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Produktbild: Goethes letzte Reise
Gebraucht Band 4203

Goethes letzte Reise

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Beschreibung

Produktdetails

Zustand

Gut

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

08.12.2008

Verlag

Insel

Seitenzahl

363

Maße (L/B/H)

19/11,8/3 cm

Gewicht

356 g

Auflage

4

Sprache

Deutsch

EAN

2710002662356

Beschreibung

Rezension

»Damms Buch, eine anmutige, kunstvolle Erzählung von wunderbarer Leichtigkeit, findet so schnell nichts Ebenbürtiges. Mit Liebe, mit Sinn für das Winzige, das scheinbar nebensächliche Detail stellt es einen Goethe vor uns hin, wie man ihn sonst nicht zu sehen bekommt. Das Steife und Unzugängliche, alles Marmorne hat er hier verloren.« Klaus Bellin neues deutschland

Produktdetails

Zustand

Gut

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

08.12.2008

Verlag

Insel

Seitenzahl

363

Maße (L/B/H)

19/11,8/3 cm

Gewicht

356 g

Auflage

4

Sprache

Deutsch

EAN

2710002662356

Herstelleradresse

Insel Verlag GmbH
Torstraße 44
10119 Berlin
DE

Email: info@suhrkamp.de

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Natürlich ist der Titel…

BPLaufs aus Saarbrücken am 15.09.2015

Bewertungsnummer: 2719764

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Natürlich ist der Titel »Goethes letzte Reise« mehrdeutig: die reale Fahrt mit seinen beiden Enkeln nach Ilmenau im August 1831, letzte Gedankenreisen und auch die Reise in den Tod am 22.3.1832 werden beschrieben. Immer nah an den Quellen erfährt man Wissenswertes (auch manches Uninteressante) über die äußeren Ereignisse und die innere Gedankenwelt Goethes anhand seiner Briefe und Tagebuchaufzeichnungen, aber auch aus Erzählungen von Zeitzeugen, welche die Autorin akribisch ausgewertet hat. Die 350 Seiten enthalten viele Abschweifungen (Streit der Vulkanisten gegen Neptunisten), überflüssige Einsprengsel (wer das Gedicht "Über allen Wipfeln ist Ruh'" verballhornte) und Rückblicke, welche die eigentliche Darstellung unnötig verzögern. Gestört und ermüdet haben mich die vielen suggestiven Fragesätze, welche die Zitate auflockern sollen, aber den Text unnötig aufblähen: (z.B. "Goethes junge Mitreisende, die Kinder seines Sohnes, sind sie ihm auch ein Bindeglied zwischen Vergangenheit und einer ihm durch sein hohes Alter verschlossenen Zukunft? Ist ihre heitere Gegenwart die Brücke, über die er gehen und den gegenwärtigen Augenblick genießen kann?" (171)) Hätte sich Damm das mit wenigen präzisen Strichen aufscheinende Portrait Goethes von Wharhol auf dem Buchcover zum Vorbild genommen, dann wäre statt eines ausufernden Gemäldes wohl eine klarer konturierte und spannendere Zeichnung der letzten Lebenswochen Goethes entstanden.

Natürlich ist der Titel…

BPLaufs aus Saarbrücken am 15.09.2015
Bewertungsnummer: 2719764
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Natürlich ist der Titel »Goethes letzte Reise« mehrdeutig: die reale Fahrt mit seinen beiden Enkeln nach Ilmenau im August 1831, letzte Gedankenreisen und auch die Reise in den Tod am 22.3.1832 werden beschrieben. Immer nah an den Quellen erfährt man Wissenswertes (auch manches Uninteressante) über die äußeren Ereignisse und die innere Gedankenwelt Goethes anhand seiner Briefe und Tagebuchaufzeichnungen, aber auch aus Erzählungen von Zeitzeugen, welche die Autorin akribisch ausgewertet hat. Die 350 Seiten enthalten viele Abschweifungen (Streit der Vulkanisten gegen Neptunisten), überflüssige Einsprengsel (wer das Gedicht "Über allen Wipfeln ist Ruh'" verballhornte) und Rückblicke, welche die eigentliche Darstellung unnötig verzögern. Gestört und ermüdet haben mich die vielen suggestiven Fragesätze, welche die Zitate auflockern sollen, aber den Text unnötig aufblähen: (z.B. "Goethes junge Mitreisende, die Kinder seines Sohnes, sind sie ihm auch ein Bindeglied zwischen Vergangenheit und einer ihm durch sein hohes Alter verschlossenen Zukunft? Ist ihre heitere Gegenwart die Brücke, über die er gehen und den gegenwärtigen Augenblick genießen kann?" (171)) Hätte sich Damm das mit wenigen präzisen Strichen aufscheinende Portrait Goethes von Wharhol auf dem Buchcover zum Vorbild genommen, dann wäre statt eines ausufernden Gemäldes wohl eine klarer konturierte und spannendere Zeichnung der letzten Lebenswochen Goethes entstanden.

irrelevant

Bewertung am 11.04.2008

Bewertungsnummer: 576122

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Die Schiller-Biographie und "Christiane und Goethe" waren spannend und lebendig. In "Goethes letzte Reise" erfährt man viele Dinge, die man gar nicht wissen will oder muss. Eher langweilig und deprimierend. Ich habe den Eindruck, Sigrid Damm hat ein bewährtes Muster jetzt überstrapaziert.

irrelevant

Bewertung am 11.04.2008
Bewertungsnummer: 576122
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Die Schiller-Biographie und "Christiane und Goethe" waren spannend und lebendig. In "Goethes letzte Reise" erfährt man viele Dinge, die man gar nicht wissen will oder muss. Eher langweilig und deprimierend. Ich habe den Eindruck, Sigrid Damm hat ein bewährtes Muster jetzt überstrapaziert.

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Goethes letzte Reise

von Sigrid Damm

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