Indoktrination durch den Wirtschaftsunterricht? Die Einstellung von Schülern zum Thema Wettbewerb
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Sprache:Deutsch
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inkl. gesetzl. MwSt.Beschreibung
Produktdetails
Format
Kopierschutz
Nein
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Nein
Text-to-Speech
Nein
Erscheinungsdatum
12.12.2023
Verlag
GRINSeitenzahl
16 (Printausgabe)
Dateigröße
609 KB
Sprache
Deutsch
EAN
9783346983138
In Anbetracht aktueller Krisen - Ukrainekrieg, Klimawandel und den unabsehbaren Folgen der Coronapandemie - erscheint die ökonomische Bildung wichtiger denn je. Zu diesem Schluss kommt auch die Trendstudie "Jugend in Deutschland - Winter 2022/23". Sie hat die größten Sorgen und Nöte der 14- bis 29-Jährigen erforscht. 71 Prozent der befragten 14- bis 29-Jährigen gaben die hohe Inflation als ihre größte Sorge an. Erst danach, mit 64 Prozent, folgt der Ukraine-Krieg auf Platz zwei und mit 55 Prozent der Klimawandel auf Platz drei. 54 Prozent aller Befragten halten Wirtschaftskrisen für besorgniserregend. Als besonders "erschreckende Erkenntnis" sieht die Trendstudie den Anstieg der Verschuldung der 14- bis 29-Jährigen an. Demnach gaben 20 Prozent aller 14- bis 29-Jährigen an, dass sie Schulden haben. Der "Überschuldungsreport 2022" des Institut für Finanzdienstleistungen gibt mögliche Gründe für die Verschuldung von Menschen in Deutschland an. Neben "unwirtschaftlicher Haushaltsführung" und "Konsumverhalten", nennt das iff in diesem Report unter anderem "fehlende finanzielle Allgemeinbildung" als möglichen Grund für die Verschuldung. Dies, wie auch die durch zahlreiche Studien belegte mangelhafte ökonomische Bildung von Jugendlichen in Deutschland, ist eine Mahnung für Bildungspolitiker, das Thema finanzielle Bildung früher und verstärkt als bisher in die Curricula zu integrieren.
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