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Die Schokoladenvilla

Roman


Das Schicksal zweier Frauen. Das Erbe einer Familie. Die Geschichte einer Leidenschaft.

Stuttgart, 1903: Als Tochter eines Schokoladenfabrikanten führt Judith Rothmann ein privilegiertes Leben im Degerlocher Villenviertel. Doch die perfekte Fassade täuscht. Judiths Leidenschaft gehört der Herstellung von Schokolade, jede freie Minute verbringt sie in der Fabrik und entwickelt Ideen für neue Leckereien. Unbedingt möchte sie einmal das Unternehmen leiten. Doch ihr Vater hat andere Pläne und fädelt eine vorteilhafte Heirat für sie ein – noch dazu mit einem Mann, den sie niemals lieben könnte. Da kreuzt ihr Weg den des charismatischen Victor Rheinberger, der sich in Stuttgart eine neue Existenz aufbauen will ...

Die neue große Familiensaga in hochwertiger, liebevoller Winter-Romance-Ausstattung.

Rezension
"Unheimlich gut recherchiert. Man bekommt sehr viele Informationen darüber, wie in Stuttgart zu dieser Zeit gelebt wurde. Auch was fürs Herz, ein richtig schöner Sofaschmöker." SWR Kafee oder Tee?
Portrait
Nikolai, Maria
Maria Nikolai ist die Autorin mehrerer Sachbücher und eines historischen Romans. Mit »Die Schokoladenvilla« verwebt sie nun ihre Leidenschaft für historische Stoffe, zarte Liebesgeschichten und Schokolade zu einer opulenten Familiensaga und erfüllt sich damit einen lang gehegten Traum. Das Buch ist der Auftakt einer Trilogie rund um die Stuttgarter Fabrikantenfamilie Rothmann.
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Beschreibung

Produktdetails


Einband Klappenbroschur
Seitenzahl 656
Erscheinungsdatum 08.10.2018
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-328-10322-6
Verlag Penguin TB Verlag
Maße (L/B/H) 18,5/12,4/5 cm
Gewicht 565 g
Verkaufsrang 2.272
Buch (Klappenbroschur)
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inkl. gesetzl. MwSt.
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Buchhändler-Empfehlungen

Sandra Görlitzer, Thalia-Buchhandlung Düsseldorf

Die älteste Tochter der Schokoladen-Dynastie soll gegen ihren Willen verheiratet werden, doch sie möchte lieber in die Firma einsteigen. Undenkbar, zur damaligen Zeit. Süßer Roman! Die älteste Tochter der Schokoladen-Dynastie soll gegen ihren Willen verheiratet werden, doch sie möchte lieber in die Firma einsteigen. Undenkbar, zur damaligen Zeit. Süßer Roman!

„Lesenswerte Familiensaga rund um ein Schokoladenimperium“

Eine Buchhändlerin/ein Buchhändler, Thalia-Buchhandlung Jena

Noch ´ne Trilogie um eine Familie im letzten Jahrhundert, mag man denken. Aber... der Roman ist wirklich lebendig und fesselnd erzählt, der Bogen spannt sich von Stuttgart bis nach Oberitalien. Gut recherchiert, liefert die Geschichte interessante Einblicke in das Leben der Fabrikantenfamilie, berichtet von den Einflüssen des technischen Fortschritts, politischen Geschehnissen und neuen Möglichkeiten für Frauen, sich zu emanzipieren. Romantik und Liebe kommen ebenfalls nicht zu kurz. Besonders wird alles aber erst durch den Duft von Schokoladen, Pralinen und Kakao, der durch das Buch weht. Noch ´ne Trilogie um eine Familie im letzten Jahrhundert, mag man denken. Aber... der Roman ist wirklich lebendig und fesselnd erzählt, der Bogen spannt sich von Stuttgart bis nach Oberitalien. Gut recherchiert, liefert die Geschichte interessante Einblicke in das Leben der Fabrikantenfamilie, berichtet von den Einflüssen des technischen Fortschritts, politischen Geschehnissen und neuen Möglichkeiten für Frauen, sich zu emanzipieren. Romantik und Liebe kommen ebenfalls nicht zu kurz. Besonders wird alles aber erst durch den Duft von Schokoladen, Pralinen und Kakao, der durch das Buch weht.

