Gwendys Wunschkasten

(19)
Wiedersehen mit Castle RockDie kleine Stadt Castle Rock in Maine hat die seltsamsten Vorkommnisse und ungewöhnlichsten Besucher erlebt. Warum sollte es der 12-jährigen Gwendy anders ergehen? Eines Tages tritt ein schwarz gekleideter Unbekannter an sie heran und macht ihr ein Geschenk: einen Kasten mit lauter Schaltern und Hebeln. Wozu er dient? Gwendy probiert es aus, und ihr Leben verändert sich von Grund auf.
Portrait
Stephen King, 1947 in Portland, Maine, geboren, ist einer der erfolgreichsten amerikanischen Schriftsteller. Bislang haben sich seine Bücher weltweit über 400 Millionen Mal in mehr als 50 Sprachen verkauft. Für sein Werk erhielt er zahlreiche Preise, darunter 2003 den Sonderpreis der National Book Foundation für sein Lebenswerk und 2015 mit dem »Edgar Allan Poe Award« den bedeutendsten kriminalliterarischen Preis für Mr. Mercedes. 2015 ehrte Präsident Barack Obama ihn zudem mit der National Medal of Arts. Seine Werke erscheinen im Heyne-Verlag, zuletzt die Spiegel-Bestseller Mind Control und (zusammen mit Owen King) Sleeping Beauties.
… weiterlesen
In den Warenkorb
Filialabholung

Versandkostenfrei

Beschreibung

Produktdetails


Einband gebundene Ausgabe
Seitenzahl 128
Erscheinungsdatum 09.10.2017
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-453-43925-2
Verlag Heyne
Maße (L/B/H) 19/15,1/1,7 cm
Gewicht 196 g
Originaltitel Gwendy's Button Box (Cemetary Dance, 2017)
Übersetzer Ulrich Blumenbach
Verkaufsrang 2.755
Buch (gebundene Ausgabe)
10,00
inkl. gesetzl. MwSt.
Sofort lieferbar
Versandkostenfrei
In den Warenkorb
Filialabholung

Versandkostenfrei

Ihr Feedback zur Seite
Haben Sie alle relevanten Informationen erhalten?
Vielen Dank für Ihr Feedback!
Entschuldigung, beim Absenden Ihres Feedbacks ist ein Fehler passiert. Bitte versuchen Sie es erneut.

Buchhändler-Empfehlungen

Daniel Thiele, Thalia-Buchhandlung Hamm

Eine kurzweilige Geschichte in der Kulisse von "Castle Rock". Gute Unterhaltung ohne Längen. Eine kurzweilige Geschichte in der Kulisse von "Castle Rock". Gute Unterhaltung ohne Längen.

Elisabeth Jäckel, Thalia-Buchhandlung Riesa

Stephen King zeigt sich bei diesem Buch mal von seiner anderen Seite und begeistert seine Leser mit einer tollen Botschaft. Toller Schreibstil und eine mitreißende Geschichte! Stephen King zeigt sich bei diesem Buch mal von seiner anderen Seite und begeistert seine Leser mit einer tollen Botschaft. Toller Schreibstil und eine mitreißende Geschichte!

„Eine schnelle, recht einfache Kurzgeschichte mit moralischem Hintergrund“

Svenja Wiese, Thalia-Buchhandlung Bielefeld


Als Kind hat Gwendy einen Wunschkasten von einem Herren bekommen, sie soll darauf aufpassen und kann ihn benutzen. Eine Anleitung hat sie leider nicht bekommen. Was der Zauberkasten alles kann muss sie selber herausfinden, aber er kann „großes“ Bewirken.
Ein lesenswertes Buch, dass zum Nachdenken anregt und auch wenn es in der Vergangenheit spielt, moderne Themen beinhaltet. Ich habe es gerne gelesen.

