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Königsmörder

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Königsmörder

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Beschreibung

Details

Verkaufsrang

4876

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

02.11.2022

Verlag

Heyne

Seitenzahl

544

Maße (L/B/H)

21,6/14,8/4,5 cm

Beschreibung

Rezension

»Das neue Buch des britischen Bestsellerautors Robert Harris ist ein Krimi, ein Thriller - und ein Blick in die Geschichte Englands. … Ein Vergnügen, bei dem sich etwas lernen lässt.« ("Stefan Schmitz, Stern")
»In Königsmörder begleitet Robert Harris die Flucht zweier Männer, die das Todesurteil für König Charles I. unterschrieben haben – und legt sein bestes Buch seit Langem vor.« ("Erich Kocina, Die Presse am Sonntag")
»Tiefer als je zuvor taucht Dauerbestsellerautor Harris in die englische Geschichte ein.« ("Wieland Freund, Welt am Sonntag")
»"Das Erfinden läßt die Wahrheit hervortreten", hat Daniel Kehlmann unlängst formuliert ... Robert Harris ist das in seinem neuen Roman wieder einmal gelungen.« ("David Eisermann, WDR 3")
»Beim Meistererzähler wird Geschichte zum Thriller …« ("Hörzu")
»Wie keinem Zweiten gelingt es dem Briten Harris, Geschichte in rasend spannende Geschichten zu verwandeln ...« ("Grazia")
»So spannend kann Historie sein! Robert Harris schafft es mit diesem Buch, Geschichte und Geschichten elegant zu verknüpfen.« ("Österreich")
»... dann liest man sich hinein in all die Ränkelspiele im (Neu-) England des 17. Jahrhundert und mag gar nicht wieder aufhören.« ("Focus")
»Es ist Harris‘ Schreibkunst zu verdanken, dass das nie langweilig wird.« ("Imke Köhler, Deutschlandfunk Kultur")
»Sein bester Roman seit ›Vaterland‹.« ("The Times")

Details

Verkaufsrang

4876

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

02.11.2022

Verlag

Heyne

Seitenzahl

544

Maße (L/B/H)

21,6/14,8/4,5 cm

Gewicht

725 g

Originaltitel

Act of Oblivion

Übersetzer

Wolfgang Müller

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-453-27371-9

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Großartig

wanderer.of.words am 13.01.2023

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Man darf vom Buch nicht erwarten, dass die Jagd nach Whalley und Goffe durchgängig präsent ist. Es gibt Abschnitte, da sind ihnen die Verfolger unmittelbar auf den Fersen, doch die meiste Zeit über geht es für die beiden darum das nächste Versteck zu finden, nicht aufzufallen oder in der Wildnis zu überleben. Da abwechselnd aus der Sicht von Whalley und Goffe, ihren in England zurückgebliebenen Familien und dem Jäger Richard Nayler berichtet wird fand ich das Buch dennoch durchgängig spannend. Harris schafft es auch, enorm viele geschichtliche Ereignisse in sein Buch zu packen, ohne dass man davon erschlagen wird. Während sich die beiden Oberste in Amerika verstecken, wird in Europa Jagd auf weitere Königsmörder gemacht, Cromwells Leiche hingerichtet und London erlebt zwei schlimme Katastrophen. In kurzen Rückblicken erfährt man vom Bürgerkrieg, Cromwells Machtergreifung und der Hinrichtung von Charles I. Diese Rückblenden fand ich enorm interessant und mit ihrer Kürze genau richtig getroffen. Auch die damaligen Religionsstreitigkeiten spielen eine Rolle, beide Seiten waren der Meinung den einzig wahren Glauben zu haben und verfolgten und bekämpften sich gegenseitig. Die Charaktere fand ich sehr gut gezeichnet, allen voran den fiktive „Bösewicht“ Richard Nayler. Sie alle haben ihre guten und schlechten Seiten, Beweggründe die man verstehen kann und welche über die man sich wundert. Fazit Königsmörder ist ein Buch, mit denen man in eine vergangene Zeit eintauchen und zugleich die damaligen politischen und religiösen Entwicklungen nachverfolgen und verstehen kann. Für mich ein großartiges Werk, das mehr Aufmerksamkeit verdient hat und absolut lesenswert ist!

