Kafka und der Tote am Seil

Kafka und der Tote am Seil

Roman

Buch (Taschenbuch)

18,00 €

inkl. gesetzl. MwSt.

Kafka und der Tote am Seil

Ebenfalls verfügbar als:

Taschenbuch

Taschenbuch

ab 18,00 €
eBook

eBook

ab 12,99 €

Beschreibung

Details

Verkaufsrang

23867

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

23.11.2022

Verlag

Penhaligon

Seitenzahl

432

Maße (L/B/H)

21,5/13,4/3,8 cm

Beschreibung

Rezension

»Originelle Idee!« Grazia

Details

Verkaufsrang

23867

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

23.11.2022

Verlag

Penhaligon

Seitenzahl

432

Maße (L/B/H)

21,5/13,4/3,8 cm

Gewicht

516 g

Originaltitel

The Hanging Artist

Übersetzer

Simon Weinert

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-7645-3269-7

Das meinen unsere Kund*innen

4.6

5 Bewertungen

Informationen zu Bewertungen

Zur Abgabe einer Bewertung ist eine Anmeldung im Kund*innenkonto notwendig. Die Authentizität der Bewertungen wird von uns nicht überprüft. Wir behalten uns vor, Bewertungstexte, die unseren Richtlinien widersprechen, entsprechend zu kürzen oder zu löschen.

5 Sterne

4 Sterne

3 Sterne

(0)

2 Sterne

(0)

1 Sterne

(0)

Lustige und leichte Kriminalgeschichte!

Christin von Hertzklecks am 24.01.2023

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Jon Steinhagen hat eine Geschichte weitergesponnen, diese mit einer abstrusen Mordserie gewürzt, Wortwitz, Situationskomik und geheimnisvolle Rätsel beigemischt und einen ungewöhnlichen Ermittler hinzugefügt. Die mystisch angehauchten Vibes haben die Stimmung gedrückt und ließen die Schatten noch bedrohlicher wirken. Mir hat es ebenfalls gefallen, wie der Autor die Atmosphäre des damaligen Wiens einfängt und mit eingeflochten hat. Mit Spannung habe ich den Fall verfolgt und wurde hin und wieder aufs Glatteis geführt. Es gibt gut platzierte Hinweise, ungewöhnliche Ermittlungsmethoden und ein abenteuerliches Unterfangen, das mich herrlich unterhalten hat. Einiges sprengt die Grenzen des Verstandes, aber was habe ich auch anderes erwartet? In der Mitte gab es tatsächlich ein paar Längen, in denen mir vor allem die Weiterentwicklung gefehlt hat. Dafür kam die Auflösung des Falls sehr plötzlich, passte aber vom Grad der Seltsamkeit ins Bild. Was halte ich nun von der Geschichte? Ich glaube dem Autor ist es gelungen tief in meine Gehirnwindungen zu kriechen, mich zu verwirren und immer wieder die Frage aufzuwerfen: ist das nun echt oder bilde ich mir alles ein? Fazit: Jon Steinhagen hat sich mit »Kafka und der Tote am Seil« an Abstrusitäten kaum übertreffen können. Ich habe mich bei der ganzen Geschichte gut unterhalten gefühlt und jetzt total Lust auf weitere lustige und leichte Kriminalgeschichten!

Lustige und leichte Kriminalgeschichte!