Als Kind hat Gwendy einen Wunschkasten von einem Herren bekommen, sie soll darauf aufpassen und kann ihn benutzen. Eine Anleitung hat sie leider nicht bekommen. Was der Zauberkasten alles kann muss sie selber herausfinden, aber er kann „großes“ Bewirken.
Ein lesenswertes Buch, dass zum Nachdenken anregt und auch wenn es in der Vergangenheit spielt, moderne Themen beinhaltet. Ich habe es gerne gelesen.

Mathias Kempowski, Thalia-Buchhandlung Schwerin

Kurz und knackig, für den typischen King-Leser ungewohnt, widmet sich diese Geschichte dem großen Konfliktfeld, das sich aus der Dualität von Macht und Verantwortung ergibt. Kurz und knackig, für den typischen King-Leser ungewohnt, widmet sich diese Geschichte dem großen Konfliktfeld, das sich aus der Dualität von Macht und Verantwortung ergibt.

„Gwendys Wunschkasten - Fluch oder Segen?“

Eine Buchhändlerin/ein Buchhändler, Thalia-Buchhandlung Frankfurt

In Gwendy's Wunschkasten geht es um die junge Gwendy, welche Anfang der siebziger Jahre eine mysteriöse Box von einem Fremden geschenkt bekommt. Sie weiß nicht genau, wofür alle Knöpfe auf der Box bestimmt sind, findet dies jedoch im Laufe der recht kurzen Geschichte heraus.

Das Buch ist recht kurz, jedoch hat es meiner Meinung nach genau die richtige Größe für diese Art von Geschichte. Ich habe es in einer Sitzung durchgelesen, und finde, dass diese Entscheidung mir den bestmöglichen Weg gebracht hat, diese Geschichte zu erleben.

Für jeden Stephen King-Fan ein muss, jedoch auch für andere Leser. welche den Klappentext interessant finden.
In Gwendy's Wunschkasten geht es um die junge Gwendy, welche Anfang der siebziger Jahre eine mysteriöse Box von einem Fremden geschenkt bekommt. Sie weiß nicht genau, wofür alle Knöpfe auf der Box bestimmt sind, findet dies jedoch im Laufe der recht kurzen Geschichte heraus.

Das Buch ist recht kurz, jedoch hat es meiner Meinung nach genau die richtige Größe für diese Art von Geschichte. Ich habe es in einer Sitzung durchgelesen, und finde, dass diese Entscheidung mir den bestmöglichen Weg gebracht hat, diese Geschichte zu erleben.

Für jeden Stephen King-Fan ein muss, jedoch auch für andere Leser. welche den Klappentext interessant finden.

„Der Castle-Rock-Zyklus geht weiter! “

Axel Korinth, Thalia-Buchhandlung Erlangen

Von einem mysteriösen Mann in Schwarz bekommt das Mädchen Gwendy einen hölzernen Wunschkasten geschenkt. Doch was passiert wenn Gwendys Wünsche in Erfüllung gehen? Stephen King stellt sich gemeinsam mit dem Cemetary Dance Verleger Richard Chizmar diese Frage und führt den Leser zurück in die Kleinstadt Castle Rock, die wir bereits aus Cujo, Needful Things und zahlreichen weiteren Werken kennen. Gwendys Wunschkasten ist eine grandiose Novelle, die den Castle-Rock-Zyklus auch geschickt mit der Saga um den Dunklen Turm verknüpft. Ich bin begeistert! Von einem mysteriösen Mann in Schwarz bekommt das Mädchen Gwendy einen hölzernen Wunschkasten geschenkt. Doch was passiert wenn Gwendys Wünsche in Erfüllung gehen? Stephen King stellt sich gemeinsam mit dem Cemetary Dance Verleger Richard Chizmar diese Frage und führt den Leser zurück in die Kleinstadt Castle Rock, die wir bereits aus Cujo, Needful Things und zahlreichen weiteren Werken kennen. Gwendys Wunschkasten ist eine grandiose Novelle, die den Castle-Rock-Zyklus auch geschickt mit der Saga um den Dunklen Turm verknüpft. Ich bin begeistert!

