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Traut euch, träumt!

Lektionen eines Lehrers, den man gerne gehabt hätte | Was ist wirklich wichtig, um glückliche Kinder beim Aufwachsen zu begleiten?

Buch (Taschenbuch)

18,99 €

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Traut euch, träumt!

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Taschenbuch

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eBook

eBook

ab 15,99 €

Beschreibung

Details

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

30.03.2023

Verlag

Ullstein eBooks

Seitenzahl

272

Maße (L/B/H)

20,5/13,8/2,7 cm

Beschreibung

Details

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

30.03.2023

Verlag

Ullstein eBooks

Seitenzahl

272

Maße (L/B/H)

20,5/13,8/2,7 cm

Gewicht

344 g

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-86493-233-5

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Beziehungsarbeit de luxe

Booksandcatsde am 05.09.2023

Bewertungsnummer: 2015685

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Ich kannte den Autor bisher noch nicht. Ich habe auch den Film „Herr Bachmann und seine Klasse“ nicht gesehen. So konnte ich das Buch völlig unvoreingenommen auf mich wirken lassen. Ich habe 2002 mein Referendariat beendet und habe danach direkt meine erste Stelle an einer Hauptschule angetreten. Ich wollte schon immer Lehrer werden und es ist auch heute noch mein Traumberuf, auch wenn sich in den letzten 20 Jahren einiges geändert hat, leider nicht alles zum Besseren. Ich war sehr gespannt, was Herr Bachmann von sich als Lehrerpersönlichkeit und seiner Arbeit berichten würde. Vor allem war ich auf die Lektionen gespannt. Was hat mir gefallen/was ist mir positiv beim Lesen aufgefallen: Das Buch lässt sich leicht lesen und die Kapitel sind sehr lesefreundlich. So kann man auch abends ein-zwei Kapitel lesen und kann das Buch danach wieder zur Seite legen. Die Ehrlichkeit Bachmanns hat mir gut gefallen und auch imponiert. Ich glaube, es ist essentiell von Nöten, dass man als Lehrer nicht verkopf ist, sondern viele Dinge mit dem Alltag in Verbindung bringen kann und das auch tut. Nur so bleiben diese Dinge dann auch bei den Schülern im Kopf. Ich bin ebenfalls der vollsten Überzeugung – wie Herr Bachmann, dass Beziehungsarbeit im Vordergrund stehen muss. Erst wenn man mit den Kindern/Jugendlichen eine gemeinsame Ebene gefunden hat, kann das Unterrichten losgehen. Dann hören einem vielleicht die Kids auch zu. Beim Lesen merkt man, wie viel Herz Herr Bachmann in seine Arbeit steckte, wie viel Kreativität er zuließ und wie sehr er die Schüler einbezog. Er hat seinen Schülern sicherlich immer gezeigt, wie sehr er sie mag und wie sehr er sie schätzt. Das ist toll und mir ebenfalls sehr wichtig. Ich bin auch immer sehr emotional dabei. Seine Projekte, vor allem die Gestaltung des Sonnenraums, haben mir sehr imponiert, auch die Einbeziehung der Nachbarin. Das ist eine tolle Sache! Was ist mir ein wenig aufgestoßen bzw. worüber bin ich gestolpert: In seinen Geschichten kommen ganz viele Situationen vor, in denen er für sich einfach entscheidet, etwas zu tun oder eben nicht zu tun. Das klang beim Lesen sehr revolutionär und sicherlich sehr schülerfreundlich, aber so einfach ist das nun mal nicht. Arbeiten müssen geschrieben werden, der Lehrplan zumindest irgendwie abgearbeitet. Das wird auch von der Schulleitung überprüft. Und nicht nur von dieser. Mittlerweile mischen sich auch Eltern ein, wenn sie der Meinung sind, dass der Lehrer nicht genügend „Stoff durchnimmt“. Und die Eltern, die sich beschweren oder einfach nur mal nachfragen, werden immer mehr. Die Beziehungsarbeit ist das Wichtigste überhaupt – aber wie man das macht und dass man dafür den Kids trotzdem zeigen muss, wer „der Chef“ ist, kommt im Buch nur sehr wenig vor. Eigentlich erst im Nachwort der Referendarin, die schreibt, dass sie das „Dominanzgebaren“ (S. 246) Bachmanns erst schwierig fand. Und genau so ist es: Erst müssen – trotz aller Liebe und Wertschätzung – trotzdem die hierarchischen Strukturen geklärt werden, sonst funktioniert das Ganze nicht. Hier haben mir doch für eine realistische Darstellung ein paar Berichte gefehlt. **************** Mein Fazit: Ich gebe Herrn Bachmann in vielen Dingen Recht. Vor allem, dass sich Unterricht und Schule verändern und öffnen müssen. Die Unterrichtsinhalte müssen an die heutige Zeit angepasst werden. Man darf nicht aus den Augen verlieren, was sich alles verändert hat. Familienstrukturen, Mediennutzung, Sprachgefühl, Zusammensetzung der Klassen…. Beziehungen zu den Schülern sind das A und O – ohne geht es nicht. Das muss in der Lehrerausbildung viel mehr in den Vordergrund gerückt werden. Kinder müssen im Ganzen gesehen werden. Kinder, die morgens nicht frühstücken können, weil am Ende des Monats kein Geld mehr da ist, können sich nur schlecht konzentrieren. Kinder, die ihre Eltern schon früh finanziell unterstützen müssen, können nicht 324 Referate pro Woche erledigen. Das geht einfach nicht und ist nicht fair. Man könnte hier noch viele Beispiele anführen. Das sind die beiden Lektionen, die ich absolut unterschreibe! Für mich auch die Wichtigsten. Ich bin jedoch nicht komplett mit Herrn Bachmann „warm geworden“. Vielleicht lag es an der fehlenden Erwähnung, dass Beziehungsarbeit richtig harte Arbeit ist, die auch kontinuierlich weitergeführt werden muss und trotz allem auch mit Hierarchie zu tun hat. Manchmal klang es so, als käme Herr Bachmann einfach in den Saal und alles wird gut. Ich bin froh, das Buch und Herrn Bachmann kennengelernt zu haben. Sicherlich – vor allem für junge Lehrer – eine gute Lektüre zum Nachdenken. Was ich vor allem mitnehme: Man lernt immer wieder dazu, jedes Schuljahr mache ich Dinge anders, probiere Neues aus und reflektiere vor allem mich und meinen Unterricht – auch mit der Hilfe der Schüler und auch der Kollegen, die mit mir arbeiten. Das ist wichtig und das muss man auch tun. Nur so wird man sich und auch den Schülern gerecht. 4 out of 5 stars (4 / 5)
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Beziehungsarbeit de luxe

