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Der Pfirsichgarten

Roman

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Der Pfirsichgarten

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ab 22,99 €

Beschreibung

Details

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

26.10.2022

Verlag

S. Fischer Verlag

Seitenzahl

496

Maße (L/B/H)

20,5/13,1/4,6 cm

Gewicht

601 g

Beschreibung

Rezension

Melissa Fu gehört zu den US-amerikanischen Autorinnen, die eine tragische Geschichte spannend und gradlinig erzählen. Hannoversche Allgemeine Zeitung 20221210

Details

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

26.10.2022

Verlag

S. Fischer Verlag

Seitenzahl

496

Maße (L/B/H)

20,5/13,1/4,6 cm

Gewicht

601 g

Auflage

1. Auflage

Originaltitel

Peach Blossom Spring

Übersetzt von

Birgit Schmitz

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-10-397167-5

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Grossartige Familiengeschichte

hamburg.lesequeen aus Bargfeld-Stegen am 05.01.2023

Bewertungsnummer: 1854578

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

DER PFIRSICHGARTEN Melissa Fu 1938: Meilins Ehemann Dao Xiaowen fällt im 2. Japanisch-Chinesischen Krieg. Ihr Leben ändert sich schlagartig, als sie mit ihrem 4-jährigen Sohn Renshu, ihrem Schwager und dessen Familie aus ihrem Chinesischen Heimatdorf fliehen müssen. Verfolgt von japanischen Bomben fliehen sie mit dem Karren, per Boot und zu Fuss. Obwohl ihr Schwager ein einflussreicher Mann ist, ist das Essen und der Wohnraum knapp. Ihre Schwägerin ist eine mistgünstige Frau und verpasst keine Gelegenheit Meilin zu schikanieren. Kaum ist der Japanisch-Chinesische Krieg vorbei, beginnt der 2. Weltkrieg. Als die japanischen Bomben auf die Häuser fallen, flieht die Familie erneut, doch das Schicksal meint es dieses Mal nicht gut mit ihnen, denn Meilin und Renshu werden von dem Rest der Familie getrennt. In Shanghai angekommen, schlägt sich Meilin mit Gelegenheitsjobs durch. Doch auch hier hält der Frieden nicht lange, denn der chinesische Bürgerkrieg löst eine erneute Fluchtwelle aus. Immer mit der Angst vor den Kommunisten und den vielen Spitzeln im Nacken, verlassen Meilin und Renshu Shanghai und fliehen nach Taiwan. In Taipeh ankommen, kommt die kleine Familie zur Ruhe. Renshu ist ein fleißiger und guter Schüler und bekommt ein Stipendium in Amerika. 1960 trennen sich die Wege von Meilin und Renshu zum ersten Mal. Doch auch im fernen Amerika hat das Regime der Volksrepublik China seine Bürger unter Beobachtung, kontrolliert und diszipliniert die nicht linientreuen Chinesen im Ausland und bestraft die zurückgebliebenen Familienmitglieder in China und Taiwan. Der Pfirsichgarten ist eine erfundene Geschichte, gespickt mit realen Erlebnissen, die Melissa Fus Vorfahren wirklich erlebt haben. Der Einstieg ins Buch fiel mir nicht ganz leicht. Melissa Fu hat einen eigenwilligen Schreibstil. Doch nach 100 Seiten hat mich das Buch dann voll in seinen Bann gezogen und die vielen kleinen Geschichten und Lebensweisheiten gefielen mir ganz besonders gut. Ich musste einfach wissen, wie es mit der Familie weitergeht und konnte das Buch dann kaum aus der Hand legen. Fazit: Eine grossartige Familiengeschichte, einfühlsam, aber auch voller schrecklichen Schilderungen von einer Familie im gebeutelten China. 4 1/2 Sterne
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Grossartige Familiengeschichte

hamburg.lesequeen aus Bargfeld-Stegen am 05.01.2023
Bewertungsnummer: 1854578
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