„Schokolade, Silbermünzen und Co.“

Laura Pittig, Thalia-Buchhandlung Bielefeld

Um mir als großen Stephen King-Fan die Vorfreude auf seinen Roman "Sleeping Beauties" (Erscheinungstermin: 13.11.2017) zu verkürzen, habe ich mir mal einen Abend Zeit für die neue Kurzgeschichte "Gwendys Wunschkasten" genommen.
Schauplatz des Geschehens ist mal wieder Castle Rock und wer bereits mehrere Bücher des Autors gelesen hat weiß, dass in diesem Ort schon so einige merkwürdige Dinge geschehen sind. So war ich natürlich gespannt, was der Hauptfigur Gwendy auf rund 130 Seiten widerfahren könnte.

Die eigentliche Story ist recht simpel: Gwendy, ein übergewichtiges Mädchen, geht täglich joggen, um einige Kilos zu verlieren. Eines Tages trifft sie dabei auf einen geheimnisvollen, schwarz gekleideten Mann mit Hut. Dieser hat sie bewusst ausgewählt und schenkt ihr einen Kasten mit mehreren bunten Schaltern. Gwendy ist zunächst skeptisch, doch schon bald kann sie sich ein Leben ohne die tollen Funktionen des Wunschkastens gar nicht mehr vorstellen: Ein Hebel schenkt ihr Schokoladentiere, die den Hunger auf weitere Schokolade sofort stoppen (ziemlich unrealistisch;-)...). Ein weiterer Hebel schenkt ihr perfekte Silberdollar, für die sie bei Münzsammlern gutes Geld erhält. Und auch die anderen Hebel bieten tolle - aber zum Teil auch gefährliche - Funktionen.

Das völlig durchschnittliche Leben von Gwendy verändert sich zunächst ausnahmslos positiv: Sie verliert ihr Übergewicht, wird zum hübschesten und beliebtesten Mädchen der Schule und auch sonst läuft alles perfekt. Doch natürlich - dafür kennen wir Stephen King nur zu gut - bleibt es nicht dabei...

Insgesamt ist "Gwendys Wunschkasten" eine gelungene Kurzgeschichte von Stephen King und Richard Chizmar. Sie ist flüssig geschrieben, lässt sich schnell lesen und man kann für eine kurze Zeit zusammen mit Gwendy in Castle Rock verschwinden und den Alltag vergessen. Auch die Story fand ist recht interessant, zumindest war ich ununterbrochen von den Worten gefesselt.

Und dennoch muss ich einen Stern abziehen, weil ich nach dem Umblättern der letzten Seite nicht vollständig zufrieden war. Für mich war die Geschichte irgendwie noch nicht zuende erzählt und einige Fragen blieben unbeantwortet. Auch wenn ich weiß, dass diese Kritikpunkte zum größten Teil der literarischen Form der Kurzgeschichte geschuldet sind, so hatte ich dennoch oft das Gefühl, dass dies eine perfekte Vorbereitung für einen zweiten Teil wäre. Und zu guter Letzt bleibt zu sagen, dass ich mir an einigen Stellen Schockmomente für den Leser gewünscht hätte, die leider fast vollständig ausblieben.
Um mir als großen Stephen King-Fan die Vorfreude auf seinen Roman "Sleeping Beauties" (Erscheinungstermin: 13.11.2017) zu verkürzen, habe ich mir mal einen Abend Zeit für die neue Kurzgeschichte "Gwendys Wunschkasten" genommen.
Schauplatz des Geschehens ist mal wieder Castle Rock und wer bereits mehrere Bücher des Autors gelesen hat weiß, dass in diesem Ort schon so einige merkwürdige Dinge geschehen sind. So war ich natürlich gespannt, was der Hauptfigur Gwendy auf rund 130 Seiten widerfahren könnte.