Booksandcatsde am 05.09.2023
Bewertungsnummer: 2015685
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Ich kannte den Autor bisher noch nicht. Ich habe auch den Film „Herr Bachmann und seine Klasse“ nicht gesehen. So konnte ich das Buch völlig unvoreingenommen auf mich wirken lassen. Ich habe 2002 mein Referendariat beendet und habe danach direkt meine erste Stelle an einer Hauptschule angetreten. Ich wollte schon immer Lehrer werden und es ist auch heute noch mein Traumberuf, auch wenn sich in den letzten 20 Jahren einiges geändert hat, leider nicht alles zum Besseren. Ich war sehr gespannt, was Herr Bachmann von sich als Lehrerpersönlichkeit und seiner Arbeit berichten würde. Vor allem war ich auf die Lektionen gespannt. Was hat mir gefallen/was ist mir positiv beim Lesen aufgefallen: Das Buch lässt sich leicht lesen und die Kapitel sind sehr lesefreundlich. So kann man auch abends ein-zwei Kapitel lesen und kann das Buch danach wieder zur Seite legen. Die Ehrlichkeit Bachmanns hat mir gut gefallen und auch imponiert. Ich glaube, es ist essentiell von Nöten, dass man als Lehrer nicht verkopf ist, sondern viele Dinge mit dem Alltag in Verbindung bringen kann und das auch tut. Nur so bleiben diese Dinge dann auch bei den Schülern im Kopf. Ich bin ebenfalls der vollsten Überzeugung – wie Herr Bachmann, dass Beziehungsarbeit im Vordergrund stehen muss. Erst wenn man mit den Kindern/Jugendlichen eine gemeinsame Ebene gefunden hat, kann das Unterrichten losgehen. Dann hören einem vielleicht die Kids auch zu. Beim Lesen merkt man, wie viel Herz Herr Bachmann in seine Arbeit steckte, wie viel Kreativität er zuließ und wie sehr er die Schüler einbezog. Er hat seinen Schülern sicherlich immer gezeigt, wie sehr er sie mag und wie sehr er sie schätzt. Das ist toll und mir ebenfalls sehr wichtig. Ich bin auch immer sehr emotional dabei. Seine Projekte, vor allem die Gestaltung des Sonnenraums, haben mir sehr imponiert, auch die Einbeziehung der Nachbarin. Das ist eine tolle Sache! Was ist mir ein wenig aufgestoßen bzw. worüber bin ich gestolpert: In seinen Geschichten kommen ganz viele Situationen vor, in denen er für sich einfach entscheidet, etwas zu tun oder eben nicht zu tun. Das klang beim Lesen sehr revolutionär und sicherlich sehr schülerfreundlich, aber so einfach ist das nun mal nicht. Arbeiten müssen geschrieben werden, der Lehrplan zumindest irgendwie abgearbeitet. Das wird auch von der Schulleitung überprüft. Und nicht nur von dieser. Mittlerweile mischen sich auch Eltern ein, wenn sie der Meinung sind, dass der Lehrer nicht genügend „Stoff durchnimmt“. Und die Eltern, die sich beschweren oder einfach nur mal nachfragen, werden immer mehr. Die Beziehungsarbeit ist das Wichtigste überhaupt – aber wie man das macht und dass man dafür den Kids trotzdem zeigen muss, wer „der Chef“ ist, kommt im Buch nur sehr wenig vor. Eigentlich erst im Nachwort der Referendarin, die schreibt, dass sie das „Dominanzgebaren“ (S. 246) Bachmanns erst schwierig fand. Und genau so ist es: Erst müssen – trotz aller Liebe und Wertschätzung – trotzdem die hierarchischen Strukturen geklärt werden, sonst funktioniert das Ganze nicht. Hier haben mir doch für eine realistische Darstellung ein paar Berichte gefehlt. **************** Mein Fazit: Ich gebe Herrn Bachmann in vielen Dingen Recht. Vor allem, dass sich Unterricht und Schule verändern und öffnen müssen. Die Unterrichtsinhalte müssen an die heutige Zeit angepasst werden. Man darf nicht aus den Augen verlieren, was sich alles verändert hat. Familienstrukturen, Mediennutzung, Sprachgefühl, Zusammensetzung der Klassen…. Beziehungen zu den Schülern sind das A und O – ohne geht es nicht. Das muss in der Lehrerausbildung viel mehr in den Vordergrund gerückt werden. Kinder müssen im Ganzen gesehen werden. Kinder, die morgens nicht frühstücken können, weil am Ende des Monats kein Geld mehr da ist, können sich nur schlecht konzentrieren. Kinder, die ihre Eltern schon früh finanziell unterstützen müssen, können nicht 324 Referate pro Woche erledigen. Das geht einfach nicht und ist nicht fair. Man könnte hier noch viele Beispiele anführen. Das sind die beiden Lektionen, die ich absolut unterschreibe! Für mich auch die Wichtigsten. Ich bin jedoch nicht komplett mit Herrn Bachmann „warm geworden“. Vielleicht lag es an der fehlenden Erwähnung, dass Beziehungsarbeit richtig harte Arbeit ist, die auch kontinuierlich weitergeführt werden muss und trotz allem auch mit Hierarchie zu tun hat. Manchmal klang es so, als käme Herr Bachmann einfach in den Saal und alles wird gut. Ich bin froh, das Buch und Herrn Bachmann kennengelernt zu haben. Sicherlich – vor allem für junge Lehrer – eine gute Lektüre zum Nachdenken. Was ich vor allem mitnehme: Man lernt immer wieder dazu, jedes Schuljahr mache ich Dinge anders, probiere Neues aus und reflektiere vor allem mich und meinen Unterricht – auch mit der Hilfe der Schüler und auch der Kollegen, die mit mir arbeiten. Das ist wichtig und das muss man auch tun. Nur so wird man sich und auch den Schülern gerecht. 4 out of 5 stars (4 / 5)

