfurter Buchmesse Aufmerksamkeit verdient, denn direkte und explizite Coming of Age - Geschichten aus der Perspektive von Mädchen gibt es erstaunlich wenige. So Forsch, so Furchtlos, das ist die Freundin der Protagonistin, rotzig, direkt, glühend und mitziehend, mit einer Hintergründen Traurigkeit. Abseits von den Tourist:innen wachsen Sis und Isora in armen, rauhen Verhältnissen auf. Sie kommen in die Pubertät, entdecken die Sexualität, auch füreinander. Isodora ist laut, frei, neugierig. Sie nimmt sich ihre Welt und Sis, die scheinbar unsichere, zarte lässt sich mitreißen, bis sie ihren eigenen Vulkan entdeckt.

Provokantes Debüt

Bewertung am 01.08.2022
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Wie ist es mit Mitte 20 ein Debüt zu schreiben und mit diesem Debüt einen Nerv zu treffen? Abreu ist es gelungen. Sie hat mit So Forsch, So Furchtlos einen fulminanten Kurzroman geschrieben, in einer besonderen Perspektive, in einem besonderen Sound, der auch in der Übersetzung funktioniert und der nur schwer zu übersetzen ist. Als der Shootingstar der spanischen Literaturszene wird Abreu gehandelt, möge dieser Stern glimmen oder noch besser sich Formen. Denn mit mehr Muße kann ich mir gut vorstellen, dass da noch gute Geschichten von ihr kommen werden. Erst einmal haben wir diesen Roman, der nicht nur wegen der Frankfurter Buchmesse Aufmerksamkeit verdient, denn direkte und explizite Coming of Age - Geschichten aus der Perspektive von Mädchen gibt es erstaunlich wenige. So Forsch, so Furchtlos, das ist die Freundin der Protagonistin, rotzig, direkt, glühend und mitziehend, mit einer Hintergründen Traurigkeit. Abseits von den Tourist:innen wachsen Sis und Isora in armen, rauhen Verhältnissen auf. Sie kommen in die Pubertät, entdecken die Sexualität, auch füreinander. Isodora ist laut, frei, neugierig. Sie nimmt sich ihre Welt und Sis, die scheinbar unsichere, zarte lässt sich mitreißen, bis sie ihren eigenen Vulkan entdeckt.

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Ulrike Ackermann

Thalia Erlangen

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2/5

Heftig derb und provokant

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Das Cover sehr provokant und mich auch sehr neugierig machend, habe ich vor einiger Zeit dieses Buch gelesen und wurde überrascht von einer oft derben Fäkalsprache und einer oft ebenso derben Handlung - auf Teneriffa spielend. Zwei ungleiche Freundinnen in der Pubertät, die einem Schlankheitsideal nacheifern und sich irgendwann näher als erwartet kommen. Wie kann man diesen Roman einordnen? Ich weiß es nicht! Im Nachhinein habe ich aber feststellen können, dass Inhalt und Sprache wahrscheinlich genau das ausdrücken, was sie sollen. Auf jeden Fall ein etwas anderer Roman, der mich persönlich aber nicht überzeugen konnte.
2/5

Heftig derb und provokant

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Das Cover sehr provokant und mich auch sehr neugierig machend, habe ich vor einiger Zeit dieses Buch gelesen und wurde überrascht von einer oft derben Fäkalsprache und einer oft ebenso derben Handlung - auf Teneriffa spielend. Zwei ungleiche Freundinnen in der Pubertät, die einem Schlankheitsideal nacheifern und sich irgendwann näher als erwartet kommen. Wie kann man diesen Roman einordnen? Ich weiß es nicht! Im Nachhinein habe ich aber feststellen können, dass Inhalt und Sprache wahrscheinlich genau das ausdrücken, was sie sollen. Auf jeden Fall ein etwas anderer Roman, der mich persönlich aber nicht überzeugen konnte.

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Ulrike Zimmermann

Mayersche Köln-Mülheim

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3/5

Blick hinter die Kulissen

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Abreu eröffnet uns eine ganz neuen Blick auf die schöne Insel, quasi aus seinem Inneren heraus. Direkt, derb, ungeschönt, manchmal sogar witzig, kommt diese Geschichte über das Erwachsenwerden daher. Mit der Landkarte in der Hand habe ich sie verfolgt. Zwei ungleiche Mädchen, eine tiefe Freundschaft, denen die Unwägbarkeiten der Pubertät in die Quere kommt. Ein offenes Ende. Auch wenn sich dieses Büchlein gut lesen lässt, erschien es mir nicht rund. Es fehlte etwas, ohne dass ich es recht benennen kann. Als großer Liebhaber der Kanarischen Inseln musste ich es natürlich lesen, doch so schwer begeistert hat mich die Lektüre dann leider doch nicht.
3/5

Blick hinter die Kulissen

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Abreu eröffnet uns eine ganz neuen Blick auf die schöne Insel, quasi aus seinem Inneren heraus. Direkt, derb, ungeschönt, manchmal sogar witzig, kommt diese Geschichte über das Erwachsenwerden daher. Mit der Landkarte in der Hand habe ich sie verfolgt. Zwei ungleiche Mädchen, eine tiefe Freundschaft, denen die Unwägbarkeiten der Pubertät in die Quere kommt. Ein offenes Ende. Auch wenn sich dieses Büchlein gut lesen lässt, erschien es mir nicht rund. Es fehlte etwas, ohne dass ich es recht benennen kann. Als großer Liebhaber der Kanarischen Inseln musste ich es natürlich lesen, doch so schwer begeistert hat mich die Lektüre dann leider doch nicht.

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