Die eigentliche Story ist recht simpel: Gwendy, ein übergewichtiges Mädchen, geht täglich joggen, um einige Kilos zu verlieren. Eines Tages trifft sie dabei auf einen geheimnisvollen, schwarz gekleideten Mann mit Hut. Dieser hat sie bewusst ausgewählt und schenkt ihr einen Kasten mit mehreren bunten Schaltern. Gwendy ist zunächst skeptisch, doch schon bald kann sie sich ein Leben ohne die tollen Funktionen des Wunschkastens gar nicht mehr vorstellen: Ein Hebel schenkt ihr Schokoladentiere, die den Hunger auf weitere Schokolade sofort stoppen (ziemlich unrealistisch;-)...). Ein weiterer Hebel schenkt ihr perfekte Silberdollar, für die sie bei Münzsammlern gutes Geld erhält. Und auch die anderen Hebel bieten tolle - aber zum Teil auch gefährliche - Funktionen.

Das völlig durchschnittliche Leben von Gwendy verändert sich zunächst ausnahmslos positiv: Sie verliert ihr Übergewicht, wird zum hübschesten und beliebtesten Mädchen der Schule und auch sonst läuft alles perfekt. Doch natürlich - dafür kennen wir Stephen King nur zu gut - bleibt es nicht dabei...

Insgesamt ist "Gwendys Wunschkasten" eine gelungene Kurzgeschichte von Stephen King und Richard Chizmar. Sie ist flüssig geschrieben, lässt sich schnell lesen und man kann für eine kurze Zeit zusammen mit Gwendy in Castle Rock verschwinden und den Alltag vergessen. Auch die Story fand ist recht interessant, zumindest war ich ununterbrochen von den Worten gefesselt.

Und dennoch muss ich einen Stern abziehen, weil ich nach dem Umblättern der letzten Seite nicht vollständig zufrieden war. Für mich war die Geschichte irgendwie noch nicht zuende erzählt und einige Fragen blieben unbeantwortet. Auch wenn ich weiß, dass diese Kritikpunkte zum größten Teil der literarischen Form der Kurzgeschichte geschuldet sind, so hatte ich dennoch oft das Gefühl, dass dies eine perfekte Vorbereitung für einen zweiten Teil wäre. Und zu guter Letzt bleibt zu sagen, dass ich mir an einigen Stellen Schockmomente für den Leser gewünscht hätte, die leider fast vollständig ausblieben.

„Was wünscht du dir?“

A. Fischer, Thalia-Buchhandlung Brühl

Wenn ein kleiner Kasten all deine Wünsche erfüllen würde - was würdest du dir wünschen?!
Gwendy soll das schon bald herausfinden. Doch wie heißt es so schön ; sei vorsichtig mit dem was du dir wünscht, es könnte in Erfüllung gehen!
Spannende Kursgeschichte, die voll und ganz überzeugt!
Wenn ein kleiner Kasten all deine Wünsche erfüllen würde - was würdest du dir wünschen?!
Gwendy soll das schon bald herausfinden. Doch wie heißt es so schön ; sei vorsichtig mit dem was du dir wünscht, es könnte in Erfüllung gehen!
Spannende Kursgeschichte, die voll und ganz überzeugt!

Haike Zimmer, Thalia-Buchhandlung Dresden

Diese kurze Erzählung ist verzichtbar.
King ist ein großartiger Autor , aber es ist nicht
alles von gleicher literarischer Qualität.
Diese kurze Erzählung ist verzichtbar.
King ist ein großartiger Autor , aber es ist nicht
alles von gleicher literarischer Qualität.

Fabian Klukas, Thalia-Buchhandlung Kleve

Eine Kurzgeschichte zwischendurch gefällig?
Der Horror schleicht sich mit dem Wunschkasten langsam in Gwendys Leben ein und "versüßt" ihr die besten Momente.
Eine Kurzgeschichte zwischendurch gefällig?
Der Horror schleicht sich mit dem Wunschkasten langsam in Gwendys Leben ein und "versüßt" ihr die besten Momente.