Christin von Hertzklecks am 24.01.2023
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Jon Steinhagen hat eine Geschichte weitergesponnen, diese mit einer abstrusen Mordserie gewürzt, Wortwitz, Situationskomik und geheimnisvolle Rätsel beigemischt und einen ungewöhnlichen Ermittler hinzugefügt. Die mystisch angehauchten Vibes haben die Stimmung gedrückt und ließen die Schatten noch bedrohlicher wirken. Mir hat es ebenfalls gefallen, wie der Autor die Atmosphäre des damaligen Wiens einfängt und mit eingeflochten hat. Mit Spannung habe ich den Fall verfolgt und wurde hin und wieder aufs Glatteis geführt. Es gibt gut platzierte Hinweise, ungewöhnliche Ermittlungsmethoden und ein abenteuerliches Unterfangen, das mich herrlich unterhalten hat. Einiges sprengt die Grenzen des Verstandes, aber was habe ich auch anderes erwartet? In der Mitte gab es tatsächlich ein paar Längen, in denen mir vor allem die Weiterentwicklung gefehlt hat. Dafür kam die Auflösung des Falls sehr plötzlich, passte aber vom Grad der Seltsamkeit ins Bild. Was halte ich nun von der Geschichte? Ich glaube dem Autor ist es gelungen tief in meine Gehirnwindungen zu kriechen, mich zu verwirren und immer wieder die Frage aufzuwerfen: ist das nun echt oder bilde ich mir alles ein? Fazit: Jon Steinhagen hat sich mit »Kafka und der Tote am Seil« an Abstrusitäten kaum übertreffen können. Ich habe mich bei der ganzen Geschichte gut unterhalten gefühlt und jetzt total Lust auf weitere lustige und leichte Kriminalgeschichten!

Skurril, verwirrend, lustig, seltsam – sicher ein besonderes Buch

Lesezauber_Zeilenreise aus Eggenstein-Leopoldshafen am 23.12.2022

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Franz Kafka ist von jetzt auf nachher geheilt und kann das selbst gar nicht so recht glauben. Zumal er sich in Begleitung einer mannshohen Kakerlake befindet, die auch noch spricht. Als dann ein seltsamer Typ (Inspektor Beide, mal männlich, mal weiblich), Kafka als Ermittler für noch seltsamere Todesfälle in Wien rekrutiert, ist er sich sicher: das ist so abstrus, das kann sich kein Hirn ausdenken, also muss es echt sein. Und so begibt er sich mit Kakerlake Gregor Samsa nach Wien, wo er auf einen seltsamen Hängekünstler stößt und auf dessen seltsame Schwester und auf einen Seidenstrick, der an Seltsamkeit nicht zu überbieten ist. Der Hängekünstler erhängt sich jeden Abend vor Publikum, nur um wie von Zauberhand am nächsten Tag wieder auf der Bühne zu stehen. Dafür sterben täglich andere Menschen einen sehr mysteriösen Strangulationstod. Kafka will diesen Fall lösen! Auch wenn er sich dadurch selbst in Gefahr bringt. Puh… seltsam ist der Oberbegriff für dieses Buch. Seltsam, absurd, irre, völlig gaga und total… ja… seltsam halt. Hier wird so viel mit Sprache gearbeitet, mit Wortwitz und Situationskomik, nur um dann wieder verwirrend und seltsam zu werden (Verzeihung, ich weiß, ich nutze dieses Adjektiv sehr oft). Ich liebe die Szenen, in denen die Kakerlake vorkommt, was leider im Mittelteil für meinen Geschmack deutlich zu wenig war. Dafür ging mir das lange Gerede von Inspektor Beide des Öfteren gehörig auf den Keks, weil ich am Ende des Satzes nicht mehr wusste, wie er anfing. Ich habe auch immer noch nicht kapiert, warum Kafka geheilt war – wenn er es denn war – und ob er das am Ende auch immer noch ist. Habe ich jetzt hier eine Geschichte miterlebt oder nur die Hirngespinste eines Todkranken oder Verrückten? Ich habe keine Ahnung. Das Buch hat mich verwirrt, mich super unterhalten, mich zwischendurch genervt, dann wieder zum Lachen gebracht und gleich darauf wieder zum Stirnrunzeln. Es wirkt auf jeden Fall nach und ich möchte nicht wissen, wie es im Kopf des Autors aussieht – wer so schreibt, muss ein paar mehr Hirnwindungen haben, vermute ich. Ich habe ein paar Tage vergehen lassen, bevor ich mich an die Rezension gesetzt habe. Einfach, weil ich nicht wusste, was ich von dem Buch halten soll. Gut? Sehr gut? Doof? Oder doch nur vor allem seltsam? Ich weiß es noch immer nicht so 100% – genau das bringt mich aber zu 4 Sternen. Denn wie gesagt: es wirkt nach, spukt noch in meinem Kopf herum und war letztlich halt doch sehr unterhaltsam. Seltsam, aber wahr. Wem ich es empfehlen würde? Ach, fragt mich doch was Leichteres!