DER PFIRSICHGARTEN Melissa Fu 1938: Meilins Ehemann Dao Xiaowen fällt im 2. Japanisch-Chinesischen Krieg. Ihr Leben ändert sich schlagartig, als sie mit ihrem 4-jährigen Sohn Renshu, ihrem Schwager und dessen Familie aus ihrem Chinesischen Heimatdorf fliehen müssen. Verfolgt von japanischen Bomben fliehen sie mit dem Karren, per Boot und zu Fuss. Obwohl ihr Schwager ein einflussreicher Mann ist, ist das Essen und der Wohnraum knapp. Ihre Schwägerin ist eine mistgünstige Frau und verpasst keine Gelegenheit Meilin zu schikanieren. Kaum ist der Japanisch-Chinesische Krieg vorbei, beginnt der 2. Weltkrieg. Als die japanischen Bomben auf die Häuser fallen, flieht die Familie erneut, doch das Schicksal meint es dieses Mal nicht gut mit ihnen, denn Meilin und Renshu werden von dem Rest der Familie getrennt. In Shanghai angekommen, schlägt sich Meilin mit Gelegenheitsjobs durch. Doch auch hier hält der Frieden nicht lange, denn der chinesische Bürgerkrieg löst eine erneute Fluchtwelle aus. Immer mit der Angst vor den Kommunisten und den vielen Spitzeln im Nacken, verlassen Meilin und Renshu Shanghai und fliehen nach Taiwan. In Taipeh ankommen, kommt die kleine Familie zur Ruhe. Renshu ist ein fleißiger und guter Schüler und bekommt ein Stipendium in Amerika. 1960 trennen sich die Wege von Meilin und Renshu zum ersten Mal. Doch auch im fernen Amerika hat das Regime der Volksrepublik China seine Bürger unter Beobachtung, kontrolliert und diszipliniert die nicht linientreuen Chinesen im Ausland und bestraft die zurückgebliebenen Familienmitglieder in China und Taiwan. Der Pfirsichgarten ist eine erfundene Geschichte, gespickt mit realen Erlebnissen, die Melissa Fus Vorfahren wirklich erlebt haben. Der Einstieg ins Buch fiel mir nicht ganz leicht. Melissa Fu hat einen eigenwilligen Schreibstil. Doch nach 100 Seiten hat mich das Buch dann voll in seinen Bann gezogen und die vielen kleinen Geschichten und Lebensweisheiten gefielen mir ganz besonders gut. Ich musste einfach wissen, wie es mit der Familie weitergeht und konnte das Buch dann kaum aus der Hand legen. Fazit: Eine grossartige Familiengeschichte, einfühlsam, aber auch voller schrecklichen Schilderungen von einer Familie im gebeutelten China. 4 1/2 Sterne

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Eine ergreifende Geschichte über Krieg und Liebe, Verlust und Hoffnung

Bewertung am 04.12.2022

Bewertungsnummer: 1837928

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Ich kann meine Gefühle gar nicht in Worte fassen. Dieses Buch hat mich zutiefst berührt, sodass ich immer noch sprachlos bin. Ich konnte es nicht einmal in meinem üblichen Tempo lesen, sondern brauchte nach jedem Kapitel ein wenig Zeit, um den Inhalt sacken zu lassen. Ein unerwartetes, aber umso eindringlicheres Jahreshighlight 2022. Kurz zum Inhalt. 1938 fällt Japan in China ein. Meilin und ihr kleiner Sohn Renshu sind gezwungen, ihre Heimat zu verlassen und ins Hinterland zu flüchten. Wir begleiten über 60 Jahre lang den jungen Renshu auf seiner Reise durchs Leben, durch Jahre der Entbehrung, durch schreckliche Ereignisse hindurch, durch Bürgerkrieg und familiäre Katastrophen. Wir begleiten ihn nach Taiwan und schließlich nach Amerika, wo er sich als Henry ein neues Leben aufbaut und eine eigene Familie gründet. Die vielen Ebenen der Geschichte haben mich unfassbar tief berührt. Kriegsflüchtling zu sein, Kultur, Sprache und Gebräuche aberkannt zu bekommen, seine Wurzeln zu verlieren und sich neu finden zu müssen. Mein Herz ist mehr als nur einmal gebrochen und mindestens genauso oft auch wieder mit Hoffnung erfüllt worden. Ich kann jetzt noch kaum meine Gedanken in Worte fassen. Nur so viel: ich bin unfassbar dankbar, dass ich dieses Buch zu gerade diesem Zeitpunkt lesen durfte. Es hallt tief in mir nach und das wird sich auch so schnell nicht ändern. In diesem Sinne bin ich auf weitere Werke der Autorin gespannt.
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Eine ergreifende Geschichte über Krieg und Liebe, Verlust und Hoffnung