Claudia Bremer, Thalia-Buchhandlung Bremen

Judiths Leidenschaft gilt der Herstellung von Schokolade, aber das Unternehmen ihres Vaters soll sie als Frau nicht leiten. Auch in der Liebe hat sie nicht die freie Wahl - oder ? Judiths Leidenschaft gilt der Herstellung von Schokolade, aber das Unternehmen ihres Vaters soll sie als Frau nicht leiten. Auch in der Liebe hat sie nicht die freie Wahl - oder ?

Christine Kais, Thalia-Buchhandlung Peine

Eine mitreissende Familiensaga voller Gefühl, Humor und Lebendigkeit. Maria Nikolai entführt uns in eine Zeit in der die Traditionen noch als höchstes Gut gehandelt wurden. Eine mitreissende Familiensaga voller Gefühl, Humor und Lebendigkeit. Maria Nikolai entführt uns in eine Zeit in der die Traditionen noch als höchstes Gut gehandelt wurden.

N. Canje-Erfurt, Thalia-Buchhandlung Dessau-Roßlau

Ein sehr unterhaltsamer Roman, der den Leser mit in das Stuttgart des 20. Jahrhundert entführt. Die Stadt der Erfinder. Und das nicht nur im Bereich der Schokoladenherstellung. Ein sehr unterhaltsamer Roman, der den Leser mit in das Stuttgart des 20. Jahrhundert entführt. Die Stadt der Erfinder. Und das nicht nur im Bereich der Schokoladenherstellung.

„Schokolade essen macht glücklich…..“

Simone Büchner, Thalia-Buchhandlung Coburg

…..und diesen Roman zu lesen auch.

Hier dreht sich alles um die Herstellung von Schokolade. Schöner und lesenswerter Reihenauftakt, den ich allen wärmstens ans Herz lege, die mitreißend erzählte Frauenschicksale vor historischer Kulisse mögen und außerdem eine kleine Schwäche für Schokolade haben.

„Chemisch gesehen ist Schokolade tatsächlich das vollkommenste Nahrungsmittel der Welt.“
(Michael Levine)

Buch & Schokolade passen zusamen wie Topf und Deckel. Das ist die Gelegenheit, sich davon zu überzeugen!
…..und diesen Roman zu lesen auch.

Hier dreht sich alles um die Herstellung von Schokolade. Schöner und lesenswerter Reihenauftakt, den ich allen wärmstens ans Herz lege, die mitreißend erzählte Frauenschicksale vor historischer Kulisse mögen und außerdem eine kleine Schwäche für Schokolade haben.

„Chemisch gesehen ist Schokolade tatsächlich das vollkommenste Nahrungsmittel der Welt.“
(Michael Levine)

Buch & Schokolade passen zusamen wie Topf und Deckel. Das ist die Gelegenheit, sich davon zu überzeugen!

Buchhändlerin , Thalia-Buchhandlung Sindelfingen

Schöne absolut lesenswerte Geschichte,
die nicht nur Stuttgarter begeistertern wird!
Schöne absolut lesenswerte Geschichte,
die nicht nur Stuttgarter begeistertern wird!

„Schöner Schmöker“

Magdalena Kötter, Thalia-Buchhandlung Münster

Interessante Familiengeschichte um eine junge Frau, die nicht den ihr vorgezeichneten Weg gehen, sondern ihre Leben selbst gestalten will. In einer Zeit, in der das noch nicht gerne gesehen war...

Gut recherchiert, mit interessanten Details zum damaligen Lebensstil.
Leichte Kost an kalten Tagen - der ideale Schmöker für gemütliche Nachmittage auf der Couch.
Interessante Familiengeschichte um eine junge Frau, die nicht den ihr vorgezeichneten Weg gehen, sondern ihre Leben selbst gestalten will. In einer Zeit, in der das noch nicht gerne gesehen war...

