• Lügen über meine Mutter
  • Lügen über meine Mutter
  • Lügen über meine Mutter

Lügen über meine Mutter

Roman

Buch (Gebundene Ausgabe)

24,00 €

inkl. gesetzl. MwSt.

Lügen über meine Mutter

Ebenfalls verfügbar als:

Hörbuch

Hörbuch

ab 20,95 €
Gebundenes Buch

Gebundenes Buch

ab 24,00 €
Taschenbuch

Taschenbuch

ab 14,00 €
eBook

eBook

ab 10,99 €

Beschreibung

Details

Verkaufsrang

26893

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

18.08.2022

Verlag

Kiepenheuer & Witsch

Seitenzahl

448

Beschreibung

Rezension

»ein kluger und packender Roman über subtile Gewalt in den eigenen vier Wänden« ("Woman, Österreich")
»Man muss nur einmal die Augen aufmachen, um zu erkennen, dass die Lügen über meine Mutter voll und ganz auf Wahrheiten über die Welt beruhen.« ("Esquire")
»Ein literarisches Denkmal von außergewöhnlicher Schönheit« ("Die Zeit")
»Man liest diesen Roman mit einer Mischung aus Schmunzeln und wachsender Wut.« ("Der Freitag")
»Obwohl [Lügen über meine Mutter] rund vierzig Jahre in der Vergangenheit liegt, ist sie immer noch erschreckend nah an der Gegenwart.« ("Wiener Zeitung")
»441 Seiten Szenen einer Ehe, wie sie trauriger und dennoch mutmachender kaum sein können.« ("stern")
»eine bedrückende Studie über Machtverhältnisse, Lügen und Geheimnisse – und ein bewegendes Denkmal für eine willensstarke und großherzige Frau« ("Falter")
»Ein ebenso ernstes wie witziges Buch, auf unangestrengte Weise emanzipiert, klug und unterhaltend.« ("Kölner Stadt-Anzeiger")
»ein packendes und vor allem formal sehr interessantes autofiktionales Werk« ("Radio SRF 1 BuchZeichen")
»Daniela Dröscher lässt [...] eine Tochter sprechen, die ihrer Mutter zu Lebzeiten ein liebevolles, zärtliches Denkmal setzt.« ("NDR Kultur")

Details

Verkaufsrang

26893

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

18.08.2022

Verlag

Kiepenheuer & Witsch

Seitenzahl

448

Maße (L/B/H)

12,9/20,4/4,2 cm

Gewicht

536 g

Auflage

5. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-462-00199-0

Unsere Kundinnen und Kunden meinen

4.5

148 Bewertungen

Informationen zu Bewertungen

Zur Abgabe einer Bewertung ist eine Anmeldung im Konto notwendig. Die Authentizität der Bewertungen wird von uns nicht überprüft. Wir behalten uns vor, Bewertungstexte, die unseren Richtlinien widersprechen, entsprechend zu kürzen oder zu löschen.

5 Sterne

4 Sterne

3 Sterne

2 Sterne

1 Sterne

(0)

Immer noch aktuell

Janice am 20.05.2024

Bewertungsnummer: 2204962

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Das Buch schreibt über wichtige Themen, (wenn auch sehr langgezogen) vor allem ein sehr großes, welches ihre Mutter betrifft. Der Vater ist toxisch as hell und ich habe jedesmal mitgefiebert und gehofft, sie bietet ihrem Mann die Stirn!
Melden

Immer noch aktuell

Janice am 20.05.2024
Bewertungsnummer: 2204962
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Das Buch schreibt über wichtige Themen, (wenn auch sehr langgezogen) vor allem ein sehr großes, welches ihre Mutter betrifft. Der Vater ist toxisch as hell und ich habe jedesmal mitgefiebert und gehofft, sie bietet ihrem Mann die Stirn!

