Feuer

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Roman - Der Bestseller aus Frankreich -

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Beschreibung

Details

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

11.05.2023

Verlag

Luchterhand

Seitenzahl

320

Maße (L/B/H)

21,8/14,3/3,3 cm

Beschreibung

Rezension

»Eine typische Anti-Liebesgeschichte oder vielleicht eher eine Neo-Liebesgeschichte - jedenfalls eine sehr französische Geschichte über eine entflammte Leidenschaft und die Auswirkungen auf eine komplexe Beziehungskonstellation.« ("Mara Delius / Welt am Sonntag")
»Beißender Spott, gepaart mit Empathie: ein Lesevergnügen.« ("Brigitte Woman")
»Maria Pourchets Geschichte ist verführerisch, erfrischend rotzig geschrieben und durch die feministische Perspektive viel mehr als nur ein Ehebruch-Roman.« ("Jana Felgenhauer / Stern")
»Wie in einer Achterbahn beschleunigt und verlangsamt sie das Tempo, und hinter der Kurve geht es plötzlich ganz anders weiter. Der Roman bleibt dramatisch bis zur letzten Zeile.« ("Claudia Ingenhoven / MDR Kultur")
»Weit mehr als der Roman einer Amour fou ist ›Feuer‹ ein Generationenroman über die Fallstricke weiblichen Begehrens.« ("Meike Feßmann / Deutschlandfunk")
»Sie ist Drehbuchautorin. Sie kann einfach Situationen, sie kann Pointen, sie kann Konfrontationen, sie kann Konflikte erzählen. Man lernt unheimlich viel über Frankreich.« ("Sandra Kegel / 3sat - Buchzeit")

Details

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

11.05.2023

Verlag

Luchterhand

Seitenzahl

320

Maße (L/B/H)

21,8/14,3/3,3 cm

Gewicht

482 g

Originaltitel

FEU

Übersetzt von

Claudia Marquardt

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-630-87734-1

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einzigartig

Dorothea aus Berlin am 16.12.2023

Bewertungsnummer: 2089191

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Der Schreibstil von Maria Pourchet ist wirklich einzigartig, und ich bin mir sicher, dass wir von Ihr noch viel preisverdächtiges erwarten dürfen! Allerdings hält dieser Schreibstil den Leser*, nach anfänglicher Überraschung, merkwürdiger Weise auf Abstand, und man entwickelt eher Empathie mit Ihrer Familie, als mit den beiden Hauptprotagonisten. Vielleicht ist es aber auch das „Feuer“ , warum der Leser* sich innerlich distanziert, zu zusehen wie die Beiden sich beim Spielen die Hände verbrennen! Einzig, das Ende lässt Einen merkwürdig melancholisch zurück.
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einzigartig

Dorothea aus Berlin am 16.12.2023
Bewertungsnummer: 2089191
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Der Schreibstil von Maria Pourchet ist wirklich einzigartig, und ich bin mir sicher, dass wir von Ihr noch viel preisverdächtiges erwarten dürfen! Allerdings hält dieser Schreibstil den Leser*, nach anfänglicher Überraschung, merkwürdiger Weise auf Abstand, und man entwickelt eher Empathie mit Ihrer Familie, als mit den beiden Hauptprotagonisten. Vielleicht ist es aber auch das „Feuer“ , warum der Leser* sich innerlich distanziert, zu zusehen wie die Beiden sich beim Spielen die Hände verbrennen! Einzig, das Ende lässt Einen merkwürdig melancholisch zurück.

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Zaghaft, schonungslos, vorstellbar