Gut recherchiert, mit interessanten Details zum damaligen Lebensstil.
Leichte Kost an kalten Tagen - der ideale Schmöker für gemütliche Nachmittage auf der Couch.

Ingeborg Hense, Thalia-Buchhandlung Soest

Mutig geht die Tochter eines Schokoladenfabrikanten ihren Weg. Mit Hilfe guten Freunden entflieht sie den Zwängen der damaligen Zeit. Herzkino pur. Mutig geht die Tochter eines Schokoladenfabrikanten ihren Weg. Mit Hilfe guten Freunden entflieht sie den Zwängen der damaligen Zeit. Herzkino pur.

Andrea Dippel, Thalia-Buchhandlung Weiterstadt

Wunderbar recherchierter Roman. Ein lesenswerter Schmöker mit tollen Hintergründen. Perfekt für einen kuscheligen Tag auf der Couch - natürlich mit Schokolade ;-) Wunderbar recherchierter Roman. Ein lesenswerter Schmöker mit tollen Hintergründen. Perfekt für einen kuscheligen Tag auf der Couch - natürlich mit Schokolade ;-)

Eine Buchhändlerin/ein Buchhändler, Thalia-Buchhandlung Hamm

Super schöne romantische und hintergründige Geschichte , Freud, Leid und Schicksalhafte Ereignisse. Super schöne romantische und hintergründige Geschichte , Freud, Leid und Schicksalhafte Ereignisse.

„Verführerischer Auftakt einer Trilogie“

Carola Ludger, Thalia-Buchhandlung Lippstadt

Ein unterhaltsamer Schmöker für kalte Herbst-/Wintertage - eine kleine Auszeit für all die, die gern historische Familiengeschichten um starke Frauen lesen. Downton-Abbey-Fans werden die Rothmanns lieben. Maria Nikolai fängt den Zeitgeist der Stuttgarter Gesellschaft zu Beginn des 20. Jahrhunderts sehr schön ein. Dank ihres angenehm leichten Sprachstils verliert man sich schnell in die Geschichte. Die Gesellschaft ist im Wandel – für die Frauen ergeben sich bislang unbekannte Chancen, auch für die Liebe. Doch im konversativen Stuttgarter Schokoladenimperium Rothmann ist davon nichts zu spüren. Wird sich Tochter Judith durchsetzen können? Lesen Sie selbst! Ein unterhaltsamer Schmöker für kalte Herbst-/Wintertage - eine kleine Auszeit für all die, die gern historische Familiengeschichten um starke Frauen lesen. Downton-Abbey-Fans werden die Rothmanns lieben. Maria Nikolai fängt den Zeitgeist der Stuttgarter Gesellschaft zu Beginn des 20. Jahrhunderts sehr schön ein. Dank ihres angenehm leichten Sprachstils verliert man sich schnell in die Geschichte. Die Gesellschaft ist im Wandel – für die Frauen ergeben sich bislang unbekannte Chancen, auch für die Liebe. Doch im konversativen Stuttgarter Schokoladenimperium Rothmann ist davon nichts zu spüren. Wird sich Tochter Judith durchsetzen können? Lesen Sie selbst!

Birgit Krompaß, Thalia-Buchhandlung Passau

Eine junge Frau und ihre Leidenschaft für Schokolade. Sehr unterhaltsame, historische Familiengeschichte eines Stuttgarter Familienunternehmens. Spannend und verführerisch! Eine junge Frau und ihre Leidenschaft für Schokolade. Sehr unterhaltsame, historische Familiengeschichte eines Stuttgarter Familienunternehmens. Spannend und verführerisch!

„Ein wunderbares Wohlfühl-Buch“

Ulrike Ackermann, Thalia-Buchhandlung Erlangen

Stuttgart 1902, Judith Rothmann, Tochter des Schokoladen-Fabrikanten, soll heiraten, sträubt sich aber mit allen Mitteln gegen diese arrangierte Ehe. Sie will lieber das Unternehmen eines Tages leiten. Doch für Frauen geziemt sich dieses nicht... Wie so manches in diesem sehr kurzweiligen Roman...