Melden

Befangen

Aischa aus Kissing am 22.04.2024

Bewertungsnummer: 2184630

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Der Roman (oder ist es ein Memoir?) liest sich - bei aller Schwere des Themas - leicht und auch durchaus unterhaltsam dahin. Autorin Dröscher erzählt von ihrer Kindheit in einem Dorf im Hunsrück Ende der 1980er Jahre. Die Ehe der Eltern ist alles andere als auf Augenhöhe; der Vater schikaniert seine Ehefrau auf schier unerträgliche Weise. Nicht nur dass sie sich wöchentlich unter seiner Aufsicht wiegen muss, nein, er macht ihre Leibesfülle sogar für seine widerholt ausbleibende Beförderung verantwortlich. Die kleine Daniela nimmt das Übergewicht der Mutter zunächst gar nicht wahr, je älter sie wird, desto mehr rückt deren Optik aber auch in ihren Fokus, bis sie sich letztlich auch für das Äußere der Mama schämt. Ich bin ehrlich gesagt hin- und hergerissen, was die Bewertung dieser Geschichte angeht. Zwar wird nicht ganz klar, was hier fiktional und was autobiografisch ist, sagen wir einfach, Dröscher schwimmt auf der aktuellen Welle der Autofiktion mit, dagegen ist ja zunächst nichts einzuwenden. Aber die erklärenden Einschübe, in der die erwachsene Daniela die Erlebnisse der jungen Ela für die Leserschaft noch einmal moralisierend erläutert, haben mir das Buch reichlich verleidet. Einerseits kam ich mir durch diese überflüssigen Belehrungen seltsam vor, so als würde die Autorin mir ohne diese Fingerzeige nicht zutrauen, ihre Botschaft verstanden zu haben. Und andererseits lässt sie es eben an Erklärungen fehlen. Dafür, wieso die Mutter so in ihrer Opferrolle gefangen bleibt, auch als sie ein unerwartetes finanzielles Polster ererbt, das ihr den nötigen Freiraum für eine Zukunft ohne den unterdrückenden Gatten sichern könnte. Aber auch Vater Dröscher kommt über eine zweidimensionale Schablone nicht hinaus. Wie wurde er zu dem Monster als das er geschildert wurde? Hat die erwachsene Daniela das Gespräch mit ihm gesucht? Man erfährt es leider nicht. Fazit: Ein interessantes Sittengemälde der BRD, der Versuch, schreckliche patriarchale Machtstrukturen innerhalb einer Familie aufzuzeigen, der aber über das Anprangern hinaus wenig anzubieten hat.
Melden

Befangen

Aischa aus Kissing am 22.04.2024
Bewertungsnummer: 2184630
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Der Roman (oder ist es ein Memoir?) liest sich - bei aller Schwere des Themas - leicht und auch durchaus unterhaltsam dahin. Autorin Dröscher erzählt von ihrer Kindheit in einem Dorf im Hunsrück Ende der 1980er Jahre. Die Ehe der Eltern ist alles andere als auf Augenhöhe; der Vater schikaniert seine Ehefrau auf schier unerträgliche Weise. Nicht nur dass sie sich wöchentlich unter seiner Aufsicht wiegen muss, nein, er macht ihre Leibesfülle sogar für seine widerholt ausbleibende Beförderung verantwortlich. Die kleine Daniela nimmt das Übergewicht der Mutter zunächst gar nicht wahr, je älter sie wird, desto mehr rückt deren Optik aber auch in ihren Fokus, bis sie sich letztlich auch für das Äußere der Mama schämt. Ich bin ehrlich gesagt hin- und hergerissen, was die Bewertung dieser Geschichte angeht. Zwar wird nicht ganz klar, was hier fiktional und was autobiografisch ist, sagen wir einfach, Dröscher schwimmt auf der aktuellen Welle der Autofiktion mit, dagegen ist ja zunächst nichts einzuwenden. Aber die erklärenden Einschübe, in der die erwachsene Daniela die Erlebnisse der jungen Ela für die Leserschaft noch einmal moralisierend erläutert, haben mir das Buch reichlich verleidet. Einerseits kam ich mir durch diese überflüssigen Belehrungen seltsam vor, so als würde die Autorin mir ohne diese Fingerzeige nicht zutrauen, ihre Botschaft verstanden zu haben. Und andererseits lässt sie es eben an Erklärungen fehlen. Dafür, wieso die Mutter so in ihrer Opferrolle gefangen bleibt, auch als sie ein unerwartetes finanzielles Polster ererbt, das ihr den nötigen Freiraum für eine Zukunft ohne den unterdrückenden Gatten sichern könnte. Aber auch Vater Dröscher kommt über eine zweidimensionale Schablone nicht hinaus. Wie wurde er zu dem Monster als das er geschildert wurde? Hat die erwachsene Daniela das Gespräch mit ihm gesucht? Man erfährt es leider nicht. Fazit: Ein interessantes Sittengemälde der BRD, der Versuch, schreckliche patriarchale Machtstrukturen innerhalb einer Familie aufzuzeigen, der aber über das Anprangern hinaus wenig anzubieten hat.

