Der Ruf der Bäume

Roman

(8)

Auf der Suche nach einer neuen Heimat - die große Familiensaga von Tracy Chevalier

Amerika, Mitte des 19. Jahrhunderts: Die Goodenoughs träumen von fruchtbarem Ackerland im Westen, bleiben aber mit ihrem Planwagen kläglich im Sumpfland von Ohio stecken. Der verzweifelte Versuch, hier eine Apfelplantage anzulegen, endet tragisch. Fasziniert von Erzählungen über Bäume, die angeblich in den Himmel wachsen, zieht der jüngste Sohn Robert weiter westwärts, bis nach Kalifornien. Doch am Ziel seiner Träume wird er von seiner tragischen Familiengeschichte eingeholt.

Portrait
Die Amerikanerin Tracy Chevalier, Jahrgang 1962, hat bisher acht historische Romane geschrieben. Ihr zweiter, „Das Mädchen mit dem Perlenohrring“, wurde zum Weltbestseller und mit Scarlett Johansson und Colin Firth in den Hauptrollen verfilmt. „Der Ruf der Bäume“ ist nach „Zwei bemerkenswerte Frauen“ und „Die englische Freundin“ ihr dritter Roman bei Knaus. Tracy Chevalier lebt mit ihrer Familie in London.
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Beschreibung

Produktdetails


Einband gebundene Ausgabe
Seitenzahl 320
Erscheinungsdatum 16.01.2017
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-8135-0723-2
Verlag Knaus
Maße (L/B/H) 22,1/13,9/3,2 cm
Gewicht 540 g
Originaltitel At the Edge of the Orchard
Übersetzer Juliane Gräbener-Müller
Buch (gebundene Ausgabe)
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„Ohio 1838“

Yvonne Delvos, Thalia-Buchhandlung Mülheim

Eine fesselnde Familiensaga von der Erfolgsautorin von "Das Mädchen mit den Perlenohrringen"
Teilweise war das Buch eher ruhig gehalten. Trotzdem sehr lohnenswert.
Eine fesselnde Familiensaga von der Erfolgsautorin von "Das Mädchen mit den Perlenohrringen"
Teilweise war das Buch eher ruhig gehalten. Trotzdem sehr lohnenswert.

Kundenbewertungen

Durchschnitt
8 Bewertungen
Übersicht
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1

leider überhaupt nichts für mich
von Charlene am 26.06.2017

Handlung:Das Buch spielt im 19. Jahrhundert und handelt, um eine Familie, die Apfelbäume anpflanzt und Äpfel einfach nur vergöttert. Diese Familie ist ziemlich groß und das Oberhaupt ist James Goodenough, der seine Apfelbäume mehr liebt, als seine Kinder. Die Familie lebt im äußersten Sumpfland und ist ziemlich arm, fast... Handlung:Das Buch spielt im 19. Jahrhundert und handelt, um eine Familie, die Apfelbäume anpflanzt und Äpfel einfach nur vergöttert. Diese Familie ist ziemlich groß und das Oberhaupt ist James Goodenough, der seine Apfelbäume mehr liebt, als seine Kinder. Die Familie lebt im äußersten Sumpfland und ist ziemlich arm, fast jedes Jahr stirbt eins der Kinder am Sumpffieber. Das Buch zieht sich über viele Jahre und die Protagonisten wechseln sehr oft, man erfährt die einzelnen Geschichten der Personen und der Apfelbäume:) Orte:Es spielt in Amerika, in verschiedenen Staaten, am Anfang spielt es im alten Sumpfland in Ohio und dort ist es ziemlich grau und trist. Danach spielt es in Kalifornien, in einer dreckigen Großstadt. Es spielt auch noch an ein paar kleineren Orten, da die Personen oft irgendwo hinreisen und die Reise beschrieben wird. Mir haben die Orte nur so mittelmäßig gefallen, allerdings sahen die Orte zu der Zeit wahrscheinlich so trist aus. Personen:Mir hat vor allem James Goodenough überhaupt nicht gefallen, er hat einfach einen total kranken Charakter, aber auch die anderen Personen haben mir persönlich überhaupt nicht gefallen, außer vielleicht Molly, die mochte ich eigentlich wirklich sehr gerne. Aber sonst fand ich die Charaktere einfach zu schwach. Schreibstil:Der Schreibstil hat mir auch überhaupt nicht gefallen, wenn man fünf Seiten gelesen hat, hatte sich das so angefühlt, als ob man 20 gelesen hat und man kam einfach nicht vorwärts. Weshalb ich auch einen Monat gebraucht habe um das Buch zu lesen und das obwohl ich versucht habe, jeden tag ein paar Seiten zu lesen. Gestaltung:Das Cover finde ich wiederum sehr schön, es hat mich auch sofort angesprochen, weswegen ich das Buch dann schließlich angefragt habe. Auch die Kapitelgestaltung fand ich sehr schön und es war toll das die Schrift bei Briefen oder etwas anderem geändert wurde. Geschichte:Mir hat auch die Geschichte nicht gefallen, obwohl ich das Ende doch sehr süß fand. Es gab auch sehr schöne Stellen in denen man vorangekommen ist, aber die blieben meist aus. Ich habe die Geschichte an sich aber nicht wirklich richtig verstanden und ich wusste manche Fakten einfach nicht mehr, weil es sich so schwierig lesen ließ. Ich fand auch die Charaktere haben sich nicht wirklich entwickelt und ich bin einfach froh, das das Buch jetzt zu Ende ist. Fazit:Also dieses Buch ist leider überhaupt nichts für mich, mir hat fast gar nichts daran gefallen, ich mochte die Charakter nicht, der Schreibstil hat mir auch nicht gefallen, die Orte fand ich auch nicht schön und die Geschichte hat mir nicht gefallen. Dieses Buch ist leider ein totaler flop für mich gewesen und ich war einfach froh, das ich es noch geschafft habe, es zu beenden. Ich werde dem Buch einen von fünf Sternen geben, weil das Cover schön ist und manche Stellen mir doch ganz gut gefallen hat.

