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Bachpassion: Thriller

Bach Trilogie 1

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Vor Jahren ist Gruppeninspektorin Frieda Bach bei einem Fall ein fataler Fehler unterlaufen, der einem Jugendlichen das Leben gekostet hat. Sie wurde suspendiert und anschließend in eine Abstellkammer verbannt, wo sie nichts anderes zu tun hat, als die Akten und Protokolle ihrer Kollegen auf Fehler zu überprüfen. Doch eines Tages zitiert sie ihr Chef zu sich. Sie soll eine neue Abteilung leiten, die sich mit der Aufarbeitung alter Fälle beschäftigt. Zu ihrem Leidwesen ist Gruppeninspektor Gruber für sie zuständig. Er war es, der damals ihren Fehler gemeldet hat, um ihren Posten zu bekommen. Bei dem ersten Fall, mit dem Gruber sie betraut, handelt es sich um einen grausamen Ritualmord, der vor einem Jahr ganz in der Nähe der Bundespolizeidirektion verübt worden ist. In Ermangelung von verwertbaren Spuren oder Zeugen wurde der Fall zu den Akten gelegt. Im Zuge der Ermittlungen findet Bach heraus, dass sich zwei der Opfer gekannt haben. Beide waren im Stift Wolterskirchen als Erzieher tätig. Heimlich macht sie sich in den Ort auf, der von den Medien den aussagekräftigen Namen „Folterskirchen“ erhalten hat. Als sich kurz darauf ein Verdächtiger erhängt, ist der Fall gelöst. Aber Frieda Bach kann sich des Gefühls nicht erwehren, etwas übersehen zu haben. Was sie nicht ahnt, ist, dass der Serienmörder sie längst als nächstes Opfer auserkoren hat.

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Beschreibung

Produktdetails


Format ePUB i
Kopierschutz Ja i
Seitenzahl 300 (Printausgabe)
Erscheinungsdatum 07.04.2017
Sprache Deutsch
EAN 9783903092587
Verlag Federfrei Verlag
Dateigröße 623 KB
eBook
9,99
inkl. gesetzl. MwSt.
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Nichts für schwache Nerven
von Gertie G. aus Wien am 14.07.2018
Bewertet: Einband: gebundene Ausgabe