Bewertung am 06.11.2023

Bewertungsnummer: 2062960

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Maria Pourchets Roman beschreibt die Affäre einer Uni-Professorin und Familienmutter mit einem beruflich erfolgreichen aber privat allein gebliebenen Banker. Laure verliebt sich in Clément und beschließt, ihren Mann Anton, mit dem sich der Alltag eingeschlichen hat bzw. von Anfang an eher nur so vorhanden war, zu betrügen. Die Affäre mit Clément läuft zunächst etwas schleppend an, was im Hinblick auf eine arbeitende Familienmutter, die nur ein gewisses Zeitpensum zur Verfügung hat, realistisch dargestellt ist. Clément ist aufgrund des schon längeren Alleinseins und auch aufgrund der vergebenen Laure unsicher. Die beiden finden sich auf Initiative von Laure hin dennoch sexuell, was recht schonungslos, auch mit vorstellbaren Pannen, beschrieben ist. Die Protagonisten sind wohlhabend, aufgrund ihrer eigenen Arbeitsstunden, die sie täglich zum System beisteuern. Dieser "System-Spirale" will Véra, die älteste Tochter von Laure und Anton, entgehen, und sie entwickelt von daher in ihrer fortgeschrittenen Pubertät vielfältige Klügeleien. Vor allem diese Mutter-Tochter-Abschnitte sind, abgesehen von Laures und Cléments Affäre, sehr lesenswert und bilden ein realistisches und in Schrecken versetzendes Gegengewicht zur angeblichen Hauptthematik des Buches. Ist es denn nicht Müttern (und Eltern) in der heutigen Zeit und der beschriebenen Schicht auferlegt, ihren Kindern ein Beispiel an Tugend und Fleiß zu sein? Die Vorbildfunktion zu erfüllen, damit es ihnen genauso gut oder am besten noch besser geht? Der Ehemann Anton bleibt recht neutral im Buch, was auch wieder eine Sprache spricht (ist er wirklich so ruhig und besonnen, der ständig arbeitende Familienvater?). Er kümmert sich vor allem mit Hingabe um die jüngere (seine eigene) Tochter Anna. Clément befindet sich viel in Selbstgesprächen, mit seinem Hund, aber auch mit seiner alternden, die Oberhand habenden, Mutter. Laure erhält auch oft Hinweise von ihrer, allerdings schon sich im Jenseits befindlichen, Mutter. Wie immer noch in auch vielen anderen Werken fehlen in diesen Kindheitsverweisen die Väter – vielleicht wird es die kleine Anna irgendwann genau andersherum erinnern. Schreibtechnisch ist die eher außergewöhnliche Nutzung der zweiten Person zu erwähnen (Laure wird grundsätzlich mit "Du" angesprochen, auch von sich selbst), sowie der teilweise Telegrammstil eine durchaus künstlerische Sprachnutzung der Autorin beweist. Und Kunst ist bekanntlich zum Belehren, zum Erfreuen, aber in moderner Form auch zum Schockieren gedacht.
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Zaghaft, schonungslos, vorstellbar

Bewertung am 06.11.2023
Bewertungsnummer: 2062960
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Maria Pourchets Roman beschreibt die Affäre einer Uni-Professorin und Familienmutter mit einem beruflich erfolgreichen aber privat allein gebliebenen Banker. Laure verliebt sich in Clément und beschließt, ihren Mann Anton, mit dem sich der Alltag eingeschlichen hat bzw. von Anfang an eher nur so vorhanden war, zu betrügen. Die Affäre mit Clément läuft zunächst etwas schleppend an, was im Hinblick auf eine arbeitende Familienmutter, die nur ein gewisses Zeitpensum zur Verfügung hat, realistisch dargestellt ist. Clément ist aufgrund des schon längeren Alleinseins und auch aufgrund der vergebenen Laure unsicher. Die beiden finden sich auf Initiative von Laure hin dennoch sexuell, was recht schonungslos, auch mit vorstellbaren Pannen, beschrieben ist. Die Protagonisten sind wohlhabend, aufgrund ihrer eigenen Arbeitsstunden, die sie täglich zum System beisteuern. Dieser "System-Spirale" will Véra, die älteste Tochter von Laure und Anton, entgehen, und sie entwickelt von daher in ihrer fortgeschrittenen Pubertät vielfältige Klügeleien. Vor allem diese Mutter-Tochter-Abschnitte sind, abgesehen von Laures und Cléments Affäre, sehr lesenswert und bilden ein realistisches und in Schrecken versetzendes Gegengewicht zur angeblichen Hauptthematik des Buches. Ist es denn nicht Müttern (und Eltern) in der heutigen Zeit und der beschriebenen Schicht auferlegt, ihren Kindern ein Beispiel an Tugend und Fleiß zu sein? Die Vorbildfunktion zu erfüllen, damit es ihnen genauso gut oder am besten noch besser geht? Der Ehemann Anton bleibt recht neutral im Buch, was auch wieder eine Sprache spricht (ist er wirklich so ruhig und besonnen, der ständig arbeitende Familienvater?). Er kümmert sich vor allem mit Hingabe um die jüngere (seine eigene) Tochter Anna. Clément befindet sich viel in Selbstgesprächen, mit seinem Hund, aber auch mit seiner alternden, die Oberhand habenden, Mutter. Laure erhält auch oft Hinweise von ihrer, allerdings schon sich im Jenseits befindlichen, Mutter. Wie immer noch in auch vielen anderen Werken fehlen in diesen Kindheitsverweisen die Väter – vielleicht wird es die kleine Anna irgendwann genau andersherum erinnern. Schreibtechnisch ist die eher außergewöhnliche Nutzung der zweiten Person zu erwähnen (Laure wird grundsätzlich mit "Du" angesprochen, auch von sich selbst), sowie der teilweise Telegrammstil eine durchaus künstlerische Sprachnutzung der Autorin beweist. Und Kunst ist bekanntlich zum Belehren, zum Erfreuen, aber in moderner Form auch zum Schockieren gedacht.