Kundenbewertungen

Durchschnitt
19 Bewertungen
Übersicht
13
5
0
1
0

Achtung Spoiler!
von einer Kundin/einem Kunden aus Lensahn am 07.06.2018

Der Inhalt Gwendy ist ein ganz gewöhnliches zwölfjähriges Mädchen aus Castle Rock. Sie ist etwas pummelig und um den Pfunden an den Kragen zu gehen, erklimmt sie diesen Sommer jeden Tag die sogenannte Selbstmordtreppe hinauf zum Castle View. Ihr Leben ändert sich schlagartig, an dem Tag, als sie oben am... Der Inhalt Gwendy ist ein ganz gewöhnliches zwölfjähriges Mädchen aus Castle Rock. Sie ist etwas pummelig und um den Pfunden an den Kragen zu gehen, erklimmt sie diesen Sommer jeden Tag die sogenannte Selbstmordtreppe hinauf zum Castle View. Ihr Leben ändert sich schlagartig, an dem Tag, als sie oben am Castle View einem mysteriösen, ganz in schwarz gekleideten Fremden begegnet, der erstaunlich gut über Gwendy Bescheid weiß. Er schenkt ihr einen seltsamen Kasten mit Hebeln und Tasten. Bedient sie die Hebel, erhält sie Schokolade und Münzen als Belohnung, doch die Tasten darf sie niemals drücken! Vor allem nicht die Schwarze! So wird sie unfreiwillig zur Hüterin des Wunschkastens und ihr Leben nimmt eine einschneidende Wende. Meine Meinung Als ich das Buch vor Wochen zum ersten Mal in der Buchhandlung aus dem Regal zog und die Kurzbeschreibung gelesen hatte, war ich sofort Feuer und Flamme. Ein Blick auf den Preis hat allerdings schnell für Ernüchterung gesorgt. Also habe ich es schweren Herzens wieder zurückgestellt und gedanklich auf meine Geburtstagswunschliste gesetzt. Dort ist es nicht geblieben, denn das Buch ging mir nicht mehr aus dem Kopf. Als ich das nächste Mal in besagter Buchhandlung war, musste ich es einfach mitnehmen, denn (und Achtung, ab hier geht es mit der Spoilerei los!) ich bin ein großer Fan der Dunklen-Turm Saga von Stephen King und der Teufel hät mich holen sollen, wenn der erwähnte Mann in Schwarz nicht Walter aka Randall Flagg aus der Turm Saga gewesen wäre. Und ich wurde nicht enttäuscht! Das ganze Buch strotzt nur so vor Anspielungen auf den Dunklen Turm und andere bekannte Bücher aus dem King Universum. Beim Lesen ist mein kleines Fan-Girl-Herz vor Freude fast geplatzt. Hier ein paar Beispiele: 1. Die ersten Schokoladentiere, die Gwendy aus dem Wunschkasten bekommt sind Portalwächter des Dunklen Turms 2. In einer Szene sagt Gwendys Vater zu ihr: ?Du wirst immer mein kleines Mädchen sein? während im Fernsehen ein Lied von Marvin Gaye läuft. Eine Schlüsselszene aus dem Buch ?Das Spiel?, allerdings in einem ganz anderen (und weniger gruseligem) Kontext, die mir trotz ihrer harmlosen Art einen Schauer über den Rücken jagt. 3. King Fans wissen, was es mit der Stadt Castle Rock auf sich hat, denn viele seiner Bücher spielen in dieser fiktiven Stadt, wie z.B. ?Cujo? oder ?In einer kleinen Stadt? Auch die Charaktere sind typisch Stephen King. Gwendy zum Beispiel ist die typische weibliche Hauptfigur, die im ersten Moment eher schwach und unscheinbar erscheint, sich im Laufe des Buches jedoch in eine starke, unabhängige Persönlichkeit entwickelt (siehe auch ?Sleeping Beauties?, ?Das Spiel? uvm.). Der obligatorische ?King-Bully?, der die Hauptperson terrorisiert darf natürlich auch nicht fehlen. Frankie Stone schikaniert Gwendy seit ihrer Teenagerzeit und weist dabei eine krankhafte Obsession auf, die in einer Katastrophe endet. Ein enfant terrible, wie zum Beispiel Norman aus ?Das Bild? oder oder Henry Bowers aus ?Es?. Fazit: Ich kann zwar nachvollziehen, daß viele Leser monieren, die Story sei zu kurz und hätte länger sein können. Ich empfinde das aber nicht so und bin ganz froh, daß das Buch nicht unnötig aufgeblasen wurde. Dadurch büßt es auf keinen Fall seinen Charme ein und wer behauptet, das Buch wäre eines der schlechteren von King, der liest ihn nicht mit Leidenschaft und dem für dieses doch sehr spezielle Buch nötigen Hintergrundwissen. Ich habe es geliebt und ich empfehle es jedem, der die Turm-Saga mag und sich gerne mit King-Rätseln und Anspielungen auseinander setzt. Für jemanden, der noch nie etwas von Stephen King gelesen hat, könnte das Buch tatsächlich etwas zu flach sein und zu? wie soll ich sagen? zu seltsam daher kommen, da viele Andeutungen im Sande verlaufen würden. Mit anderen Worten: nicht einsteigerfreundlich, aber für Fortgeschrittene ein MUSS!

