Tod einer Stadtelfe
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Tod einer Stadtelfe

Ein spannendes und gleichzeitig sensibel erzähltes Jugendbuch, das wichtige Themen aufgreift. Mit Aufklärungteil im Anhang.

Buch (Taschenbuch)

14,95 €

inkl. gesetzl. MwSt.

Beschreibung

Eine sensibel erzählte Geschichte über zwei ungleiche Mädchen, deren Freundschaft beide in einem Strudel aus Liebe, Eifersucht, Drogen und Gewalt in die Tiefe zieht, bis eines der Mädchen stirbt.

Romy ist fünfzehn. Ein Mädchen, das sich unter zu weiten Pullis und einer strubbeligen Lockenmähne versteckt. Eine Einzelgängerin, die in ihren romantischen Träumen lebt - ganz im Gegenteil zu Anja. Die Siebzehnjährige ist schlank, hübsch und in jeder Hinsicht erfahren.

Weit weg von daheim finden diese so ungleichen Zwei zueinander und werden beste Freundinnen. Denn jede der beiden scheint genau das zu besitzen, was der anderen fehlt.

Zurück im schulischen Alltag nimmt sich Anja der Jüngeren an. Doch je besser Romy sich in das Spiel der Großen einfügt, umso mehr wächst in Anja die Eifersucht. Als sie beschließt, Romy nicht nur von außen, sondern auch von innen gleichzumachen, hat das ungeahnte Folgen für beide.

»Ein Buch, das dich gefangen nimmt, wütend macht und gleichzeitig aufschluchzten lässt, weil es realistischer ist, als du wahr haben willst.«

Mit Aufklärungsanhang und Kontaktadressen.

Details

Einband

Taschenbuch

Altersempfehlung

ab 14 Jahr(e)

Erscheinungsdatum

13.09.2022

Herausgeber

Novel Arc Verlag

Verlag

Nova Md

Beschreibung

Details

Einband

Taschenbuch

Altersempfehlung

ab 14 Jahr(e)

Erscheinungsdatum

13.09.2022

Herausgeber

Novel Arc Verlag

Verlag

Nova Md

Seitenzahl

260

Maße (L/B/H)

21/14,6/2,5 cm

Gewicht

417 g

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-9859534-5-5

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„Erwachsenwerden tat weh, machte all das Schöne in einem kaputt (…)“

Franci aus Ilmenau am 04.10.2022

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

„Tod einer Stadtelfe“ erzählt die tragische Geschichte von der siebzehn jährigen Anja und der zwei Jahre jüngeren Romy. Zwei Mädchen, die unterschiedlicher nicht sein könnten. Eine Freundschaft, die Märchen zerstört. Während Romy eine strebsame, bodenständige Schülerin mit Träumen und Zielen ist, eine innige Bindung zu ihrer Mutter pflegt, aber nie irgendwo dazugehörte, hat Anja alles: Geld, Einfluss, Ansehen und Spaß — doch Schönheit kann den Selbsthass nicht übertönen. Jungs ersetzen keine Familie. Und Alkohol heilt nicht die tiefen Wunden eines verletzten Kindes. Melinda Rouge greift in ihrem Jugendroman eine Vielzahl sensibler Themen auf, lässt in einem Rahmen, den wir alle kennen, eine nachvollziehbare Geschichte entstehen und greift zu typischen Rollen auf dem Schulhof. Anja gibt Romy die Möglichkeit, bei den „coolen Kids“ zu stehen, beachtet zu werden. Nach Umstyling und neuen Regeln folgen trunkene Partys und erste Küsse. Anja gibt alles, um Romy in die Konsumgesellschaft zu führen, sie ihrer Natürlichkeit und Unschuld zu berauben. Denn sie will eine Marionette, will, dass das Mauerblümchen ihre heimliche Schwester bleibt – mit all den negativen Erfahrungen, all den schlechten Gefühlen. Und um das zu erreichen, schreckt diese vor nichts zurück … Obwohl wir das Geschehen auch aus Robs Perspektive erleben, der als begehrter männlicher Charakter heraussticht, stehen die Mädchen im Vordergrund. Beide wurden mit ausreichend Tiefe gezeichnet, bekamen authentische, greifbare Hintergründe und Gedanken. Probleme, die real sind. Ich konnte mich in die Protagonistinnen hineinversetzen, verstand, habe ich selbst beide Seiten der Medaille erlebt. Ohne explizite Schilderungen weckt die Autorin eine Ahnung, was der Stadtelfe dieses Stücks passiert ist. Berührt mit ihrer Zerrissenheit, mit der Hilflosigkeit. Erschüttert mit Romys Wandlung und der Idee, was Jugendliche, was Menschen, bereit sind zu tun, nur um gesehen zu werden. Durch einen klaren, jugendlichen Stil, kurze Sätze, eine facettenreiche Handlung, teilweise unberechenbar und geheimnisvoll, sowie der bedrohlichen Schwere bereitet sich der Leser auf den Moment vor, in dem alles zusammen bricht. Voller Kälte und der Macht des Wiedererkennens: Tod einer Stadtelfe ist eine Erzählung, die schaudern lässt. „Erwachsenwerden tat weh, machte all das Schöne in einem kaputt (…)“ Achtung: Dieses Buch erschien bereits 2014