Sie freuen sich auf ein kuscheliges Sofa mit einer Tasse Tee oder Kaffee und suchen noch das passende Buch? Dann sind Sie mit der Schokoladen-Villa wirklich bestens beraten!

Ein wunderbar warmer Schmöker, den ich gar nicht mehr weglegen wollte!

Dringende Leseempfehlung für leichte und entspannte Stunden!
Stuttgart 1902, Judith Rothmann, Tochter des Schokoladen-Fabrikanten, soll heiraten, sträubt sich aber mit allen Mitteln gegen diese arrangierte Ehe. Sie will lieber das Unternehmen eines Tages leiten. Doch für Frauen geziemt sich dieses nicht... Wie so manches in diesem sehr kurzweiligen Roman...

Sie freuen sich auf ein kuscheliges Sofa mit einer Tasse Tee oder Kaffee und suchen noch das passende Buch? Dann sind Sie mit der Schokoladen-Villa wirklich bestens beraten!

Ein wunderbar warmer Schmöker, den ich gar nicht mehr weglegen wollte!

Dringende Leseempfehlung für leichte und entspannte Stunden!

„Einkuscheln & Loslesen!“

Anett Nestler, Thalia-Buchhandlung Peine

Die Schokoladen Villa ist ein spritziger Familienroman.
Im Stuttgart der Jahrhundertwende kämpfen junge Menschen um ihr Glück. Besonders gelungen sind die Lausbubenstreiche der jüngsten Familienmitglieder.
Unterhaltsam und mit interessanten geschichtlichen Details gespickt, entführt das Buch perfekt aus dem Alltag. Nicht nur Schokoladenliebhaber kommen auf ihre Kosten.
Dieser Roman ist wunderbare Unterhaltung.
Die Schokoladen Villa ist ein spritziger Familienroman.
Im Stuttgart der Jahrhundertwende kämpfen junge Menschen um ihr Glück. Besonders gelungen sind die Lausbubenstreiche der jüngsten Familienmitglieder.
Unterhaltsam und mit interessanten geschichtlichen Details gespickt, entführt das Buch perfekt aus dem Alltag. Nicht nur Schokoladenliebhaber kommen auf ihre Kosten.
Dieser Roman ist wunderbare Unterhaltung.

„das Erbe einer Familie“

Manuela Quarz, Thalia-Buchhandlung Köln

Alle Zutaten für einen Schmöker sind vorhanden: Familienstreitigkeiten , grosse Gefühle, historisches Panorama und nicht zuletzt die schokoladige Verführung..gerade richtig für regennasse Novembertage! Alle Zutaten für einen Schmöker sind vorhanden: Familienstreitigkeiten , grosse Gefühle, historisches Panorama und nicht zuletzt die schokoladige Verführung..gerade richtig für regennasse Novembertage!

„Ein toller Schmöker!“

Julia Joachimmeyer, Thalia-Buchhandlung Osnabrück

Der Auftakt zu einer neuen, mitreißenden Familiensaga um die junge Erbin einer Schokoladendynastie zu Beginn des 20. Jahrhunderts und ihr Leben zwischen Liebe, Familie und Pflicht. Der Auftakt zu einer neuen, mitreißenden Familiensaga um die junge Erbin einer Schokoladendynastie zu Beginn des 20. Jahrhunderts und ihr Leben zwischen Liebe, Familie und Pflicht.

Eva-Regina Richter, Thalia-Buchhandlung Cottbus

Eine großartige Saga um Frauen, die sich aus den Fesseln der männlichen Dominaz lösen.
Leidenschaftlich, selbstbewust und voll emotionaler Stärke sind ihre Taten. Super Auftakt.
Eine großartige Saga um Frauen, die sich aus den Fesseln der männlichen Dominaz lösen.
Leidenschaftlich, selbstbewust und voll emotionaler Stärke sind ihre Taten. Super Auftakt.

„Eine starke Frau sucht ihren Weg“

Monika Fuchs, Thalia-Buchhandlung Hamburg

Dies ist der erste Roman von Maria Nikolai, der in einem großen Publikumsverlag erschienen ist. Vorher hat sie bereits einige Sachbücher und einen weiteren historischen Roman geschrieben. „Die Schokoladenvilla“ ist der erste Band einer auf drei Bände ausgelegten Reihe.