Bewertung am 04.12.2022
Bewertungsnummer: 1837928
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Ich kann meine Gefühle gar nicht in Worte fassen. Dieses Buch hat mich zutiefst berührt, sodass ich immer noch sprachlos bin. Ich konnte es nicht einmal in meinem üblichen Tempo lesen, sondern brauchte nach jedem Kapitel ein wenig Zeit, um den Inhalt sacken zu lassen. Ein unerwartetes, aber umso eindringlicheres Jahreshighlight 2022. Kurz zum Inhalt. 1938 fällt Japan in China ein. Meilin und ihr kleiner Sohn Renshu sind gezwungen, ihre Heimat zu verlassen und ins Hinterland zu flüchten. Wir begleiten über 60 Jahre lang den jungen Renshu auf seiner Reise durchs Leben, durch Jahre der Entbehrung, durch schreckliche Ereignisse hindurch, durch Bürgerkrieg und familiäre Katastrophen. Wir begleiten ihn nach Taiwan und schließlich nach Amerika, wo er sich als Henry ein neues Leben aufbaut und eine eigene Familie gründet. Die vielen Ebenen der Geschichte haben mich unfassbar tief berührt. Kriegsflüchtling zu sein, Kultur, Sprache und Gebräuche aberkannt zu bekommen, seine Wurzeln zu verlieren und sich neu finden zu müssen. Mein Herz ist mehr als nur einmal gebrochen und mindestens genauso oft auch wieder mit Hoffnung erfüllt worden. Ich kann jetzt noch kaum meine Gedanken in Worte fassen. Nur so viel: ich bin unfassbar dankbar, dass ich dieses Buch zu gerade diesem Zeitpunkt lesen durfte. Es hallt tief in mir nach und das wird sich auch so schnell nicht ändern. In diesem Sinne bin ich auf weitere Werke der Autorin gespannt.

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Der Pfirsichgarten

von Melissa Fu

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Judith Mast

Buchhaus Thalia - Am Schlossplatz

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5/5

Jedes Kapitel blüht

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Eine bewegende Familienchronik aus dem fernen China. Melissa Fu erzählt eine beeindruckende Geschichte über ihre eigenen Wurzeln. Sie geht weit zurück in die Vergangenheit. Die Tragik der geschichtlichen Ereignisse zieht sich wie ein roter Faden durch die Generationen. Voller Liebe und Zuneigung wählt die Autorin Worte, die jedes Kapitel blühen lassen. Mein Lieblingsbuch des Jahres 2022! Kaum habe ich das Buch beendet, möchte ich es erneut anfangen zu lesen!
5/5

Jedes Kapitel blüht

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Eine bewegende Familienchronik aus dem fernen China. Melissa Fu erzählt eine beeindruckende Geschichte über ihre eigenen Wurzeln. Sie geht weit zurück in die Vergangenheit. Die Tragik der geschichtlichen Ereignisse zieht sich wie ein roter Faden durch die Generationen. Voller Liebe und Zuneigung wählt die Autorin Worte, die jedes Kapitel blühen lassen. Mein Lieblingsbuch des Jahres 2022! Kaum habe ich das Buch beendet, möchte ich es erneut anfangen zu lesen!

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Anja Lindenau

Thalia Moers

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5/5

Ein Buch voller Zuversicht und Weisheit und einer starken Frau, die ihren Weg geht.

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Die eigene Familiengeschichte hat die Autorin zu diesem wunderschönen und eindrucksvollen Roman inspiriert. Besonders eine wertvolle Bildrolle, die im Laufe der Erzählung einen wichtigen Stellenwert einnimmt, hat mich beeindruckt. Darauf sind Zeichnungen, die von Meilin zum Leben erweckt werden. Sie erzählt ihrem Sohn die Geschichten voller Weisheit und vermittelt ihm so Kraft und Zuversicht, die wir auch als Leser:innen spüren können. Ein außergewöhnliches Buch, dass noch lange nachhallt.
5/5

Ein Buch voller Zuversicht und Weisheit und einer starken Frau, die ihren Weg geht.

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Die eigene Familiengeschichte hat die Autorin zu diesem wunderschönen und eindrucksvollen Roman inspiriert. Besonders eine wertvolle Bildrolle, die im Laufe der Erzählung einen wichtigen Stellenwert einnimmt, hat mich beeindruckt. Darauf sind Zeichnungen, die von Meilin zum Leben erweckt werden. Sie erzählt ihrem Sohn die Geschichten voller Weisheit und vermittelt ihm so Kraft und Zuversicht, die wir auch als Leser:innen spüren können. Ein außergewöhnliches Buch, dass noch lange nachhallt.

Anja Lindenau
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