So weit wir kommen

So weit wir kommen

Buch (Taschenbuch)

12,90 €

inkl. gesetzl. MwSt.

Beschreibung

Ein Münchner Café wird zum Ausgangspunkt einer Reise von Konrad zu verschiedenen Städten und Münchener Plätzen. Seine Gefährtin ist stets an seiner Seite. Aber was hat es mit dem Buch auf sich, dass Konrad schreibt?
Am Ende verschwimmen Wirklichkeit und Phantasie in einem furiosen Finale. Doch die eigentliche Hauptprotagonistin ist die Stadt München selbst.

Geboren 1968 in der Heimat von Joseph von Eichendorff, in Oberschlesien. Schon immer beschäftigt sich der Autor mit dem gedruckten Wort und Literatur. So war der Weg in die Verlagsbranche nach dem Abitur logisch. Nach diversen Verlagsstationen, u.a. Burda und Gruner + Jahr, verschlug es ihn in die Softwarebranche als Vertriebsmitarbeiter.
Stefan Marek schreibt nicht nur Prosa, sondern auch Lyrik. Seine Romane haben einen lakonischen Schreibstil. Sie sind prägnant und voller Tiefe. Mit Blick auf das Wesentliche beschränkt, zieht er den Leser hinein in eine Welt, in der nicht alle Fragen beantwortet werden. Stefan Marek publizierte auch unter dem Pseudonym “Steven Omen”

Details

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

06.05.2022

Verlag

Telescope

Seitenzahl

206

Beschreibung

Details

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

06.05.2022

Verlag

Telescope

Seitenzahl

206

Maße (L/B/H)

20,1/13,9/2 cm

Gewicht

250 g

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-95915-090-3

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Nüchterne Aufzählung von Ereignissen

katikatharinenhof am 27.05.2022

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Konrad lässt sich in seinem Urlaub treiben und lebt in den Tag hinein. Das Café Monokel wird dabei zu seinem zweiten Zuhause, denn in der gemütlichen Atmosphäre fühlt er sich wohl und er kann ein paar Gedanken für sein Buch im Notizbuch verfassen Eine Cafébesucherin weckt sein Interesse und nach einem zaghaften Kennenlernen wird diese zu einer festen Größe in Konrads Leben... "So weit wir kommen" erzählt vom Treibenlassen, von Auszeiten, alten Gewohnheiten und neuen Erkenntnissen. Dreh- & Angelpunkt ist ein Café in München, das immer wieder als Handlungsort eine Rolle spielt. Konrad ist ein sachlich-nüchterner Typ, der sich täglich durch die Zeilen der FAZ liest und über den Sinn des Lebens nachdenkt. Allerdings hat er ein großes Problem - Alkohol. Es vergeht kein Tag, an dem Konrad nicht zu tief ins Glas schaut. Der Autor geht eher lax mit der Problematik um, lässt aber keine Gelegenheit aus, um seiner männlichen Hauptfigur die benötigte Getränkezufuhr zu ermöglichen. Die Geschichte in der Geschichte hat einen vollkommen anderen Ansatz, geht in die Richtung Politthriller und hält für die Lesenden die ein oder andere brutale Szene bereit. Allerdings bleiben die Ideen von Konrad mehr oder weniger lose im Notizbuch hängen. Es gibt mitunter wirklich schöne Bilde rund Einfälle, die Marek in seiner Handlung verarbeitet. So hält beispielsweise das Tischlein-deck-dich und Schloss Linderhof Einzug in den Roman und Nordhess;innen dürfen sich über den kurzen kulinarischen Auftritt der Ahle Worscht freuen. Was ich als sehr störend empfinde ist die Tatsache, dass sich der Schreibende auf den Seiten 34 und 35 nicht für eine Schreibweise von Slibovitz festlegen kann/will und so die Lesenden innerhalb weniger Sätze mit drei unterschiedlichen Varianten konfrontiert wird. Auch trägt der eher nüchterne Schreibstil nicht dazu bei, sich in die Figuren hineinzuversetzen. So bleiben die Leser:innen eher aussen vor und finden nur schwer Zugang zu den Protas. Die Beziehung zu Nastia bleibt nebulös - zwar finden beide Herzen zueinander, aber in die Tiefe gehen die Gefühle nicht wirklich. Es bleibt recht oberflächlich und sie vermittelt das Gefühl, ständig auf Hab acht zu sein. Zum Finale verwirrt Marek seine Leser:innen vollends, denn hier verschwimmen die Ereignisse aus den Notizen von Konrad mit der eigentlichen Handlung. Es bleibt in mir die Frage zurück: Was will mir dieser Roman vermitteln ?

Nüchterne Aufzählung von Ereignissen

katikatharinenhof am 27.05.2022
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Konrad lässt sich in seinem Urlaub treiben und lebt in den Tag hinein. Das Café Monokel wird dabei zu seinem zweiten Zuhause, denn in der gemütlichen Atmosphäre fühlt er sich wohl und er kann ein paar Gedanken für sein Buch im Notizbuch verfassen Eine Cafébesucherin weckt sein Interesse und nach einem zaghaften Kennenlernen wird diese zu einer festen Größe in Konrads Leben... "So weit wir kommen" erzählt vom Treibenlassen, von Auszeiten, alten Gewohnheiten und neuen Erkenntnissen. Dreh- & Angelpunkt ist ein Café in München, das immer wieder als Handlungsort eine Rolle spielt. Konrad ist ein sachlich-nüchterner Typ, der sich täglich durch die Zeilen der FAZ liest und über den Sinn des Lebens nachdenkt. Allerdings hat er ein großes Problem - Alkohol. Es vergeht kein Tag, an dem Konrad nicht zu tief ins Glas schaut. Der Autor geht eher lax mit der Problematik um, lässt aber keine Gelegenheit aus, um seiner männlichen Hauptfigur die benötigte Getränkezufuhr zu ermöglichen. Die Geschichte in der Geschichte hat einen vollkommen anderen Ansatz, geht in die Richtung Politthriller und hält für die Lesenden die ein oder andere brutale Szene bereit. Allerdings bleiben die Ideen von Konrad mehr oder weniger lose im Notizbuch hängen. Es gibt mitunter wirklich schöne Bilde rund Einfälle, die Marek in seiner Handlung verarbeitet. So hält beispielsweise das Tischlein-deck-dich und Schloss Linderhof Einzug in den Roman und Nordhess;innen dürfen sich über den kurzen kulinarischen Auftritt der Ahle Worscht freuen. Was ich als sehr störend empfinde ist die Tatsache, dass sich der Schreibende auf den Seiten 34 und 35 nicht für eine Schreibweise von Slibovitz festlegen kann/will und so die Lesenden innerhalb weniger Sätze mit drei unterschiedlichen Varianten konfrontiert wird. Auch trägt der eher nüchterne Schreibstil nicht dazu bei, sich in die Figuren hineinzuversetzen. So bleiben die Leser:innen eher aussen vor und finden nur schwer Zugang zu den Protas. Die Beziehung zu Nastia bleibt nebulös - zwar finden beide Herzen zueinander, aber in die Tiefe gehen die Gefühle nicht wirklich. Es bleibt recht oberflächlich und sie vermittelt das Gefühl, ständig auf Hab acht zu sein. Zum Finale verwirrt Marek seine Leser:innen vollends, denn hier verschwimmen die Ereignisse aus den Notizen von Konrad mit der eigentlichen Handlung. Es bleibt in mir die Frage zurück: Was will mir dieser Roman vermitteln ?

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So weit wir kommen

von Stefan Marek

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