Kleine Grausamkeiten

Kleine Grausamkeiten

eBook

19,99 €

inkl. gesetzl. MwSt.

Kleine Grausamkeiten

Ebenfalls verfügbar als:

Gebundenes Buch

Gebundenes Buch

ab 24,00 €
eBook

eBook

ab 19,99 €

Beschreibung

Details

Verkaufsrang

34804

Format

ePUB

Kopierschutz

Nein

Family Sharing

Ja

Text-to-Speech

Nein

Erscheinungsdatum

27.01.2022

Beschreibung

Details

Format

ePUB

eBooks im ePUB-Format erlauben eine dynamische Anpassung des Inhalts an die jeweilige Display-Größe des Lesegeräts. Das Format eignet sich daher besonders für das Lesen auf mobilen Geräten, wie z.B. Ihrem tolino, Tablets oder Smartphones.

Kopierschutz

Nein

Dieses eBook können Sie uneingeschränkt auf allen Geräten der tolino Familie, allen sonstigen eReadern und am PC lesen. Das eBook ist nicht kopiergeschützt und kann ein personalisiertes Wasserzeichen enthalten. Weitere Hinweise zum Lesen von eBooks mit einem personalisierten Wasserzeichen finden Sie unter Hilfe/Downloads.

Family Sharing

Ja

Mit Family Sharing können Sie eBooks innerhalb Ihrer Familie (max. sechs Mitglieder im gleichen Haushalt) teilen. Sie entscheiden selbst, welches Buch Sie mit welchem Familienmitglied teilen möchten. Auch das parallele Lesen durch verschiedene Familienmitglieder ist durch Family Sharing möglich. Um eBooks zu teilen oder geteilt zu bekommen, muss jedes Familienmitglied ein Konto bei einem tolino-Buchhändler haben. Weitere Informationen finden Sie unter Hilfe/Family-Sharing.

Text-to-Speech

Nein

Bedeutet Ihnen Stimme mehr als Text? Mit der Funktion text-to-speech können Sie sich im aktuellen tolino webReader das eBook vorlesen lassen. Weitere Informationen finden Sie unter Hilfe/text-to-speech.

Verkaufsrang

34804

Erscheinungsdatum

27.01.2022

Verlag

Steidl

Seitenzahl

400 (Printausgabe)

Dateigröße

606 KB

Übersetzer

Kathrin Razum

Sprache

Deutsch

EAN

9783958299931

Das meinen unsere Kund*innen

4.7

6 Bewertungen

Informationen zu Bewertungen

Zur Abgabe einer Bewertung ist eine Anmeldung im Kund*innenkonto notwendig. Die Authentizität der Bewertungen wird von uns nicht überprüft. Wir behalten uns vor, Bewertungstexte, die unseren Richtlinien widersprechen, entsprechend zu kürzen oder zu löschen.

5 Sterne

4 Sterne

3 Sterne

(0)

2 Sterne

(0)

1 Sterne

(0)

Kleine Grausamkeiten

Bewertung am 27.02.2022

Bewertet: eBook (ePUB)

Kleine Grausamkeiten ist ein hervorragender Familienroman. Drei Brüder werden vorgestellt. Jeder erzählt seine Geschichte. Keiner ist glücklich mit seinem Leben und mit seinem Elternhaus. Bis zum Schluss sehr spannend geschrieben.

Kleine Grausamkeiten

Bewertung am 27.02.2022
Bewertet: eBook (ePUB)

Kleine Grausamkeiten ist ein hervorragender Familienroman. Drei Brüder werden vorgestellt. Jeder erzählt seine Geschichte. Keiner ist glücklich mit seinem Leben und mit seinem Elternhaus. Bis zum Schluss sehr spannend geschrieben.