Großartig

wanderer.of.words am 13.01.2023
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Man darf vom Buch nicht erwarten, dass die Jagd nach Whalley und Goffe durchgängig präsent ist. Es gibt Abschnitte, da sind ihnen die Verfolger unmittelbar auf den Fersen, doch die meiste Zeit über geht es für die beiden darum das nächste Versteck zu finden, nicht aufzufallen oder in der Wildnis zu überleben. Da abwechselnd aus der Sicht von Whalley und Goffe, ihren in England zurückgebliebenen Familien und dem Jäger Richard Nayler berichtet wird fand ich das Buch dennoch durchgängig spannend. Harris schafft es auch, enorm viele geschichtliche Ereignisse in sein Buch zu packen, ohne dass man davon erschlagen wird. Während sich die beiden Oberste in Amerika verstecken, wird in Europa Jagd auf weitere Königsmörder gemacht, Cromwells Leiche hingerichtet und London erlebt zwei schlimme Katastrophen. In kurzen Rückblicken erfährt man vom Bürgerkrieg, Cromwells Machtergreifung und der Hinrichtung von Charles I. Diese Rückblenden fand ich enorm interessant und mit ihrer Kürze genau richtig getroffen. Auch die damaligen Religionsstreitigkeiten spielen eine Rolle, beide Seiten waren der Meinung den einzig wahren Glauben zu haben und verfolgten und bekämpften sich gegenseitig. Die Charaktere fand ich sehr gut gezeichnet, allen voran den fiktive „Bösewicht“ Richard Nayler. Sie alle haben ihre guten und schlechten Seiten, Beweggründe die man verstehen kann und welche über die man sich wundert. Fazit Königsmörder ist ein Buch, mit denen man in eine vergangene Zeit eintauchen und zugleich die damaligen politischen und religiösen Entwicklungen nachverfolgen und verstehen kann. Für mich ein großartiges Werk, das mehr Aufmerksamkeit verdient hat und absolut lesenswert ist!

Edikt des Vergessens

Bewertung aus Vaihingen an der Enz am 20.11.2022

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

1660. Der englische Bürgerkrieg zwischen den Anhängern des absolutistischen König Charles I. und den „Roundheads“ um den frömmelnden Puritaner Oliver Cromwell ist Geschichte. Nach der Enthauptung seines Vaters 1649 sitzt mittlerweile „The Merry Monarch“ Charles II. auf dem Thron, der 1660 den „Act of Oblivion“ (so der Originaltitel des Romans) erlässt, und damit all jene begnadigt, die gegen den König gekämpft haben. Alle, mit Ausnahme der Unterzeichner des Urteils, aufgrund dessen Charles I. geköpft wurde. Diese werden gnadenlos verfolgt, gefangen genommen und mit äußerster Brutalität hingerichtet. Doch zwei „Königsmörder“ aus den Reihen Cromwells können sich diesem Schicksal entziehen, Edward Whalley, ein Cousin Cromwells und sein Schwiegersohn William Goffe, beide keine jungen Männer, verlassen ihre Heimat, gehen an Bord eines Schiffes, verlassen ihre Heimat, fliehen nach Amerika und finden in einer puritanischen Kolonie in Neuengland Unterschlupf. Ihnen auf den Fersen ist Richard Nayler, Sekretär des Geheimen Rats, übrigens die einzige fiktive Person dieses Romans, ein verbohrter, verbitterter und traumatisierter Mann, der geschworen hat, den Königsmord zu rächen. Die Jagd beginnt. Robert Harris, der ehemalige politische Journalist, hat für diesen Roman gründlich recherchiert, man sehe sich nur die ausführliche Literaturliste im Anhang an. Dabei richtet er seinen Fokus aber nicht ausschließlich auf die Verfolgung der beiden Flüchtigen, sondern vermittelt durch Whalleys Aufzeichnungen auch einen überzeugenden Einblick in Leben und Denkweise dieser Epoche. Royalisten und Puritaner, auf der einen Seite das Festhalten an gottgegebenen Machtstrukturen, auf der anderen Seite die religiös geprägten Überzeugungen, die in Anklängen das revolutionäre Potenzial ahnen lassen, die ihnen innewohnt. Beide Gruppen überzeugt davon, dass nur ihr Leben und Handeln gottgefällig ist und seine Berechtigung hat. Königsmörder ist zwar ein historischer Roman, aber er spielt in einer komplett anderen Liga als das, was man üblicherweise von diesem Genre kennt. Über weite Strecken ähnelt er zwar einem Sachbuch, was aber dennoch nicht zu Lasten des Lesevergnügens geht. Allerdings sollte man weniger an amourösen Verwicklungen als an historischen Fakten, insbesondere an denen, die Großbritannien nicht nur in der Vergangenheit sondern auch in der Brexit-Gegenwart betreffen, interessiert sein. All denen kann ich diesen beeindruckenden Roman wärmstens empfehlen.