Ein wunderschönes Cover, das gleich zeigt, für welche Publikumsgruppe es gedacht ist. Eine junge Frau im Vordergrund, dahinter eine prächtige Villa. Und passend zur jetzt kommenden Jahreszeit auch noch ganz viel Schnee. Dies Buch ist also für Leserinnen gedacht, die gerne Schmökerkost á la „Die Tuchvilla“ von Anne Jacobs und Co. mögen. Ich persönlich finde das Cover zwar toll, aber die Epoche stimmt nicht! Die junge Frau auf dem Bild trägt Kleidung der 20er Jahre, aber das Buch spielt in den Jahren 1903 und 1904. Doch nun zum Inhalt:

Maria Nicolai erzählt in ihrem Auftaktband der Reihe „Die Schokoladen-Saga“ gleich mehrere Geschichten. Die eigentliche Haupthandlung ist die im Klappentext beschriebene. Judith Rothmann, die gerne in der Schokoladenfabrik ihres Vaters in Stuttgart mitarbeiten möchte, soll den Bankierssohn Albrecht von Braun heiraten. Doch obwohl er der Bruder ihrer besten Freundin Dorothea ist, kann sie sich diese Ehe so gar nicht vorstellen und kämpft mit allen Kräften dagegen an. Was sie nicht weiß, ist, was ihren Vater zu dieser Heirat bewogen hat. Der zweite Handlungsstrang ist die Geschichte von Judiths Mutter Hélène, die auf Grund eines Nervenleidens schon seit mehreren Monaten in einem neumodischen Sanatorium in Riva am Gardasee weilt. Auch Hélène ist eine freie Seele, die damals zu der Hochzeit mit dem Schokoladenfabrikanten Wilhelm Rothmann gezwungen wurde. Der dritte Handlungsstrang ist die Geschichte des Berliner Victor Rheinbergers, der zu Beginn der Geschichte aus dem Gefängnis entlassen wird und in Stuttgart einen Neuanfang machen will. Der Klappentext verrät ja bereits, dass sich die Wege von Judith und Victor kreuzen werden und dass sich daraus durchaus mehr zu entspinnen scheint. Doch wie wird es für Judith ausgehen? Ist Victor der Mann, für den sie ihn hält? Oder hat er ein dunkles Geheimnis? Und wie ergeht es Judiths Mutter in Riva. Wird sie wieder vollständig genesen?

Die Geschichte ist spannend erzählt und macht viel Spaß. Man erfährt einiges über die damalige Zeit, besonders über die Schokoladenherstellung. Judiths Familie ist privilegiert und beschäftigt einige Dienstboten. Doch wie geht es diesen? Und wie kommen die Angestellten in der Schokoladenfabrik mit ihren Löhnen zurecht? Welche Rechte haben Männer und welche Rechte haben die Frauen? Sind Judith und Hélène Ausnahmen, oder denken schon mehrere Frauen der gehobenen Gesellschaftsschicht so wie diese beiden? Besonders gut gefallen hat mir, dass die Autorin die Kinder Judith und die jüngeren Zwillinge Kurt und Anton ihren Vater siezen. Dies war damals so Usus, kommt aber in den wenigstens Romanen so vor. Die Zwillinge waren eh meine heimlichen Lieblinge. Kurt, der etwas ältere der beiden, heckt so manchen Unsinn aus, den sein besonnener Bruder doch zumeist mitmacht. Sie sind ein Alptraum für ihren Vater, sorgen aber bei uns Leserinnen für viel Vergnügen. Und Sie brauchen keine Angst zu haben, dass Sie den Roman nicht verstehen werden. Sehr zu meinem Leidwesen wird so gut wie gar nicht geschwäbelt. Davon hätte ich mir doch a weng mehr gewünscht.