Klein, aber fein!
von Wortschätzchen aus Kreis Heidelberg am 05.06.2018

Gwendy ist eine ganz normale 12-Jährige mit den Problemen, die man in diesem Alter schon mal so hat. Den bevorstehenden Schulwechsel will sie mit einem ganz neuen Image beginnen und dazu nutzt sie die Sommerferien. Sie trainiert an der ?Selbstmördertreppe? Laufen, um abzunehmen. Dabei wird sie von Mr. Farris... Gwendy ist eine ganz normale 12-Jährige mit den Problemen, die man in diesem Alter schon mal so hat. Den bevorstehenden Schulwechsel will sie mit einem ganz neuen Image beginnen und dazu nutzt sie die Sommerferien. Sie trainiert an der ?Selbstmördertreppe? Laufen, um abzunehmen. Dabei wird sie von Mr. Farris beobachtet. Er gibt ihr einen ganz wunderbaren Kasten. Der hat viele Knöpfe und Hebel, birgt kleine Geschenke und eröffnet eine ganze Menge Möglichkeiten. Und tatsächlich ändert sich von da an alles, aber ob zum Guten oder Schlechten, ist nicht so eindeutig ? Stephen King gehört zu den Schriftstellern, die ich am liebsten lese. Das liegt nicht zuletzt daran, dass er sich immer wieder neu erfindet und sich dabei doch selbst treu bleibt. Manche Versuche misslingen, andere sind genial. Die Zusammenarbeit mit Richard Chizmar empfinde ich als sehr gelungen. Die Kurzgeschichte ist in sich stimmig und bei näherer Betrachtung entsetzlich furchteinflößend. So harmlos, wie sie scheint, ist sie gar nicht. Stellt man die Story den politischen Ereignissen dieser Zeit gegenüber, weiß man kaum, ob man lachen oder vor Entsetzen erbleichen soll. Doch auch ohne diese Parallele liest sich die Geschichte sehr gut und geht unter die Haut. Wie immer, so hat auch dieses Buch vom Meister ein Ende, das man selbst ?ausfüllen? muss. Darin liegt noch ein Extra-Schuss Entsetzen. Inwieweit der Schauplatz Castle Rock sein muss, sei dahingestellt. Es hätte jeder andere Ort der Welt sein können, doch warum dann nicht das bereits erfundene Castle Rock, und sei es nur als Hommage an die Fans? Mir gefällt es, dass King damit die Stadtkarte und die Stadtgeschichte noch ein wenig ausbaut. Besonders gelungen finde ich den vermeintlich harmlosen Plauderstil. Fast liest sich das Buch wie eine Kindergeschichte, ein Märchen. Und doch ist von der ersten bis zur letzten Seite der Horror, das blanke Entsetzen, immer da. Mir gefällt es rundum! Deshalb auch die vollen fünf Sterne.