Melden

Unsere Kundinnen und Kunden meinen

Lügen über meine Mutter

von Daniela Dröscher

4.5

0 Bewertungen filtern

Meinungen aus unserer Buchhandlung

Profilbild von M. Kranz

Es ist ein Problem aufgetreten. Bitte laden Sie die Seite neu und versuchen es noch einmal.

M. Kranz

Thalia Oldenburg – Schlosshöfe

Zum Portrait

5/5

Eindrücklich, schmerzhaft, lesenswert!

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Daniela Dröscher erzählt in diesem autofiktionalen Roman authentisch den Alltag einer Familie im Hunsrück in den 1980er Jahren. Aus der Sicht der Tochter Ela beschreibt sie, wie der Vater die Mehrgewichtigkeit seiner Frau für seine beruflichen Misserfolge sowie sein allgemeines Unglück verantwortlich macht. Immer wieder streut die Autorin dabei auch die Perspektive der erwachsengewordenen Protagonistin mit ein. Manchmal mit einer gesellschaftlichen Einordnung, manchmal mit Erzählungen aus Gesprächen mit der Mutter. Es macht wütend und traurig zu beobachten, wie die Tochter immer wieder in die Rolle der Vermittlerin rutscht und wie sehr sie dabei auch die Ansichten des Vaters internalisiert. Am beeindruckendsten bleibt allerdings der Charakter der Mutter. Eine Frau, die ihre beruflichen Ziele für die ihres Mannes opfert. Die, wie so viele Frauen Care-Arbeit übernimmt, für die es weder Entlohnung noch Anerkennung gibt und die dabei trotz aller Zuschreibungen durch ihren Mann und die Gesellschaft so herrlich kompliziert und menschlich geschrieben ist. Dröscher erzählt dabei komplexe Charaktere auf eine Art, die einem das Lesen leicht macht. Es bleibt die Frage, warum sie geblieben ist, in dieser Ehe. Wer eine Antwort erwartet wird, enttäuscht. Wer jedoch mit den Grauzonen menschlicher Entscheidungen leben kann, liest eine eindrückliche, manchmal schmerzhafte und definitiv empfehlenswerte Familiengeschichte.
5/5

Eindrücklich, schmerzhaft, lesenswert!

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Daniela Dröscher erzählt in diesem autofiktionalen Roman authentisch den Alltag einer Familie im Hunsrück in den 1980er Jahren. Aus der Sicht der Tochter Ela beschreibt sie, wie der Vater die Mehrgewichtigkeit seiner Frau für seine beruflichen Misserfolge sowie sein allgemeines Unglück verantwortlich macht. Immer wieder streut die Autorin dabei auch die Perspektive der erwachsengewordenen Protagonistin mit ein. Manchmal mit einer gesellschaftlichen Einordnung, manchmal mit Erzählungen aus Gesprächen mit der Mutter. Es macht wütend und traurig zu beobachten, wie die Tochter immer wieder in die Rolle der Vermittlerin rutscht und wie sehr sie dabei auch die Ansichten des Vaters internalisiert. Am beeindruckendsten bleibt allerdings der Charakter der Mutter. Eine Frau, die ihre beruflichen Ziele für die ihres Mannes opfert. Die, wie so viele Frauen Care-Arbeit übernimmt, für die es weder Entlohnung noch Anerkennung gibt und die dabei trotz aller Zuschreibungen durch ihren Mann und die Gesellschaft so herrlich kompliziert und menschlich geschrieben ist. Dröscher erzählt dabei komplexe Charaktere auf eine Art, die einem das Lesen leicht macht. Es bleibt die Frage, warum sie geblieben ist, in dieser Ehe. Wer eine Antwort erwartet wird, enttäuscht. Wer jedoch mit den Grauzonen menschlicher Entscheidungen leben kann, liest eine eindrückliche, manchmal schmerzhafte und definitiv empfehlenswerte Familiengeschichte.

M. Kranz
  • M. Kranz
  • Buchhändler/-in

Es ist ein Problem aufgetreten. Bitte laden Sie die Seite neu und versuchen es noch einmal.

Profilbild von Britta Schatz

Es ist ein Problem aufgetreten. Bitte laden Sie die Seite neu und versuchen es noch einmal.

Britta Schatz

Mayersche Bünde

Zum Portrait

5/5

Verzweifelter Versuch einer Frau mit großen Herzen und Körper dem Dorfkorsett zu entkommen.