„Erwachsenwerden tat weh, machte all das Schöne in einem kaputt (…)“

Franci aus Ilmenau am 04.10.2022
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

„Tod einer Stadtelfe“ erzählt die tragische Geschichte von der siebzehn jährigen Anja und der zwei Jahre jüngeren Romy. Zwei Mädchen, die unterschiedlicher nicht sein könnten. Eine Freundschaft, die Märchen zerstört. Während Romy eine strebsame, bodenständige Schülerin mit Träumen und Zielen ist, eine innige Bindung zu ihrer Mutter pflegt, aber nie irgendwo dazugehörte, hat Anja alles: Geld, Einfluss, Ansehen und Spaß — doch Schönheit kann den Selbsthass nicht übertönen. Jungs ersetzen keine Familie. Und Alkohol heilt nicht die tiefen Wunden eines verletzten Kindes. Melinda Rouge greift in ihrem Jugendroman eine Vielzahl sensibler Themen auf, lässt in einem Rahmen, den wir alle kennen, eine nachvollziehbare Geschichte entstehen und greift zu typischen Rollen auf dem Schulhof. Anja gibt Romy die Möglichkeit, bei den „coolen Kids“ zu stehen, beachtet zu werden. Nach Umstyling und neuen Regeln folgen trunkene Partys und erste Küsse. Anja gibt alles, um Romy in die Konsumgesellschaft zu führen, sie ihrer Natürlichkeit und Unschuld zu berauben. Denn sie will eine Marionette, will, dass das Mauerblümchen ihre heimliche Schwester bleibt – mit all den negativen Erfahrungen, all den schlechten Gefühlen. Und um das zu erreichen, schreckt diese vor nichts zurück … Obwohl wir das Geschehen auch aus Robs Perspektive erleben, der als begehrter männlicher Charakter heraussticht, stehen die Mädchen im Vordergrund. Beide wurden mit ausreichend Tiefe gezeichnet, bekamen authentische, greifbare Hintergründe und Gedanken. Probleme, die real sind. Ich konnte mich in die Protagonistinnen hineinversetzen, verstand, habe ich selbst beide Seiten der Medaille erlebt. Ohne explizite Schilderungen weckt die Autorin eine Ahnung, was der Stadtelfe dieses Stücks passiert ist. Berührt mit ihrer Zerrissenheit, mit der Hilflosigkeit. Erschüttert mit Romys Wandlung und der Idee, was Jugendliche, was Menschen, bereit sind zu tun, nur um gesehen zu werden. Durch einen klaren, jugendlichen Stil, kurze Sätze, eine facettenreiche Handlung, teilweise unberechenbar und geheimnisvoll, sowie der bedrohlichen Schwere bereitet sich der Leser auf den Moment vor, in dem alles zusammen bricht. Voller Kälte und der Macht des Wiedererkennens: Tod einer Stadtelfe ist eine Erzählung, die schaudern lässt. „Erwachsenwerden tat weh, machte all das Schöne in einem kaputt (…)“ Achtung: Dieses Buch erschien bereits 2014

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Tod einer Stadtelfe

von Miranda Rouge

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»Ein regelrechter Pageturner!« »Ich fand den Roman mit dem Ansprechen der sensiblen Themen unfassbar umsichtsvoll und empathisch und lobe den Umgang daher sehr. Ich fand es an keiner Stelle diskriminierend oder falsch dargestellt, im Gegenteil. Ich hatte oft das Gefühl, sehr gut vertreten zu sein und konnte mich sowohl in Anjas als auch in Romys Perspektive wieder erkennen.« »Besonders schön fand ich die Erklärungen auf den letzten Seiten mit den Stellen, bei denen man sich melden kann, wenn man bei dem jeweiligen Thema Probleme hat, sowie auch die Fragen, die zum Nachdenken angeregt haben und den Satz: Du bist nicht allein. Das hat die Geschichte abgerundet, getröstet und mich sehr berührt.« (Celine Friedrich)
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