Wer in solch einem Roman viel Gesellschaftskritik sucht, ist an der falschen Stelle. Aber ein klein wenig hat Maria Nikolai trotzdem untergebracht. Besonders über die beiden Dienstboten aus dem Rothmannschen Haushalt Robert und Babette erfährt man, wie schwer sie es in der damaligen Zeit hatten. In diesen kleinen Nebenhandlungsstrang hat sie auch noch eine historisch verbürgte Person untergebracht – Henriette Arendt, die Tante der bekannten Philosophin Hannah Arendt. Lassen Sie sich überraschen, was Henriette Arendt für eine Rolle spielt, bzw. wofür sie sich eingesetzt hat. Henriette Arendt ist aber nicht die einzige Persönlichkeit in diesem Roman, die real existiert hat.

Ein schöner Schmöker, der sich richtig gut wegliest. Ich persönlich habe mich etwas gefragt, was dieser Handlungsstrang um Hélène soll, aber ich denke, dass er im zweiten Band noch eine größere Rolle spielen wird. Und wenn Sie das Buch lesen, bevorraten Sie sich vorher ausreichend mit Schokolade. Die werden Sie nämlich bei dieser Lektüre brauchen.
Dies ist der erste Roman von Maria Nikolai, der in einem großen Publikumsverlag erschienen ist. Vorher hat sie bereits einige Sachbücher und einen weiteren historischen Roman geschrieben. „Die Schokoladenvilla“ ist der erste Band einer auf drei Bände ausgelegten Reihe.

Ein wunderschönes Cover, das gleich zeigt, für welche Publikumsgruppe es gedacht ist. Eine junge Frau im Vordergrund, dahinter eine prächtige Villa. Und passend zur jetzt kommenden Jahreszeit auch noch ganz viel Schnee. Dies Buch ist also für Leserinnen gedacht, die gerne Schmökerkost á la „Die Tuchvilla“ von Anne Jacobs und Co. mögen. Ich persönlich finde das Cover zwar toll, aber die Epoche stimmt nicht! Die junge Frau auf dem Bild trägt Kleidung der 20er Jahre, aber das Buch spielt in den Jahren 1903 und 1904. Doch nun zum Inhalt:

Maria Nicolai erzählt in ihrem Auftaktband der Reihe „Die Schokoladen-Saga“ gleich mehrere Geschichten. Die eigentliche Haupthandlung ist die im Klappentext beschriebene. Judith Rothmann, die gerne in der Schokoladenfabrik ihres Vaters in Stuttgart mitarbeiten möchte, soll den Bankierssohn Albrecht von Braun heiraten. Doch obwohl er der Bruder ihrer besten Freundin Dorothea ist, kann sie sich diese Ehe so gar nicht vorstellen und kämpft mit allen Kräften dagegen an. Was sie nicht weiß, ist, was ihren Vater zu dieser Heirat bewogen hat. Der zweite Handlungsstrang ist die Geschichte von Judiths Mutter Hélène, die auf Grund eines Nervenleidens schon seit mehreren Monaten in einem neumodischen Sanatorium in Riva am Gardasee weilt. Auch Hélène ist eine freie Seele, die damals zu der Hochzeit mit dem Schokoladenfabrikanten Wilhelm Rothmann gezwungen wurde. Der dritte Handlungsstrang ist die Geschichte des Berliner Victor Rheinbergers, der zu Beginn der Geschichte aus dem Gefängnis entlassen wird und in Stuttgart einen Neuanfang machen will. Der Klappentext verrät ja bereits, dass sich die Wege von Judith und Victor kreuzen werden und dass sich daraus durchaus mehr zu entspinnen scheint. Doch wie wird es für Judith ausgehen? Ist Victor der Mann, für den sie ihn hält? Oder hat er ein dunkles Geheimnis? Und wie ergeht es Judiths Mutter in Riva. Wird sie wieder vollständig genesen?