Skurril, verwirrend, lustig, seltsam – sicher ein besonderes Buch

Lesezauber_Zeilenreise aus Eggenstein-Leopoldshafen am 23.12.2022
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Franz Kafka ist von jetzt auf nachher geheilt und kann das selbst gar nicht so recht glauben. Zumal er sich in Begleitung einer mannshohen Kakerlake befindet, die auch noch spricht. Als dann ein seltsamer Typ (Inspektor Beide, mal männlich, mal weiblich), Kafka als Ermittler für noch seltsamere Todesfälle in Wien rekrutiert, ist er sich sicher: das ist so abstrus, das kann sich kein Hirn ausdenken, also muss es echt sein. Und so begibt er sich mit Kakerlake Gregor Samsa nach Wien, wo er auf einen seltsamen Hängekünstler stößt und auf dessen seltsame Schwester und auf einen Seidenstrick, der an Seltsamkeit nicht zu überbieten ist. Der Hängekünstler erhängt sich jeden Abend vor Publikum, nur um wie von Zauberhand am nächsten Tag wieder auf der Bühne zu stehen. Dafür sterben täglich andere Menschen einen sehr mysteriösen Strangulationstod. Kafka will diesen Fall lösen! Auch wenn er sich dadurch selbst in Gefahr bringt. Puh… seltsam ist der Oberbegriff für dieses Buch. Seltsam, absurd, irre, völlig gaga und total… ja… seltsam halt. Hier wird so viel mit Sprache gearbeitet, mit Wortwitz und Situationskomik, nur um dann wieder verwirrend und seltsam zu werden (Verzeihung, ich weiß, ich nutze dieses Adjektiv sehr oft). Ich liebe die Szenen, in denen die Kakerlake vorkommt, was leider im Mittelteil für meinen Geschmack deutlich zu wenig war. Dafür ging mir das lange Gerede von Inspektor Beide des Öfteren gehörig auf den Keks, weil ich am Ende des Satzes nicht mehr wusste, wie er anfing. Ich habe auch immer noch nicht kapiert, warum Kafka geheilt war – wenn er es denn war – und ob er das am Ende auch immer noch ist. Habe ich jetzt hier eine Geschichte miterlebt oder nur die Hirngespinste eines Todkranken oder Verrückten? Ich habe keine Ahnung. Das Buch hat mich verwirrt, mich super unterhalten, mich zwischendurch genervt, dann wieder zum Lachen gebracht und gleich darauf wieder zum Stirnrunzeln. Es wirkt auf jeden Fall nach und ich möchte nicht wissen, wie es im Kopf des Autors aussieht – wer so schreibt, muss ein paar mehr Hirnwindungen haben, vermute ich. Ich habe ein paar Tage vergehen lassen, bevor ich mich an die Rezension gesetzt habe. Einfach, weil ich nicht wusste, was ich von dem Buch halten soll. Gut? Sehr gut? Doof? Oder doch nur vor allem seltsam? Ich weiß es noch immer nicht so 100% – genau das bringt mich aber zu 4 Sternen. Denn wie gesagt: es wirkt nach, spukt noch in meinem Kopf herum und war letztlich halt doch sehr unterhaltsam. Seltsam, aber wahr. Wem ich es empfehlen würde? Ach, fragt mich doch was Leichteres!

Unsere Kund*innen meinen

Kafka und der Tote am Seil

von Jon Steinhagen

4.6

0 Bewertungen filtern

Unsere Buch­händler*innen meinen

Profilbild von Michel Adam

Es ist ein Problem aufgetreten. Bitte laden Sie die Seite neu und versuchen es noch einmal.