Dies ist der erste Fall für Gruppeninspektorin Frieda Bach, die ein Faible für die Musik ihres Namensvetters Johann Sebastian hat. Frieda ist, nachdem ihr bei einem Kriminalfall ein tödlicher Fehler unterlaufen ist, nach einer Suspendierung zwar wieder in den Dienst gestellt worden, fristet aber seit drei Jahren ihr berufliches Leben... Dies ist der erste Fall für Gruppeninspektorin Frieda Bach, die ein Faible für die Musik ihres Namensvetters Johann Sebastian hat. Frieda ist, nachdem ihr bei einem Kriminalfall ein tödlicher Fehler unterlaufen ist, nach einer Suspendierung zwar wieder in den Dienst gestellt worden, fristet aber seit drei Jahren ihr berufliches Leben in einer Abstellkammer ohne rechte Aufgabe. Nun aber wendet sich das Blatt, es wird die Abteilung ?Cold Cases? ins Leben gerufen und Frieda soll selbige leiten. Der Haken daran: Erstens wird ihr der ewige Besserwisser und ?Wanderpokal? Ronald Wendt als einziger Mitarbeiter zugeteilt, zweitens hat sie keine Befugnisse und drittens ist diese Abteilung ihrem Widersacher Gruppeninspektor Gruber unterstellt. Gruber ist jener Kollege, der Friedas Fehler bei der Internen Revision angezeigt hat und anschließend ihren Posten geerbt hat. Die Voraussetzungen sind denkbar schlecht, den ihnen aktuell zugeteilten Fall eines Ritualmordes aufzulösen. Doch relativ bald sind Frieda und Ronald einer Meinung, dass dies, aufgrund der präzisen Inszenierung des Toten, nicht das erste Opfer sein muss. Und siehe da, es gibt einen weiteren Fall, der eine ähnlich schaurige Darstellung aufweist: Szenen aus Hieronymus Boschs ?Weltgerichts-Triptychon?. Bach und Wendt entdecken eine vorerst lose scheinenden Verbindung zwischen den beiden Toten: Beide waren Erzieher im Stift Wolterskirchen, einem geistlichen Heim für schwererziehbare Jungen, das gemeinhin als ?Folterskirchen? bekannt ist. Ob sich hier ein ehemaliger Zögling gerächt hat? Aber warum so spät? Ein Wettlauf mit der Zeit beginnt, denn es wird schon die nächste Leiche gefunden. Meine Meinung: Ein Thriller, der nichts für schwache Nerven ist! Im ersten Handlungsstrang sehen wir nämlich dem Täter, ohne ihn zu kennen, über die Schulter, wenn er seine Opfer quält und sie gemäß dem Triptychon drapiert. Der zweite Handlungsstrang ist derjenige um Frieda Bach und die komplexen Machtverhältnisse in der Linzer Polizei. Denn es ist nicht Liebermann, der nominelle Chef, der die Fäden zieht, sondern Gruppeninspektor Gruber, dem man einen guten Draht ins Innenministerium nachsagt. Damit ist er allerdings nicht alleine, sonders Ronald Wendts Vater ist dort ein hohes Tier und aus Rücksicht (oder Angst) vor seinen Möglichkeiten reicht die Dienststelle in Linz den ungeliebten Mitarbeiter von einer Abteilung zur nächsten. Klar ist, dass ihn Frieda auch nicht haben will. Die beiden Außenseiter in der Besenkammer sind ein kongeniales Duo. Nur wissen sie es noch nicht. Noch gehen sie einander höllisch auf die Nerven. Ein weiterer Handlungsstrang betrifft die private Frieda. Während wir über Ronalds Privateben so gut wie nichts erfahren, erhalten wir einen guten Einblick in Friedas einsames Leben. Denn nicht nur ihre Degradierung und die soziale Ächtung in der Dienststelle hat Spuren bei ihr hinterlassen, auch der Tod ihres Mannes Emmanuel just zur Zeit des beruflichen Schlamassels. Frieda trinkt mehr als ihr gut tut, lässt sich gehen, ist ungepflegt und hat nur wenige Kontakte zu anderen Menschen. Einer davon ist Freundin und Nachbarin Ruth, die mit Geisterwesen spricht. Der Schreibstil ist sehr fesselnd. Die Episoden aus Sicht des Täters sind ebenso kursiv gedruckt, wie die Rückblenden in seine dramatische Kindheit, die mit einer Jahreszahl versehen ist. So kann der Leser sich zeitlich bestens orientieren. Der ominöse Fehler, der Frieda ins Ausgedinge befördert hat, wird immer nur angedeutet. Da würde ich doch gerne mehr erfahren. Bin gespannt, ob Ronald die Geschichte herausfinden wird. Die Charaktere sind sehr gut gezeichnet. Frieda sowieso und der intrigante Gruber ist vermutlich auf eine große Karriere aus und geht dabei auch über Leichen. Die erste ist wohl Frieda, die nächste ist vermutlich Liebermann, an dessen Sessel er kontinuierlich sägt. Sehr gut ist auch das gespannte Klima in der Polizei spürbar. Die Umstrukturierungen, Personalmangel und politische Änderungen bringen große Unsicherheiten in den Alltag der Ermittler. Fazit: Ein fesselnder Auftakt einer Reihe, der jedoch nichts für schwache Nerven ist. Trotzdem gebe ich gerne 5 Sterne und eine Leseempfehlung.

Beklemmend gut
von einer Kundin/einem Kunden aus Fischlham am 21.03.2018
Bewertet: Einband: gebundene Ausgabe

Die Beschreibungen des Autors lösen Betroffenheit aus und erzeugen ein beklemmendes Gefühl. Kein Buch für schwache Nerven. Eine sehr spannende Lektüre, die man kaum aus der Hand legen kann. Der Autor fesselt mit seinem Stil von Anfang bis zum Ende. Auf jeden Fall eine Empfehlung!