Das Leben als Wunschkasten
von NiWa aus Euratsfeld am 15.04.2018

Stephen Kings Kleinstadt Castle Rock in Maine war Schauplatz seltsamster Vorkommnisse. Da wundert es nicht, dass ihre Einwohnerin Gwendy einen sonderbaren Mann antrifft, der ihr einen merkwürdigen Kasten schenkt. "Gwendys Wunschkasten" ist eher eine Kurzgeschichte als ein Roman. Dennoch schaffen es Stephen King und Richard Chizmar auf diesen wenigen Seiten... Stephen Kings Kleinstadt Castle Rock in Maine war Schauplatz seltsamster Vorkommnisse. Da wundert es nicht, dass ihre Einwohnerin Gwendy einen sonderbaren Mann antrifft, der ihr einen merkwürdigen Kasten schenkt. "Gwendys Wunschkasten" ist eher eine Kurzgeschichte als ein Roman. Dennoch schaffen es Stephen King und Richard Chizmar auf diesen wenigen Seiten eine eindringliche Schauerstory zu erzählen. Die kleine Gwendy lebt in Castle Rock und ist bemüht, ihren Baby-Speck anzugehen. Während sie ihren Fettzellen mit Sport und Treppenlaufen zu Leibe rückt, erregt ein absonderlicher Mann ihre Aufmerksamkeit. Der Fremde scheint sie zu kennen und bietet ihr einen Wunschkasten mit unterschiedlichen Hebeln und Schaltern an, der ihr ihre Träume erfüllt. Natürlich kann Gwendy nicht ablehnen, weil sie damit ihrem schlanken Dasein näher kommt, und ihr Leben in ganz neue Bahnen lenkt. Die Geschichte hat mich von der ersten Seite an fasziniert und hingerissen! Ich kann einfach nicht glauben, wie es Stephen King schafft, seine Figuren zum Leben zu erwecken. Auf diesen wenigen Seiten habe ich Gwendy durch mehrere Jahre ihres Lebens begleitet und hatte ständig das Gefühl, einen echten Menschen vor Augen zu haben. Gwendy hat sich mit dem Wunschkasten eine richtige Bürde aufgeladen. Zwar geht ihr vieles leicht von der Hand, gleichzeitig hat sie aber auch mit seiner Bedrohung zu kämpfen, auf die ich hier nicht weiter eingehen will. Erwähnt sei nur, dass damit auch eine große Verantwortung verbunden ist. King geht auf das klassische Thema des kalten Kriegs aber auch der Gegenwart ein. Man denkt sofort an den berüchtigten roten Knopf, der Atombomben und Sprengsätze starten lässt und so manchen Regierungen ausgeliefert in seiner Unscheinbarkeit augeliefert ist. Was ist, wenn man einen solchen Button tatsächlich zur Verfügung hat? Könnte man widerstehen oder will man sehen, was passiert wird? Die Handlung ist von dem Zwang und der Bedrohung des Wunschkastens geprägt. Sie wird dicht geschildert und beschrieben, obwohl sie sich auf wenige Seiten erstreckt. Hier bin ich auch bei meinem einzigen Kritikpunkt angelangt, weil die Geschichte durch die Kürze ihr volles Potential verschenkt. Ich habe dieses Büchlein sehr gern gelesen, hatte Gänsehaut und habe mit Gwendy gefühlt. Denn ihr Leben hat rasante Veränderungen erfahren, was allerdings zum Erwachsenwerden gehört und nicht ausschließlich am Wunschkasten liegt. Der Wunschkasten kann dementsprechend als Symbol für die Entwicklung zum erwachsenen Menschen gesehen werden. Denn man weiß, dass sich manche Kindheitsträume erfüllen, doch das Leben als Erwachsener genauso eine Bürde ist. Das Ende ist mir unter die Haut gegangen, hat mich schmunzeln lassen und ich habe zufrieden das Buch zugeklappt. Es hat mir insgesamt großen Spaß gemacht. Ich bin mir sicher, Leser, die Stephen Kings Kurzgeschichten mögen, werden mit ?Gwendys Wunschkasten? eine schaurig-dichte Erzählung im berühmt-berüchtigten Castle Rock erleben. Aber passt auf, wenn ihr dem Mann mit der kecken Melone begegnet!