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Bewertung aus Vaihingen an der Enz am 20.11.2022
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1660. Der englische Bürgerkrieg zwischen den Anhängern des absolutistischen König Charles I. und den „Roundheads“ um den frömmelnden Puritaner Oliver Cromwell ist Geschichte. Nach der Enthauptung seines Vaters 1649 sitzt mittlerweile „The Merry Monarch“ Charles II. auf dem Thron, der 1660 den „Act of Oblivion“ (so der Originaltitel des Romans) erlässt, und damit all jene begnadigt, die gegen den König gekämpft haben. Alle, mit Ausnahme der Unterzeichner des Urteils, aufgrund dessen Charles I. geköpft wurde. Diese werden gnadenlos verfolgt, gefangen genommen und mit äußerster Brutalität hingerichtet. Doch zwei „Königsmörder“ aus den Reihen Cromwells können sich diesem Schicksal entziehen, Edward Whalley, ein Cousin Cromwells und sein Schwiegersohn William Goffe, beide keine jungen Männer, verlassen ihre Heimat, gehen an Bord eines Schiffes, verlassen ihre Heimat, fliehen nach Amerika und finden in einer puritanischen Kolonie in Neuengland Unterschlupf. Ihnen auf den Fersen ist Richard Nayler, Sekretär des Geheimen Rats, übrigens die einzige fiktive Person dieses Romans, ein verbohrter, verbitterter und traumatisierter Mann, der geschworen hat, den Königsmord zu rächen. Die Jagd beginnt. Robert Harris, der ehemalige politische Journalist, hat für diesen Roman gründlich recherchiert, man sehe sich nur die ausführliche Literaturliste im Anhang an. Dabei richtet er seinen Fokus aber nicht ausschließlich auf die Verfolgung der beiden Flüchtigen, sondern vermittelt durch Whalleys Aufzeichnungen auch einen überzeugenden Einblick in Leben und Denkweise dieser Epoche. Royalisten und Puritaner, auf der einen Seite das Festhalten an gottgegebenen Machtstrukturen, auf der anderen Seite die religiös geprägten Überzeugungen, die in Anklängen das revolutionäre Potenzial ahnen lassen, die ihnen innewohnt. Beide Gruppen überzeugt davon, dass nur ihr Leben und Handeln gottgefällig ist und seine Berechtigung hat. Königsmörder ist zwar ein historischer Roman, aber er spielt in einer komplett anderen Liga als das, was man üblicherweise von diesem Genre kennt. Über weite Strecken ähnelt er zwar einem Sachbuch, was aber dennoch nicht zu Lasten des Lesevergnügens geht. Allerdings sollte man weniger an amourösen Verwicklungen als an historischen Fakten, insbesondere an denen, die Großbritannien nicht nur in der Vergangenheit sondern auch in der Brexit-Gegenwart betreffen, interessiert sein. All denen kann ich diesen beeindruckenden Roman wärmstens empfehlen.

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Marion Wittkop

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Jäger und Gejagte...

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

England, 1660: Die Herrschaft unter Cromwell ist Geschichte und England mit Charles II. auf dem Thron wieder eine Monarchie. Viele Gegner der Royalisten wurden vom König begnadigt, aber die Hauptverantwortlichen der Hinrichtung von Charles I. werden verfolgt, verhaftet und hingerichtet. Richard Naylor jagd sie im Auftrag des Kronrats und arbeitet akribisch seine "Liste" ab. Selbst als sich zwei der "Königsmörder" nach Amerika absetzen bleibt er ihnen auf den Fersen. Dies ist kein Abenteuerroman im üblichen Sinn, sondern ein sehr gut recherchierter Roman, der mit seiner Erzählweise und den umfangreichen historischen Details überzeugen kann.
4/5

Jäger und Gejagte...

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

England, 1660: Die Herrschaft unter Cromwell ist Geschichte und England mit Charles II. auf dem Thron wieder eine Monarchie. Viele Gegner der Royalisten wurden vom König begnadigt, aber die Hauptverantwortlichen der Hinrichtung von Charles I. werden verfolgt, verhaftet und hingerichtet. Richard Naylor jagd sie im Auftrag des Kronrats und arbeitet akribisch seine "Liste" ab. Selbst als sich zwei der "Königsmörder" nach Amerika absetzen bleibt er ihnen auf den Fersen. Dies ist kein Abenteuerroman im üblichen Sinn, sondern ein sehr gut recherchierter Roman, der mit seiner Erzählweise und den umfangreichen historischen Details überzeugen kann.

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Wie immer bei Harris ist die Geschichte gut konstruiert und spannend erzählt, aber das Schicksal puritanischer Flüchtlinge in Nordamerika dürfte diesmal nur ein kleineres Publikum interessieren...
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Wie immer bei Harris ist die Geschichte gut konstruiert und spannend erzählt, aber das Schicksal puritanischer Flüchtlinge in Nordamerika dürfte diesmal nur ein kleineres Publikum interessieren...

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