Im Vaterleib
Band 172

Im Vaterleib

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Beschreibung

Details

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

28.02.2023

Verlag

Folio

Seitenzahl

224

Maße (L/B/H)

21,2/14,8/2,7 cm

Gewicht

400 g

Beschreibung

Details

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

28.02.2023

Verlag

Folio

Seitenzahl

224

Maße (L/B/H)

21,2/14,8/2,7 cm

Gewicht

400 g

Auflage

1. Auflage

Originaltitel

Il grembo paterno

Übersetzt von

Verena Koskull

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-85256-875-1

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Tiefer psychologischer Tauchgang

Lust_auf_literatur am 01.03.2023

Bewertungsnummer: 1890763

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Seit dem wunderbaren Roman „ ü“ bin ich großer Fan des Folio Verlags. Ein besonderes Anliegen des Verlages ist es, den kulturellen Austausch in Europa durch Bücher und Veröffentlichungen zu fördern und zu pflegen mit dem Wunsch nach einer friedlichen und aufgeklärten Gesellschaft! In dieses Portfolio passt auch die Veröffentlichung von „ “ von Chiara Gamberale. Allerdings muss ich sagen, dass dieser fordernde Roman für mich mit einiger Anstrengung verbunden war... „ “ ist eine wahre Exegese der Gefühle von Adele, der Ich-Erzählerin von Gamberales Roman. Ihr Roman enthält eine immense Vielfalt an Themen, im Herzstück steht jedoch die Beziehung Adeles zu Männern, angefangen bei ihrem Vater. Ihr Vater ist der erste Mann, der ihren Blick auf sich selbst und auf andere Frauen beeinflusst. Er vereinnahmt ihre Gedanke und wird ihre Beziehung zu sich selbst und zu anderen Männern noch sehr lange beeinflussen. Adele beginnt eine Beziehung mit dem Kinderarzt ihre Tochter, die wie ein Katalysator und verkehrtes Spiegelbild der Ehe ihrer Eltern wirkt. Ich erfahre in den häufigen reflektierenden Rückblicken viel aus Adeles Jungendzeit, ihrer Adoleszenz. Sie erkrankt an Bulemie, ein Hilfeschrei nach Aufmerksamkeit? Ein sprachliches Sinnbild für die unterdrückten Gefühle und Gedanken, die an die Oberfläche wollen? Auch sonst durchlebt Adele während ihrer Jugend und späteren Erwachsenenlebens einige Entwicklungen, deren Ursprünge in den Beziehungsdynamiken ihrer Familie liegen. Das Ende des Roman gefällt mir sehr gut, ich lese es als ein Erwachsenwerden, als ein nach Hause kommen. Gamberales Roman ist übervoll an Bildern, an parallelen Lebensgeschichten, an gesellschaftlichen Themen, an der Erforschung sich entwickelnden Beziehungsverhalten. Mit den vielen Themen bin ich enorm überfordert. Die Sätze sind überladen mit wunderschönen und aussagekräftigen Bildern, die mich aber oft unangenehm zwingen, manche Passagen mehrmals zu lesen. Für mich zu stark überladen, psychologisch zu anspruchsvoll, als dass ich den Roman wirklich mit Freude lesen konnte. Jedoch spüre ich die Leidenschaft Gamberales für menschliche Abgründe in jeder Zeilen. Gamberale sagt von sich selbst, sie mache vor nichts halt, um die Tiefe der menschlichen Reaktionen und Empfindungen zu ergründen. Das tut sie, allerdings erreicht sie Tiefen, in die ich ihr nur bedingt folgen kann.
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Tiefer psychologischer Tauchgang