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Eins Vorweg: auch beim dritten Mal lesen rege ich mich immer noch über die Ungerechtigkeit und das Benehmen des Vaters auf. So gut ist das Buch. Im Moment mein absolutes Lieblingsbuch. In diesem autofiktionalen Werk schreibt Daniela Dröscher über vier Jahre ihrer Kindheit die sehr prägend und prägnant sind. Die Kindheit von Ela wird geprägt durch einen Vater der der Mutter ständig die Schuld an seinem nicht vorhandenem gesellschaftlichen Aufstieg gibt. In seinen Augen bleibt dieser ihm verwehrt, da er keine vorzeigbare Frau hat. Denn Elas Mutter ist dick. In seinen Augen zu dick. Allerdings hat sie ein großes Herz und kümmert sich aufopfernd um ihre Familie. Diese Frau, die manchmal auch Ela gegenüber kalt und abweisend sein kann, geht mutig ihren Weg. Sie erträgt erst stoisch, dann streitbar die Demütigungen ihres Mannes, bevor sie den Mut aufbringt dem Käfig endgültig zu entfliehen. Es ist aber auch die Geschichte einer Kindheit in den 80er Jahren. Vieles war auch Teil meiner Kindheit z.B. Bazooka Kaugummis, das Kinderprogramm etc. dadurch hat mich der Roman noch mehr angesprochen. Dröscher schreibt zwar über eine toxische Familienkonstellation, aber da sie es durch die Augen ihres kindlichen Alter Egos betrachtet, hat der Leser immer noch eine gewisse Leichtigkeit und kindliche Sicht auf die Dinge. Vieles, was uns heute als Selbstverständlich scheint, war Anfang der 80er noch relativ neu, z.B. durfte die Frau erst 1977 einen Arbeitsvertrag ohne die Zustimmung ihres Mannes unterschreiben. Was die Lügen über die Mutter sind, bleibt frei interpretierbar. Im allerersten Gepräch mit der Mutter bekommen wir allerdings eine recht gute Antwort auf diese Frage.
5/5

Verzweifelter Versuch einer Frau mit großen Herzen und Körper dem Dorfkorsett zu entkommen.

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Eins Vorweg: auch beim dritten Mal lesen rege ich mich immer noch über die Ungerechtigkeit und das Benehmen des Vaters auf. So gut ist das Buch. Im Moment mein absolutes Lieblingsbuch. In diesem autofiktionalen Werk schreibt Daniela Dröscher über vier Jahre ihrer Kindheit die sehr prägend und prägnant sind. Die Kindheit von Ela wird geprägt durch einen Vater der der Mutter ständig die Schuld an seinem nicht vorhandenem gesellschaftlichen Aufstieg gibt. In seinen Augen bleibt dieser ihm verwehrt, da er keine vorzeigbare Frau hat. Denn Elas Mutter ist dick. In seinen Augen zu dick. Allerdings hat sie ein großes Herz und kümmert sich aufopfernd um ihre Familie. Diese Frau, die manchmal auch Ela gegenüber kalt und abweisend sein kann, geht mutig ihren Weg. Sie erträgt erst stoisch, dann streitbar die Demütigungen ihres Mannes, bevor sie den Mut aufbringt dem Käfig endgültig zu entfliehen. Es ist aber auch die Geschichte einer Kindheit in den 80er Jahren. Vieles war auch Teil meiner Kindheit z.B. Bazooka Kaugummis, das Kinderprogramm etc. dadurch hat mich der Roman noch mehr angesprochen. Dröscher schreibt zwar über eine toxische Familienkonstellation, aber da sie es durch die Augen ihres kindlichen Alter Egos betrachtet, hat der Leser immer noch eine gewisse Leichtigkeit und kindliche Sicht auf die Dinge. Vieles, was uns heute als Selbstverständlich scheint, war Anfang der 80er noch relativ neu, z.B. durfte die Frau erst 1977 einen Arbeitsvertrag ohne die Zustimmung ihres Mannes unterschreiben. Was die Lügen über die Mutter sind, bleibt frei interpretierbar. Im allerersten Gepräch mit der Mutter bekommen wir allerdings eine recht gute Antwort auf diese Frage.

Britta Schatz
  • Britta Schatz
  • Buchhändler/-in

Es ist ein Problem aufgetreten. Bitte laden Sie die Seite neu und versuchen es noch einmal.

Meinungen aus unserer Buchhandlung

Lügen über meine Mutter

von Daniela Dröscher

0 Rezensionen filtern

Weitere Artikel finden Sie in

Die Leseprobe wird geladen.
  • Lügen über meine Mutter
  • Lügen über meine Mutter
  • Lügen über meine Mutter