Die Geschichte ist spannend erzählt und macht viel Spaß. Man erfährt einiges über die damalige Zeit, besonders über die Schokoladenherstellung. Judiths Familie ist privilegiert und beschäftigt einige Dienstboten. Doch wie geht es diesen? Und wie kommen die Angestellten in der Schokoladenfabrik mit ihren Löhnen zurecht? Welche Rechte haben Männer und welche Rechte haben die Frauen? Sind Judith und Hélène Ausnahmen, oder denken schon mehrere Frauen der gehobenen Gesellschaftsschicht so wie diese beiden? Besonders gut gefallen hat mir, dass die Autorin die Kinder Judith und die jüngeren Zwillinge Kurt und Anton ihren Vater siezen. Dies war damals so Usus, kommt aber in den wenigstens Romanen so vor. Die Zwillinge waren eh meine heimlichen Lieblinge. Kurt, der etwas ältere der beiden, heckt so manchen Unsinn aus, den sein besonnener Bruder doch zumeist mitmacht. Sie sind ein Alptraum für ihren Vater, sorgen aber bei uns Leserinnen für viel Vergnügen. Und Sie brauchen keine Angst zu haben, dass Sie den Roman nicht verstehen werden. Sehr zu meinem Leidwesen wird so gut wie gar nicht geschwäbelt. Davon hätte ich mir doch a weng mehr gewünscht.

Wer in solch einem Roman viel Gesellschaftskritik sucht, ist an der falschen Stelle. Aber ein klein wenig hat Maria Nikolai trotzdem untergebracht. Besonders über die beiden Dienstboten aus dem Rothmannschen Haushalt Robert und Babette erfährt man, wie schwer sie es in der damaligen Zeit hatten. In diesen kleinen Nebenhandlungsstrang hat sie auch noch eine historisch verbürgte Person untergebracht – Henriette Arendt, die Tante der bekannten Philosophin Hannah Arendt. Lassen Sie sich überraschen, was Henriette Arendt für eine Rolle spielt, bzw. wofür sie sich eingesetzt hat. Henriette Arendt ist aber nicht die einzige Persönlichkeit in diesem Roman, die real existiert hat.

Ein schöner Schmöker, der sich richtig gut wegliest. Ich persönlich habe mich etwas gefragt, was dieser Handlungsstrang um Hélène soll, aber ich denke, dass er im zweiten Band noch eine größere Rolle spielen wird. Und wenn Sie das Buch lesen, bevorraten Sie sich vorher ausreichend mit Schokolade. Die werden Sie nämlich bei dieser Lektüre brauchen.

R. Braun, Thalia-Buchhandlung Mannheim

Der Auftakt zu einer Trilogie. Durch den tollen Schreibstil gelingt es, in die Zeit um 1900 einzu-
tauchen. Ganz nebenbei wird das Wissen über Literatur, Musik und Kunst erweitert.
Der Auftakt zu einer Trilogie. Durch den tollen Schreibstil gelingt es, in die Zeit um 1900 einzu-
tauchen. Ganz nebenbei wird das Wissen über Literatur, Musik und Kunst erweitert.

Melanie Winkler, Thalia-Buchhandlung Norderstedt

Opulenter Schmöker um die Schokoladendynastie Rothmann, das Schicksal Judiths und ihrer Mutter, zweier starker Frauen, denen das Korsett ihrer Zeit einfach nicht passen will. Toll! Opulenter Schmöker um die Schokoladendynastie Rothmann, das Schicksal Judiths und ihrer Mutter, zweier starker Frauen, denen das Korsett ihrer Zeit einfach nicht passen will. Toll!

Kundenbewertungen

Durchschnitt
52 Bewertungen
Übersicht
34
18
0
0
0

Tolle Geschichte
von einer Kundin/einem Kunden aus Hamburg am 03.02.2019
Bewertet: Format: eBook (ePUB)

Diese Geschichte kommt ohne große Wendungen und Herzschmerz aus und ist dennoch sehr bezaubernd. Die Zeilen lesen sich quasi wie von selbst. Gerne auch mal mit einem Lächeln.