Lust_auf_literatur am 01.03.2023
Bewertungsnummer: 1890763
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Seit dem wunderbaren Roman „ ü“ bin ich großer Fan des Folio Verlags. Ein besonderes Anliegen des Verlages ist es, den kulturellen Austausch in Europa durch Bücher und Veröffentlichungen zu fördern und zu pflegen mit dem Wunsch nach einer friedlichen und aufgeklärten Gesellschaft! In dieses Portfolio passt auch die Veröffentlichung von „ “ von Chiara Gamberale. Allerdings muss ich sagen, dass dieser fordernde Roman für mich mit einiger Anstrengung verbunden war... „ “ ist eine wahre Exegese der Gefühle von Adele, der Ich-Erzählerin von Gamberales Roman. Ihr Roman enthält eine immense Vielfalt an Themen, im Herzstück steht jedoch die Beziehung Adeles zu Männern, angefangen bei ihrem Vater. Ihr Vater ist der erste Mann, der ihren Blick auf sich selbst und auf andere Frauen beeinflusst. Er vereinnahmt ihre Gedanke und wird ihre Beziehung zu sich selbst und zu anderen Männern noch sehr lange beeinflussen. Adele beginnt eine Beziehung mit dem Kinderarzt ihre Tochter, die wie ein Katalysator und verkehrtes Spiegelbild der Ehe ihrer Eltern wirkt. Ich erfahre in den häufigen reflektierenden Rückblicken viel aus Adeles Jungendzeit, ihrer Adoleszenz. Sie erkrankt an Bulemie, ein Hilfeschrei nach Aufmerksamkeit? Ein sprachliches Sinnbild für die unterdrückten Gefühle und Gedanken, die an die Oberfläche wollen? Auch sonst durchlebt Adele während ihrer Jugend und späteren Erwachsenenlebens einige Entwicklungen, deren Ursprünge in den Beziehungsdynamiken ihrer Familie liegen. Das Ende des Roman gefällt mir sehr gut, ich lese es als ein Erwachsenwerden, als ein nach Hause kommen. Gamberales Roman ist übervoll an Bildern, an parallelen Lebensgeschichten, an gesellschaftlichen Themen, an der Erforschung sich entwickelnden Beziehungsverhalten. Mit den vielen Themen bin ich enorm überfordert. Die Sätze sind überladen mit wunderschönen und aussagekräftigen Bildern, die mich aber oft unangenehm zwingen, manche Passagen mehrmals zu lesen. Für mich zu stark überladen, psychologisch zu anspruchsvoll, als dass ich den Roman wirklich mit Freude lesen konnte. Jedoch spüre ich die Leidenschaft Gamberales für menschliche Abgründe in jeder Zeilen. Gamberale sagt von sich selbst, sie mache vor nichts halt, um die Tiefe der menschlichen Reaktionen und Empfindungen zu ergründen. Das tut sie, allerdings erreicht sie Tiefen, in die ich ihr nur bedingt folgen kann.

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verworren

Bewertung am 28.02.2023

Bewertungsnummer: 1890312

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Im Vaterleib ist ein Stück italienische Literatur über eine schwierig Beziehung. Die Fernsehmoderatorin Adele ist alleinerziehende Mutter. Sie trifft den Kinderarzt Nicola, der aber gebunden ist. Adele schleppt aber noch andere Konflikte mit sich herum. Sie hatte als jugendliche keine einfache Situation. Es gibt offenbar einen psychologischen Ansatz. Es gibt viele gedankliche Reflexionen, denen man nicht immer leicht folgen kann. Streckenweise lässt mich das Buch ratlos zurück. Es ist ein schwieriges Buch. Stilistisch ist es so ungewöhnlich originell, aber auch etwas verworren.
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Bewertung am 28.02.2023
Bewertungsnummer: 1890312
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Im Vaterleib ist ein Stück italienische Literatur über eine schwierig Beziehung. Die Fernsehmoderatorin Adele ist alleinerziehende Mutter. Sie trifft den Kinderarzt Nicola, der aber gebunden ist. Adele schleppt aber noch andere Konflikte mit sich herum. Sie hatte als jugendliche keine einfache Situation. Es gibt offenbar einen psychologischen Ansatz. Es gibt viele gedankliche Reflexionen, denen man nicht immer leicht folgen kann. Streckenweise lässt mich das Buch ratlos zurück. Es ist ein schwieriges Buch. Stilistisch ist es so ungewöhnlich originell, aber auch etwas verworren.

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von Chiara Gamberale

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