Grausam spannend, grausam psychopathisch

Renas Wortwelt am 26.09.2022

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Wenn eine Mutter ihre drei Söhne gegeneinander aufstichelt, wenn eine Mutter einen dieser Söhne stets ablehnt, den anderen bevorzugt. Ist wieder einmal die Mutter an allem schuld? Das zu entscheiden, bleibt der Leserin dieses im doppelten Sinn grausamen Romans überlassen. Allein schon der Aufbau ist grausam, denn die Spannung entsteht sofort, schon auf den ersten Seiten. Dort nämlich wird eine Beerdigung geschildert, die Beerdigung eines Bruders aus der Familie Drumm. Nur, man erfährt erst wirklich ganz am Ende des Buches, welcher Bruder es ist, der dort zu Grabe getragen wird. Immer wieder gibt es kurze Szenen von der Beerdigungszeremonie, kommen Trauernde zu Wort, doch wer der Tote ist, bleibt bis zum Schluss offen. Grausam. Nach dieser Eröffnungsszene beginnt William zu erzählen, der älteste der Brüder. In Ich-Form schildert er seine Sicht auf das Leben seiner Familie, in erratischer Abfolge in Rückblicken, nie chronologisch. Mal befinden wir uns im Jahr 1994, als Williams Tochter geboren wird, mal erfahren wir, wie es den Brüdern im Jahr 1981 erging. Dabei ist die Perspektive immer sehr subjektiv, immer lernen wir nur die Interpretation Williams, der eine Kariere als Filmemacher durchlebt. Wenn er davon berichtet, wie die Mutter, eine halbwegs erfolgreiche Schauspielerin und Sängerin, mit den Söhnen und dem aus Sicht der Söhne zu nachgiebigen Vater umgeht. Wenn er erzählt, welche sehr üblen Streiche er vor allem den jüngeren Brüdern spielt, immer sehen wir das Geschehen nur durch seine Augen. Im Anschluss folgt der Teil, in welchem Luke, der jüngste Drumm-Bruder, seine Version darlegt, in gleicher Form wie zuvor William, d.h. ebenso unchronologisch. Luke wird ein berühmter Sänger, erst als Mitglied einer Band, später als Solist. Er rutscht immer wieder ab, wird eingewiesen in die Psychiatrie, muss seinen Bruder Brian als Quasi-Betreuer einstellen. Auch hier dreht sich alles um die Beziehung der Brüder zueinander und der Regie, die die Mutter in dem gesamten Spiel führt. Als letzter in der Reihe lernen wir Brians Sicht der Dinge kennen. Er ist ein typisches Sandwich-Kind, immer nur so dabei, wenig auffällig. Er ist Lehrer geworden, muss aber seinen Beruf wegen Verleumdungen aufgeben und arbeitet dann für Luke, unter großzügiger Ausnutzung von dessen Finanzen. Das Leben aller drei Brüder dreht sich auch um Williams Tochter Daisy, die eine nicht unwichtige Rolle einnimmt und viele Ereignisse lostritt. Durch die drei Erzählperspektiven gibt es auch etliche Wiederholungen in der Handlung, die dann doch die Geduld der Leserin strapazieren, auch wenn es natürlich interessant ist, wie unterschiedlich die drei Männer dasselbe Ereignis darstellen. Insgesamt ist der Roman ein differenziertes, faszinierendes Psychogramm einer absolut dysfunktionalen Familie, einer Familie aus schrecklichen Menschen, die die Autorin mit einer Präzision beschreibt, dass man eine Gänsehaut bekommt. Diesen Menschen, so realistisch sie auch erscheinen, möchte man nicht im wirklichen Leben begegnen. Ein Beweis aber, dass auch ein Roman mit (fast) ausschließlich unsympathischen Figuren fesselnd und sehr gut sein kann. Ein Buch, das nicht einfach zu lesen ist, aber ein nachhaltiges Leseerlebnis. Liz Nugent – Kleine Grausamkeiten aus dem Englischen von Kathrin Razum Steidl, November 2021 Gebundene Ausgabe, 399 Seiten, 24,00 €