Michel Adam

Thalia Gießen

Zum Portrait

4/5

Inspektor Kafka und der Hängekünstler

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Jemand musste Franz K. verläumdet haben, denn ohne dass er etwas Böses getan hätte, wurde er eines Morgens verhaftet. Naja, nicht wirklich verhaftet, aber der Inspektor, der vor ihm steht, hält ihn zunächst für den Täter in einer Mordserie im Raum Wien und heuert ihn schließlich an, den Fall zu lösen. Ganz schön viel für den armen Herrn K, muss dieser zunächst mit dem Umstand zurechtkommen, dass er nicht von der Tuberkulose dahingerafft wurde, sondern plötzliich wieder unter den Lebenden weilt. Und dann ist da noch dieses seltsame Insekt, welches ihm bei der Suche in der Künstlerwelt Wiens nicht von der Seite weicht... Ganz im Geiste des berühmten Prager Autoren entführt uns Jon Steinhagen in eine Welt, in der Sein und Schein nicht immer eindeutig zu benennen sind. Passend dazu spielt ein Großteil der Handlung in und um die Bühnen, die die Welt bedeuten und eine ganz besondere Aufführung: ein Mann der sich vor den Augen des Publikums erhängt. Dass der Tod in diesem Roman nicht für jeden das Ende bedeutet, wird direkt zu Beginn deutlich, wenn Jon Steinhagen Franz Kafka ins Leben zurückholt. Einen ähnlichen Ansatz verfolgte Timur Vermes in seinem Roman "Er ist wieder da", in dem Adolf Hitler plötzlich wieder unter den Lebenden weilt. Wo Vermes´ Roman und dessen Verfilmung jedoch im Bereich der Satire einzuordnen sind, präsentiert Steinhagen mit "Kafka und der Tote am Seil" einen Kriminalroman, der gespickt ist mit kafkaesken Anspielungen und magischem Realismus. Nach einigen Startschwierigkeiten findet sich der Schriftsteller immer mehr in der Rolle des Inspektors zurecht und befragt Zeugen sowie Verdächtige, besucht Tatorte und kommt Stück für Stück des Rätsels Lösung um die Mordserie näher. Die Dialoge und Schauplätze passen durchaus in das dargestellte beginnende 20. Jahrhundert, jedoch schleichen sich nach und nach Längen in den Roman ein, die den Lesefluss und -spaß trüben. Trotzdem ist "Kafka und der Tote am Seil" ein guter Kriminalroman mit phantastischen Elementen , der auf 432 Seiten mit einer ungewöhnlichen Grundidee, einem atmosphärischen Setting sowie einer mysteriösen Mordserie punktet.
4/5

Inspektor Kafka und der Hängekünstler

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Jemand musste Franz K. verläumdet haben, denn ohne dass er etwas Böses getan hätte, wurde er eines Morgens verhaftet. Naja, nicht wirklich verhaftet, aber der Inspektor, der vor ihm steht, hält ihn zunächst für den Täter in einer Mordserie im Raum Wien und heuert ihn schließlich an, den Fall zu lösen. Ganz schön viel für den armen Herrn K, muss dieser zunächst mit dem Umstand zurechtkommen, dass er nicht von der Tuberkulose dahingerafft wurde, sondern plötzliich wieder unter den Lebenden weilt. Und dann ist da noch dieses seltsame Insekt, welches ihm bei der Suche in der Künstlerwelt Wiens nicht von der Seite weicht... Ganz im Geiste des berühmten Prager Autoren entführt uns Jon Steinhagen in eine Welt, in der Sein und Schein nicht immer eindeutig zu benennen sind. Passend dazu spielt ein Großteil der Handlung in und um die Bühnen, die die Welt bedeuten und eine ganz besondere Aufführung: ein Mann der sich vor den Augen des Publikums erhängt. Dass der Tod in diesem Roman nicht für jeden das Ende bedeutet, wird direkt zu Beginn deutlich, wenn Jon Steinhagen Franz Kafka ins Leben zurückholt. Einen ähnlichen Ansatz verfolgte Timur Vermes in seinem Roman "Er ist wieder da", in dem Adolf Hitler plötzlich wieder unter den Lebenden weilt. Wo Vermes´ Roman und dessen Verfilmung jedoch im Bereich der Satire einzuordnen sind, präsentiert Steinhagen mit "Kafka und der Tote am Seil" einen Kriminalroman, der gespickt ist mit kafkaesken Anspielungen und magischem Realismus. Nach einigen Startschwierigkeiten findet sich der Schriftsteller immer mehr in der Rolle des Inspektors zurecht und befragt Zeugen sowie Verdächtige, besucht Tatorte und kommt Stück für Stück des Rätsels Lösung um die Mordserie näher. Die Dialoge und Schauplätze passen durchaus in das dargestellte beginnende 20. Jahrhundert, jedoch schleichen sich nach und nach Längen in den Roman ein, die den Lesefluss und -spaß trüben. Trotzdem ist "Kafka und der Tote am Seil" ein guter Kriminalroman mit phantastischen Elementen , der auf 432 Seiten mit einer ungewöhnlichen Grundidee, einem atmosphärischen Setting sowie einer mysteriösen Mordserie punktet.