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Feuer

von Maria Pourchet

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Maren Oberwelland

Thalia Varel

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4/5

Anti-Liebesgeschichte

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Laure, Professorin, verheiratet, zwei Kinder, und Clément, hohes Tier in der Finanzwelt, Single, ein Hund (der eine besondere Rolle in der Geschichte einnimmt, weil Clément seine Kapitel des Romans an ihn adressiert) beginnen eine Affäre. Ihre Beweggründe? Vor allem Langeweile, vielleicht Begehren, aber keinesfalls amouröse Gefühle. Stellenweise hat man das Gefühl, sie mögen sich nicht einmal. Aber sie brauchen sich, denn das Leben muss doch noch mehr für sie bereit halten als die bisherige Vorhersehbarkeit ihres Alltags. Laure verheimlicht die Affäre zwar, aber unterschwellig hatte ich beim Lesen immer das Gefühl, sie hat diese Affäre, weil sie möchte, dass sie entdeckt wird, weil sie möchte, dass es endlich knallt in ihrem Leben. So ist es auch Laure, die diese Affäre vorantreibt, während Clément es gleichgültig passieren lässt als hätte er innerlich mit seinem Leben schon angeschlossen. Und schließlich ist es auch Laure, die Clément, die die Affäre nicht loslassen, nicht verlieren will, weil sie Angst hat, dass ihr Leben dann endgültig in der Bedeutungslosigkeit verschwindet. Eine Anti-Liebesgeschichte - temporeich, sprachlich raffiniert, mit einem Ende, das mich sehr amüsiert hat.
4/5

Anti-Liebesgeschichte

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Laure, Professorin, verheiratet, zwei Kinder, und Clément, hohes Tier in der Finanzwelt, Single, ein Hund (der eine besondere Rolle in der Geschichte einnimmt, weil Clément seine Kapitel des Romans an ihn adressiert) beginnen eine Affäre. Ihre Beweggründe? Vor allem Langeweile, vielleicht Begehren, aber keinesfalls amouröse Gefühle. Stellenweise hat man das Gefühl, sie mögen sich nicht einmal. Aber sie brauchen sich, denn das Leben muss doch noch mehr für sie bereit halten als die bisherige Vorhersehbarkeit ihres Alltags. Laure verheimlicht die Affäre zwar, aber unterschwellig hatte ich beim Lesen immer das Gefühl, sie hat diese Affäre, weil sie möchte, dass sie entdeckt wird, weil sie möchte, dass es endlich knallt in ihrem Leben. So ist es auch Laure, die diese Affäre vorantreibt, während Clément es gleichgültig passieren lässt als hätte er innerlich mit seinem Leben schon angeschlossen. Und schließlich ist es auch Laure, die Clément, die die Affäre nicht loslassen, nicht verlieren will, weil sie Angst hat, dass ihr Leben dann endgültig in der Bedeutungslosigkeit verschwindet. Eine Anti-Liebesgeschichte - temporeich, sprachlich raffiniert, mit einem Ende, das mich sehr amüsiert hat.

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Sabine Schmidt

Thalia Korbach

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4/5

Amour fou zwischen Leidenschaft und Zerstörung

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Laure, vierzig, verheiratet, zwei Kinder, Professorin an einer Pariser Universität und Clèment, fünfzig, Single mit lukrativem Job bei einem börsennotierten Unternehmen: Zwei, wie sie unterschiedlicher nicht sein könnten und doch funkt es zwischen ihnen von der ersten Sekunde an in der sie sich begegnen. Doch Laure will zuviel, brennt vor Leidenschaft, Sehnsucht und schlechtem Gewissen .Während Clèment sich mit Zynismus vor großen Gefühlen zu schützen versucht und überhaupt nur in der Lage ist, zu seinem Hund eine emotionale Beziehung aufzubauen. Schonungslos seziert Maria Pourchet diese Amour fou und erzählt aus wechselnder Perspektive diese außergewöhnliche Liebesgeschichte. Sie besticht durch ihren besonderen Erzählstil und erinnert mich an Zeruya Shalevs 'Liebesleben'. Ein starkes, aber unbequemes Buch.
4/5

Amour fou zwischen Leidenschaft und Zerstörung

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Laure, vierzig, verheiratet, zwei Kinder, Professorin an einer Pariser Universität und Clèment, fünfzig, Single mit lukrativem Job bei einem börsennotierten Unternehmen: Zwei, wie sie unterschiedlicher nicht sein könnten und doch funkt es zwischen ihnen von der ersten Sekunde an in der sie sich begegnen. Doch Laure will zuviel, brennt vor Leidenschaft, Sehnsucht und schlechtem Gewissen .Während Clèment sich mit Zynismus vor großen Gefühlen zu schützen versucht und überhaupt nur in der Lage ist, zu seinem Hund eine emotionale Beziehung aufzubauen. Schonungslos seziert Maria Pourchet diese Amour fou und erzählt aus wechselnder Perspektive diese außergewöhnliche Liebesgeschichte. Sie besticht durch ihren besonderen Erzählstil und erinnert mich an Zeruya Shalevs 'Liebesleben'. Ein starkes, aber unbequemes Buch.

Sabine Schmidt
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