Der Ruf der Bäume
von Mel aus Hiddenhausen am 12.02.2017

Man begleitet die Familie Goodenough auf ihrer rastlosen Sucht und Suche nach Bäumen. Werden zu Beginn Apfelbäume von Familienoberhaupt James Goodenough vor der alkoholsüchtigen Mutter bis zum bitteren Ende beschützt, macht sich Jahre später einer der Söhne, der verhaltene Robert auf, Riesenbäume zu erforschen. In diesem Buch habe ich... Man begleitet die Familie Goodenough auf ihrer rastlosen Sucht und Suche nach Bäumen. Werden zu Beginn Apfelbäume von Familienoberhaupt James Goodenough vor der alkoholsüchtigen Mutter bis zum bitteren Ende beschützt, macht sich Jahre später einer der Söhne, der verhaltene Robert auf, Riesenbäume zu erforschen. In diesem Buch habe ich mit Lyrik gerechnet. Mit vielen träumerischen Passagen über die Bäume, die großen Beschützer der Wälder, einige davon hunderte von Jahren alt. Es gab wenig Lyrik, dafür aber eine wortgewaltige Familiengsaga, wortgewaltig durch Chevaliers großartigen Schreibstil. Jedem Charakter gibt sie eine besondere Note ohne denjenigen naiv oder gänzlich unsympathisch darzustellen. Wie das Leben so ist auch leider diese Geschichte mit Höhen und Tiefen ausgestattet und mit Tiefen meine ich keine negativen Stellen im Buch, sondern tragische Lebenseinschnitte der Figuren (ja, ich brauchte Taschentücher). Über die gewaltigen Redwoods und die stämmigen Sequoia, die zwar nicht so groß wie die Redwoods sind, dafür umso umfangreicher, lernt der Leser natürlich auch etwas im Buch. Schließlich geht es nicht nur um uns Menschen, sondern auch um Bäume. Mein Fazit Schon jetzt für mich eines der Lesehighlights im Jahre 2017. Packend geschrieben, tragisch und einfach nur schön.

leise und eindringlich
von einer Kundin/einem Kunden aus München am 06.02.2017

Tracy Chevalier hat einen ganz eigenen Erzählstil, den ich schon aus ihren allerersten Büchern, z.B. „Das Mädchen mit dem Perlenohrring“ sehr schätze. Unaufgeregt und als Meisterin der leisen Töne zeigt sie sich auch in ihrem neuen Buch „Der Ruf der Bäume“. Es handelt sich um eine generationsübergreifende Familiengeschichte... Tracy Chevalier hat einen ganz eigenen Erzählstil, den ich schon aus ihren allerersten Büchern, z.B. „Das Mädchen mit dem Perlenohrring“ sehr schätze. Unaufgeregt und als Meisterin der leisen Töne zeigt sie sich auch in ihrem neuen Buch „Der Ruf der Bäume“. Es handelt sich um eine generationsübergreifende Familiengeschichte in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts im ländlichen Nordamerika. Das junge Ehepaar Goodenoughs wagt die Planwagenreise in den verheißungsvollen Westen, kommen aber nur bis Ohio, wo sie schließlich eine kleine Apfelplantage gründen. Aber das Leben ist nicht leicht und schmerzliche Verluste und Streit bis hin zur Gewalt zerrütten die Ehe und belasten die ganze Familie. Dies ist auch einer der Gründe, warum Sohn Robert sein Glück in Kalifornien sucht. Er folgt dem Ruf der Mammutbäume und hofft dort auf mehr Glück. Aber geprägt von seinen Kindheitserfahrungen ist er ein Mensch, der sich schwer mit Nähe und Vertrauen tut und auf andere Art ist auch sein Leben ein schweres. Durch Briefe und Perspektiv- und Zeitsprünge erhält der Leser tiefe Einblicke in das Innere einer amerikanischen Familie. Die menschlichen Abgründe und Verwicklungen werden ebenso eindringlich wie nüchtern beschrieben. Die Tragik und Dramatik liegt in den Schicksalsschlägen, die die Familie erschüttern, auch in den Unbillen der Natur und den unerfüllten Wünschen der Protagonisten, die letztendlich alle nicht aus ihrer eigenen Haut können. Das Buch hat mich auf stille Weise gefesselt und begeistert. Ich mag den menschlich einfühlsamen Ton, den Tracy Chevalier auch dann trifft, wenn sie über die Schwächen der Protagonisten schreibt . Es ist ein ruhiges trauriges Buch. Ich habe es sehr gerne gelesen.