Michel Adam
  • Michel Adam
  • Buchhändler*in

Es ist ein Problem aufgetreten. Bitte laden Sie die Seite neu und versuchen es noch einmal.

Profilbild von Holger Voncken

Holger Voncken

Thalia Siegburg

Zum Portrait

4/5

Nicht kafkaesk, trotzdem unterhaltsam

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Kafka, der am Totenbett wundersam genesen erwacht, ein lebensgroßes sprechendes Insekt, ein Inspektor, der vom einen Augenblick auf den nächsten das Geschlecht wechselt und eine mysteriöse Mordserie, die in Verbindung mit einem Mann zu stehen scheint, der sich Abend für Abend auf der Bühne vor Publikum selbst erhängt. Dies sind die vielversprechenden Zutaten für eine unterhaltsame wie absurde Krimigeschichte. Und die Mischung funktioniert: Wie durch einen eigenartigen Traum tapst der unerklärlich genesene Kafka durch Wien, unterhält sich mit Gregor Samsa und versucht, sich auf all die eigenartigen Vorkommnisse einen Reim zu machen. Sicherlich wäre hier noch "mehr Kafka" wünschenswert gewesen und ja, man merkt dem Stil dieses Debüts an, dass der Autor bislang eher Drehbücher geschrieben hat. Nichtsdestotrotz bietet "Kafka und der Tote am Seil" stabile, kurzweilige und durchaus einfallsreiche Unterhaltung.
4/5

Nicht kafkaesk, trotzdem unterhaltsam

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Kafka, der am Totenbett wundersam genesen erwacht, ein lebensgroßes sprechendes Insekt, ein Inspektor, der vom einen Augenblick auf den nächsten das Geschlecht wechselt und eine mysteriöse Mordserie, die in Verbindung mit einem Mann zu stehen scheint, der sich Abend für Abend auf der Bühne vor Publikum selbst erhängt. Dies sind die vielversprechenden Zutaten für eine unterhaltsame wie absurde Krimigeschichte. Und die Mischung funktioniert: Wie durch einen eigenartigen Traum tapst der unerklärlich genesene Kafka durch Wien, unterhält sich mit Gregor Samsa und versucht, sich auf all die eigenartigen Vorkommnisse einen Reim zu machen. Sicherlich wäre hier noch "mehr Kafka" wünschenswert gewesen und ja, man merkt dem Stil dieses Debüts an, dass der Autor bislang eher Drehbücher geschrieben hat. Nichtsdestotrotz bietet "Kafka und der Tote am Seil" stabile, kurzweilige und durchaus einfallsreiche Unterhaltung.

Holger Voncken
  • Holger Voncken
  • Buchhändler*in

Unsere Buchhändler*innen meinen

Kafka und der Tote am Seil

von Jon Steinhagen

0 Rezensionen filtern

Weitere Artikel finden Sie in

Die Leseprobe wird geladen.
  • Kafka und der Tote am Seil