Toller Auftakt
von Flying Bookworm am 02.02.2019

Mir hat der Klappentext des Buches sehr gefallen. Es klang interessant und nach einer sehr guten Familiengeschichte, mit dem potential zu einer tollen Saga. Als erstes viel mir der ungewöhnliche Schreibstil auf. Die Autorin passte sich dem Sprachgebrauch und Vokabular des 19. Jahrhunderts an, dem Jahrhundert in dem die Geschichte... Mir hat der Klappentext des Buches sehr gefallen. Es klang interessant und nach einer sehr guten Familiengeschichte, mit dem potential zu einer tollen Saga. Als erstes viel mir der ungewöhnliche Schreibstil auf. Die Autorin passte sich dem Sprachgebrauch und Vokabular des 19. Jahrhunderts an, dem Jahrhundert in dem die Geschichte auch spielt. Dies machte den ganzen Roman sehr authentisch, trotzdem gelingt es ihr die Sätze leicht und verständlich zu schreiben, sodass man einfach lesen kann und nicht über irgendwelche uns heutzutage fremdliche Begriffe zu stolpern. Dies fand ich wirklich schön, da man sich sofort in die Epoche der Geschichte reinfinden konnte. Auch die Charaktere waren toll beschrieben. Jede Figur hatte ihre eigenen Besonderheiten die gut zur Geltung kamen. Da es recht viele Romanfiguren gibt war dies sehr hilfreich da man dadurch kein problem hatte sich zu merken welche Person jetzt wer war. Man hat die Figur sofort klar vor Augen und kann sich schnell ein Bild machen wer einem symphatisch ist und wer nicht. Gerade die Protagonisten sind sehr gut ausgearbeitet. Zum einen die wohlerzogene, aber Charakterstarke Judith, die genau weiß was sie will und keine Mühen scheut ihren Träumen zu folgen. Eine mutige junge Frau mit großer Vorbildfunktion. Zum anderen der stattliche Viktor aus etwas ärmeren Verhältnissen der auch genau weiß was er will und dafür hart zu arbeiten weiß. Es gefiel mir unglaublich gut diese beiden Figuren zu begleiten, ihnen beim Kampf um ihre Träume zuzuschauen und auch mitzubekommen wie sie sich langsam annähern und die große Liebe in sich gegenseitig finden. Auch die Geschichte an sich fand ich toll. Hier mangelt es nicht an Spannung die stetig ausgebaut wird und am Ende ihren Höhepunkt findet. So bekommt man einige Intrigen mit, deckt Geheimnisse auf und verfolgt Träume, Zielen und der Liebe verschiedener Personen. Dabei wird die Geschichte von Anfang bis zum Ende gut aufgebaut und immer weiter entwickelt. Die Spannung wird immer wieder durch die Streiche der chaotischen Zwillingsbrüder Judith's Karl und Anton gebrochen, die man am besten keine Sekunde alleine lassen darf. Das einzige kleine Manko ist eventuell das die Geschichte doch sehr in die Länge gezogen wird und viele Handlungen und nebenstränge eingebaut werden. Das macht es zum Teil doch etwas mühsam zu lesen, auch wenn mir bewusst ist das so Lesestoff für die folgenden Bücher geschaffen wird. Das Buch endet ohne berühmten Cliffhänger, es lässt sich also durchaus als geschlossene Handlung in sich lesen, trotzdem glaube ich das es in den weiteren Büchern nahtlos weiter gehen wird und kein allzu großer Zeitsprung passieren wird. Wer kein Fan von mehrteiligen Romanen ist sollte sich dessen bewusst sein. Toll ist auch das der Roman die Stimmung des Wandels in Stuttgart bezüglich der Arbeitergesellschaft aufnimmt. Somit ist es nicht nur ein Liebes und Familienroman, sondern beinhaltet auch ernste, wahre Begebenheiten die spielerisch in die Handlung eingenommen werden. Das macht das Buch noch spannender und interessanter. FAZIT Mir hat die Geschichte um die Schokoladenvilla sehr gut gefallen und ich freue mich schon sehr auf die folgenden Bücher und ein wiedersehen mit Judith und Viktor.

Kurzweiligiges Schokoladenabenteuer
von einer Kundin/einem Kunden aus Aschaffenburg am 28.01.2019

Der Roman 'Die Schokoladenvilla' ist ein ganz tolles Buch. Es ist äußerst kurzweilig, abwechslungsreich und sogar auch spannend geschrieben. Hat man einmal damit angefangen es zu lesen kann man es nicht mehr aus der Hand legen. Bin sehr gespannt auf den nächsten Teil.