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Schule mit Zukunft

Bewertung am 01.04.2023

Bewertungsnummer: 1913155

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Während ich so lese habe ich das Gefühl er sitz mir leibhaftig gegenüber- dieser Lehrer, den ich zuvor nicht kannte. Und ich verstehe gut, warum die Kinder so angetan von ihm sind. Nicht nur durch sein Wesen, sein Denken und Handeln, nein er versteht es auch zu begeistern. Ein paar Sätze reichten schon, um mich in seinen Bann zu ziehen. Was ist dieses Buch? Biografie, Ratgeber? Beides? Ich weiß es nicht. Jedenfalls habe ich viel gelernt. Über Menschen im Allgemeinen und über Schüler im Besonderen. Und über die Härte des Schulsystems, fühle Demut und ich beginne so manche Dinge mit anderen Augen, oder viel mehr genauer zu sehen. Ich bin beeindruckt vom Verständnis, der Güte und der Ruhe dieses Mannes und von dem was er in seinem bisherigen Leben erreicht, welchen Weg er gegangen ist, wie er es geschafft hat sich diese Freiheiten für eine anderen Lehrweise zu erkämpfen und wieviele Kindern er wohl seither eine unverzichtbare Stütze war. Er hat begriffen worauf es ankommt!
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Schule mit Zukunft

Bewertung am 01.04.2023
Bewertungsnummer: 1913155
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Während ich so lese habe ich das Gefühl er sitz mir leibhaftig gegenüber- dieser Lehrer, den ich zuvor nicht kannte. Und ich verstehe gut, warum die Kinder so angetan von ihm sind. Nicht nur durch sein Wesen, sein Denken und Handeln, nein er versteht es auch zu begeistern. Ein paar Sätze reichten schon, um mich in seinen Bann zu ziehen. Was ist dieses Buch? Biografie, Ratgeber? Beides? Ich weiß es nicht. Jedenfalls habe ich viel gelernt. Über Menschen im Allgemeinen und über Schüler im Besonderen. Und über die Härte des Schulsystems, fühle Demut und ich beginne so manche Dinge mit anderen Augen, oder viel mehr genauer zu sehen. Ich bin beeindruckt vom Verständnis, der Güte und der Ruhe dieses Mannes und von dem was er in seinem bisherigen Leben erreicht, welchen Weg er gegangen ist, wie er es geschafft hat sich diese Freiheiten für eine anderen Lehrweise zu erkämpfen und wieviele Kindern er wohl seither eine unverzichtbare Stütze war. Er hat begriffen worauf es ankommt!

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Traut euch, träumt!

von Dieter Bachmann

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