Grausam spannend, grausam psychopathisch

Renas Wortwelt am 26.09.2022
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Wenn eine Mutter ihre drei Söhne gegeneinander aufstichelt, wenn eine Mutter einen dieser Söhne stets ablehnt, den anderen bevorzugt. Ist wieder einmal die Mutter an allem schuld? Das zu entscheiden, bleibt der Leserin dieses im doppelten Sinn grausamen Romans überlassen. Allein schon der Aufbau ist grausam, denn die Spannung entsteht sofort, schon auf den ersten Seiten. Dort nämlich wird eine Beerdigung geschildert, die Beerdigung eines Bruders aus der Familie Drumm. Nur, man erfährt erst wirklich ganz am Ende des Buches, welcher Bruder es ist, der dort zu Grabe getragen wird. Immer wieder gibt es kurze Szenen von der Beerdigungszeremonie, kommen Trauernde zu Wort, doch wer der Tote ist, bleibt bis zum Schluss offen. Grausam. Nach dieser Eröffnungsszene beginnt William zu erzählen, der älteste der Brüder. In Ich-Form schildert er seine Sicht auf das Leben seiner Familie, in erratischer Abfolge in Rückblicken, nie chronologisch. Mal befinden wir uns im Jahr 1994, als Williams Tochter geboren wird, mal erfahren wir, wie es den Brüdern im Jahr 1981 erging. Dabei ist die Perspektive immer sehr subjektiv, immer lernen wir nur die Interpretation Williams, der eine Kariere als Filmemacher durchlebt. Wenn er davon berichtet, wie die Mutter, eine halbwegs erfolgreiche Schauspielerin und Sängerin, mit den Söhnen und dem aus Sicht der Söhne zu nachgiebigen Vater umgeht. Wenn er erzählt, welche sehr üblen Streiche er vor allem den jüngeren Brüdern spielt, immer sehen wir das Geschehen nur durch seine Augen. Im Anschluss folgt der Teil, in welchem Luke, der jüngste Drumm-Bruder, seine Version darlegt, in gleicher Form wie zuvor William, d.h. ebenso unchronologisch. Luke wird ein berühmter Sänger, erst als Mitglied einer Band, später als Solist. Er rutscht immer wieder ab, wird eingewiesen in die Psychiatrie, muss seinen Bruder Brian als Quasi-Betreuer einstellen. Auch hier dreht sich alles um die Beziehung der Brüder zueinander und der Regie, die die Mutter in dem gesamten Spiel führt. Als letzter in der Reihe lernen wir Brians Sicht der Dinge kennen. Er ist ein typisches Sandwich-Kind, immer nur so dabei, wenig auffällig. Er ist Lehrer geworden, muss aber seinen Beruf wegen Verleumdungen aufgeben und arbeitet dann für Luke, unter großzügiger Ausnutzung von dessen Finanzen. Das Leben aller drei Brüder dreht sich auch um Williams Tochter Daisy, die eine nicht unwichtige Rolle einnimmt und viele Ereignisse lostritt. Durch die drei Erzählperspektiven gibt es auch etliche Wiederholungen in der Handlung, die dann doch die Geduld der Leserin strapazieren, auch wenn es natürlich interessant ist, wie unterschiedlich die drei Männer dasselbe Ereignis darstellen. Insgesamt ist der Roman ein differenziertes, faszinierendes Psychogramm einer absolut dysfunktionalen Familie, einer Familie aus schrecklichen Menschen, die die Autorin mit einer Präzision beschreibt, dass man eine Gänsehaut bekommt. Diesen Menschen, so realistisch sie auch erscheinen, möchte man nicht im wirklichen Leben begegnen. Ein Beweis aber, dass auch ein Roman mit (fast) ausschließlich unsympathischen Figuren fesselnd und sehr gut sein kann. Ein Buch, das nicht einfach zu lesen ist, aber ein nachhaltiges Leseerlebnis. Liz Nugent – Kleine Grausamkeiten aus dem Englischen von Kathrin Razum Steidl, November 2021 Gebundene Ausgabe, 399 Seiten, 24,00 €

Unsere Kund*innen meinen

Kleine Grausamkeiten

von Liz Nugent

4.7

0 Bewertungen filtern

Die Leseprobe wird geladen.
  • Kleine Grausamkeiten